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Das wär auch noch ne Frage...gibts ne kostenlose Software mit welchen man über normales Mikro Lautsprecher messen kann? Einen 20Hz-20khz Tweet (so hieß das glaube) hätte ich auf einer Test-CD von AUDIO...Zitat von Mareus Beitrag anzeigenHeute sind meine Zuschnitte von Forex Smart und Kappa Mount in der Größe der Podium Sound 0.5 gekommen. Insofern hoffe ich nächste Woche ein paar Messungen machen zu können.
Gruß
Mareus
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In einem anderen Forum verwendet jemand Balsa-Holz, welches mit Hartwachsöl getränkt wurde:
Zitat von "el ol":
"Some time ago I treated a paper tweeter with two layers of hardwax oil, which is a blend of shellac, natural waxes and oils. It showed a perfect CSD after the treatment.
As I have already mentioned earlier in the thread I liked the neutrality and transparency of balsa wood, but it didn´t work due to nasty resonances.
So I wondered what the hardwax oil would do with the balsa. I had only a little bit of the (expensive) hardwax oil left, so I took two 100x500x1 mm balsa stripes, one coated on one side, one uncoated for a reference. The finger snip test showed that the first layer already gives a massive improvement and after the second coating the balsa is dead like a dodo. I didn´t remove the overshoot after each application as suggested, this gives a rough surface, but saves time and money (two layers probably wouldn´t be sufficient otherwise). I am quite sure a double coating on both sides of a 3 or 4 mm balsa plywood would tame it sufficiently.
I am currently not in the mood of organizing two monstrous boards, apart from the fact that the little rooms in my old house aren´t very well-suited for planar speakers. So I pass this finding over to the public."
Heute sind meine Zuschnitte von Forex Smart und Kappa Mount in der Größe der Podium Sound 0.5 gekommen. Insofern hoffe ich nächste Woche ein paar Messungen machen zu können.
Gruß
Mareus
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Vielleicht sollte man die Idee von Göbel aufgreifen...ein Laminat aus Holz + irgendwelchen Kunststoffen - Würde der Optik auch gut tun
Bei Holz würde es natürlich Sinn machen bereits seit Jahrhunderten verwendete Klanghölzer zu benutzen. U.a. Ahorn, Palisander, Mahagoni, Padouk, Bubinga, Ebenholz, Wenge, Walnuss...
Ich werde demnächst mal paar Experimente mit Ahorn und Mahagoni machen...habe paar qm Laminat zu Hause rumliegen.
Ein Lamiant mit diversen Hartschaumstoffen oder Kunststoff/Alu wäre denkbar.
Da haben wir jetzt viele Kombinationsmöglichkeiten zum ausprobieren
Hoffe die EX45er sind lagernd..hab eben mal zwei bestellt...bin schon sehr gespannt :>
Hier eine kleine Tabelle mit gemessenen Schallgeschwindigkeiten bei div. Holzarten:
http://books.google.de/books?id=TQeq...20holz&f=false
Und hier paar Hölzer mit Angabe des E-Moduls und Festigkeiten (Zug/Druck/Biegung/Schub):
http://de.wikipedia.org/wiki/Holz#Ak..._EigenschaftenZuletzt geändert von AlphaRay; 30.10.2009, 13:38.
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OK, ich formuliere es mal anders: Das Material muss eine Schubspannung aufnehmen können. Letztlich ist der Gleitmodul vom E-Modul abgeleitet, aber da habe ich vielleicht einen etwas großen Sprung gemacht. Stoff/Gewebe nimmt weder Schub noch Druck auf, sondern nur Zugspannung. Es muss also eine in alle Richtungen vorhandene Steifigkeit vorhanden sein.
Bekannte Chassis mit Gewebe sind immer mehr oder weniger abgebunden. Die aus den 80ern bekannten gelben Membranen waren oft sehr wenig abgebunden und betätigten sich recht früh als Biegewellenwandler.
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Mag sein, mag sein.Zitat von doctrin Beitrag anzeigenDie Biegewellenwandler bündeln aufgrund ihrer "chaotischen" Schwingungen kaum.
...
Edit: Ups da war es wohl schon vom Admin gepostet.
Nur habe ich mich gefragt, ob es bei einem (nennen wir mal eine Hausnummer: ca. 20cm breiten) Streifen auch noch so sein wird. Dieser schmale Streifen (und so einen scheint Timo im Sinn zu haben) sollte nach meinem Verständnis in Querrichtung nur ganz wenig Wellen ausbilden.
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Ich dachte da eher an sowas:Zitat von Frank Beitrag anzeigenIch wette dagegen.
Ich mutmasse hier mal:
- Das Material kann nicht leicht genug sein.
- Die Schallgeschwindigkeit im Material sollte möglichst groß sein -> Hoher E-Modul.
Welchen E-Modul hat gespannter Stoff? Außerdem wird die innere Dämpfung im Stoff groß sein. Es kommt wenig raus.
http://www.extremtextil.de/catalog/p...a3cab3a11c4be3
Nicht an einen leichten/weichen stoff...hier gehts quasi um dickes, weiches und biegsames "Plastik". Die Manger-Membrane besteht aus weichem Kunststoff - wie man auf Fotos sehen kann scheint es sogar leicht transparent zu sein und wird von einer Art nadeln an den Polkern von oben drauf gedrückt (so scheint das zumindest).
Ahja..ich gehe hier auch nicht von einer riesigen Fläche aus sondern vielleicht 10 - 30 cm im Durchmesser...das sind nur ein paar Gramm.
Evtl ein Sandwitch aus etwas steiferem, einer weichen zwischenschicht und einer noch weicheren Oberschicht, welche dann wg. der weichen Zwichenschicht (Gelkleber z.B.) Wellen schlagen kann...
Muss halt alles mal ausprobiert haben
Zuletzt geändert von AlphaRay; 29.10.2009, 16:46.
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Die Biegewellenwandler bündeln aufgrund ihrer "chaotischen" Schwingungen kaum.
Also ists im Prinzip egal, Hauptsache der Hochtöner bündelt in diesem Bereich nicht wesentlich stärker.
Grüße
Edit: Ups da war es wohl schon vom Admin gepostet.
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Was, den Manger gibt es auch in Gelb?Zitat von Frank Beitrag anzeigen... Ohne je nachgezählt zu haben, wette ich, dass die Lisa-Simpson-Zacken ungeradzahlig sind.
Zu Beginn des Threads gibt es einen link zu Hi-End-Plattenschwingern, dort ist der Rand unregelmäßig eingeschnitten. Natürlich mit Laser, denn Fuchsschwanz ist ja kein Hi-End.

Ich könnte mir ein Sandwich vorstellen, aus einem leichten Material mit (s. oben) hoher Schallgeschwindigkeit und einer dämpfenden Beschichtung.
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Ich wette dagegen.Zitat von AlphaRay Beitrag anzeigenob es nicht sogar möglich wäre gespannten (dickeren) Nylonstoff zu nehmen
Ich mutmasse hier mal:
- Das Material kann nicht leicht genug sein.
- Die Schallgeschwindigkeit im Material sollte möglichst groß sein -> Hoher E-Modul.
Welchen E-Modul hat gespannter Stoff? Außerdem wird die innere Dämpfung im Stoff groß sein. Es kommt wenig raus.
So eine rechteckige Platte schwingt ja nicht wirklich chaotisch (kaotisch
). Die Biegewelle wandert im Material zu den Kanten. Ein Teil tritt dort aus und der Rest wird reflektiert und trifft auf andere Wellen, so dass es zu Interferenzen kommt. Es liegen also durchaus Gesetzmässigkeiten dahinter. Sonst liesse sich das nicht mit FEM simulieren.
Ist die Platte jetzt rund und die Anregung erfolgt im Kreismittelpunkt (oder wenigstens konzentrisch) wandert klar die Biegewelle nach außen. Manger postuliert, sie müsse dort dissipiert werden. Daher der Stern und dier Übergang in ein absorbierendes Material. Ohne je nachgezählt zu haben, wette ich, dass die Lisa-Simpson-Zacken ungeradzahlig sind.
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Hier gilt noch mehr als sonst: Probieren geht über studieren.
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Danke für die schnelle Antwort
Wenn ich den Manger richtig verstanden haben bewegen sich die Wellen von der Mitte nach Außen hin...ist bei denen also mindestens die obere Schicht des Laminats nicht sehr steif. Ich habe eben schon überlegt ob es nicht sogar möglich wäre gespannten (dickeren) Nylonstoff zu nehmen - es wäre dann einigermaßen Steif, aber es Stoff wäre Punktuell seehr dehnbar.
