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Kampf den Raumresonanzen, Bassanhebung im Hörraum

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  • walwal
    antwortet
    Inzwischen wurde Nachhall und F-Gang gemessen mit Arta. Nachzulesen hier: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=21058

    Es ist sinnvoll, die Aufstellung zu optimieren und Absorber (wenn möglich) aufzustellen. Eine Akustikdecke ist relativ einfach, wirksam und unauffällig. Aber den letzten Schliff bekommt man nur mit DSP hin.

    Jede der genannten Massnahmen hilft, wieviel davon umsetzbar ist, kann nicht pauschalisiert werden. Jedenfalls taugt die beste Box nichts in einem ungünstigen Raum.

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  • LIFU
    antwortet
    Tja Jürgen


    Ich habe schon einen Kandidaten, der näher wohnt, der war schon mal bei mir und bekam das Concorde-Virus ab.
    Ich würde ja mit "neutralität" Punkten.


    Ich wünsche Dir viel Vergnügen mit der Aktivtechnik.

    Gustav

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  • walwal
    antwortet
    Ich habe schon einen Kandidaten, der näher wohnt, der war schon mal bei mir und bekam das Concorde-Virus ab.

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  • LIFU
    antwortet
    Hoi Jürgen

    Vieleicht besucht mich mal ein Forenmitglied und misst bei mir.
    Pass blos auf,bist nur etwa 3 1/2 Stunden von mir entfernt.
    Oder ich fliege.Viel schneller und bequemer.
    Mit einem bischen Planungszeit lässt sich sicher ein Billigflug so für unter 100 Euro ergattern.


    Du bist gewarnt.

    Gustav

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  • walwal
    antwortet
    Ich verweigere mich diesen Messorgien. Ist mir zu viel Aufwand für ein zweifelhaftes Ergebnis. Das Gehör arbeitet anders als ein Mikro. Ich messe nur im Nahfeld, um z.B. LS anzugleichen.
    Wenn ich das will, lasse ich einen Spezialist kommen, die haben mehr Ahnung und am Ende ist es preiswerter.

    Dazu kommen noch die Verbrechen der Toningenieure.

    Ich bin ja mit dem jetzigen Klang sehr zufrieden und will "nur" die Raummoden bis 300 Hz entschärfen.
    Bin immer noch jedesmal vom Klang fasziniert.

    Die Concorde ist simuliert und gemessen, klang mir aber (Raum) zu hart. Und das trotz linearem F-Gang im RAR. Das habe ich mit der Weiche korrigiert. Ich kann ja mit den DSP jeden gewünschte Klang per Knopfdruck testen und werde das so machen.

    Vieleicht besucht mich mal ein Forenmitglied und misst bei mir.

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  • LIFU
    antwortet
    Da bin ich auf Deinen Weg gespannt.

    Für welches neue Schätzeisen hast Du dich denn entschieden?
    Mit dem alten wird es wohl etwas schwierig.

    Immer schön berichten.

    Gustav

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  • walwal
    antwortet
    Hallo, Dampfgetriebener

    du hast noch nichts übersehen, ich warte noch auf die Lieferung von 2 Poweramps mit je einem DSP. Ich werde den TT aktivieren und den M+HT, wobei am Ende nur die Resonanzunterdrückung des Al und die Trennung bei 3000 passiv bleibt.

    Alles andere soll rausfliegen, Nubert-Modul, viele teure Spulen und Kondensatoren.

    Gruß
    Jürgen

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  • LIFU
    antwortet
    Hoi Moby


    Da ich demnächst mit DSP und Aktivierung höre, wurden die Messungen auf 300 Hz erweitert. Darüber halte ich mich an die Simulation und meine Erfahrungswerte.
    Da zieht man um und schon hat man was verpasst.

    Du aktivierst deine Concord?
    Vollaktivierung oder die Kanäle mit z.B. Hifi-Akademie?


