Auffällig ist die Überhöhung bei 9000Hz, die stark von der Simulation abweicht. Eine Folge der von innen eingebauten FR58 vielleicht?
Überrascht hat mich der steile Abfall unter 50Hz, das hatte ich dem Höreindruck nach nicht erwartet. Gute Vergleichsmöglichkeiten hab ich da allerdings nicht, meine anderen Lautsprecher sind ja eher bassarm ausgelegt. Gestern Abend hatte ich den Sub auch viel lauter als jetzt nach dem Messung (ganz was Neues bei mir). Der Effekt könnte an der Position im Raum liegen, je nach Aufstellung gibt es auch bei 30 Hz einen deutlichen Peak. Da liegt allerdings auch eine Raummode. Könnte aber auch auf eine deutlich höhere Abstimmungfrequenz hindeuten. Das ist ja bei der schweren Membran unwahrscheinlich, es sei denn man muss die wirksame Fläche der Membran deutlich größer annehmen...
Auffällig ist auch der Einbruch bei 200Hz. Der Unterschied ist auch mit einem Sinussignal hörbar. Was da im Übergangsbereich passiert interessierte mich besonders, weil ich mir bzgl. des LR2 Tiefpasses nicht sicher bin. In einer Kundenrezension beschreibt jemand den Tiefpass als 18dB Filter bei max. 150Hz. Das passte aber irgendwie nicht ins Bild. Ich hatte ja anfangs mit falsch gepolten Breitbändern ein akustisches Problem, das jetzt weg ist. Also eine deutliche Änderung, wie sie bei LR2 Filter zu erwarten wäre. Mit einem Butterworth Filter dritter Ordnung könnte man das vielleicht noch erklären. Der würde auch erklären, warum ich den W130x viel weniger anheben muss, als das die Simulation voraussagt. Aber dafür ist der Einbruch in der Messung viel zu schmalbandig. Ist also nicht ganz klar, was das ist. Einzelmessung von BBs und Sub zeigen das auch jeweils eine kleine Auffälligkeit. Die Messungen muss ich nochmal in Ruhe in einem anderem Raum bzw. draußen und vllt. verschiedenen Standorten nachholen. Bisher ist's mir nicht plausibel.


Einen Kommentar schreiben: