Selbstbau vs. Stangenware

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Nein. Definitiv nicht. Es wird als abwertend empfunden und unterbindet die fachliche Diskussion
    Jeder der eine eigene Meinung hat kann sich selbst davon überzeugen was statistische Erhebungen für einen selbst bringen, da muss man sich nicht diktieren lassen was das beste für einen ist. "Fachliche Diskussion" ,in dem Fall ein drumherumplappern um statistische Erhebungen, niemand versucht selbst mehr was, mal lieber auf die Direktive hören. Dann könnte man nämlich feststellen das Statistik nur oberflächliche Stichproben ohne tieferen Grund darstellen. Und die Concorde WG wird genannt als abstrahlungsneutraler LS... mal kurz sacken lassen und die Statistik denken.
    Man was ist los hier?

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  • albondiga
    antwortet
    Zitat von kmm
    siehst du, das genau ist es, du vertrittst deine Meinung, stellst sie
    aber als allgemeingültige Meinung dar: "Es wird.."
    Selbst wenn ich der einzige wäre, wäre die Formulierung "es wird" richtig.

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  • kmm
    antwortet
    Zitat von albondiga
    Nein. Definitiv nicht. Es wird als abwertend empfunden und unterbindet die fachliche Diskussion.
    siehst du, das genau ist es, du vertrittst deine Meinung, stellst sie
    aber als allgemeingültige Meinung dar: "Es wird.."

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  • albondiga
    antwortet
    Zitat von kmm
    mal abgesehen davon, daß sich nahezu jedes mögliche Ereignis im Laufe der Zeit
    der Wahrscheinlichkeit "1" nähert (schließlich verstreicht ja Zeit, in der
    das ominöse Ereignis nicht stattfindet), hat andik keinen Nazi-Vergleich bemüht, wenn
    er von "einer Art.." spricht, die auf die Gleichschaltung in der Meinungsbildung abzielt.
    Damit verpackt er es als Metapher, die eindeutig eine ausschweifendere Erklärung
    erübrigt und eine kurze knackige Formel zuläßt
    Nein. Definitiv nicht. Es wird als abwertend empfunden und unterbindet die fachliche Diskussion.

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  • kmm
    antwortet
    mal abgesehen davon, daß sich nahezu jedes mögliche Ereignis im Laufe der Zeit
    der Wahrscheinlichkeit "1" nähert (schließlich verstreicht ja Zeit, in der
    das ominöse Ereignis nicht stattfindet), hat andik keinen Nazi-Vergleich bemüht, wenn
    er von "einer Art.." spricht, die auf die Gleichschaltung in der Meinungsbildung abzielt.
    Damit verpackt er es als Metapher, die eindeutig eine ausschweifendere Erklärung
    erübrigt und eine kurze knackige Formel zuläßt

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  • albondiga
    antwortet
    Zitat von andik
    Irgendwie entwickelt sich das Forum zu einer Art nationalsozialistischen Einheit...

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  • kmm
    antwortet
    Zitat von walwal
    Einspruch: Im Blindtest erhielten diese LS keine besonders guten Bewertungen. Für den Erfolg sorgt Aussehen und Image.
    obwohl die "gehörmäßige" Beurteilung eines Lautsprechers ein komplexes Zusammenspiel
    diverser Wahrnehmungen ist, versucht man immer wieder diesen Vorgang auf eine
    Wahrnehmungsart zu reduzieren. Das funktioniert zwar im Labor (ist die Wahrnehmung
    künstlich eingeschränkt, kommt man natürlich auch damit zu einer Entscheidung), ist aber
    an der Wirklichkeit vorbei.

    edit:
    wie mit zweierlei Maß gemessen wird zeigt:
    korreliert ein Meßschrieb mit dem Gehörten ist das ok und sogar "beweiskräftig",
    "korreliert" ein Design bzw. Marke mit dem Gehörten ists eine Beeinflussung
    Zuletzt geändert von kmm; 26.07.2015, 13:23.

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Irgendwie entwickelt sich das Forum zu einer Art nationalsozialistischen Einheit wenn man so liest was geht und was nicht. Geschmack ist variabel, das wird immer wieder vergessen, aber wie oft wurde das schon geschrieben ?

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Andy22
    ....
    Die großen B&W Boxen haben alles andere als einen glatten Fequenzgang u. eine optimale Bündelung, klingen aber aufrund des Gesamtkonzeptes und der hochwertigen Materialqualität (z.B. sickenlose Kevlarmitteltöner, sehr gute Hochtonkalotten) trotzdem ausgezeichnet.
    Der Verkaufserfolg gibt den Entwicklern recht, obwohl die Standart-Messwerte nicht optimal sind.