    Komm erzähl mal.

    Oder habe ich Deinen entsprechenden Tread übersehen.


    Freundliche Grüsse

    Gustav

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  • walwal
    antwortet
    Da ich demnächst mit DSP und Aktivierung höre, wurden die Messungen auf 300 Hz erweitert. Darüber halte ich mich an die Simulation und meine Erfahrungswerte.

    Sinustöne wurden mit NCH Tone Generator per Schleppi eingespielt. Kein Messmikro, aber im Tiefton korrigiert. Raum mit den bei mir üblichen Absorbern. Keine Bassanhebung. Natürlich ist diese Messmethode fehlerhaft, zeigt aber mögliche Wiedergabefehler.

    Dort, wo Überhöhungen sind (55, 125, 215 Hz), werde ich den Pegel senken, aber durch Hörtest prüfen. Eine leichte Bassanhebung ist auch nötig. Etwa 4 db unterhalb 200 Hz. Mit dem Nubert-Modul hatte ich etwa 3 dB angehoben. Durch das Kappen der peaks wird es wahrscheinlich etwas schlanker klingen.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 12.08.2010, 12:51.

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  • walwal
    antwortet
    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...10&postcount=2

    Hier ist nachzulesen, warum BR meist nicht zum Raum passt.
    Zuletzt geändert von walwal; 21.03.2010, 09:34.

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  • walwal
    antwortet
    Die Renovierung des Wohnzimmers ist jetzt fertig. Neue Fenster, Tapeten, Holzdecke, Teppichboden. Auch das Geländer der Galerie wurde furniert mit Erle. Das ging mit Kontaktkleber prima. Sogar die Rundstäbe ließen sich (etwas widerspenstig) furnieren. Das war weniger Arbeit als abschleifen und beizen. Und es passt perfekt zur Decke. Endbehandlung erfolgte mit Clou Hartwachsöl und Schelllack für etwas mehr Glanz.

    Über dem Highboard ist ein Bild zur Absorption und Aufhübschung angebracht. Ölfarbe auf Leinwand, rückseitig 2 cm Mikrofaser. Schaden kann es jedenfalls nicht.

    (Anhang 2)

    Jedenfalls klingt es besser als vorher. Besonders die Veständlichkeit und Ortung sind besser als vorher. Und der Hochton ist klarer, sauberer, da nervt gar nichts mehr. Das kann an der Holzdecke über den Boxen liegen, die jetzt mehr Bass absorbieren, wie die Messungen zeigen und am dickeren Teppichboden. Außerden habe ich noch 2 Absorber (Rockwool RAF-SE in Folie) zur Minimierung der Deckenreflektion angebracht.

    Wie das endet, wenn man die Raumakustik ernst nimmt, ist im Anhang 3 zu erkennen.

    Die Nische unter dem linken Fenster ist mit Rigips und Polyester-Mikrofaser als Plattenabsorber ausgelegtund schwingt von 30-90 Hz.

    (Anhang 1)

    Hier die Messung nach allen Optimierungsmaßnahmen und Veränderung der Weiche. Die alte Weiche war auf Absenkung bei 100 Hz optimiert, das ist nicht mehr nötig, ich bin fast bei dem Visaton-Vorschlag angelangt. Details bei "Bau einer Concorde".
    (Anhang 4)

    Die Position des Steinwürfels mit Plattenschwinger (55 Hz) war meßtechnisch erkennbar mit 7 dB weniger Pegel, auch hat das Highboard bei 100 Hz immer noch eine Hohlraumresonanz, die 5 dB addiert, aber durch Öffnen der rechten Tür weggeht, links verschlechtert das Öffnen. Auch die Position der Absorber führt zu messbaren Abweichungen.

    Das Thema ist sehr verzwickt und nur durch Messungen zu optimieren. Der Einfluss der neuen Fenster und der neuen Holzdecke im gesamten Raum ist im Vergleich zu früheren Holzdecke minimal.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 16.03.2010, 17:34.

