Mal eine andere Frage, was heißt bei der Angabe des Nettovolumens "geometrisch"? Ist das das Nettovolumen vor Einbringung des Dämpfungsmaterials oder das Innenvolumen abzüglich aller Einbauten mit Ausnahme des Tieftönermagneten?
Boxsim 2.1 ist erschienen
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Ist aber unendlich mühselig. Die passende Weichentopologie muss ermittelt werden, und wie Du ja schon selbst schreibst, muss erst einmal geklärt werden, ob die Idee überhaupt funktionieren kann. Also ermittle ich beides mit Boxsim. Je komplexer das Projekt wird und je mehr Boxsim rechnen muss, umso ungenauer wird freilich das Ergebnis, aber deshalb muss man Boxsim nicht schlechter machen, als es ist. Ich kenne Fälle, in denen die Simulation schon fast perfekt passte.
Mal eine andere Frage, was heißt bei der Angabe des Nettovolumens "geometrisch"? Ist das das Nettovolumen vor Einbringung des Dämpfungsmaterials oder das Innenvolumen abzüglich aller Einbauten mit Ausnahme des Tieftönermagneten? -
Mit genug Erfahrung kann man Bauteile abschätzen, das geht. Allerdings sind nicht alle Treiber gleich und reagieren unterschiedlich auf Bauteile auf Grund frequenzabhängigem Widerstand und Induktion der Schwingspule.
Ja, die Bezeichnungen sind etwas verwirrend.
#da sollte jetzt ein Bild sein was ich wegen arbeiten am Forum grad nicht hochladen kann
In der Chassiekonfiguration ist das Nettovolumen gemeind.
Im Reflexkanalrechner "Nettovolumen inkl anteiligem Kanalvolumen" (Dabei wird die Hälte des KanalVolumens zum Nettovolumen hinzugefügt was sich auch akustisch so auswirkt)
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Bezüglich der Glättung besteht aber auch die Frage, was davon kommt überhaupt am Ohr an, was macht der Abhörraum, was hört man überhaupt Frequenzgangmäßig. Glättet das Ohr nicht auch? Wenn ich nun einen kleinen Zipfel bei 16khz habe, den ich womöglich akustisch gar nicht mehr wahrnehme, tja, noch mal 3 Teile in die Weiche quetschen, um auf dem Papier oder in der Simulation gut aus zu sehen? Während Opa Scholz auf dem Sessel sagt: "Früher war der Klang aber besser!"
Mit Freundlichem Gruß,
Ubix
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Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.Kommentar
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Simulationen spielen eine ziemlich große Rolle in der Entwicklung von Lautsprechern. Sogar eine so große, dass bei sorgfältigem Vorgehen bei den Messungen eine 100%ige Übereinstimmung der Simulation mit dem späteren Messergebnis eintritt.