Mit diesem müsste man ähnliches hinbekommen wie beim Manger. Der Impuls würde sich vom Exciter Wellenartig nach Außen hin bewegen...wie bei einem Tropfen im Wasser. Zumindest von der Theorie her.
Ich werd mir mal demnächst einen Exciter besorgen und ein wenig rumexperimentieren..hab diverse Materialien zu Hause rumliegen
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Zum Thema Bündelung: Ich habe über einen riesigen Vorteil der Flächenlautsprecher noch gar nichts geschrieben und zwar, dass die Platten so gut wie gar nicht bündeln, weil die Oberfläche sich nicht kolbenförmig sondern chaotisch wie eine Wasseroberfläche bewegt. Selbst unter einem Winkel von 70° bis 80° sind sogar die Höhen kaum geschwächt. Anderenfalls wäre das Prinzip völlig unbrauchbar. Man hätte eine Bündelung nur auf einen Punkt. Auf jedes Ohr müsste man die Platten gesondert ausrichten.
Um mal ein paar Fragen zu beantworten, soweit ich das kann:
"- wenn ich das richtig verstehe, muss das "Objekt" schon etwas steif sein damit das gut funktioniert...richtig?"
Ja.
"- funktioniert es überhaupt mit nicht biegbaren Materialien wie z.B. Aluminiumplatten?"
Mit nicht biegbaren Materialien würde es nicht funktionieren. Aber es gibt streng genommen keine nicht biegbaren Materialien. Alles lässt sich mehr oder weniger biegen, auch Alu-Bleche. Die sind schön laut, aber klingen ziemlich schlimm, weil die innere Dämpfung so gering ist, dass sehr ausgeprägte Resonanzen vorhanden sind. Das klingt dann wirklich nach "Metall".
"- ist die Größe der Fläche entscheidend für die Min/Max Frequenz...?"
Die Größe ist ganz entscheidend wichtig für die untere Grenzfrequenz, nicht für die obere.
"- macht es einen Unterschied ob die Platte rund oder Eckig ist..? Von der Mitte zur Ecke ist die Strecke ja länger als zur Kante - und dadurch doch eher Störend bei der Wiedergabe (Lautsprecherchassis sind ja auch rund)"
Alles was die Platte angeht, macht einen Unterschied. Man muss es halt ausprobieren. Aber ob da Ecken oder Rundungen dran sind, spielt keine große Rolle. Übrigens ist die Mitte gar nicht die optimale Position für den Exciter.
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Zitat von harry_m Beitrag anzeigenIst schon klar...
Nur frage ich mich, wie schmal diese Platte sein muss, um vom Bündelungsverhalten her besser zu sein, als z.B. ein 20ger Tieftöner.
Je schmaler die Platte wird, umso weniger wird der Exciter diese an den Enden antreiben. Zum Schluss wird es wieder nur ein kleiner Bereich um den Treirber herum sein, der tatsächlich Schall produziert.
Ich sehe hier ein "philosophisches" Problem...
ich habe schon ganz spezielle vorstellungen von der box.
das mitteltonbrettchen soll nicht breiter als 20 cm sein und ca. 80 cm hoch.
der exciter soll genau in der mitte die platte antreiben, der hochtöner sitzt auf ohrhöhe so bei 70 cm und der bass ist irgendwo im sockel oder separat gestellt.
das brettchen könnte auch bei guter funktion sehr viel schmaler sein.
gruß timo
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Zwei Materialvorschläage:
Aramidpapier-Wabenstruktur (für Karbon-Sandwitches gedacht; Aramid=Kevlar):
* Hohe Schlag-, Vibrations- und Ermüdungsbeständigkeit
* Extreme Druckfestigkeit
* Sehr gute Chemikalienbeständigkeit
http://shop.r-g.de/Sandwich-Werkstof...ca-87-g/m.html
CFK-Platten (z.B. 40x1000 mm):
http://shop.r-g.de/Halbzeuge/CFK-Pro...-1-Stueck.html
Größere:
http://shop.r-g.de/Halbzeuge/CarbonF...-1-Stueck.html
Ich denke da eher an den Betrieb als Mittel-Hochtöner...mit einer entsprechend kleinen Fläche
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