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Bauvorschlag "Zyklop" aus "Selbst ist der Mann"

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Womit klar sein sollte, dass die 18 dB bei der Zyklop die (passiv) optimale Lösung darstellt. Wie auch von Sebastian bereits begründet.
    jo, finde es auch merkwürdig, daß da Einige Lebrichons Beitrag 52 entweder nicht gelesen oder verstanden haben.
    Auch meine Erfahrung ist, obwohl ich kein Breitbänderfan bin, daß diese von Hubentlastung klanglich deutlich profitieren, dazu braucht es aber steilere Weichen.
    Daher findet die Weichenauslegung der Zyklop ausdrücklich meinen Beifall.

    Das OT-Drama begann ja erst, als da Leute aus den Büschen sprangen, die meinten, daß 6 dB entweder sowieso besser seien oder keinen klanglichen Unterschied ausmachen würden.

    Da musste dann schon was dazu gesagt werden...


    Gruß
    Peter Krips

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Bei meinen teilaktiven Concorde war der Unterschied zwischen 12 + 24 dB bei 300 Hz Trennung (TT-MT, aktive Trennung mit DSP)) deutlich hörbar - zugunsten 24 dB/Okt.
    Was übrigens auch der Lehrmeinung entspricht, weil Interferenzen geringer werden und Abstrahlung gleichmäßiger. Warum das richtig ist, könnte ich anhand der Simus zeigen - aber ist ja "nur" Theorie.
    Womit klar sein sollte, dass die 18 dB bei der Zyklop die (passiv) optimale Lösung darstellt. Wie auch von Sebastian bereits begründet.

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  • VISATON
    antwortet
    So, ab hier greife ich nun ein. Bitte bleibt beim Thema Zyklop.

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  • walwal
    antwortet
    Bei meinen teilaktiven Concorde war der Unterschied zwischen 12 + 24 dB bei 300 Hz Trennung (TT-MT, aktive Trennung mit DSP)) deutlich hörbar - zugunsten 24 dB/Okt.
    Was übrigens auch der Lehrmeinung entspricht, weil Interferenzen geringer werden und Abstrahlung gleichmäßiger. Warum das richtig ist, könnte ich anhand der Simus zeigen - aber ist ja "nur" Theorie.

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Mensch der auf die Theorie wenig gibt,
    das hat sich schon herumgesprochen.....

    ich probiere aus und mein Test gestern zeigt mir eindeutig, dass hier zu viel geschrieben wird, es wird zu wenig gebaut und zu wenig ausprobiert.
    nun, da gibt es auch andere Wege, die nach Rom führen.
    Die Beschäftigung mit der Theorie hilft bei der "Bauerei" und "Ausprobiererei" nämlich ungemein, untaugliche "Zusammendengeleien" zu vermeiden und sich auf sinnvolle und schlüssige Konzepte zu geschränken, zu konzentrieren.

    Könnte der Umstand, daß du keine Unterschiede bei unterschiedlichen Weichen hörst nicht auch mit deinen Abhörgewohnheiten zu tun haben ?
    Wenn ich richtig informiert bin, hörst du in einem sehr großen Raum in relativ großer Entfernung ab, also voll im Diffusfeld und pflegst deine Lautsprecher auf linearen Hörplatzfrequenzgang glattzuziehen.

    Gruß
    Peter Krips

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  • donhighend
    antwortet
    Moin Timo,
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    ...das Klangbild bleibt gleich... ...6 dB klingt leicht fülliger... ...da es gleich klingt.
    äh, was denn nun...?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Endlich schreibt mal jemand was sinnvolles, wenns Applaus geben könnte im Forum, hier wäre er!

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  • Timo
    antwortet
    Bauvorschlag "Zyklop" aus "Selbst ist der Mann"
    Der Threadtitel und die Box hat es nicht verdient, dass man hier nicht auf die Box direkt eingeht. Ob 6 dB oder 18 dB wurde aus meiner Sicht hinreichend gut diskutiert. Wer es direkt ausprobieren möchte solle sich eine Zyklop oder die Stella TIW200B80 bauen und diese direkt AKTIVIEREN, z.B. mit der Behringer. Stelle die Trennfrequenz auf rund 300 Hz und teste verschiedene Steilheiten. Von mir aus auch 700 Hz bei der Zyklop und ebenfalls bestimmte Steilheiten. Also ich kann nur von mir ausgehen, im Klangbild ändert sich beim Versuch welche ich gestern gemacht habe bis 100 dB nichts. Beim direkten umschalten bei 300 Hz und 18 dB zu 6 dB macht lediglich der B80 etwas mehr an Hub, das Klangbild bleibt gleich. 6 dB klingt leicht fülliger, ist auch klar. der TIW200 spielt im kompletten Grundton noch ordentlich mit. "Besser" oder "Schlechter" ist von mir nicht auszumachen, da es gleich klingt.

    Immer dann wenn es hier in Richtung "Glaubensfragen" geht wird es schwierig mit der eigentlichen Diskussion. Ich bin ein Mensch der auf die Theorie wenig gibt, ich probiere aus und mein Test gestern zeigt mir eindeutig, dass hier zu viel geschrieben wird, es wird zu wenig gebaut und zu wenig ausprobiert.

    Gruß Timo

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  • Peter K
    antwortet
    Ach komm, Marc,
    Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
    Warum unterstellst Du das die Sprungantwort von mir aus dem Zusammenhang genommen wird?
    ...weil noch jedes Mal, wenn von der segensreichen 6dB-Weiche die Rede war so Sachen wie "Zeitrichtigkeit", "ideale Sprungantwort" "Rechteckwiedergabe" hinter der Hecke hervorgesprungen sind.
    Das gilt allerdings nicht nur für dich....