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  • walwal
    antwortet
    Ist ok, Andi.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo,

    werde mich demnächst ebenfalls meiner Raumakustik widmen, habe gestern eine einfache Messung mit einem Handpegelmesser in meinem Hörraum gemacht, Problem ist eine mächtige Überbetonung im Bass bei ca. 33Hz, der Pegelmesser zeigte eine Überhöhung von satten 16dB bei schätzungsweise 1,5sec. Nachhall. Auch ist eine schätzungsweise 2sec. lange Nachhallzeit im Mittelton zu vernehmen(im Zimmer mit der Zunge Schnalzen) Bin der Sache nun auf der Spur, werde mich mit Hilfe dieses Threads versuchen das in den Griff zu bekommen. Ein Testweise links und rechts der Box "aufgestelltes" Bettzeug brachte am Hörplatz schon ein kleines bisschen Erfolg(im Mittelton). Jürgen, wenn es Dir recht ist würde ich meine Erkenntnisse, Erfolge, Misserfolge hier in Deinem Thread mit eintragen, damit es Übersichtlich bleibt und meines Wissens gibt es auch keinen weiteren Thread dazu, dann kann man auch als Aussenstehender besser nachvollziehen.

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  • walwal
    antwortet
    Es gibt was neues:

    Da unser Wozi renoviert wird, habe ich die Akustikdecke erneuert. Paneele 20cm, schwingfähig gelagert auf 2 m Länge

    mit viskoelastischer Gummiaufhängung in der Mitte, damit es nicht durchhängt,

    an Rand sind 2 mm Luft zu den Balken, darüber ist frei bis zur Steinwolleschicht 30 mm dick.


    Das sollte mehr im Bass bringen als der alte Schlitzabsorber.

    Die Decke schwingt fühlbar um die 70 Hz +- 20 Hz

    Alle Messungen ohne elektrische Bassanhebung, Boxen geschlossen und im Bass gesenkt wie im Concorde-thread beschrieben. Trotzdem schöner, satter Bass!

    Messung ohne Zwischendecke:


    Messung mit neuer Decke ohne Absorber hinter den Boxen. Deutlich, dass um 80 Hz aufgefüllt und um 100 Hz gesenkt wird:


    Messung mit neuer Decke mit Absorber hinter den Boxen, wäre perfekt, wenn die Senke bei 70 Hz nicht wäre. Die ist aber schmalbandig, stört nicht hörbar und kommt wohl vom Boxenanstand zur Wand durch destruktive Interferenz. Ein oder zwei Subwoofer auf der gegenüberliegenden Raumseite könnten die Senke auffüllen, wenn der Raum rechteckig wäre. Frühere Versuche zeigten fast keinen Erfolg.

    Fazit: Es hat sich gelohnt, der Spott meiner Frau und Verwunderung des Schreiners, der die restliche Holzdecke verlegt, ist überwunden. Vieleicht bringt die neue Decke im Rest des Raumes auch noch was. Das dauert aber. Erst Decke, dann neue Fenster, Teppichboden, Gardinen, Tapete, Urlaub, also Ende Februar.



    Inzwischen liegen auf den Panelen 2 kleine Säckchen mit etwa 300 Bleischrot, um etwas tiefer zu absorbieren. Und 6 LED-Strahler wurden eingebaut. Natürlich Alufarbig, damit sie zu den LS passen.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 19.10.2012, 18:08.

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  • walwal
    antwortet
    Mal ein Vergleich verschiedener Räume. Beide zeigen ähnliche Moden, trotz deutlicher Unterschiede:
    Hörraum der Tochter, 50 m², Decke 2,5 m, L-Form, 6 m lang, nicht optimiert:

    Mein Hörraum, 40 m², schräge Decke bis 4,4 m, L-Form, 6 m lang, akustisch optimiert (blau):

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