Nein, kannst du in Boxsim nachvollziehen, indem du einen unbeschalteten Treiber mal in unterschiedlichen Schallwänden simulierst. Da ändert sich der Energiefrequenzgang (Ja auch in Boxsim heißt es Energie) nicht.
Hintenrum ist die Grenzfrequenz dominant von der Schallwandbreite abhängig, ab welcher Frequenz ein Großteil des Pegels abgeschattet wird. Eben durch den stark verminderten Pegel ist der Frequenzgang der hinteren Hemisphäre nicht mehr ganz so wichtig, da der rückwärtig abgegebene Schall erst nach einer Reflexion mit zusätzlichem Pegelverlust wieder nach vorne kommt.
2. Um Raumakustik ging es bei den Betrachtungen noch nicht, sondern darum, welche Schallleistung der Treiber in den Raum einspeist. Wie man dann damit umgeht ist eine andere Geschichte.
Und warum sollte die Bündelung nicht da einsetzen, wo es die Theorie vorhersagt? Wie gesagt, das "Schlabbern" und die Bündelung sind 2 getrennte Dinge!
Sooo schwer?
Was mich aber mehr interessiert als Dein Tip, wie kommst Du darauf und wo liegt Deiner Meinung nach die Bündelungsfrequenz/maximale Einsatzfrequenz nach Deiner bevorzugten Herangehensweise?
Ich würde, wenn es nicht gerade um einen HT geht, sogar noch deutlich unterhalb der Bündelungsfrequenz trennen, um auch möglichst auf der abfallenden Filterflanke noch keine Bündelungseffekte zu haben.
Wie macht Ihr das? Und warum soll dieser isolierte Parameter so wichtig sein?
Wem das Diffusfeldverhalten wurscht ist, kann den Parameter gerne vernachlässigen.
Gruß
Peter Krips

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