Selbstbau vs. Stangenware

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  • AlphaRay
    antwortet
    Bei Lautsprecher gehts mir in erster Linie um den KLANG..! Ob das Gehäuse kantig oder an den Seiten geschwungen ist, der Lack toll ist oder ganz schönes Furnier hat....ist mir ehrlich gesagt schxxx egal Den da finde ich ehrlich gesagt auch total hässlich...und Hochglanzlack würde bei mir im abgedunkeltem Zimmer beim Filme schauen sowieso nie hin kommen

    "Abnehmbares Stoff-Schutzgitter mit optimaler Schalldurchlässigkeit und unsichtbarer Magnetbefestigung (einst von Michael Baier entwickelt)" - ich hasse Schutz-gitter. Und wer die entwickelt hat und wie toll die sind ist mir deshalb auch total egal. Kosten die deshalb 100 € mehr? Toll... Klangverbesserung? 0%?

    Ich hab jetzt die Technik verglichen. Ob die da jetzt superduper-Gehäuse haben die vielleicht 2 ms kürzere Abklingzeiten bringen oder was weiß ich..ist mir doch egal. Und auch wenn ich nur 80 oder 90 % des Klangs hinkriege - und? Für den Preis des Paars bau ich mir ein komplettes 7.1 System...

    Lautsprecher bauen wir für UNS - ich muss kein perfektes Gehäuse bzw. eine perfekte Kopie eines Lautsprechers herstellen (Thread #169 - wozu muss ich die für 250 € herstellen können? Will ich das?). Will die nicht verkaufen, weshalb mir der Zeit-Nutzen-Faktor auch total schxxxx egal ist... 10 h Serien schauen oder 10 h Lautsprecher bauen. Was kostet mehr?

    Es geht um die Rechnung: geb ich 1000 oder 5000 bis 10000 € aus für zwei lautsprecher? Hab ich das Geld überhaupt und MUSS ich selber was bauen? Brauch ich die 5 - 10 % "besseren" Klang als die selbst gebauten Lautsprecher für nur einen Bruchteil der fertigen? Kann ich bauen, oder muss ich mir fertige Billiglautsprecher holen?
    Das war doch die Fragestellung am Anfang des Threads.

    Wir reden hier nicht über Lautsprecher-Klone, sondern um den Vergleich fertiger und selbst gebauter Lautsprecher.

    Ich hab ja momentan die Classic Sonjas da - das ist aus meiner Anforderung geworden. Die haben mich insg. gut 700-800 € gekostet (paar). Wenn ich neuen Besuch habe, fallen diese denne sofort auf vom Klang her. Dann werd ich gefragt was die kosten - ist denen zu viel. Wenn ich denen erzähle, was fertige kosten, dann verstehen die, weshalb ich die gebaut habe.

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    @ linux1972

    Der selbe Fehler.
    Sieh Dir mal das Gehäuse an!
    Wenn Du diese handwerklich ordentlich für 250 €/Stück herstellen kannst, bestelle ich hiermit 100 Stück.

    MfG
    DD
    Angehängte Dateien

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    Oje Alpha Ray,

    Du lässt kein Näpfchen aus.

    Ließ Dir mal allein den Gehäuseaufbau durch:

    - Separates Hochtongehäuse
    - Airflex-Ports mit extrem großer Öffnungsfläche garantieren bestmögliche Bass-Ankopplung
    - Hochwertige Hochglanzlackierung (kostet ~ 300 €/m²)
    - Doppelwandiger Seitenwangenaufbau mit nicht konstanter Materialdicke zur Reduzierung von Gehäuseresonanzen
    - Doppelwandige Sandwichkonstruktion des Gehäusedeckels
    - Großzügige Versteifungsbretter im Gehäuse mit Chassisabstützung
    - Stabiles MDF Gehäuse mit resonanzarmer Schallwand und Echtholzfurnier
    - Abnehmbares Stoff-Schutzgitter mit optimaler Schalldurchlässigkeit und unsichtbarer Magnetbefestigung (einst von Michael Baier entwickelt)
    - Resonanzdämpfende Kegelspikes aus massiven Aluminium

    Geht dann weiter mit der Frequenzweiche:

    - 24dB LKR Topologie mit Trafokernspulen und audiophilen PP Kondensatoren
    - Weiche auf 2 getrennten Platinen zur Optimierung von Bi-Wiring Betrieb
    - Mechanische Entkopplung der Frequenzweiche vom Gehäuse
    - Hochwertige Oehlbach®-Innenverkabelung

    Abgesehen davon, dass Du die geschwungenen Seitenwangen schwerlich fräsen und furnieren könntest, für die Hochglanzteile eine Industrielackiererei benötigst - ein Autolackierer kann das nicht - wird es dann ganz schön eng, die 2 Gehäuse in der Qualität für 1000 € herzustellen.

