Äh...jetzt stehen glaube ich irgendwie die Vox 200-Besitzer Schlange
Natürlich wird gleich mal mit Bässen nach außen probiert. Ich habe normalerweise die Boxen gerade dastehen, also nicht angewinkelt. Probeweise hatte ich sie aber schonmal angewinkelt, dabei hatte ich das Gefühl, dass die Ortbarkeit deutlich zunahm.
Mal sehn.
@ Battlepriest: Da hast Du was falsch verstanden. Ich meinte mit dem Ortungsproblem folgenden Versuch: Es spielt nur eine Box. Der Kopf befindet sich im Winkel von 45° in ca. 1 m Abstand. Das Signal ist Oktavrauschen oder bewobbelter Sinus 300 Hz. Dann kann man bei der bisherigen Version die Schallquelle nicht so gut bei der Box (genauer gesagt, an der Schallwandfase) orten. Grund: TT und MT waren nicht genau in Phase bei dieser Frequenz. So wie die beiden VOXen in unserem Hörraum stehen (auf den Hörer ausgerichtet), hatte man immer eine perfekte Mittenortung.
@ MrWoofa: 8,2 µF wäre fatal. Ich hab' ne Notiz unter das Schaltbild gemacht.
Schau Dir mal die Abstrahldiagramme bis 90° links und rechts ganz genau an. Die sind jetzt nicht nur vertauscht. Die linke (bessere) Seite hat sich kaum verändert, die rechte ist breiter geworden.
Jetzt ist mir auch klar, warum manchmal die Aufstellung mit den Bässen nach außen besser war. Dann waren die Phasenbeziehungen nämlich besser (linke Seite nach innen).
Wir haben natürlich auch bei 200 Hz und 500 Hz das Abstrahldiagramm gemessen. Da war es vorher gut und ist es jetzt auch noch.
@ woody: Wir prüfen das Korrekturglied auch noch. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es jetzt nicht mehr funktionieren soll, da es bei viel tieferen Frequenzen wirkt (70 - 150 Hz).
@ Saylor: Die MTI müssen wir auch noch prüfen. Die hat vor den Mitteltönern ein 18 dB-Filter und könnte doch anders reagieren.
@ harry_m: Der Hinweis, dass die Messungen im schalltoten Raum wenig Aussagekraft haben, ist überhaupt nicht erbracht. Im Gegenteil: Hätten wir uns nur mehr nach diesen Messungen gerichtet! Gerade im Messraum sieht man die Verhältnisse überdeutlich. Wo sind denn die Abstrahldiagramme gemessen worden? Nämlich genau dort. Wir haben nur früher die Weiche nicht besser hingekriegt. In unserem Hörraum haben wir von den Phasenproblemen nichts gemessen oder gehört und waren dann zufrieden. Solange, bis andere Leute in anderen, stärker bedämpften Räumen das Problem erkannt haben. Also, die Freifeldmessung ist in Bezug auf Phasenprobleme optimal. Man muss sie nur richtig interpretieren können.
Der Hinweis, dass die Messungen im schalltoten Raum wenig Aussagekraft haben, ist überhaupt nicht erbracht.
Habe ich auch nicht behauptet: sooo schnell schwenke ich nicht auf die Andere Seite. Meine eigenen Argumente FÜR den Messraum gelten nach wie vor: so ein Messdiagramm im Horraum zu bekommen ist schlicht unmöglich, und die Anzahl der möglichen Hörräume ist auch nicht zu diskutieren.
Wenn ich schreibe:
Und siehe da: viel später - aber ein Hiweis darauf dass an seinen Aussagen doch was dran war, ist erbracht...
hesst nicht mehr und nicht weniger: "es ist doch etwas dran" - denn wo wurde der Fehler entdeckt?
Eben noch ein Beweis dafür, wie kompliziert die ganze Angelegenheit ist. Gelöstes Problem ist immer einfach....
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Aber: weiss jemand, wo man das weisse oder rosa Rauschen herkriegt?
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Das dürfte doch nicht vom Abstand, sondern eher von der Laufzeit der beiden "konkurierenden" Schallquellen zum Ohr abhängen.
Ich finde sowieso, dass der Center von VISATON "stiefmütterlich" behandelt wird. Nicht mal einen Frequenzgangsschrieb gibt es. Bei meinen "internen" In-Room Messungen kam heraus, dass die Modenverteilung bis 250 Hz gleichmässiger als bei den Stand-VOXen ist (von einem Frequenzgang kann man hier eigentlich nicht sprechen). Die Aufstellung bei beiden Varianten ist aber auch sehr unterschiedlich. Über 250 Hz kann ich gehörmässig keine Unterschiede ausmachen.
Dabei dürfte es sich wohl um Terzrauschen gehandelt haben. Mit einzelnen Sinustönen kommt man bei Phasengeschichten bei In-Room Messungen nicht weiter. Dazu sind in diesem Frequenzbereich die Raumeinflüsse zu gross. Das Rauschen mittelt quasi das Ergebnis und lässt sich so besser dem Lautsprecher zuordnen.
Aber: weiss jemand, wo man das weisse oder rosa Rauschen herkriegt?
fast jede frequenzgenerator-software kann das, auch kostenlose (mußt mal bei google anfragen). nötigenfalls stellt der transfer PC->CD ja kein problem dar (funktioniert natürlich auch digital).
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ich hab die Vox jetzt an der neuen Weiche, die Phasen stimmen jetzt erheblich besser. Habe aber festgestellt das es noch günstiger ist, wenn man noch die 4,7mH gegen eine 5,6mH austauscht. Unterhalb 100Hz spielt die Resonator- Phase mit dem Chassie noch besser. Nicht perfekt aber immerhin.
Und ich wünsche euch mit den modifizierten Voxen viel Spass und mit dem richtigen Plattenmaterial werdet ihr sie nicht wiedererkennen. Allein was jetzt der KE 25 SC HT an den Tag legt ist nicht zu beschreiben, von der Mittenortung ganz zu schweigen.
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