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  • walwal
    antwortet
    Kern? Um Gottes Willen

    Nein.

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  • PeterG
    antwortet
    Folie ist OUT!

    Hi,

    grad mal ne Spule mit HF-Litze 120x0,1 gemessen!

    100Hz = 0,1157mH
    120Hz = dito
    1kHz = 115,4µH
    10kHZ = 115,4 µH

    Skin-Effekt ist ja auch nahe Null, da alle Einzeldrähtchen isoliert sind . Mal schauen, was die 1² HF-Litze kostet!? Wäre ja ev. eine Geschäftdidee!



    Mit der Folienspule hab ich auch keine Idee! Oder hat die nen Kern? Hab mal einen Ringkerntrafo gemessen.... da ist bei 1kHz beinahe Null Induktivität!


    MfG
    Peter

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  • Fosti
    antwortet
    Wenn man so eine Folienspule in einen Topfkern bringt, wird es noch schlimmer, dann hat man es statt allseitiger Stromverdrängung plötzlich mit einseitiger Stromverdrängung zu tun, weil drei Seiten von dem hochpermeablen Kern und eine Seite von Luft berandet sind. Sowas nutzt man bei Asynchronmaschinen zur Erhöhung des Anzugsmomentes (Käfig- oder Stromverdrängungsläufer).

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  • walwal
    antwortet
    Ha, da isser, der vielbeschriebene, aber wahrscheinlich unhörbare

    Hersteller-Info:

    Alpha Core Goertz 3.9mH 12 AWG Copper Foil Inductor

    DCR: .304
    Diameter: 4.1”
    Height: 2.00”

    Specifications
    Conductor material: 99.9% pure copper foil
    Conductor dimensions: .003” x 1.00”
    Coating: .002” thick polypropylene film
    Leads: No joint, integral design
    Tolerance: +/- 2.5%


    Characteristics
    •Negligible skin effect below 100 kHz; many orders of magnitude below conventional wire-wound types.
    •High winding tension and vacuum fusing of faces provide high dimensional stability, effectively locking the conductors in place. Wire-wound inductors, which allow relative motion of conductors due to electromagnetic forces, will exhibit FM distortion by the process of reactance modulation.
    •Flat inductive reactance from 5 Hz to 50 kHz.
    •No saturation distortion due to air-core design. Inductors contain no magnetic materials.
    •Reduced power loss. Highest space factor (ratio of conductor cross area to total cross-section) means lower DC resistance within comparable dimensions. Negligible power loss due to skin-effect.
    •Extremely low stored charge.
    •Cool operation even during prolonged high output power operation. The high space factor and winding density results in improved heat dissipation.

    Foil inductors have obvious advantages over wire-wound inductors in terms of improved electrical and sonic characteristics. This important new development has much to contribute to the design of state-of-the art loudspeaker crossover networks.

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  • Fosti
    antwortet
    Jepp

    Wenn ich heute dazu komme, stelle ich noch ein paar Simulationen ein.

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  • walwal
    antwortet
    @Fosti

    Ähnlich oder gleich "Skineffekt"?

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  • walwal
    antwortet
    Boxsim sagt:

    50nF: 12 kHz
    100nF: 8kHz

    ohne Gewähr

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  • Fosti
    antwortet
    Es liegt auch nicht an der Resonanz, sondern daran, dass der Strom bei einer aus dünnen isolierten Runddrähten gewickelten Spule sehr gleichmäßig über den Spulenquerschnitt "verteilt" wird. Deshalb bleibt die Flussverkettung und damit die Induktivität über einen weiteren Frequenzbereich konstant, als bei einer Folienspule, bei der sich in Abhängigkeit von der Frequenz jeweils eine andere Stromverteilung LÄNGS der einzelnen Folien einstellen kann, was zu einem anderen magnetischen Feld und damit anderen Flussverkettung und damit anderen Induktivität führt!

    Grüße,
    Fosti

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  • VISATON
    antwortet
    Die erwartete Resonanz des Schwingkreises liegt nicht bei 100 Hz sondern viel höher. Wo genau, weiß ich nicht.

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  • HCW
    antwortet
    Also um einen Parallelschwingkreis mit 100Hz Mittenfrequenz zu ergeben, müsste die Kapazität 650µF betragen. Das kann ich mir schwer vorstellen. Gut, die Spule ist ein Trumm, aber bei der dicken Folie würde ich immer noch Ergebnisse in Größenordnung von max 1µF erwarten.

    Christian

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  • walwal
    antwortet
    Aha!

    Wenn ich 0,1 µF parallel zuschalte, dann kommt es etwa hin. Aber danach hätte die LR einen höhere Kapazität?

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  • VISATON
    antwortet
    @ Mr.E.: Die Kapazität habe ich ja in Verdacht. Ich weiß aber nicht, wie ich die messen soll, weil sie verschwindend klein gegenüber der Induktivität ist. Sie liegt parallel zur Spule (@ wawal) und bildet theoretisch einen Parallelschwingkreis. Es ist mir aber nicht gelungen, eine Resonanzfreuenz zu messen. Die Güte ist einfach zu schlecht, wegen des Missverhältnisses von Induktivität zu Kapazität. Für den Einsatz als Drosselspule ist das natürlich ein Vorteil. Hier geht es ja nur um eine praxisfremde theoretsche Betrachtung.

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  • audiofreak
    antwortet
    Original geschrieben von VISATON


    Warum zeigt das Messgerät bei der Folienspule bei 100 Hz einen anderen Wert an als bei 1 kHz? Bei der LR 3,9 mH ist das nicht der Fall. Wer weiß Rat?


    Hey,

    liegt wahrscheinlich am Wechselstromwiderstand der Spule (Impedanz)??

    mfg

    audiofreak

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  • walwal
    antwortet
    Donnerwerter, da haben die Amis mich besxxxxsen beim Widerstand. Spulen mit 0,4 Ohm als Folie bekommt man in D für "nur" 90 statt 160.

    Ich habe die noch zum alten Preis von 50$ bekommen, also bei günstigen Wechselkurs rund 40 €.

    Jedenfalls stimmt die Induktivität, naja fast.
    Der höhere R und die etwas steilere Trennung könnten den Mini-Klangunterschied erklären.
    Kann mir die Abweichung zwischen 100 und 1000 Hz auch nur mit Experten-Ungeziefer (parasitärer Kapazität ) erklären.

    Habe das mit Boxsim gemacht, wenn man 1000µF einsetzt in Serie zur Spule, sieht es ähnlich aus. Sind denn die Kap. so hoch?

    Wie sind denn die Werte bei mehr Leistung, was ist mit Klirr?

    P.S.
    Wegen mir braucht ihr nicht bis 22:50 Uhr zu arbeiten, soooo eilig ist es nicht,
    Zuletzt geändert von walwal; 18.01.2007, 15:58.

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  • Mr.E
    antwortet
    Original geschrieben von VISATON
    Wer weiß Rat?
    Vielleicht auch die Kapazität (habt ihr die mal gemessen)?

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