    Bitte doch nicht hochqualitative Lautsprecher Made in China als Beispiel nehmen, das funktioniert nicht.

    Wenn Du Brechreiz verspührst wenn jemand marktgerechte Preise durchsetzt, darfst Du allerdings auch kein Visaton kaufen.

    MfG
    DD

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  • linux1972
    antwortet
    Zitat von linux1972
    Hallo,

    bin auf ebay über folgendes Angebot gestolpert:

    http://www.ebay.de/itm/HiVi-Research...-/370805912234

    Ist die Bestückung der Swans 6.2, Strassenpreis 1000€/Stk.

    Preis für die Bestückung 250€/Stk. Noch für 250€ Holz, Farbe, ... dabei, dann ist man auf dem halben Preis.
    ...
    Weiter oben hatte ich die Swans Diva 6.2 erwähnt, da muß man garnicht über die vermeintliche Vergleichbarkeit von irgendwelchen nett anzuschauenden Fertig-LS-Chassis mit irgendwelchen anderen Bausatz-LS-Chassis diskutieren, es sind genau die Chassis.
    Der Preisvergleich ist hier eindeutig.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Subwoofer-Endstfen mit DSP gibts ab 200 €. Und Furnier für so ne kleine Box kostet um 15-30 € je nach Sorte...
    Da bist dann immer noch bei der Hälfte des Fertigsubwoofers

    Das JBL mag sich vieleicht gut messen...aber ehrlich gesagt würde ich mir das Ding nicht ins Wohnzimmer stellen... Der WAF-Faktor ist auch sehr gering

    Und zu dem Magnat: hast hier ja nen ganz billiges Modell raus gesucht bzw. was jetzt ganz billig ist... beim Selbstbau gehts nicht darum den billigsten Lautsprecher raus zu suchen und versuchen den nachzubauen.

    Nehmen wir nen anderen Magnat. Selbe Serie: Quantum 1009. Günstigster Preis für ein Stück liegt bei 1045 - 1200 €. Sogar ein 1666 und 2198 € Angebot dabei (dazu weiter unten im nächsten Block).
    Selber aufbau, nur halt mit 2 x 20cm und 1 x 17cm.
    Zwei AL200 und ein AL170 liegen bei etwa 320 €. G25FFL + Waveguide bei sagen wir 70 €. Weiche 150 €.
    Wäre man grob bei 540 €. Wenn ich jetzt vergleiche: hole ich mir für 2200 € zwei fertige Teile oder baue ich für 1080 ein paar selbst..? Und dazu passende Rears, Center usw..wo ich bei Magnat wahrscheinlich für die selbe Serie um 4 000-5000 € hinlegen müsste für 5.1...
    So kam ich auf den Selbstbau vor vielen Jahren..als armer Azubi, der sich anständige Lautsprecher hinstellen wollte, aber nicht leisten konnte.

    Dazu kommt " Für einen Paarpreis von rund 4.500 Euro" - das war aus nem älteren Test. D.h. die Lautsprecher sind um die Hälfte vom Preis her gefallen. Wenn ich sowas seh könnt ich kotzen - da sieht man dann immer wie die Käufer über den Tisch gezogen werden... Da der Händler ja auch was dran verdient, wird das Paar wohl im EK um 500 € liegen - also bei 1/10tel des Start-Verkaufspreises. Das ist ja nicht nur in dieser Preisklasse. Nur hier natürlich extremer.

    D.h. wo das System noch frisch auf dem Markt war: 9000 € für ein paar fertige oder für 1080 € selber bauen...?

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  • Fosti
    antwortet
    Hallo Daniel,

    den Link wollte ich nicht posten, sondern lieber die Herstellerseite verlinken

    Viele Grüße,
    Christoph

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  • linux1972
    antwortet
    Zitat von Frank
    jaja. Aufgeführt hast Du einen nackten MDF-Bretterverschlag. Was werden wohl Furnier, Kleber, Füller und Lack und Gedöhns kosten?
    Ok, rechnest Du nochmal 100€ für's Oberflächenfinish drauf und 100€ für ein miniDSP 2x4 dann bist Du bei 500€, immer noch 350€ günstiger als der Canton.

    Und hast mit dem miniDSP eine richtige Spielwiese zur Raumanpassung.

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    Hallo Christoph,

    da musst Du gar nicht über den Teiche, sieh mal hier:


    Generell sind die Preise für Nahfeld-Monitore ziemlich kaputt.
    Bei Dynaudio bekommt man den aktiven Nahfeld-Monitor billiger als den passiven im HiFi-Bereich.

    MfG
    DD

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  • kmm
    antwortet
    spätestens wenns in Rente geht, macht sich Lautsprecherbau bezahlt.
    Während die ohne wie ein wildes Tier im Käfig in der guten Stube
    auf und ab laufen, gehen die mit Hobby in den Keller. Die einen
    schlagen die Zeit mit basteln, die andern mit sich selbst tot

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    @ Frank

    Du hast es mir verweg genommen.
    Unser lieber Alpha Ray vergleicht ein Kirschbaumgehäuse mit einer Obstkiste.

    Wo er für 150 € ein 200/300 Watt Aktivmodul herbekommt, sogar mit DSP ist nicht nachvollziehbar.
    Übrigens hat Canton früher Sitronik-Module verbaut und die Gehäuse bei Gehotec in Oberfranken herstellen lassen.

    Wenn Alpha Ray allerdings so rechnet, dann rechnet sich Selbstbau auf wundersame Weise natürlich phantastisch.

    MfG
    DD

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von AlphaRay

    Selbstbau mit z.B. Visaton:
    - 110 €: TIW200XS
    - 40 €: 22-24mm MDF-Gehäuse
    - 150 € Verstärkermodul (bei dem Preis glaube sogar mit DSP)
    = 300 €

    Bauzeit? 2-4 h - je nach dem ob man jetzt lackiert oder furniert.

    Ersparnis? 855 - 300 = 555 €

    Ergebnis? Sub spielt tiefer als der fertige... und sieht so aus wie ich es will
    jaja. Aufgeführt hast Du einen nackten MDF-Bretterverschlag. Was werden wohl Furnier, Kleber, Füller und Lack und Gedöhns kosten?

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von AlphaRay
    Diesen Fertig"mist" mit AL170 zu vergleichen passt iwie auch nicht...
    Es wäre also wirklich schön, wenn Du wüsstest wovon Du sprichst, statt hier irgendwelche Spekulationen als Tatsachen hinauszuposaunen.

    Die in den Quantums verbauten Tieftöner haben einen Neodymantrieb und der Frequenzgang ist besser als beim AL170, denn sie brechen oben nicht in Resonanzen auf. Hier ist mal die Ersatztype: http://www.ebay.de/itm/Magnat-ND-165...item460929d3f0

    Früher war in den Quantums eine DX25 von Vifa verbaut, die sämtlichen Gewebekalotten von Visaton aber sowas von weit vorraus war. Was das jetzt für eine 30er ist, weiß ich aber nicht.


    Selbstverständlich ist die Frequenzweiche in der Industie ein beliebtes Sparobjekt. Hier wird man eingies herausholen können. Erfahrung und Messequipment vorrausgesetzt.

    Nochmal: wirtschaftlich sind Industrieware und Selbstbau nicht vergleichbar.
    Zuletzt geändert von Frank; 11.08.2015, 16:54.

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  • Fosti
    antwortet
    Bei Subs sind die Vorteile schon eher auf der Seite von Selbstbau....wenn man das Finish hinbekommt....

    2 schöne Selbstbau-Subs, wegen mir, wie oben vorgeschlagen und dazu 2 hiervon:


    Quelle: https://www.jblpro.com/www/products/...-series/lsr305

    Die im Selbstbau für den Straßenpreis von 150,- EUR nachzubauen und zudem noch aktiv, wird arg eng!

    Viele Grüße,
    Christoph

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  • AlphaRay
    antwortet
    Machen wir doch mal nen realistischen Vergleich..mein Einstieg war ein Subwoofer, weil ich es nicht eingesehen habe, 500 € fü rnen aktiven fertigen hinzulegen (die ich in der Ausbildung sowieso nicht hatte):

    CANTON SUB 650 Kirsche

    http://www.mediamarkt.de/mcs/product...html?langId=-3
    <dl class="product-details"><dt>Frequenzgang: 45-200 Hz</dt><dt>Gesamtleistung (W): 350 Watt</dt><dt>Nennbelastbarkeit (RMS): 200 Watt</dt></dl>Preis: 855 €



    Selbstbau mit z.B. Visaton:
    - 110 €: TIW200XS
    - 40 €: 22-24mm MDF-Gehäuse
    - 150 € Verstärkermodul (bei dem Preis glaube sogar mit DSP)
    = 300 €

    Bauzeit? 2-4 h - je nach dem ob man jetzt lackiert oder furniert.

    Ersparnis? 855 - 300 = 555 €

    Ergebnis? Sub spielt tiefer als der fertige... und sieht so aus wie ich es will

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  • AlphaRay
    antwortet
    Diesen Fertig"mist" mit AL170 zu vergleichen passt iwie auch nicht...

    Hier..Klangqualität 6,5 von 10 (Userbewertungen - jedenfalls realisticher, als die > 4 von 5 bei Amazon) - da reicht auch W170S, um die 6,5 zu schlagen...und nu liegen wir bei 3 x 28 € + 40 € für G20SC. *puff* wieder bei 2/3 der Gesamtpreises im Selbstbau




    Von der Herstellerseite:
    Unter "Frequenzweiche" ist bei diesem Lautsprecher angegeben:
    "Hochwertige Innenverkablung"


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