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Kampf den Raumresonanzen, Bassanhebung im Hörraum

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  • doctrin
    antwortet
    und die Holz-HHA wollten nicht wirklich funktionieren, oder?

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  • walwal
    antwortet
    Die sind hohl, teilweise mit Vlies gefüllt. Es sind immerhin 100 Liter, abgestimmt auf 57 Hz. Dort, wo sie stehen, war der Effekt erstaunlich, Testfrequenz laufen lassen und dann den Würfel (unten offen) angekippt. Bei der richtigen Öffnung wird es viel leiser!

    Habe dann die Würfel mit Öffnung nach hinten aufgestellt und mit einer Holzplatte so viel verschlossen, dass der Effekt eintritt.

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  • doctrin
    antwortet
    Eins habe ich noch nicht ganz gecheckt: du hast geschrieben die HHA wirken nicht wirlich.Das Problem kennen wir ja,da sie eigentlich riesige Kisten sein müssten.
    Un die kleinen Travertinteile funktionieren dagegen vorzüglich?
    Worauf begründet sich dass, auf ihre Porösität?
    Sind die auch noch mit einem Hohlraum versehen und wie ein HHA getuned?

    Grüße

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  • walwal
    antwortet
    Schäm dich, was du schon wieder denkst.

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  • We-Ha
    antwortet
    Original geschrieben von walwal

    Und hat (fast) nichts gekostet. Nur Arbeit und Ärger mit der besten aller Ehefrauen.
    Ich dachte, die schickst du immer in Hochglanz schwarz zur Arbeit ?
    Wieso hat sie das dann mitbekommen ?

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  • walwal
    antwortet
    Ich hatte ja bei meiner Concorde die Weiche so verändert, dass Bässe schwächer sind......brauch ich nicht mehr.

    Ich hatte immer die Concorde im Verdacht, stehende Wellen bei 100 Hz zu erzeugen, Friedemann sagte, dass dies bei der Bedämpfung unmöglich ist. Recht hatte er. Es war der Raum! Anscheinend stehende Welle zwischen Boden und Decke. Weg ist sie....

    Und hat (fast) nichts gekostet. Nur Arbeit und Ärger mit der besten aller Ehefrauen.

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  • walwal
    antwortet
    So, fertig. Alle Absorber sind angebracht.

    Sieht gut aus.
    Klingt gut.

    Sonja sagt: Bässe sind sauberer, Recht hat sie. Man hört jede Saite der Bassgitarre schurren, keine Frequenz ist überbetont.

    Messungen davor danach sind zu viel Aufwand, kommen nicht.



    Rückseite der Kasette links mit Stoff belegt.


    Füllen mit Steinwolle in Vlies, als Rieselschutz und damit etwas Luft zwichen den Schlitzen und der Steinwoolplatte ist.


    Die rechte Seite der Decke ist behandelt.


    Absorber aus der Nähe, die Schlitze sind nur aus der Nähe erkennbar.
    Zuletzt geändert von walwal; 19.12.2007, 19:12.

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  • walwal
    antwortet
    Inzwischen habe ich 3 von 5 Elementen eingebaut. Schon das erste (wandnächste) brachte eine deutliche Verbesserung. Laut Berechnung wirkt es um 300 Hz sehr breitbandig. In jedem Fall senkt es den Nachhall im Bass und Grundton.

    Es klingt sehr gut jetzt, die 100 Hz Resonanz höre ich nicht mehr. Bässe sind schön trocken und klar. Korrektur nach 2 Stunden hören, es klingt phantastisch!

    Schmeißt alle Hi-End-Terminals, Weichen und Spikes weg und optimiert den Raum...

    Anscheinend entstehen zwischen Decke und Fußboden einige Resonanzen, die sind nun geringer.

    Die abgehängte Decke sieht auch gut aus, kaum ein Unterschied zu vorher.

    Mal sehen, ob die beste aller Ehefrauen das merkt, die war nämlich 3 Tage auf Dienstreise, sowas muß man nutzen......

