Selbstbau vs. Stangenware
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Das schöne am Selbstbau ist doch, dass es so vielfältig ist.
An meinem Fahrrad speiche ich die Laufräder übrigens auch selbst ein. Ganz ohne Studium. So wie ich sie brauche.
Teufel kenne ich noch aus Anfangszeiten in Halensee.. Mit Selbstbausätzen und leicht zu montierenden Gehäusen. Mit Isophonchassis und dem Magnetostaten von Fostex. Mittlerweile haben die sogenannten Investoren die Marke gekauft.
Grüße LutzEinen Kommentar schreiben:
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Wie man sieht, wenn man hinguckt, umfaßt diese Einschätzung sogar den ganzenÜber das klangliche Ergebnis gabs natürlich immer die unterschiedlichsten Meinungen.
Bereich
Hab ich mal wo gelesen, paßt schön zum gesamten Themenkomplex, es braucht sich
also keiner angesprochen fühlen:
du hast zwar recht, aber meine Meinung gefällt mir besser
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Man muß aber auch sagen das viele trotz Studium der Elektrotechnik oder auch Tonmeister nicht in der Lage sind einen Lautsprecher selber zu entwickeln. Denen ist das oft viel zu komplex und mit den komischen Unlinearitäten die sie z.B. aus dem Verstärkerbau überhaupt nicht kennen geradezu suspekt. Ich habe die Mitarbeiter um mich herum die FoLLgoTT beschreibt - aber einen Lautsprecher entwickeln und abhören kann da keiner und will da auch keiner. Das ist schon eine spezielle Sorte von Entwicklern die das machen.
Solche gibts auch bei Tontechnikern die auch sehr speziell und individuell vorgehen wenn sie abmischen oder Beschallungsanlagen abstimmen. Ich habe im Rahmen von Roadshows über einen Zeitraum von 2 Jahren mit bestimmt 10 Virtuosen am digitalem Mischpult zusammen gearbeitet. Jeder arbeitet anders! Die meisten mit Messtechnik aber einer auch völlig ohne nur nach Gehör. Über das klangliche Ergebnis gabs natürlich immer die unterschiedlichsten Meinungen.
In Fernost sind übrigens immer mehr freie Lautsprecherentwickler aus Deutschland unterwegs. Die machen Abstimmungen für die unterschiedlichsten Lautsprechersysteme der unterschiedlichsten Hersteller. Die scheinen nicht schlecht zu leben und sind sehr gefragt. Gibt halt nicht so viele davon.
Was mich auch immer wundert ist, das man von vielen die Lautsprecherentwicklung als Nullachtfuffzehn abtun, viel theoretisches hören kann aber nie ein fertiges Zeugnis ihrer Leistung auch mal hören kann. Das ist seit Anbeginn der Foren so und viele die damals schon dabei waren haben es auch in 15 Jahren noch nicht geschafft mal was Reales zu liefern.
Vielleicht gibts ja auch von Nailhead was zum Hören?
Gruß FrankZuletzt geändert von Frank.Kuhl; 27.07.2015, 22:50.Einen Kommentar schreiben:
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Doch, da es sich um eine Ausschreibung für einen professionellen Lautsprecherentwickler handelt, handelt es sich exakt um den Aufgabenumfang...oder hast du etwa gedacht die entwickeln den ganzen Tag nur Frequenzweichen und simulieren Gehäuse?

Wir reden hier ja nicht von solchen Herren, die einen kleinen Selbstbauladen betreiben, sondern von prof. entwicklungsingenieuren aus der Industrie.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Peter,
Keine Ahnung, wahrscheinlich Philosophie. Ich bezog mich auch mehr auf den Profibereich.
Alles nur oberflächlich, glaub mir. Es gibt da Möglichkeiten, von denen die meisten Bastler nicht einmal wissen.Das liegt doch im DIY-Bereich ebenfalls vor...
Die auch alle nur in ihrer Freizeit basteln. Beispiel: der Entwickler für die Gehäuseoptimierung kann auf einen Kollegen zurückgreifen, der nur klippelt. Oder auf einen, der sich nur mit DSPs beschäftigt. Alle von denen tun das 40 Stunden die Woche. Das können ein paar Hobbyisten ganz sicher nicht ersetzen.aber durch kompetente DIY-Kollegen...
Nein, ich gehöre nicht dazu. Für mich ist das nur Hobby.Verstehe diese Aussage ausgerechnet von dir nicht wirklich.
Du hast doch mit deinen WG-Boxen vorgemacht, was im DIY geht.
Oder gehörtst zu den obigen angestellten Profientwicklern ?
Aber ich habe durch einen Freund, der bei einem bekannten Unternehmen arbeitet, ab und zu kleine Einblicke, die mir aufzeigen, wie sehr wir eigentlich nur an der Oberfläche kratzen.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo, Nils,
Soweit die Theorie, Nils, soweit die Theorie....
Warum gibt es dann so wenige wirklich gute Lautsprecher im Consumerbereich ?
Vielleicht schnüren da die Kalkulations-, Marketing-, Design- Vertriebsabteilung etc. so ein enges Korsett, dass die Entwickler meist nicht so dürfen, wie sie eigentlich könnten ?
Was Prototypen- und Gehäusebau angeht, wohl ja...Dazu hat er noch die umfangreichen Möglichkeiten, die eine Firma bietet.
Das liegt doch im DIY-Bereich ebenfalls vor...Messeinrichtungen, Simulationsprogramme und vor allem langjähriges Know-how
aber durch kompetente DIY-Kollegen...und kompetente Teamkollegen sind nicht ersetzbar.
