Auch Toole empfiehlt ein gleichmäßiges Bündelungsmaß. Und einen geraden F-Gang auf Achse. Solche LS werden am besten beurteilt.
"...breitstrahlende Lautsprecher mit Klangverfärbungen unter Winkel seien von einer Mehrheit angenehmer empfunden worden, als bündelnde mit geringer Verfärbung ausser Achse...."
Das ist die Beschreibung der Realität, wobei er von den beiden Übeln das zweite als das Größere beschreibt.
Dazu gab es umfangreiche Untersuchungen.
wie sieht es mit einem gutem Coax bezüglich gleichmäßiger Bündelung im Mittel-Hochtonbereich aus?
Gruß
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
Und was sagt das über das Abstrahlverhalten außer Achse?
Nicht viel, wenn auf den axialen Frequenzgang normiert wurde.
Ich wiederhole mich gerne: ein auf Linearität getrimmter axialer Frequenzgang ist (seeehr) oft nicht die beste Lösung!
Normiert auf beispielsweise 20° würde das Sonogramm deutlich anders aussehen.
Bei Coaxen, besonders die Bauform von Thiel, Omnes audio und Seas, also mit eingelassenem Hochtöner, ist die TMT-Membran quasi ein Waveguide für den Hochtöner. Und das noch dazu mit dem optimalen wirksamen Durchmesser.
Am besten ist gerader (kann fallen zu den Höhen) F-Gang auf Achse und gleichmäßige Abstrahlung. F-Gang verbiegen (habe ich ja auch gemacht) ist die zweitbeste Lösung.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Stimmt schon, aber meistens ist das doch eher Wunschdenken. Hast ja selber mit Deinen Connies bemerkt, dass trotz WG die Gehäusekanten auch noch ein Wörtchen mitzureden haben. Der One Point Sat hat, so weit ich weiß, ein recht kantiges Gehäuse.
Dafür hat er horizontal und vertikal ein beinahe identisches Abstrahlverhalten. Das kann die Connie eher nicht.
Ist auch immer eine Ansichtssache, was man als axialen Frequenzgang bezeichnet.
Wenn man die Boxen nicht "mit dem Gesicht" auf den Hörplatz ausrichtet, sondern etwas eindreht (vorzugsweise so, dass man die äußeren Gehäusewände zu sehen bekommt), denn ist es wohl der entsprechende Winkelfrequenzgang. Auf diese Weise ist der 0°-Frequenzgang zu einem leicht verfärbten Winkelfrequenzgang geworden, der durch geschickte Aufstellung erst sehr spät zur Reflexion kommt, also nicht mehr wirklich schadet...
Koax nicht, aber die Frage nach dem Abstrahlverhalten dominiert ziemlich die Diskussion.
Und da gehört die Frage, ob nun axial oder außer Achse optimiert werden soll, schon mit dazu.
Mit einer geschickten Schallwandgestaltung ist da sicherlich noch einiges zu holen. Aber gerade das wird zu oft vernachlässigt.
Die Box hat ein ansteigendes Bündelungsmaß und auch hier wird die Richtcharakteristik der 1" Kalotte durch ein WG an die des 5" MTs angepasst.
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)
Ich schlage vor, dass man sich in Boxsim Gehäuse mit den einzelnen Chassis ohne Weiche in Bezug auf die Bündelung ansieht und dann dort trennt, wo es passt.
Rein von der Bündelung wäre 300 Hz richtiger als 100 Hz, um schon im Tiefton eine gewisse Bündelung zu haben. Mit den anderen Chasssis dann weitermachen.
2 Al 130 in D'Appo liegen von 1000-2000 bei 7 dB, das würde passen zu den 5 dB des GF 200 bei Trennung 500-1000. Ein Al 130 ligt bei 6-7 dB. Der HT (Ke) passt überhaupt nicht, er beginnt mit 3bG und steigt an bis 15.
Jetzt braucht man noch die Bündelung der Hörner/WG und kann loslegen.
Ich hab mal grob durchgerechnet, mit geschätzen Maßen der DS4`(in dB):
Gehäusebreite habe ich 265mm angenommen, Höhe 1300mm, Die breite Phase mit 48mm...
Sind schätzwerte anhand der Fotos.
Waveguide habe ich jetzt nicht berücksichtig, da die Simulation ja nicht wirklich genau sein soll.
Meinungen dazu?
"Wennst den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuern.
Wennst ihn nur hörst hast übersteuern."
Walter Röhrl
Ich stelle heute Abend mal die Simu rein, da sieht man meine Annahmen und die simulierte Abstrahlcharakteristik. Allerdings der Frequenzgang auf Achse ist mit den gewählten (aktiven) Filtern ziemlich schlecht.
Aber zu korrigieren ist ja mit DSP und FIR eh kein Problem.
Frage: kennt einer irgendein Programm, wo man aus einer *.wav (Darstellung der Impulsantwort) eine *.txt mit Amplituden- und Phasengang für Boxsim erstellen kann??
Das wäre genial: dann könnte ich die per Acourate korrigierten Frequenzgänge dort importieren.
Gruss
Andi
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche) "You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)
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Frage: kennt einer irgendein Programm, wo man aus einer *.wav (Darstellung der Impulsantwort) eine *.txt mit Amplituden- und Phasengang für Boxsim erstellen kann??
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