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Bauvorschlag "Zyklop" aus "Selbst ist der Mann"

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  • boxworld
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Hallo Jürgen,

    Ich habe bisher immer versucht mit offenen Augen an Sachen dran zu gehen, auch viele Dinge zu probieren die zunächst unsinnig erscheinen. Wo ich nie drauf gehört habe ist das Gesabber der selbsternannten Experten. Was es mit bestimmten Konstruktionprinzipien auf sich hat kann man sich im kleinen Kreis unter Selbstbauern immer mal wieder anhören und dann entscheiden ob "was dran ist oder nicht". Dabei ist es mir egal was "andere" glauben zu hören oder nicht...

    Gruss Marc

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  • boxworld
    antwortet
    Die gleichen Herren von Hifi Selbstbau habe aber auch schon anders argumentiert, aber es ist auch müssig da immer wieder drüber zu diskutieren.
    Der vom Peter angesprochene starre Zusammenhang zum Frequenzgang ist natürlich eben nicht so da es bei identischen Frequenzgängen völlig verschiedene Sprungantworten gibt.
    Ob und wer die Unterschiede hört müsste eben einfach ausprbiert werden, warum nicht bei einem Hörtest im A/B Vergleich?
    Betrachte ich aber als Anregesignal ein Rechteck so ist hier das Frequenzspektrum in zeitlicher Abfolge aufgezeigt, diese Abfolge wird bei steiler Filterung verschoben, darum das verpolen der Chassis zueinander. Auch wenn es viele meinen nicht zu hören liegt hier einer der Vorteile des Breitbänders, wenn ich steilflankig filtere (habe so auch schon einige sehr gut klingende Lautsprecher gebaut), bin ich mit Chassis Spezialisten und 3Wege besser bedient.
    Es ist auch keine bösartige Kritik zum genannten Lautsprecher, nur würde ich den Gedanken Breitbänder da konsequenter nutzen.

    Gruss Marc

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  • walwal
    antwortet
    Für die Sprungantwort-Hörer:

    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...&postcount=169

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
    Hallo Jörn,

    mir geht es da drum das durch eine steilflankige Trennung die Vorteile des Breitbänders mit einem Schlag zunichte gemacht werden.
    Diese Aussage halte ich für Unsinn, es sei denn du kannst den Beweis für diese Aussage antreten...

    Viel interessanter als das Sonogramm würde ich die Darstellung der Sprungantwort finden.
    Ach ja, die Sprungantwort....
    Nur enthält die keine anderen Informationen als der komplexe Frequenzgang, da man aus dem jeweils Einen den Anderen berechnen kann.

    Wenn ich einen Lautsprecher theoretisch idealisieren müsste würde ich mich nicht auf einzele Parameter beschränken sondern auf alle.
    Sehr löblich, nur spielt da die Sprungantwort eine völlig untergeordnete Rolle, da kommen vorher eine Menge Messdaten, die hörbare Auswirkungen haben.

    Gruß
    Peter Krips

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  • boxworld
    antwortet
    Die Frage ist doch wieviel Gewicht man einer Kritik gibt.
    Es ist ja nicht alles schwarz und weiss.
    Klar war es früher mal so (heute ja auch noch) das rein der Klang zählte, das Problem war immer nur dann wenn die Box nachgebaut wurde und woanders dann nicht mehr so toll geklungen hat.
    Ich sehe in Sachen Klirr überhaupt kein Problem da bei einer 6dB Filterung die Trennfrequenz nach oben verlegt werden kann, die Chassisanordnung spricht auch dafür.
    Wenn Nötig kann man den B80 mit einem Saugkreis weiter vom Tiefton befreien.
    Ein weiterer Vorteil der 6dB Weiche ergibt sich daraus das der 200XS ab Tiefbass leicht abfallen kann bis er den Wirkungsgrad des B80 erreicht, damit wäre auch das Problem vom Tisch.

    Gruss Marc

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  • Azrael
    antwortet
    Was für ein seltsames Forum es doch wäre, wenn auch über einen offiziellen Bauvorschlag nicht mehr diskutiert werden dürfte...