    Muss mal Bilder einstellen und ev. Messungen machen.

    Da diese Decke untypisch ist, empfiehlt sich bei normalen Decken ein Abhängung mit Akustikplatten zumindest über den Lautsprechern. Das kann man auch ansprechend gestalten, eventuell mit eingebauten Lampen.

    Oder 8 cm dieses Produktes (oder eines anderen Herstellers, zB OWA).

    http://www.rockfon.de/graphics/RFN-D...acett_A_24.pdf

    Ohne Abhängung absorbiert das 45% bei 125 Hz, bei höheren Frequenzen mehr! Da die hohen Frequenzen so gut wie nicht nach oben abgestrahlt werden, ist das unproblematisch.

    Also die Platten an die Decke kleben, wem die Optik nicht gefällt, kann Stoff darüber spannen oder Holzpaneele mit Schlitz.

    Zuletzt geändert von walwal; 13.12.2007, 19:47.

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  • walwal
    antwortet
    Original geschrieben von J.Ollig
    Alle Achtung, Du ziehst ja wirklich alle Register.

    Bin mal gespannt, wie gravierend die Verbesserungen sind, wenn Du fertig bist, also halte uns bitte auf dem Laufenden.

    Gruß

    Jürgen
    Hab viel Zeit (Altersteilzeit)....

    Die Frau bremst ..........noch.

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  • walwal
    antwortet
    Musst im Raum umherlaufen, wo es am lautesten ist, da soll der Absorber hin. Geht aber manchmal nicht. Dann woanders aufstellen. Boxen verschieben. Hörort ändern. Oder damit leben.

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  • norsemann
    antwortet
    also ich habe eine starke reso bei ungefähr 40-50hz , gehörempfunden , die stört sehr , reicht da ein absorber oder sind mehrere besser ?

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  • J.Ollig
    antwortet
    Alle Achtung, Du ziehst ja wirklich alle Register.

    Bin mal gespannt, wie gravierend die Verbesserungen sind, wenn Du fertig bist, also halte uns bitte auf dem Laufenden.

    Gruß

    Jürgen

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  • walwal
    antwortet
    Die nächste Aktion:

    Wie zu sehen, ist über den LS eine Decke aus Holzbalken (Leimbinder), darüber Echtholzpaneele.
    Die Decke wird 6 cm abgehängt, mit den gleichen Holzpaneelen, die Feder wurde entfernt, so daß ein Spalt von etwa 8mm entsteht.

    Übrigens sind das 250 Bretter, 38 x 8 cm, das gab vieeeel Hobelspäne und Muckis im rechten Arm, da alles mit einer Gehrungssäge (so eine mit Führungsschienen) von Hand gesägt wurde, damit es glatte Kanten gibt.

    Darüber kommt schalldurchlässiger Stoff in der Holzfarbe und 4 cm verdichtete Steinwolle (Heralan TS). Diese "Kasetten"" von 2 m Länge werden an die vorhandene Decke geschraubt. So bleibt die Optik erhalten und die Decke absorbiert. Und es passt nach wie vor zur Zimmerdecke.

    Kleine Änderung: Die Kasetten liegen auf Nägeln, die in die Holzbalken eingeschlagen wurden.

    Zuletzt geändert von walwal; 13.12.2007, 19:31.

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  • c-h-r-i-s
    antwortet
    Super! Dankeschön!

    chris

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  • walwal
    antwortet
    Na klar gibt es eine Formel:

    http://www.lautsprechershop.de/tools/index.htm

    Schau unter Helmholtz Absorber.

    80 Hz kann man gut bekämpfen: Würfel so groß wie möglich, mehrere noch besser, knapp über dem Boden die Öffnung am besten als Schlitz machen. Etwas größer planen, dann kannst du sie mit einem verschiebbaren Brett außen exakt abstimmen.

    Würfel 50 cm Innenkantenlänge, Wandstärke 2 cm, Ausschnitt über die gesamte Breite, 15 cm hoch.

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