Problematisch sehe ich in diesem Zusammenhang aber Boxsim. Nicht falsch verstehen, Boxsim war vor langer Zeit die erste für den Hobyisten zugängliche und noch dazu kostenlose Software, die überhaupt Simulationen erlaubte. Dafür kann man Uwe G gar nicht genug danken. Aber, und das sage ich jetzt mit allem Respekt vor Uwe G, Boxsim ist inzwischen eine Software von Vor-Vorgestern. Die Rechenleistung ist nicht mehr zeitgemäß, und die einzelnen Simulationsschritte sind extrem langwierig. Je nach Komplexität der Weichentopologie dauert ein einziger Simulationsschritt (Fortschrittsbalken) länger als 500 Evaluationen bei VituixCAD. Zudem hat die Software immer noch Bugs. In einer 3-Wege Kombination schaltet der Optimierer grundsätzlich die Parallelspule im Hochlass des Mitteltöners mit 1kR tot. Gewichtet man im Auswahlmenü den Energiefrequenzgang nicht mit 0-1 versucht der Optimierer den EFG linear zu gestalten und modelliert dabei den Achsen FG stark steigend. Ganz wirklich ohne bösen Willen stelle ich die Frage, ob das noch zeitgemäß ist? Warum geht Visaton nicht hin, und veröffentlicht die Messungen ihrer Chassis als .txt, .frd, oder .zma Dateien, um sie mit zeitgemäßer Software nutzen zu können. Dayton macht vor, wie es gehen könnte...Zuletzt geändert von donhighend; 18.10.2026, 11:40.Kommentar
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für mich gibt es in der Entwicklung eines Lautsprechers, wie ich es in meinem Beruf gelernt habe, mehrere Phasen der Entwicklung. In der Ingenieurswelt spricht man vom Produktentstehungsprozess (PEP). Ich kürze dies im Hobby auf drei Phasen runter:
1. die Simulationsphase
2. die Bauphase mit dem ersten Prototyp
3. die Verfeinerung, sprich die Nachfeld- und Fernfeldmessungen (im Raum)
Bitte nicht falsch verstehen, natürlich ist eine Simulationsphase im Entwicklungsprozess sehr wichtig, ABER die beiden anderen Phasen entscheiden die Qualität der Box, nicht die Simulationsphase, sie entscheidet nur ob ich zur Bauphase komme oder ob ich frühzeitig abbreche.
Und wenn man so vorgeht, wie ich, reicht eine Abschätzung in der Simulationsphase, dass ich weiß, ob die Box Potential hat, oder nicht. Wenn nicht, wird gestoppt.
Was ich immer wieder sehe, dass Forenfreunde bis zum Abwinken eine bestimmte Box simulieren und dann nie zur Bauphase kommen, einfach weil sie denken, dass jedes Zehntel-Prozent an der Weiche wichtig ist, für das fortkommen der Entwicklung. DAS IST EINE FALSCHE VORGEHENSWEISE.
wenn ich in Zeitenräumen spreche, die Simulationphase ist ein schleichender Prozess der teilweise in Gedanken über Jahre geht. Die heiße Phase geht dann aber genau einen Tag, um zu entscheiden mit welcher Kombination und Weiche ich beginne. Es beginnt die Phase 2 mit einem Wochenende. die Box steht als Prototyp vor mir und ich beginne mit den Messungen, die Simulationen die zuvor gemacht wurden sind die Basis. Ab jetzt zählen NUR die Messergebnisse. Es gibt eine Hardware die verfeinert werden muss, da gehe ich nicht mehr in Simulationen sondern setze die Box um, in der Realität. Sie steht vor mir und wird verfeinert.
Gruß Timo
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Moin Timo,
du hast mich nicht verstanden. Das ist aber für den Kern des Themas nicht wichtig. 😃
VG AlexKommentar
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und leider hast du mich nicht verstanden. Boxsim ist in der Funktionalität und Simulationsgenauigkeit für MICH mehr als ausreichend. Mehr, oder gar schneller, muss es NICHT sein. Ich habe direkt auf deine Kritik geantwortet.
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Ich kenne dich schon lange Timo, und ich weiß, dass du gerne Recht hast. Mir soll's gleich sein... 😃Kommentar
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Ich möchte euch bitten, freundlich und sachlich zu bleiben. Sowohl BoxSim als auch VituixCAD haben ihre Daseinsberechtigungen und das eine Programm kann eben die eine Variante besser und das andere eben die andere. Ich würde hier nicht unbedingt behaupten, dass eines besser als das andere ist. Seid doch froh, dass es sowas gibt und noch dazu kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Und wer Daten für alle Programme nutzen möchte, kann sie bei der Klang + Ton herunterladen. Ich verstehe nicht, warum man sich hier so aufregt.Admin👍 3Kommentar
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Ich möchte auch von meiner Seite ein paar Kritikpunkte/Vorschläge zur derzeitigen Boxsimversion festhalten.