Verstehe diese Aussage ausgerechnet von dir nicht wirklich.Das ist zu hause einfach nicht möglich.
Du hast doch mit deinen WG-Boxen vorgemacht, was im DIY geht.
Oder gehörtst zu den obigen angestellten Profientwicklern ?
Gruß
Peter KripsEinen Kommentar schreiben:
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Hallo,
Den Aufgabenumfang hast du aber auch gelesen ?
Da geht es um ein wenig mehr als reine Lautsprecherentwicklung.
Und: rein auf Lautsprecherentwicklung bezogen:
Auch wenn die Industrie dafür einen Ing. fordert, bedeutet das immer noch nicht, dass der für die Aufgabe auch wirklich nötig ist.
Kann man hier im Stellenmarkt der Tageszeitung nachlesen:
Da werden für stino Sachbearbeiterstellen studierte Leute gesucht....
Gruß
Peter KripsEinen Kommentar schreiben:
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Was viele nicht verstehen: wenn sich ein Ingenieur beruflich mit dem Thema Lautsprecherentwicklung befasst (meist sogar nur mit einem Teilgebiet davon), dann kann er alleine schon durch die 40 Stunden in der Woche viel tiefer in die Materie eindringen als jeder Hobbybastler. Dazu hat er noch die umfangreichen Möglichkeiten, die eine Firma bietet. Messeinrichtungen, Simulationsprogramme und vor allem langjähriges Know-how und kompetente Teamkollegen sind nicht ersetzbar. Das ist zu hause einfach nicht möglich.Einen Kommentar schreiben:
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Das wird in einer Vorlesung kurz behandelt und auch in einem Praktikum. Ingenieurstechnisch betrachtet ist die technische Seite der Lautsprecherentwicklung..äähhhmm... 'Pille Palle'

Das stimmt, unter anderem auch, weil der stoffliche Umfang gesehen in einem Studium vielleicht gerade mal ein Semester einer einzigen..vielleicht zwei Vorlesungen füllen könnte (!)Und nochmals: Einen Studienabschluss "Lautsprecherentwickler" gibt es nach wie vor nicht.
Ein weiterer Grund ist schlichtweg die mangelnde Größe des Berufszweigs. Würde eine Uni einen entsprechenden Studiengang anbieten, wäre die Anzahl der Studenten schlichtweg zu gering.
Stimmt. Trotzdem gibt es nur sehr wenige prof. Lautsprecherentwickler, die keine Ingenieure sind. Bei den großen Firmen ist ein abgeschl. Ingenieursstudium zwingende Voraussetzung.Ist für Lautsprecherentwicklung zum Verständnis der Zusammenhänge zwar hilfreich (wenn es die richtige Fachrichtung ist), aber nach wie vor nicht notwendige Voraussetzung.
Und wie in jedem technischem Beruf sollte man sich durch das lesen von Paper aktuell halten - man lernt nie aus
Gerade gefunden:
Da kann man mal lesen, was verlangt wird.Einen Kommentar schreiben:
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hab ich ja unten schon was zu geschriebenHallo,
da geht es aber um technische Akustik, von Lautsprecherentwicklung steht da nirgends was......
Und nochmals: Einen Studienabschluss "Lautsprecherentwickler" gibt es nach wie vor nicht.
Ist für Lautsprecherentwicklung zum Verständnis der Zusammenhänge zwar hilfreich (wenn es die richtige Fachrichtung ist), aber nach wie vor nicht notwendige Voraussetzung.
Gruß
Peter Krips
Aber machen wir es uns doch nicht so schwer. Die Realität schert sich wenig
um Meinungen über sie. Und die Realität ist: "viele können es nicht!" Da scheiden
doch die Meinungen schon mal als realitätsfremd aus, die meinen "man könne es doch"
und dieses auch noch allgmeingültig sehen wollen. Nicht nur die Gesellschaft
ist pluralistisch, auch die Bildung und deren Konzepte und Ausprägungen.
--> da geht eben nicht alles für jeden
Damit erübrigt sich eigentlich jegliches "ich kanns aber doch auch"
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Natürlich "Entwickler"...Von Problemerfassung, Analyse, Zusammenstellen eines Pflichtenheftes, über Datenbankdesign/-entwicklung, Coding, Test (der später durch Tester übernommen wurde), Installation und nachträgliche Fehlerkorrekturen/Support... wir mussten von vorne bis hinten alles übernehmen.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo,
da geht es aber um technische Akustik, von Lautsprecherentwicklung steht da nirgends was......https://www.akustik.tu-berlin.de/menue/home/
Um nur ein Beispiel zu nennen, ist gibt derer noch einige Andere, z.B. auch in Aachen
Und nochmals: Einen Studienabschluss "Lautsprecherentwickler" gibt es nach wie vor nicht.
Ist für Lautsprecherentwicklung zum Verständnis der Zusammenhänge zwar hilfreich (wenn es die richtige Fachrichtung ist), aber nach wie vor nicht notwendige Voraussetzung.So ein kleines 5-jähriges Vollzeit-Ingeniuersstudium holt ja jeder Morgens am Frühstückstisch nach
Gruß
Peter KripsEinen Kommentar schreiben:
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Programmieren != Entwickeln.
Letzteres ist deutlich mehr und hier hilft ein Studium ungemein. Die typischen Ingenieursprinzipien wende ich als Softwareentwickler auch auf meine Arbeit an. "Coder" gibt es viele, gute Entwickler dagegen wenige. Und mein Arbeitgeber hat schon so einige Bewerber abblitzen lassen...Einen Kommentar schreiben:
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