Spulentest
Einklappen
X
-
So, und jetzt der Test für den HT-Zweig (also 0,22 mH, parallel).
Wieder Blindtest, die Widerstandsdifferenz wurde durch MOX ausgeglichen- kein Unterschied.
Erst, wenn man den Mox weglässt, also 0,6 gegen 0,1 Ohm vergleicht, hört man einen Unterschied, es wird härter.
In Boxsim ergibt das eine Anhebung von 2 dB im Bereich 2000-5000 Hz. -
@EricXH
Haha, danke für den Hinweis, dass Spulen mH haben...
@AntiasinaOriginal geschrieben von VISATON
..............
Wie sieht es eigentlich mit parasitären Kapazitäten von Folienspulen aus? Ich habe keine Ahnung - wahrscheinlich vernachlässigbar klein.
Danke, dachte schon, dass mein Gerät Mist misst (für den Zweck).Einen Kommentar schreiben:
-
Vermutlich wollte er die Wicklungskapazität bestimmen....
Das geht nur mit nem sauteuren Messgerät, das zwei verschiedenen hohen frequenzen misst.
Das MUltimeter misst bei einer niedrigen Frequenz und kann so nicht den korrekten Wert herausbekommen( dürften höchstens ein paar nF sein...)Einen Kommentar schreiben:
-
Ähmmm,
µF gehört aber zu einem Kondensator.
Eine Spule hat als Meßwerteinheit mH (Millihenry).
Wenn Du mit einem Multimeter (das Kapazität messen kann) gemessen hast, hat das wenig Aussage zum Spulenwert.
Schau nochmal was Du gemacht/gemessen hast.
Gruß,
Erich
Edit: Ah, Du hast Kondensatoren auch gemessen, stimmts?
Einen Kommentar schreiben:
-
@Visaton
Ich habe mich wirklich unklar ausgedrückt, ist jetzt korrigiert.
Die "bessere" war die Folienspule.
Mit der Vermutung, dass es an minimal Unterschiedlichen Werten liegt, könntet ihr richtig liegen.
Wenn Interesse besteht, schicke ich mal die Spule zu Euch.
Induktivität kann ich nicht messen.
Die Widerstandsangaben der Hersteller scheinen zu stimmen, die Visatonspule hat etwas weniger R, genau geht das mit meinem Messgerät nicht, aber ob 0,24 oder 0,30 macht 0,06 Differenz, das hört niemand.
Kapazität gemessen Visaton 160 µF, Folie 150µF, der kleine Unterschied macht sich auch nicht im Klang bemerkbar..
ABER die Werte können doch wohl kaum stimmen!
Der Test mit einem echten C zeigte aber den richtigen Wert an.Zuletzt geändert von walwal; 13.01.2007, 12:49.Einen Kommentar schreiben:
-
Sehr interessant! Eine Frage: Welche Spule hat ein "ein Häuchlein topfigen Klang im Mittelton"? Nach der Beschreibung könnte man meinen, dass es die Kupferfolienspule war, oder nicht?
Ein Blindtest, wie er gemacht wurde, ist wirklich sinnvoll und nötig. Bei so geringen Unterschieden müsste man jetzt noch die beiden Spulen genau vermessen. Wenn die eine am oberen Rand der Toleranz (Induktivität und ohmscher Widerstand) liegt und die andere am unteren, könnten so kleine Klangunterschiede vielleicht auch daran liegen.
Wie sieht es eigentlich mit parasitären Kapazitäten von Folienspulen aus? Ich habe keine Ahnung - wahrscheinlich vernachlässigbar klein.Einen Kommentar schreiben:
-
Die Visaton LR schafft man nicht in die Sättigung, die vertragen 10 Ampere. Aber ich werde es morgen mal lauter machen, heute gehts nicht.
Aber ihr beide habt genau die Punkte angesprochen, die mich immer an Ferritspulen störten. Da manchmal nur das Experiment weiterhilft, hab ich das mal probiert.
Ferritspulen haben auch Vorteile: klein, preiswert, geringer Widerstand, wenig Streufeld.
Vieleicht kann man meßtechnisch Unterschiede erkennen, aber hören kann man sie nicht oder kaum.
Aber es geht ja weiter..Zuletzt geändert von walwal; 12.01.2007, 18:56.Einen Kommentar schreiben:
-
Nein, die Weiche ist auf der Rückseite der Box in einer Weichenkammer eingebaut..
Und vergiß das Märchen mit der Mikrophonie. Die einzig feststellbare M. ist, wenn Weichenbauteile zum Schwingen durch den Strom angeregt werden, die Luftdruckschwankungen bewegen gar nichts an SpulenEinen Kommentar schreiben:
-
Den eigentlichen Vorteil von Luft- gegenueber Kernspulen nicht zu vergessen:
Wikipedia:
Durch das Fehlen eines magnetischen Kerns ist die Magnetisierungskennlinie linear und die Spule weist keine Sättigung auf.
Vielleicht mal hoeher belasten? Auf jeden Fall ein aeusserst interessantes Experiment!Einen Kommentar schreiben:
-
Zitat Wickipedia:
Der Vorteil gegenüber gewöhnlichen Drahtspulen ist die erheblich größere mechanische Stabilität und damit geringe Anfälligkeit gegen Mikrofonie und selbstinduzierte Resonanzen. Außerdem besitzen Kupferfolienspulen meist einen sehr geringen ohmschen Widerstand.
Nun ist die Frage, wie Deine Weichen aufgebaut sind und wo sie untergebracht sind. Kommt Mikrofonie überhaupt zum tragen?Einen Kommentar schreiben:
-
Spulentest
Immer wieder liest man, dass Luftspulen, insbesondere Folienspulen besser seien als Ferrit/Drahtspulen.
Da ich relativ preiswert Kupferfolienspulen aus den USA bekam, wird die Concorde Mk3 als Testobjekt benutzt:
Hier das erste Ergebnis für den TT-Zweig:
Beide im TT-Zweig, 3,9 mH eingesetzt, mit identischen Drähten an die Weiche angeschlossen, in Hörentfernung mit Steckern umgeschaltet, ohne zu wissen, wann welche Spule angeschlossen ist, also Blindtest.
Visaton LR (Draht auf Ferritkörper) 0,24 Ohm, 18 Euro
Alpha-Core (USA) Folien-Luftspule O,30 Ohm, 57 Euro
2,2 kg, Durchmesser 10 cm.
Ergebnis: Ich habe mich heftig bemüht, Unterschiede zu hören, und nur weil ich was finden wollte, war ich der Meinung, die eine klingt etwas natürlicher, die andere hatte einen Hauch, nein, ein Häuchlein topfigen Klang im Mittelton. Habe dann den Draht verfolgt: Die "besser" klingende war die Kupferfolienspule!
Fazit:
1. Man kann ohne Bedenken die Ferritspule von Visaton nehmen.
2. Wenn der Mehrpreis akzeptabel ist, und man an die USA-Spulen herankommt, nimmt man die Kupferfolienspule, weil die eventuell etwas besser ist.
Allerdings kostet so was bei Mundorf (0,28 Ohm)164 Euro pro Spule, das ist der eventuelle Klanggewinn nicht wert.
3. Luftspulen aus Draht bringen wahrscheinlich auch keinen eindeutigen Vorteil, zumal sie noch größer sind, wenn der Widerstand nicht wesentlich über dem von Ferritspulen liegen soll.
Test wird fortgesetzt im Mittel-und HochtonZuletzt geändert von walwal; 13.01.2007, 10:44.Stichworte: -
Einen Kommentar schreiben: