BG 20 revisited

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • zxlimited
    antwortet
    Serienproduktion BG20 "Edition zxlimited" läuft





    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Macht ihr nur...
    Ich find den BG20 ja auch genial, hab gerade gestern wieder mal einen größeren Schwung geordert

    Einen Kommentar schreiben:


  • mechanic
    antwortet
    @zxlimited: Ist schon klar und viel Pegel geht auch nicht - aber, was Umberto und mich umtreibt, ist der Ansatz durch viele kleine Modifikationen und Optimierungen rund um dieses hervorragende Chassis einen richtig edlen Lautsprecher zum Musikhören bei moderater Zimmerlautstärke zu entwickeln. Dazu gehören all die Modifikationen am Chassis selbst, das optimale Gehäuse und ein Partner im Hochton (für mich auch noch der passende Verstärker ).

    In Anlehnung an K&T´s CT 273 bin ich dabei, mal einen hübschen Koax BG20/FRS5X aufzubauen
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet


    Da hab ich mal eine ziemlich große Transmissionline für den B200 entwickelt, sollte für den BG20 ähnlich funktionieren.
    Eines wird sich allerdings nie ändern: für Tiefgang UND Wirkungsgrad braucht es mehr Membranfläche

    Einen Kommentar schreiben:


  • mechanic
    antwortet
    OK - verstanden

    Stimmt: SPL geht bei Compound runter, das ist ein Nachteil, wenn man mit kleinen Class A Endstufen operiert (so wie ich).
    Das Absenken des Innenbasses bei Compound wäre mit Sicherheit in einer Zweiweglösung auch eine gute Idee ...

    Andererseits sind 140 Liter für einen (oder auch zwei) BG nicht wirklich zumutbar, so elegant dein Ansatz auch ist.

    Eine weitere Lösung für den BG20 wäre eine TQWL, was ist davon zu halten ?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Horrexx
    antwortet
    Zitat von mechanic
    1. meine Absicht ist, Dich bei dem Hinweis auf die 6ith-order Abstimmung von Keele zu unterstützen.

    2. Ich wies auf den Wegfall der elektronischen Entzerrung hin.

    3. Beim Compound-System hat man einen verringerten SPL gegenüber dem einzelnen LS, bei der JBL-Lösung nicht.
    _________
    Peter

    Einen Kommentar schreiben:


  • mechanic
    antwortet
    Wenn ich das richtig verstehe, bin ich wieder bei 140 Litern und zwei BG`s - leuchtet ein, funktioniert, aber was macht es besser als das, was ich unter a) und b) aufgeführt habe

    Einen Kommentar schreiben:


  • Horrexx
    antwortet
    Zitat von mechanic
    b) BR elektronisch entzerrt, und da bietet sich das Prinzip 6. Ordnung von Don Keele / Electrovoice an
    Man kann auf die elektronische Entzerrung verzichten, wenn man ZWEI Stück BG20 nach D.B.Keele abstimmt. man benöigt also das doppelte Volumen! Der zweite wird nur als Hilfs-Bass benutzt, um den Abfall auszugleichen. Dazu muß dieser ab der unteren Grenzfrequenz mit 6dB/Okt abgesenkt werden. Wählt man eine aktive Lösung mit zwei Verstärkern (digital wird immer preiswerter), dann macht das ein RC-Glied.

    In der Summe ergibt sich ein ausgeglichener Frequenzgang. Beide GG20 können auch in einem Gehäuse doppelter Größe ohne Trennwand untergebracht werden.
    JBL macht das bei seinem Statement-Speaker DD66000:


    __________
    Peter
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • mechanic
    antwortet
    Noch ein paar Gedanken zum Thema Bass aus BG20:

    - K&T hat in 2007 einen BG in 140 Liter BR geschraubt und 29Hz/-3dB rausgeholt, mit angeblich immer noch vorhandener Pegelfestigkeit

    - der BG kann es also

    - ich hätte das gerne bei nicht mehr als 70 Litern

    - insbesondere für die Heimkinowelt ist Martin´s Ansatz: Bass vergessen, CB und Sub dazu mit Sicherheit der beste - super Mitten & Pegelfest

    - für richtig edle Zweiweg-Lautsprecher 2.0 sind Konstrukte mit dem (modifizierten) BG20 nur so zum Musik hören spricht aber auch vieles

    - ich befürchte, eine drastische Pegelabsenkung auf das Tiefbassniveau raubt dem BG die Lebendigkeit (bei der Pentaton bin ich auch deshalb nach langer Zeit von der Plus zur Originalvariante zurückgekehrt). Mit 1, 2 oder 3dB Absenkung ist es beim BG auch nicht getan ...

    - also bleiben eigentlich (zumindest für mich) nur zwei Möglichkeiten übrig, um das was offensichtlich mit 140 Litern geht (vielleicht gibt das wirklich noch Testgehäuse aus OSB-Bauplatten ), in 70 Litern oder weniger zu realisieren:

    a) Compound-System mit zwei BG´s: von den Kosten her ok, und User jagisagi hat das schon immer gesagt

    b) BR elektronisch entzerrt, und da bietet sich das Prinzip 6. Ordnung von Don Keele / Electrovoice an

    Was noch bleibt, aber eher obenhalb vom Tiefbass relevant wird, ist die auch von K&T bestätigte Sensibilität von BG20-MH-Konstrukten für die verwendete Elektronik. Hier liegt erhebliches Potenzial zum Optimieren (kleine feine Röhren o.ä. )

