BG 20 revisited
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Gut das ich noch genug da habe für mein Heimkino vorhaben
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Mal noch als Anmerkung: die bisher von mir und nicarbon eingesetzten Dustcaps von Lautsprechertechnik sind mittlerweile nicht mehr verfügbar.
Ich bin auf die von Martin eingesetzten Dustcaps von Peiter umgestiegen.
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Habe gerade noch einen BG20-Fan gefunden: Bei Stein-Music wird der (modifizierte) BG als breitbandiger Mitteltöner in der masterclass SP 2.1 (für schlappe € 21.800,-- das Pärchen
) eingesetzt ...
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Also meine kürzlich erworbenen BG20 direkt von Visaton hatten noch AA16 als Produktionsstempel und somit nich nicht das Update
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Update zum BG20:
In der neuen K&T wird die CT 230 noch einmal aufgegriffen; verwendet wird ein "neuer" BG20. Die Sicke glänzt auf den Fotos etwas und die Sickenresonanz ist laut K&T weg
!
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Das kann man schon machen, vielleicht bringt es auch noch minimal was. Ich halte es aber nicht für nötig. Ich habe seinerzeit mal bis zu 4 Schichten Dekalin auf die Vorderseite der kompletten Sicke aufgepinselt und nach jedem Trocknen gemessen. Der deutlichste Unterschied war erwartungsgemäß nach der 1. Schicht zu verzeichnen. Die 2. bewirkte immer noch einiges, aber schon weniger. Die 3. Schicht machte nur noch einen winzigen Unterschied, die 4. war kaum noch von der 3. zu unterscheiden. Ich beschichte meine BGs seither 3mal von vorne und gut is.
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Wenn es denn eine dichte und dazu noch sehr große Kammer wäre, dann wäre es nichts weiter als eine Feder, korrekt. Die Federkraft wäre proportional zur Auslenkung, bei hinreichend großem Volumen näherungsweise linear und identisch in beide Richtungen. Daran gäbe es nichts auszusetzen.
ABER: Das Volumen ist sehr klein, damit steigt die benötigte Kraft, um die Membran bspw. 1mm weiter nach innen zu drücken nicht mehr linear, je größer der Hub! In die andere Richtung schon gleich dreimal nicht mehr... Dazu kommt, dass es gar kein dichtes Volumen ist, sondern eine Kombination mit einer geschwindigkeitsabhängigen Komponente durch Reibung der entweichenden Luft im Luftspalt ("Stoßdämpfer"). Genau das erkennt man am dramatisch gesunkenen mechanischen Verlustwiderstand und der gestiegenen mechanischen Güte bei der "gepimpten" Version, was ich mal gepostet hatte.
Du hörst es aber auch sofort: Nimm einen originalen BG20 und einen mit durchlässiger Dustcap, und lass abwechselnd über beide mal Sinustöne im Grundtonbereich laufen. Der Unterschied ist dramatisch und nicht zu überhören!
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Also ich habe gerade letzte Woche die Dustcap 203 verbaut und ebenfalls den "Durchpusttest" gemacht. Meine sind durchlässig, allerdings benötigt es schon einen gewissen Druck. Auch wenn ich die Dustcaps gewechselt habe, bin ich von dem Vorteil noch nicht wirklich überzeugt. Was bedeutet denn physikalisch die dichte Kammer? Nichts anderes als eine Feder. Die Aufhängung des Chassis stellt ebenfalls eine Feder dar. Keiner würde aber auf die Idee kommen die Aufhängung zu bearbeiten. Nur ein paar Gedanken von mir, bis mich eine Messung des besseren belehrt
Anders sieht es mit der Sickenbeschichtung aus. Bei der Eigenfrequenz der Sicke (bei mir ca. 380 Hz) gab es einen deutlichen Einbruch im Frequenzgang. Wer das bei sich überprüfen möchte braucht nur ein Ton im Bereich von 380 Hz (gibt vermutlich Streuung auf Grund von Fertigungstoleranzen) abzuspielen und sich dabei anzuschauen, wie die Sicke anfängt zu tanzen ;-) Nachdem ich die Sicke beidseitig mit Dekalin bedämpft habe, war dieses Verhalten nicht mehr zu beobachten und der Einbruch im Frequenzgang weg.
Bevor ich jetzt mit Fragen bestürmt werde, wie ich an das Dekalin gekommen bin: das war eine einmalige Gelegenheit. Allerdings habe ich noch etwas über und würde das gerne weitergeben. Sozusagen als kleines Dankeschön für die vielen wertvollen Tipps, die ich hier im Forum für mein Lautsprecherprojekt bekommen habe. Für das Beschichten von 2 BG20 und dem Verkleben der Dustcaps benötigt man ca. 20 ml würde ich schätzen. Da das eine einmalige Aktion ist und die Menge begrenzt ist, würde ich das gerne auf User begrenzen, die hier im Thread aktiv waren oder allgemein im Forum sehr aktiv sind. Ich möchte daraus keinen kommerziellen Gewinn ziehen, nur wäre es schade, wenn das Dekalin bei mir im Schrank vergammelt. Die Kosten für Verpackungsmaterial und Versand müssten natürlich übernommen werden.
Um den Thread hier nicht zu sprengen, sollten sich interessierte am besten bei mir per PM melden. Ich würde einige Tage abwarten und dann das Verpackungsmaterial besorgen.Zuletzt geändert von Umberto; 24.11.2016, 09:22.Einen Kommentar schreiben:
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Okay, erstmal danke für die Antworten!
Werde dann mal die "Popelprobe" aufs exempel machen und berichten...
Son Mist, jetzt hab ich 8Stück Dustcap 203
Aber vielleicht kann ich sie mit ner heissen Nadel bearbeiten
Wär dann noch ne Variante
Auf jeden Fall werde ich Messungen machen, bin schon sehr gespannt...
Sollen zwar nur PartyBoxen werden, 4xMB208H, aber wenn man tunen kann
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Ich habe die hier genommen: http://lautsprecher-technik.com/Laut...xtil-41mm.html
Man muss sie halt noch einnuten, wo die Litze an die Membran geht, ist aber kein Thema.Einen Kommentar schreiben:
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