Spulentest

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  • VISATON
    antwortet
    Heute sind walwals Folienspulen angekommen. Ich habe die große Spule sofort ans Messgerät geklemmt und zum Vergleich eine x-beliebige LR 3,9 mH aus dem Laborbestand herangezogen. Was soll ich sagen? Die erste Überraschung war der ohmsche Widerstand. Auf der Folienspule steht "0,3 Ohm", ich messe aber 0,43 Ohm. Die LR-Spule hat gemessene 0,25 Ohm (wir geben 0,27 Ohm an). Den Widerstand der Messkabel habe ich natürlich abgezogen.

    Dann auf Messung der Induktivität geschaltet. Unser Messgerät kann bei 100 Hz und 1000 Hz messen:

    Messfrequenz...........100 Hz............1 kHz
    --------------------------------------------------------
    LR 3,9 mH.................3,93 mH..........3,92 mH

    Folien-Spule..............4,14 mH..........3,92 mH


    Warum zeigt das Messgerät bei der Folienspule bei 100 Hz einen anderen Wert an als bei 1 kHz? Bei der LR 3,9 mH ist das nicht der Fall. Wer weiß Rat?

    Dann habe ich noch einen Tiefbass 1. Ordnung aufgebaut mit 4,0 Ohm Abschluss und die Durchlasskurve gemessen. Die LR-Spule habe ich auf -5 dB kalibriert. Man sieht, dass sich im Durchlassbereich der etwas höhere Widerstand der Folienspule bemerkbar macht. Wenn man gaaanz genau hinguckt, könnte man meinen, dass die rote Kurve bei höheren Frequenzen oberhalb der blauen verläuft. Das könnte man mit einer größeren parasitären Kapazität erklären. Wenn man sich die Folienspule mal so ansieht, erinnert der Aufbau Der Spule an einen Folienkondensator.

    Diese Unterschiede sind denkbar gering (der Preis allerdings nicht). Aber ausschließen kann man nicht, dass der hauchdünne Klangunterschied, den walwal gehört hat, durch den höheren Widerstand zu erklären ist. Wenn das wirklich besser klingen sollte, könnte man ein Stück dünnen Kabels mit 0,18 Ohm in Reihe zur LR-Spule schalten.





    Zuletzt geändert von VISATON; 17.01.2007, 21:50.

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  • ente
    antwortet
    Bullock & White

    @ Lonzo

    Evtl. hilft eine Uralt-Software von Bullock & White.

    Letztes Programm auf der Seite PassFil

    Gruß
    Heinrich

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  • Lonzo
    antwortet
    Hey,
    ich habe seit meinem letzten Beitrag zwar dieses Thema nicht mehr weiter verfolgt, aber das was ich jetzt schreibe, hatte ich schon im Hinterkopf!
    Die Sache mit dem Signalweg beantworte ich mit einem Jein. Eine Spule parallel zum Hochtöner hat sehr leichtes Spiel. Selbst ein Widerstand erreicht dort gerade mal Raumtemperatur oder bei sehr hohem Pegel etwas höher. Euer Einwand trifft vielleicht auf einen Bandpass zu; denn dort fließen sehr hohe Ströme, die schon mal bei hohen Lautstärken locker 10 Ampere übersteigen können. In einem Bandpass treten auch wesentlich höhere Wechselwirkungen mit parallel geschalteten Spulen oder Kondensatoren auf, da sie quasi von den beiden Pässen in die Zange genommen werden. Selbst eine Tieftonspule oder ein Hochtpasskondensator vor einem Tieftöner hat es wesentlich leichter als in einem Bandpass.
    Vielleicht wäre das ja ein Ding, was der Uwe noch in Boxsim integrieren könnte; denn leider kann man das nur im Augenblick empirisch ermitteln.
    Aus Erfahrung kann ich berichten, dass in einer von mir gebauten Hochleistungs-Hifi-Box normale Luftspulen (in einem Bandpass) zu Backlackspulen wurden!

    Gruß, Lonzo
    Zuletzt geändert von Lonzo; 16.01.2007, 18:47.

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  • walwal
    antwortet
    JA

    Ich hab ja schon..

