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  • Benair83
    antwortet
    Hi

    Erstmal ganz großes Lob an Alpha, habe mir den ganzen Thread aufmerksam durchgelesen direkt als ich ihn gefunden hatte! Bin darauf gestossen weil ich mir auch zwei Exciter bestellt habe!

    Möchte mir nun eine Box bauen die an das design von Göbel angelehnt ist. Nur leider ist ja jetzt noch nich wirklich klar welches Material oder besser gesagt welche Materialmischung die empfehlenswerteste ist.

    Seit beginn des Threads gings ja schlag auf schlag mit der Entwicklung, diese stockt aber nun leider

    Sobald meine Exciter da sind werde ich auch anfangen zu experimentieren, nur mit Messungen machen da hab ich mal garkeine ahnung von, werd das wohl aufs anhören beschränken müssen!

    Würd mich freuen wenns hier bald weiter geht!!!


    Gruß und schönen dritten Advent

    Benno

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  • AlphaRay
    antwortet
    Ich denke mal dass man 1. identische Exciter verwenden müsste und 2. diese nahe beieinander liegen müssten. Meine hatte ich regelmäßig verteilt.
    Das bringt dann aber außer etwas mehr Lautstärke (falls man diese braucht) und nicht mehr Hochton - was ich mit dem EX45 versucht hatte.

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  • raphael
    antwortet
    Zitat von AlphaRay Beitrag anzeigen
    Als ich den EX45 + EX60 auf eine Platte geklebt hab haben die sich gegenseitig gestört...diese fing viel früher an wie blöd zu vibrieren..ich habe nur etwa die halbe Lautstärke hinbekommen wie nur mit dem EX60 alleine.
    Warum? Es gib doch auch MAPs, stören sich die Exciters dort nicht gegenseitig?

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  • walwal
    antwortet
    Kannst ja dünnes Material als Basis nehmen, darauf die nächste Schicht mit Auschnitt in der Mitte, nächste Schicht mit größerem Ausschnitt. Gaaanz große Spielwiese.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Man könnte in der Mitte einen Exiter für eine kleine, leichte Platte für die Höhen und "drumherum" eine größere, schwere Platte mit 4 Exitern nehmen.
    Meine Idee war noch den EX45 an eine ca. A4 kleine dünne platte und da drunter eine dicke A3 Platte mit dem EX60...so hätte man sauberen, vom Bass getrennte Hochton und der EX60er müsste sich nicht anstrengen mehr als Tiefmittelton spielen zu müssen
    Alles mit einer Platte und Exciter zu lösen wäre natürlich am schönsten, da man bei zweien ne entsprechende Frequenzweiche nur durch ausprobieren hinbekommt - welche ja dann eher von dem Material und der Größe der Platte abhängt (sowie der Position des Exciters)...

    Als ich den EX45 + EX60 auf eine Platte geklebt hab haben die sich gegenseitig gestört...diese fing viel früher an wie blöd zu vibrieren..ich habe nur etwa die halbe Lautstärke hinbekommen wie nur mit dem EX60 alleine. Bei diesem hats dann auch schon ausgereicht den Hochton um +6 bis +8 dB anzuheben um den fehlenden EX45er auszugleichen.

    Was Raphael gesagt hat macht ja Manger: die biegsame Kunststoffplatte hat unterschiedliche Materialstärken (was mit Kunststoff einfacher zu realisieren ist als mit Holz). Wird wohl so ne art superflache inverse Halbkugel sein (mitte dünn und außen dick)

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  • raphael
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Schwierig in jeder Hinsicht.

    Bei getrennten Wegen kann man auch schön abstimmen.
    Ab wann unterstützt Boxsim die Exciter, damit unsere Simulaten loslegen können?

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  • doctrin
    antwortet
    Jetzt miss endlich oder ich komm mit der Kehle. Will bunte Bilder sehen

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  • AlphaRay
    antwortet
    Daran hatte ich auch schon gedacht 2 - 3 mm Balsa als Grundlade und einen "Rand" aus 3 - 5 mm Balsa dran kleben....Gesamtgröße z.B. A3 und der dünne Bereich in der Mitte ca. A5

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  • walwal
    antwortet
    Schwierig in jeder Hinsicht.

    Bei getrennten Wegen kann man auch schön abstimmen.

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  • raphael
    antwortet
    Oder eine Platte, die ihre Eigenschaften (fließend) über die Fläche verändert. Z.Bsp. könnte man den inneren Teil dünner aushobeln oder so.

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  • walwal
    antwortet
    Man könnte in der Mitte einen Exiter für eine kleine, leichte Platte für die Höhen und "drumherum" eine größere, schwere Platte mit 4 Exitern nehmen.

