Wie bereits gesagt, soll das ganze auf keinen Fall tiefer als 50hz spielen und möglichst kompakt sein. Bei tieferen Abstimmungen spielt mein Raum nicht mit. Deshalb lieber eine "schlanke" Abstimmung und dafür sauber.
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3-Weger: G20SC + AL130 + ???
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Ein AL130 in 10l BR abgestimmt auf 40Hz dürfte sich im Bassbereich oberhalb von 35Hz fast deckungsgleich mit einem GF200 in 25l CB oder einem AL170 in 20l CB verhalten.
Ergo: In Deinem Fall wäre es vielleicht (nicht nur finanziell) am günstigsten, einfach einen 2-Wegerich mit dem Al130 und der G20SC zu bauen, dazu gibt es auch schon mehrere funktionierende Weichenschaltungen!
Die Pegelfestigkeit der Konstruktionen im Musikbetrieb (hierarchisch von Pegelfest zu weniger Pegelfest):
GF200 in 25lCB
AL130 in 10l BR (40Hz)
Al170 in 20l CB
Anbei die Simu:
Schwarz der Al130, rot der GF200, grün der Al170Angehängte DateienZuletzt geändert von Chaomaniac; 16.10.2008, 04:05.Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...
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steffen, ich verfolge den thread schon eine ganze weile, für mich würde in diesem fall nur ein weg zum ziel führen.
bau dir für den al130 und für die seaskalotte ein etwas kleineres gehäuse, so um die zwei bis drei liter und setze vor die weiche einen hochpass, 6 oder 12 dB. und trenne die mittelhochtonsektion bei um die 80 hz passiv vom noch zu suchenden bass.
der bass wiederum sollte in möglichst kleinem volumen spielen? dann taugt der gf200 besonders, weil er 8 bis 12 liter in cb verkraftet mit einem entweder ebenfalls passiven hochpass oder aktiv korrigiert über eine aktivelektronik, submodul oder reckhorn b1 mit vollverstärker oder....
diese kombination könnte ich kurzfristig bei mir aufbauen. denn meine vib130cb und meine neun liter gf200 subs sind noch hier und sind mal nicht ausgeliehen.
aber man sollte dazusagen dass die GFs durch diesen aufbau dann nicht besonders pegelfest sind.
gruß timo
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So, die Entscheidung ist gefallen: Es wird eine Sonja, mit einem W200S im Bass, statt dem W200SC. Hierfür schon mal vielen Dank an walwal für die Hilfe und Unterstützung.
Allerdings soll das Gehäuse kleiner werden, weil mir eine Höhe von 1m zu hoch ist. Das liegt vorallem an der niedrigen Decke in meinem Zimmer (2,05m). Zum anderen gefallen mir große Standboxen auch nicht so gut.
Ich habe noch ein Gehäuse mit folgenden Außenmaßen: H 78 x B 28 x T 31 cm, zwar nur aus 19mm Rohspan aber für den Anfang sollte das erstmal reichen. Die Schallwand ist geschraubt und kann von der leicht getauscht und angepasst werden. Das ganze hat ein Nettovolumen von 45L.
Gruß,
Steffen
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Ich habe mal nachkalkuliert mit den neuen Maßen und Chassis. Mache den BR-Kanal nur 2,5 cm hoch, über die ganze Breite, 18 cm lang. So ist die Box auf 35 Hz abgestimmt, was am besten passt.
Willst du die breiten Fase oben machen?„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan Parsons
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Hy Silvio,
der GF200 war in der engsten Auswahl. Aber das Kapital hat nur für 2 W200S gereicht (80€ fürs Paar), die Weichenteile kommen fast alle aus der Bastelkiste. Später könnte ich mir eine Aufrüstung aber durchaus vorstellen. Das würde ich dann mit einem neuen (schöneren) Gehäuse zusammen realisieren.
Gruß,
Steffen
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Hi Steffen,
Das würde ich dann mit einem neuen (schöneren) Gehäuse zusammen realisieren.
Zur Probe würde ich Dir gerne meine zur Verfügung stellen, jedoch ist Hamburg nicht so ganz um die Ecke, naja...
Neulich hab ich meine Sonja zu einem Lautsprecherselbstbau-Geschäft geschleppt, um eine zweite Meinung einzuholen, mir wurde eine britische Abstimmung mit durchaus losgelöstem Klang attestiert (was auch immer das heißen mag), nur der Bass käme nicht aus´m Quark, die Basssaiten müssten einem wie eine Katze auf den Schoß springen, mhm nun denn. Vermutung war falsche Bassreflexabstimmung, dem muss ich nochmal nachgehen.
Ansonsten: Der Bau lohnt sich......wenn man nicht, ja wenn man nicht von dem "Da geht noch mehr ...Virus" befallen ist
Gruß E.
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AL130 mit einem Tieftöner aus einer anderen Chassisserie, da stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch. Es sei denn, der Bespannstoff ist so blickdicht, dass man einen Metallmembran-Mitteltöner guten Gewissens ohne Tiefpass betreiben könnte. Ich würde eisern auf zwei AL200 sparen oder mir zwei große Exponentialhörner für die AL130 bauen.Moden kommen und gehen. Manche Moden kommen sogar wieder. Nur die Raummoden sind unsterblich.
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Zitate aus dem HiFi-Forum zu "englischem Klang":
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*Gute* englische Lautsprecher hatten seit jeher einen äuserst geraden Frequenzgang. Der "Peak" bei ca 15.000Ht, wie er bei vielen deutschen Lautsprechen anzutreffen war, fehlte völlig.
Zudem wurden die Mitten ohne Absenkung wiedergegeben.
Dies bringt Vorteile und Nachteile zugleich.
Mittentöner sind nämlich ein kritischer Bauteil, gerade in dem Frequenzbereich wo sie eingesetzt werden ist das menschliche Ohr empfindlich für Verfärbungen.
Trotz Einsatz bester Typen, war immer ein gewisser Beiklang zu hören.
Deutsche Hersteller korrigierten dies durch einen "Kunstkniff". Sie senkten vor allem die unteren Mitten geringfügig ab, erzielten dadurch eine Reduktion des Verfärbung, bei gleichzeitigem Verschieben des Klangbildes in Richtung "kühl" uns subjektiv knalligerenm Baß und brillanteren (spitzeren)Höhen.
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Eigentlich ist das ein Schlagwort, das vorca 30 Jahren aktuell war, als sich die einzelnen Klangphilosophien noch stärker unterschieden als heute.
Als typisch englisch (aus deutscher Sicht) galt eine weiche Höhenwiedergabe, eine "liebliche" (sweet) Mittentonwiedergabe und ein nicht zu trockener Baß.
Warm und Rund.
Unaufdringlich oder angenehm (auch musikalisch) wäre ein gutes Wort, manche sagten blass und langweilig. Gleichzeitig hatte der Klang mehr "Körper" oder negativ ausgedrückt, war er "dicker"
Analytik war kein besonders hervorstechendes Merkmal "englischen Klanges"
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*Gute* englische Lautsprecher hatten seit jeher einen äuserst geraden Frequenzgang. Der "Peak" bei ca 15.000Ht, wie er bei vielen deutschen Lautsprechen anzutreffen war, fehlte völlig.
Zudem wurden die Mitten ohne Absenkung wiedergegeben.
Dies bringt Vorteile und Nachteile zugleich.
Mittentöner sind nämlich ein kritischer Bauteil, gerade in dem Frequenzbereich wo sie eingesetzt werden ist das menschliche Ohr empfindlich für Verfärbungen.
Trotz Einsatz bester Typen, war immer ein gewisser Beiklang zu hören.
Deutsche Hersteller korrigierten dies durch einen "Kunstkniff". Sie senkten vor allem die unteren Mitten geringfügig ab, erzielten dadurch eine Reduktion des Verfärbung, bei gleichzeitigem Verschieben des Klangbildes in Richtung "kühl" uns subjektiv knalligerenm Baß und brillanteren (spitzeren)Höhen.
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Sonja klingt angenehm und sehr natürlich. Keine Effektbox, trotzdem sehr klare Wiedergabe. Bau sie mal und urteile dann. Wenn der Bass nicht zusagt, stopf den BR-Kanal zu. Dann ist es trockener. Diese Option bieten heute schon viele Hersteller an, weil man gemerkt hat, dass BR in normalen Wohnräumen oft problematisch ist.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan Parsons
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Hallo Klampfi,
eine britische Abstimmung ist am einfachsten mit einem zurückhaltenden Hochton zu beschreiben. Oder wie man so schön sagt, die Box hat ein dunkles Timbre Diese Abstimmung findet man zb. bei Wharfedale sehr oft. Für Leute, die im Hochton empfindlich sind, ist das durchaus von Vorteil. Für Leute die hohe Brillianz im Hochton haben wollen nicht. Das ist also rein eine Geschmackssache und kann auch von Raum zu Raum unterschiedlich sein.
Und ja, dieser "da geht noch mehr Virus" ist ja auch bei mir die treibende Kraft. Ich habe schon viele sehr gute 2-Weger gehört und habe auch 2 sehr gute Exemplare hier stehen. Aber der Reiz was neues in Form von 3-Wegern zu testen, ist einfach da Obwohl ich mich schon so langsam frage, ob es die Steigerung bringt, die ich mir erhoffe.
Hallo poor but lood,
dein Einwand ist nicht ganz unberechtigt. Ich hatte am Anfang ja auch den Al170/AL200 angedacht. Aber es ist halt leider alles eine Frage des Geldes. Ich sehe die Kombi AL-/W-Serie jetzt nicht ganz so kritisch, obwohl es bestimmt noch nicht das Optimum ist und da noch mehr gehen würde.
Gruß,
Steffen
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