    Viele Grüße,
    Azrael

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  • jhohm
    antwortet
    Jau,

    das waren noch Zeiten, als einfach Lautsprecher gebaut wurden, die gefielen...
    Egal, ob das Abstrahlverhalten optimal war, egal ob das Gehäuse überhaupt in der Form akustisch sinnvoll war, es wurde einfach gebaut, und sich am ergebniss erfreut.

    Heutzutage kommen leider immer mehr die Theoretiker, die nur noch schlau reden und Alles besser wissen, die nicht mehr mehr über Emotionen reden, die das Hören von Musik auf den selbstgebauten Boxen hervorruft, sondern nur noch Sinustöne und Tonbursts hören, das aber Abstrahloptimiert und garantiert mit perfektem Sonogramm.
    Sehen zwar scheisse aus, die Boxen, sind etwas zu groß, der Hausfrieden hängt schief, aber, mein Gott, Kompromisse dürfen nicht gemacht werden....

    Gute Nacht, da kann man nur hoffen, das es noch Leute gibt, die einfach so, aus Spaß an der Freude, Lautsprecher bauen, die zwar irgendwie suboptimal sind, was aber keine rolle spielt, weil eh Alles ein Kompromiss ist und die leute das wissen...

    Gruß Jörn

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  • walwal
    antwortet
    Ich wäre ja schon zufrieden, wenn endlich Winkelmessungen bei den (neuen) Bauvorschlägen gezeigt würden. Ignorieren geht dann immer noch.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ja, ich auch nimmer, hilft ja eh nix, der Niedergang is da und is halt so ne.

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  • walwal
    antwortet
    Man muss sich nicht jahrelang damit beschäftigen.

    Beim Frequenzgang auf Achse ist die Vorgabe auch einfach: linear soll sie sein. (Auch wenn das nicht immer optimal ist im Bass).

    So auch im Frequenzgang unter Winkel/Sonogramm: möglichst linearer Abfall oder gar kein Abfall

    Wie stark der Abfall ist, das ist in der Tat schwierig - aber sonst?

    Dann klappt es auch mit dem Klang:

    .... No matter what music I played, I could hear no shortcomings—no deviation from neutrality throughout the speaker's extended frequency range, and every recording revealed the review samples to be detailed, dynamic performers with superb soundstaging. ....
    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...7&postcount=73

    Ist aber OT, ich sag nix mehr.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Jürgen, ich meinte schlicht und einfach das sich nicht jeder jahrelang mit der Materie beschäftigt um sich dann nach theoretisch bestmöglichen Werten eine Box zusammenzimmert. Ich kann nur hoffen das neu bauwillige dieses Forums nicht finden in dem NICHTS mehr gut genug ist und sich damit verunsichern lassen, traurig aber wahr.

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  • jhohm
    antwortet
    Hallo Marc,

    da sehe ich bei einer flachen Trennung des Breitbänders nur Nachteile, erhöhter Klirr, Ortungsprobleme etc..
    Aber, so wie es Leute gibt, die die FDP wählen, gibt es auch leute, die die eine oder andere Philosophie propagieren.
    Kompromisse sind beide Varianten; das von Dir erwähnte "alle Parameter idealisieren" ist schön - theoretisch. Paraktisch nich möglich.

    Am Besten, jeder, der an der Zyklop was verändern will, soll das machen, und findet ein großes treffen bei visaton statt wo die verschiedenen Konzepte gegeneinander gehört werden können

    Gruß Jörn

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  • walwal
    antwortet
    Hallo Andi, der Bastler, der nur nach dem Frequenzgang auf Achse seinen Bausatz auswählt, kann böse Überaschungen erleben. Muss nicht sein, aber kann. Habe ich selbst erlebt in der Praxis.

    Genausogut könnte man argumentieren: was nutzt mir der lineare Frequenzgang auf Achse, wenn mir der Klang nicht gefällt?

    Wer danach vorgeht, wird fast nie fertig und baut neu und baut und baut....weil irgendwas stört, manche Titel sind ok, andere grausam...neu bauen, testen hmmm....