    Wenn ich mich recht erinnere habe ich geschrieben das ich keinen Parameter isoliert betrachte und das der Klang im Vordergrund steht.
    Aber ganz offensichtlich ist "Klang" für dich wohl untrennbar mit bestimmten flachen Weichen verbunden, und steilere Weichen klingen ja nicht....

    Gruß
    Peter Krips

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  • boxworld
    antwortet
    Zitat von Fosti Beitrag anzeigen
    Da Du ja so viel Wert auf die Sprungantwort legst und den Zusammenhang mit anderen Darstellungsformen nicht zu verstehen scheinst, würden mir Sprungantworten Deiner Konstruktionen unter Winkeln schon mal reichen.
    Kein Problem,

    Aber dazu mache ich dann ein neues Thema auf, hier geht es ja um die Zyklop.
    Warum unterstellst Du das die Sprungantwort von mir aus dem Zusammenhang genommen wird?
    Wenn ich mich recht erinnere habe ich geschrieben das ich keinen Parameter isoliert betrachte und das der Klang im Vordergrund steht.
    Zusätzlich habe ich geschrieben das ich einen selbst konstruierten Coax benutze, was würdest Du da von einer Sprungantwort unter Winkeln erwarten?

    Gruss Marc

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
    Was möchtest Du denn hören?...

    Gruss Marc
    Da Du ja so viel Wert auf die Sprungantwort legst und den Zusammenhang mit anderen Darstellungsformen nicht zu verstehen scheinst, würden mir Sprungantworten Deiner Konstruktionen unter Winkeln schon mal reichen.

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  • fabi
    antwortet
    Ach Peter, dann ist ja gut, dass du kein Entwickler für Autohochtöner geworden bist.

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  • boxworld
    antwortet
    Zitat von Fosti Beitrag anzeigen
    Toll Marc!

    Antworte auch mal auf meine Argumente ! Fühle mich übergangen ! Nicht wirklich, ist nur um der Physik willen.. (wurdest ja schonmal nach einem Nachweiss Deiner Betrachtungsweise gefragt! Ich bin really gespannt!!!)
    Was möchtest Du denn hören?
    Mir ist nicht ganz klar wo Du drauf hinaus willst...
    Wie ich ja schon geschrieben habe scheint das Rundstrahlverhalten mehr oder weniger egal zu sein, das schliesse ich einfach aus der Tatsache das es eine Menge guter Konstruktionen gibt die aufgrund ihrer Physik kein gutes Rundstrahlverhalten haben können (z.B. Die 88er Teufel M200).
    Damit will ich nicht sagen das es Keine Vorteile haben könnte oder unter Einbezug dieses Parameters darauf abgestimmte Lautsprecher gut klingen. Genauso würde ich aber behaupten das man mit ein paar Tricks und Kniffe einen Fehler im Rundstrahlverhalten kaschieren kann.
    Um dem zu entgehen habe ich mir zwei verschiedene Coaxe gebaut die Basis meiner Lautsprecher sind. Die kann man drehen und wenden wie man will...

    Gruss Marc

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  • Fosti
    antwortet
    Toll Marc!

    Antworte auch mal auf meine Argumente ! Fühle mich übergangen ! Nicht wirklich, ist nur um der Physik willen.. (wurdest ja schonmal nach einem Nachweiss Deiner Betrachtungsweise gefragt! Ich bin really gespannt!!!)

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  • boxworld
    antwortet
    Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Ich habe über den Fertiglautsprechermarkt etwas den Überblick verloren. Welche davon wären das, die bei ihren Trennungen Filterflanken realisieren, die nicht ausschließlich eine elektrische, sondern eine akustische Steilheit von 6 dB pro Oktave realisieren?

    Du sagst ja auch, solche Lautsprecher hätten einen hohen Marktanteil. Wie hoch ist der denn? Ich habe zwar wie gesagt den Überblick über den Fertiglautsprechermarkt etwas verloren, aber als ich mich noch mehr damit befasst habe, waren die Lautsprecher, die höhere akustische Flankensteilheiten bevorzugten, in massiver Überzahl. Selbst Dynaudio, die damals (auch heute?) gerne 6db/Oct-Weichen bauten, realisierten das zwar elektrisch, akustisch waren die Steilheiten letztendlich aber höher.

    Viele Grüße,
    Azrael
    Hallo Azrael,

    Ich zähle mal ein paar auf, anhand der Kundenberichte kann man davon ausgehen das es nicht totaler Schrott ist

    http://www.myro.de/amur-d/

    http://www.sonus-natura.com

    Die Passivlautsprecher von Newtronics

    http://www.surrountec.de

    B&W http://www.soundstage.com/equipment/bw_684.htm

    Thiel http://www.stereophile.com/content/t...-order-filters

    usw.

    Daher verstehe ich die aggressiven Ausbrüche auf dieses Thema nicht.
    Den oben genannten traue ich durchaus zu etwas vom Lautsprecherbau zu verstehen.
    Ich nehme es auch nicht bierernst ob nun akustisch oder elektrisch 6dB, für mich muss es gut klingen.
    Sollte ich mal einen Lautsprecher hören können der mit einer 36dB Filterung besser klingt als einer mit flachem Filter würde ich mir den sofort zu Hause hin stellen.
    Ich bin da weder verbissen noch voreingenommen, bisher ist aber so das die Lautsprecher mit flachen Filtern ohne wenn und aber die Nase vorn hatten...

    Gruss Marc

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