    Andy
    Einspruch: Im Blindtest erhielten diese LS keine besonders guten Bewertungen. Für den Erfolg sorgt Aussehen und Image.

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  • Andy22
    antwortet
    jhohm schrieb:
    und es ist ja unabstreitbar, dass, je gleichmässiger F-Gang, Bündelung und E-F-Gang, desto WAHRSCHEINLICHER ist es, das diese Box als wohlklingend empfunden wird.
    Nein. Diese Faktoren sind auch nur ein Teilaspekt für den Klangeindruck.
    Ein glatter Frequenzgang wie mit dem Lineal gezogen und eine ausgewogene Bündelung sind noch lange kein Garant für einen guten Klang.

    Die Qualität der eingesetzten Chassis (Phasenverhalten, Ausschwingverhalten, Impulsverhalten, Klirr) haben wesentlichen Einfluss auf den Klang.

    Ich kann mit billigen Chassis auch einen glatten Frequenzgang und ideale Bündelung hinbekommen, trotzdem bleibt der Klangeindruck bescheiden.

    Der große Vorteil beim Selbstbau besteht darin, dass ich mir hochwertige Chassis kaufen kann(da wird bei Fertigboxen häufig gespart) und diese hochwertigen Chassis in einem Gesamtkonzept kombinieren kann.

    Die großen B&W Boxen haben alles andere als einen glatten Fequenzgang u. eine optimale Bündelung, klingen aber aufrund des Gesamtkonzeptes und der hochwertigen Materialqualität (z.B. sickenlose Kevlarmitteltöner, sehr gute Hochtonkalotten) trotzdem ausgezeichnet.
    Der Verkaufserfolg gibt den Entwicklern recht, obwohl die Standart-Messwerte nicht optimal sind.

    Andy

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von walwal
    Natürlich ist es immer individuell. Auch wenn die Vorhersagegenauigkeit bei 90% liegt, so trifft das nur auf einen statistischen Wert zu. Innerhalb der Gruppe der Testhörer gibt es große Abweichungen. So kann jeder seine persönliche Klangnische finden.
    Moin Jürgen,

    " trau keiner Statistik, die Du nicht selber erstellt hast"
    Von da her ist da bestimmt viel Wahres dran, und es ist ja unabstreitbar, dass, je gleichmässiger F-Gang, Bündelung und E-F-Gang, desto WAHRSCHEINLICHER ist es, das diese Box als wohlklingend empfunden wird.

    Gruß Jörn

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von albondiga
    ....
    Von daher ist es unabdingbar, einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Gemessenen und dem Gehörten. Und ja, das ist subjektiv, solange du aber kein USB-Port am Schädel hast, muss es halt so.
    Natürlich ist es immer individuell. Auch wenn die Vorhersagegenauigkeit bei 90% liegt, so trifft das nur auf einen statistischen Wert zu. Innerhalb der Gruppe der Testhörer gibt es große Abweichungen. So kann jeder seine persönliche Klangnische finden.

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  • kmm
    antwortet
    Zitat von kmm
    aber einen grundlegenden Zusammenhang über
    gefällt und gefällt nicht, der sich aus dem Gemessenen zwangsläufig ergeben
    "muß", doch schon.
    und da sind wir dann ganz schnell bei "richtig bzw. falsch hören" und den Apologeten,
    die vor Audiogenuß ernsthaft eine entsprechende Schulung fordern. Kein schlechter
    Scherz, gibt's wirklich . die "Oswald Kolles" des "audiokratischen" HiFi-Genusses.
    Zuletzt geändert von kmm; 25.07.2015, 23:46.

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  • kmm
    antwortet
    Zitat von walwal
    Genau das wurde in dem von mir verlinkten Werk gemacht.
    Trefferquote Messwerte zu Hörtest: über 90%.
    nur um es klarzustellen, einen Zusammenhang zwischen Messwerte und Gehörtem
    würde ich nie in Abrede stellen, aber einen grundlegenden Zusammenhang über
    gefällt und gefällt nicht, der sich aus dem Gemessenen zwangsläufig ergeben
    "muß", doch schon.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von albondiga
    ...
    Von daher ist es unabdingbar, einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Gemessenen und dem Gehörten. ....
    Genau das wurde in dem von mir verlinkten Werk gemacht.
    Trefferquote Messwerte zu Hörtest: über 90%.

    Einzig unklarer Messwert ist: welche Werte bei Intermodulationsverzerrunegen sind relevant? Klirrwerte alleine sagen jedenfalls wenig aus !

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