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  • chowi
    antwortet
    Ey Leute, lag der Ursprung dieses Fred nicht in der Eröterung der Frage:

    "Wo liegt der klangliche Unterschied zwischen Luft- und Kernspulen und in welchem Frequenzbereich bzw. an welcher Stelle der Frequenzweiche macht deren Einsatz Sinn?!"

    Wäre dann ja wohl nicht schlecht, mal seine Hörerfahrungen zum Besten zu geben, oder?

    Gruß chowi

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  • walwal
    antwortet
    Leute, bleibt friedlich, das ist MEIN thread

    Das Problem (ist ja keines) wird Visaton lösen. Denn uns kann es doch Wurst sein.

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  • Fosti
    antwortet
    Ach Susie

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  • Susie Q
    antwortet
    Du langweilst.

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  • Fosti
    antwortet
    Mein obiges Beispiel hat kein Kern (falls du wenigstens lesen kannst
    Und deine Stärke nicht das Folgern ich habe jedenfalls nicht mit den Kernen angefangen!

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  • Susie Q
    antwortet
    Mit Kernen wollten wir doch erstmal nicht anfangen Susie Q, oder?

    Das hängt von Dir ab, Fosti. Mein obiges Beispiel hat kein Kern (falls du wenigstens lesen kannst - rechnen scheint ja schon mal nicht deine Stärke zu sein ... )

    Wir reden vom Preis, Gewicht ist sekundär.

    Na aberr! "Unsere" Optimierungsaufgabe ...

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  • HCW
    antwortet
    fein, dann die RFT-Tieftonspule: 0,8mH, 0,54 Ohm, d=60, 20mm hoch:-)

    Christian

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  • walwal
    antwortet
    Original geschrieben von Fosti
    Al wird Cu nur vorgezogen, wenn das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt, z.B. bei Seilen von Überlandleitungen (mit einem Stahlkern für eine ausreichende Festigkeit).

    Mit Kernen wollten wir doch erstmal nicht anfangen Susie Q, oder?

    Aber wie wäre es mit einer torodialen Luftspule?
    Wir reden vom Preis, Gewicht ist sekundär.
    Das Wicken einer torodialen Spule ist teuer (denke ich).

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  • walwal
    antwortet
    Ob Alu oder Kupfer ökonomischer ist, hängt ab vom Gewicht und Preis.
    Bei gleichem Widerstand dürfte Al günstiger sein.
    Weiterer Vorteil: Die Isolationsschicht wird schon mitgeliefert.

    Meine Isophon-Alu-Bandspulen hatten 3 mH, 0,8 Ohm, 12 cm Durchmesser, ca. 1,5 cm hoch.

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  • Fosti
    antwortet
    Al wird Cu nur vorgezogen, wenn das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt, z.B. bei Seilen von Überlandleitungen (mit einem Stahlkern für eine ausreichende Festigkeit).

    Mit Kernen wollten wir doch erstmal nicht anfangen Susie Q, oder?

    Aber wie wäre es mit einer torodialen Luftspule?

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  • Susie Q
    antwortet
    somit ist lang und schlank für eine rel. hohe Induktivität schonmal blöd

    Reine Provokation. Immerhin hat die "blöde" Spule fast den halben Ohmwert käuflicher Standartspulen. Stabspulen im üblichen Sinn sind zwar lang und schlank, so lange sie einzeln betrachtet werden ... (hatte ich davon was geschrieben? *lach*)

    ... haben wir es mit einer reinen Geometriegröße zu tun.

    Irgendwie ... saublöd.

    Technische (reale) Spulen haben (neben dem spezifischen Gleichstromwiderstand und der Drahtlänge) etwas mit Formfaktoren a.g. Geometriegrößen und Feldbündelungseffekten zu tun (gewickelt, ungewickelt, mit oder ohne Kern, mit oder ohne Mehrdrahtverschachtelung, mit oder Einzel- oder Doppel- bzw. Mehrfachbauweise), und nicht zu vergessen mit Füllfaktoren, schließlich dürfen die Drähte sich nicht direkt berühren.

    Die "ANO-FOL"-Aluminiumbandspulen kannte ich nicht, an deren mathematische Begründung "Alu statt Kupfer" sollte man sich mal ranmachen (die Firma wird sich vermutlich nicht in's eigene Fleisch schneiden, und Unsinn verbreiten)
    Zuletzt geändert von Susie Q; 16.01.2007, 14:01.

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