Dann auf Messung der Induktivität geschaltet. Unser Messgerät kann bei 100 Hz und 1000 Hz messen:
Messfrequenz...........100 Hz............1 kHz
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LR 3,9 mH.................3,93 mH..........3,92 mH
Folien-Spule..............4,14 mH..........3,92 mH
Warum zeigt das Messgerät bei der Folienspule bei 100 Hz einen anderen Wert an als bei 1 kHz? Bei der LR 3,9 mH ist das nicht der Fall. Wer weiß Rat?
Dann habe ich noch einen Tiefbass 1. Ordnung aufgebaut mit 4,0 Ohm Abschluss und die Durchlasskurve gemessen. Die LR-Spule habe ich auf -5 dB kalibriert. Man sieht, dass sich im Durchlassbereich der etwas höhere Widerstand der Folienspule bemerkbar macht. Wenn man gaaanz genau hinguckt, könnte man meinen, dass die rote Kurve bei höheren Frequenzen oberhalb der blauen verläuft. Das könnte man mit einer größeren parasitären Kapazität erklären. Wenn man sich die Folienspule mal so ansieht, erinnert der Aufbau Der Spule an einen Folienkondensator.
Diese Unterschiede sind denkbar gering (der Preis allerdings nicht). Aber ausschließen kann man nicht, dass der hauchdünne Klangunterschied, den walwal gehört hat, durch den höheren Widerstand zu erklären ist. Wenn das wirklich besser klingen sollte, könnte man ein Stück dünnen Kabels mit 0,18 Ohm in Reihe zur LR-Spule schalten.

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