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  • VISATON
    antwortet
    Zu Timos Beitrag will ich noch was sagen. Ich habe ihm unsere Hartschaumplatte aus dem Baumarkt vorgeführt. Ich glaube eher nicht, dass die "etwas künstliche räumliche Wiedergabe" auf das Nachschwingen der Platte zurückzuführen ist sondern auf die starken Reflexionen an der rückwärtigen Raumwand. Das unbestritten starke Nachschwingen dieser Platte macht sich nach meinem Empfinden in einer Tendenz zum hohlen Klang der Stimmen bemerkbar. Das merkt man besonders bei Sprache, wo zwischen den Worten eine Pause ist. Dann hört man das verzögerte Ausschwingen der Platte.

    Timo schreibt richtig, dass die Größe und Geometrie der Platte wichtig ist. Auch die Position des Exciters spielt eine Rolle. Wir haben bei unserem Muster durch viele Versuche schon die beste Position ermittelt. Ich kann auch AlphaRay zustimmen, dass eine große Platte die Höhenwiedergabe nicht beeinträchtigt. Es schwingt dann eben nur eine kleine Zone um den Exciter herum. Die Materialstärke ist sicherlich für die Höhen wichtig. In einer dicken, weichen Platte laufen sich die hohen Frequenzen tot und können nicht abgestrahlt werden.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Also mit der Stimmwiedergabe habe ich keine Probleme - zumindest erst seit dem Balsa-Holz nicht. Mit der Hartschaumstoffplatten klangen Instrumente gut und die Stimmen flach und leicht metallisch (wg. der Alubeschichtung evtl?).

    Ich habe mittlerweile die zwei Balsaplatten als BIG + Basswiedergabe an Sub+Front am laufen. Klingt in allen Situationen sehr gut. Die kleinen spielen bei mir bis unter 40 Hz runter (deutlich hörbar wenn man zw. small und big am Receiver umschaltet). Der Sub bringt nur noch in wenigen Songs noch was - bei einer doppelt so großen Platte könnte man auf Sub quasi verzichten). Das problem ist halt dann nur noch die Entfernung zur Wand nach hinten die ja mind. die Diagonale der Platte entsprechen muss - es sei denn man dämpft die hinten.

    Der Hochton ist übrigens unabhängig von der Plattengröße! Nur die Plattenstärke zählt - hier ist ein deutlischer Unterschied zw. Furnier (< 1 mm), Balsa 3mm und Balsa in 5 oder 8 mm zu hören. Ab 5 mm kann man Hochton quasi vergessen - auch die Anhebung am Receiver bringt kaum was..die Platte dämmt einfach zu sehr.

    Bei großen und dünnen Platten ist halt das Problem mit der eigenschwingung...dafür ist das Balsa pur leider nicht steif genug. Mit z.B. dünnen Polycarbonatplatten (0,x mm) auf beiden Seiten sollte das Problem hier minimiert werden.

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  • Timo
    antwortet
    Hallo,
    diese Woche hatte ich eine sehr interessante Unterhaltung mit Friedemann bezüglich dieses Themas hier. Eine kurze Hörprobe konnte ich mir nicht verkneifen, und ich bin positiv überrascht. (Übrigens klingt die Stella Light auch nicht übel)

    Natürlich klingt der Sprachbereich etwas verhangen, allerdings macht der räumliche Eindruck der Klangwiedergabe Lust auf MEHR. Natürlich ist die räumliche Wiedergabe etwas künstlich, denn dieser ist NICHT auf der CD drauf und wird durch das lange Nachschwingen der Platte erzeugt. Diese Situation kenne ich noch aus meinen Versuchen mit meiner Schmalen Offenen Schallwand, SOS.

    Um eine natürliche Wiedergabe erreichen zu wollen, sollte man versuchen das lange Nachschwingen zu eliminieren. Auf der anderen Seite sollte man versuchen die Sprachwiedergabe zu verbessern. Ein Subwoofer ist aus heutiger Sicht unverzichtbar. Die Größe und die Geometrie der Platte sollte untersucht werden. Auch die Position des Exciters auf der Platte ist sicher ausschlaggebend für den Klang. ich bin ziemlich sicher dass eine kompliziert geformte Platte zu bevorzugen ist. jede geometriesche Regelfigur wird eine bestimmte Frequenz bevorzugen, was eigentlich negativ ist.

    Die sehr große Platte ist aus meiner Sicht kontraproduktiv, auf der einen Seite macht die Platte ein klein wenig Bass, auf der anderen Seite würde der Hochton fehlen. Es muss ein Kompromiss gefunden werden wie groß man eine Platte am sinnvollsten umsetzt.

    Gruß Timo

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Den hab ich neulich im Obi gekauft. Der dürfte zum laminieren fehl am Platz sein. Das Zeug schäumt leicht auf.
    Moin,

    deshalb sollte es besonders gut geeignet sein, da es in das offenporige Balsa eindringt und versiegelt...das Balsa sollte sich dann fülliger anhören und kaum an Gewicht zulegen...rein theoretisch
    Es ist jedenfalls viel besser als z.b. Epoxyd, welches im Vergleich dazu sehr schwer ist und trotzdem in das Holz eindringt...PU-Schaum ist da glaube ich eines der leichtesten Klebstoffe

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