1) Das mit der Glättungs sehe ich schon als ein Problem. Wenn das Chassie Peaks hat, dann möchte ich diese auch sehen. ZB gerade bei den Übergangsfrequenzen kann es zu einer übermäßigen Erhöhung kommen wenn mir die Weichen im Bereich des Peaks anhebt, man das aber tolleriert weil der Peak gegelättet.
Die Rechenleistung/Geschwindigkeit könnte aber der User entscheiden in dem man unter dem Menü "Projekteigenschaften" das auch auswählen kann / die Auswahl "Fein" auch wirklich fein bedeutet. Mehr wie 4 Chassie sind e eher die Ausnahme daher auch Boxsim sagen könnte, ab mehr wie 4 Chassie wird mehr gelättet.
2) Der Weichenoptimierer: Für mich mittlerweile unbenützbar. Nicht mal einen Saugkreis mit 3 Bauteile bekommt er hin. Oder nur ein einzelnes Chassie zu den/m anderen optimieren, keine Chance. Da wünsche ich mir den Alten zurück.
3) Aktive Filter: Mit der EnterTaste = Übernhemen
4) Berechnung von Chasie mit Doppelschwingspule: hier gibt es keine Option jede Schwingspule seperat anzusteuern zB für ein 2.1 System mit 2-Kanalverstärker, oder als 2,5 Wegebox (nur eine Schwingspule bekommt zusätzlich den Mittelton ab)
5) Wie komme ich in den "Chassiedaten" zu den richtigen Schwingspulenwerten wenn nur der Wert Le unter "weitere Daten " bekannt?
6) Verschieden Begriffsdeutungen wie im vorigen Beitrag schon erwähnt. "Nettovolumen geometrisch"
"In der Chassiekonfiguration ist das Nettovolumen gemeind.
Im Reflexkanalrechner "Nettovolumen inkl anteiligem Kanalvolumen" (Dabei wird die Hälte des KanalVolumens zum Nettovolumen hinzugefügt was sich auch akustisch so auswirkt)"
Im Gesamten ist Boxsim ein tolles Tool und möchte auch nicht darauf verzichten. Auf Qualität der Simu allerdings auch nicht.
Vielleicht gibts ja nochmal ein Update, LG
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Ich bin der Meinung, Boxsim und ähnliche Programme sind unerläßlich, aber wenn ich es auf die Spitze treiben wollte, müsste ich im Schalltoten Meßraum von Visaton wohnen. Das geht nicht, also wird man in einem normalen Wohnraum immer irgendwas haben, was einen Linealglatten F-Gang vereitelt. Oder man müsste an einem ausgemessenen Platz im Raum wie festgenagelt sitzen, womöglich in einem Winkel von 23° unter der Decke hängend. Vorher aber meinen Gehörmäßigen Frequenzgang beim HNO Arzt checken lassen.
Von daher sehe ich auch gewisse Grenzen in der Simulation und dem Ausmessen von Parametern. Ich gebe allerdings zu, ich simuliere ganz gerne hier nachträglich Projekte anderer , um das ganze anzusehen, zu verstehen, und bemühe mich auch, dies möglichst perfekt hin zu bekommen. Was nicht immer gelingt. Und hin und wieder doch.
Bei der Berechnung von Bassreflexboxen habe ich mich gerne auf die Analoge Tabelle in dem Buch Handbuch der Lautsprechertechnik verlassen. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.
Nein, die Ergebnisse waren gehörmäßig immer gut. Noch heute liefen meine zwei WS 13 NG ! in je einer 10 liter Bassreflexbox munter vor sich hin, wenn nicht die Isophon Hochtöner defekt wären. Aber ich könnte das ja ohne Hochtöner als Subwoofer umbauen.
Dafür läuft mein PAW 25 nun in einem Bassreflexgehäuse und recht Bassgewaltigen 60 Liter Volumen . Theoretisch zu groß, praktisch aber machbar.Mit Freundlichem Gruß,
Ubix
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Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.Kommentar
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