    Bei dem Lautsprecher ohne Bündelungssteuerung ist der Frequenzbereich von 1 - 7 kHz deutlich stark erweitert. Sein Klang wird daher in Räumen mit nicht so optimaler Akustik verfälscht werden. Zudem erzeugt die stark verengte Abstrahlung der Höhen einen schmalen Sweet Spot in diesem Frequenzbereich.



    http://www.neumann-kh-line.com/neuma...trahlverhalten

    Aber ich stehe da wohl (hier im Forum) auf verlorenem Posten.
    Zuletzt geändert von walwal; 06.09.2014, 13:48.

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  • boxworld
    antwortet
    Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
    Naja,

    allein schon, "Vereinfachung der Weiche" ist eine Form des meckerns; ich denke niemand hier hat die Zyklop gehört, niemand weis, wie sie klingt, aber gleich soll die Weiche verändert werden...

    Gruß Jörn

    Edit : ich sehe nichts, was an der Weiche vereinfacht werden könnte; 18/18 dB Filter; ein Sperrkreis und ein R-L-Kreis zum Bafflestep korrigieren...
    Man sollte sich mal fragen, ob hier nicht auch den Entwicklern mal vertraut werden sollte....
    Edit2 : ich versuche gerade ein Boxsim-Modell zu kreieren; allerdings rechnet Boxsim mit idealen Bauteilen - speziell Kondensatoren - Elkos scheinen aber einen ziemlichen Reichenwiderstand zu besitzen......
    Hallo Jörn,

    mir geht es da drum das durch eine steilflankige Trennung die Vorteile des Breitbänders mit einem Schlag zunichte gemacht werden.
    Man könnte natürlich über Hörbarkeit von Phasensprüngen im Übernahmebereich lange diskutieren, aber warum wird hier die Möglichkeit verschenkt die zeiltlich Abfolge der beiden Chassis so nah wie möglich beieinander zu halten?
    Viel interessanter als das Sonogramm würde ich die Darstellung der Sprungantwort finden.
    Wenn ich einen Lautsprecher theoretisch idealisieren müsste würde ich mich nicht auf einzele Parameter beschränken sondern auf alle.

    Gruss Marc

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Wie Peter schon schrieb, sagt der Frequenzgang auf Achse wenig aus
    Schon, aber was sagt einem Bastler, der sich Selbst Boxen zum Freizeitvergnügen bauen will, ein Sonogramm welches zu 90% nicht mit anderen Sonogrammen vergleichbar ist mangels identischer Scalierung? Was sagt einem Freizeitbastler ein Sonogramm? Wie klingt der Unterschied zwischen einer linear stark nach oben hin abfallenden Box und einer einer linear schwach nach oben hin abfallenden Box? Wie klingt im Gegensatz dazu eine Kombi aus 20er Bass und 25er Hochtonkalotte bei der das Sonogramm nicht sehr gut aussehen wird, es aber viele Leute gibt denen dieses Abstrahlen gefällt? Wie fällt der eigene Geschmack aus? Ein Bastler sucht sich fertige Bauvorschläge aus weil ihm größtenteils das Hintergrundwissen und Messausrüstung incl. einem Schrank voll Weichenteile fehlen. Hier im Forum wird mittlerweile davon ausgegangen das es nur noch Vollprofis gibt die DIE ideale Box suchen, Bastelvergrügen sieht anders aus. Ein Profi entwickelt sich seine Boxen komplett selber, dafür brauchts keine Bauvorschläge. Nochmal, was kann ein Freizeitbastler mit 10 verschiedenen Messschrieben anfangen? In den Topf schmeissen, aufkochen und zu Mittag futtern?

    Eine 6dB Weiche für eine FAST mit 8cm Breitbänder mit 20cm Langhubbass und 80dB 1W/1m ? Soll der TIW den Bass machen oder der B80? Wenn höhere Lautstärke gefordert wird, wird der B80, welcher dann doch recht stark belastet wird, schön vor sich hin klirren, ist es das was die Vollprofis da drausen wollen? Ab und zu sollte schon mal der Nutzenfaktor mit einbezogen werden oder?

    Klang wird mittlerweile nur noch aus Messschrieben bewertet, was auch nicht ganz der Unwahrheit entspricht, aber eben nicht die volle Wahrheit wiederspiegelt, siehe Manger. Wie wärs mit ein wenig Praxis?

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