@JAL: der Mörtel hat "nur" eine Dichte von 1,6kg/Liter das ist wesentlich weniger als herkömmlicher Beton.
Ein Leergehäuse wiegt ca. 70kg, wenn dann mal alles darin verbaut ist bin ich bei kurz überschlagenen 90kg.
Ich muß dazusagen das ich die Brocken nur mit ner Sackkarre von der Terrasse ins EG fahren muss. In der Wohnung selbst verrutscht man sie prima auf Filzgleitern.
Auf deinen Fotos sieht das aus wie fertig bearbeitetes MDF (oder besser...)
Isses aber gar nich
Da können die Marmor- oder Granitboxenjungs (die ja mal einen gewissen Ruf genossen, aber heutzutage fast verschwunden sind) echt mal komplett einpacken....
Ich hab gerade mal mit dem Optimierer ne wage Richtung für die aktiven Filter durchgespielt.
Da ich nun drei identische Frontlautsprecher habe muss ich den Center trotzdem anderst befiltern oder können alle drei die selbe Konfiguration gespeist bekommen?
Das Gießen fing etwas holprig an, ich hatte alles vorgerichtet, abgewogen und ich war mir sicher, bis der erste Sack in die Form floss.
die Innenvolumen begannen doch mehr aufzuschwimmen als gedacht, da halfen ein übrig gebliebenes Brett und 8 Sack (200kg) Mörtel als Beschwerung.
mit dieser Erkenntnis goss ich die beiden anderen Formen, soweit ohne Zwischenfälle.
Die Innenvolumen aus 2cm Styrodur waren jedoch etwas zu instabil, bei zwei Styrodurwürfeln gingen die verbindungen etwas auf und es liefen ca 5cm Material mit rein, diese Zementklötze galt es heute aus den Lautsprechern heraus zu bekommen, jedoch ohne größere Schwierigkeiten da die Masse zu 95% mit Styrodur ummantelt war.
Wie unten auf dem Bild hat es mir beim Ausschalen einen Haarriss in ein Gehäuse gezogen, den ich aber gut mit Gießharz flicken konnte. Die Narbe find ich sogar dekorativ, mein Frauchen nicht
Die Farbe ist auch nicht von der besseren Hälfte abgenommen, ist Ihr zu dunkel
Was spitze lief:
Die Oberfläche ist ein Traum, nahezu keine Poren, A....glatt
Die Radien um die Chassis sind traumhaft
Die Festigkeit des Betonpigmentfaser-Gemischs ist auch sehr beachtlich.
Die Oberfläche ist schleifbar (nicht leicht aber es geht) und die Schleifstellen unterscheiden sich durch die feine Körnung kaum optisch vom Rest
Das Rapsöl trennt fantastisch.
Heute habe ich den Rest ausgeschalt, die Tasche fürs Hypex, die Abtrennung für den B200 eingeklebt, alles mal grob vorgeschliffen und die Chassisöffnungen kontrolliert.
Morgen machen wir einen Test an ner Gussprobe (Aschenbecher) mit Kreidefarbe lassen diese trocknen und schleifen vorsichtig die Kanten, Shabby Chick ist der Leitfaden den ich aufbekommen habe
Alles in allem ein mit Holpersteinen aber sehr lehrreiches Projekt.
am Wochenende wird die Endmontage erfolgen und es werden die ersten Hörproben entnommen
So sauber es mir möglich war, danke, den ein oder anderen Stein hab ich mir jedoch auch selbst mit eingebaut, hierauf gehe ich morgen abend mal ein, Heute war einfach extrem vollgepackt mit AHA-(und OHO)Effekten
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