    P.S. Wer hat die schon mal gehört - für so kapp 8 Mille pro Pärchen kann man Lautsprecher mit BG20 modifiziert (völlig ohne Entzerrer-Netzwerk !) auch fertig kaufen; wie gesagt das Teil hat was ...
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von Umberto
    ... Im Grundton und Bass könnte sie noch ein wenig kräftiger sein. ...
    Deswegen suche ich nach Möglichkeiten über die Frequenzweiche oder das Tunen des BG20 hier noch was herauszuholen.
    Dann spar Dir den Versuch mit dem Magneten bzw. das komplette Tuning! Dadurch wird der Mittelton lauter, der Bass somit im Verhältnis noch leiser . Lediglich ganz unten, unterhalb der Einbauresonanz und im Bereich der Reflexabstimmung kriegst Du auch etwas mehr durch den Magneten, aber davon wirst Du nicht viel merken, solange Du nicht den Anstieg zu den hohen Frequenzen durch die Weiche wieder zügelst.
    Dein Problem lässt sich doch mit BoxSim recht einfach angehen: einfach die Weiche so abändern, dass der Pegel im Grundton und Bass erhalten bleibt, aber der Rest nach oben um 1, 2 oder 3 dB abgesenkt wird.
    Noch einfacher: Rohr zu und aktiven Subwoofer dazu

    Gruß, Martin

    Einen Kommentar schreiben:


  • walwal
    antwortet
    Zitat von mechanic
    ...

    Falls jemand auf die Idee kommt und Ferritringe, die Pollin billigst im Programm hat zu verwenden - ich hab damit experimentiert und herausgefunden, dass die irgendwie anders magnetisiert sind; Verhalten ist in beiden Richtungen gleich, also € 1,20 in die Tonne.....
    Stimmt, die sind nicht axial, sondern radial magnetisiert. Untauglich für LS.

    Einen Kommentar schreiben:


  • mechanic
    antwortet
    In einer alten K&T (05/2009) wurde ein "beschnittener" und mit Ferritring modifizierter BG als "BG20 modifiziert" mit TSP-Parametern und Frequenzgang dokumentiert.

    Falls jemand auf die Idee kommt und Ferritringe, die Pollin billigst im Programm hat zu verwenden - ich hab damit experimentiert und herausgefunden, dass die irgendwie anders magnetisiert sind; Verhalten ist in beiden Richtungen gleich, also € 1,20 in die Tonne.

    @ Umberto: Ich will dem BG mit einer Abstimmung 6. Ordnung auf die Füße helfen (BR 4. Ordnung und Hochpass 2. Ordnung davor). Hatte ich vor vielen Jahren mal sehr erfolgreich im Einsatz mit anderen Chassis (4x 17er SEAS in 72 Litern BR). Ist praktisch eine BR-Abstimmung die zusammen mit dem Filter mit 6 dB Anhebung einen linearen Verlauf mit einem dann steileren Abfall (36 dB) ergibt a la Subsonic-Filter. Da man das schaltbar/regelbar machen kann, ist eine Anpassung an den Raum sehr gut machbar

    Gib in BoxSim unter Verstärker 1 > Aktive Filter mal Hochpass 12 dB mit 35 Hz und Q = 2 ein und schau was passiert (mit beiden Werten kann man dann etwas optimieren).

    Zur Schallwandbreite: Ich würde bei der Weichenentwicklung von der BG Koax Auslegung von K&T ausgehen > Schallwandbreite 266 mm. Eine Grundtonsenke sehe ich da nicht.
    Zuletzt geändert von mechanic; 07.09.2016, 17:38. Grund: Quelle K&T korrigiert

    Einen Kommentar schreiben:


  • Umberto
    antwortet
    Hallo Martin,

    vielen Dank für die Antwort.

    Ich bin so gesehen noch in der Auslegungsphase meiner Weiche. Habe mir eine 2-Wege-BR-Box (54 liter) gebaut mit BG20 und DHT9 getrennt bei 4kHz. Die Box spielt wahnsinnig schön in den oberen Mitten und Hochtonbereich. Im Grundton und Bass könnte sie noch ein wenig kräftiger sein. Die Schallwand zu verbreitern kommt für mich auf Grund des Aufwands momentan nicht in Frage. Deswegen suche ich nach Möglichkeiten über die Frequenzweiche oder das Tunen des BG20 hier noch was herauszuholen.

    Viele Grüße,

    Robert

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Hallo Umberto,

    1) Ja, ich habe auch mal mit einem ca. 16mm dicken Ferritring gleichen Durchmessers gemessen, der Unterschied ist vernachlässigbar. Allein in meinen beiden Belles mit den schrägen Schallwänden hätte ich den dicken Ferritring gar nicht untergekriegt - ich musste so schon die Seitenwände etwas ausfräsen.
    2) Könnte theoretisch evtl. mit den richtigen Plättchen schon hinhauen, ABER: versuch mal, mehrere Neodymplättchen abstoßend (!!!) dicht nebeneinander auf den Magnet zu packen Das Ergebnis werden Quetschverletzungen an den Fingern, ein Klumpen zusammengepappter Neodym-Bruchstücke und eventuell weiterer Sachschaden und ein gehöriger Schreck sein

    An dieser Stelle nochmal zur Erinnerung: Der Zusatzmagnet muss abstoßend montiert werden (im letzten Moment wird er dann doch noch ein bißchen angezogen, notfalls mit Kleber sichern)! Pappst Du ihn so drauf wie er es gerne hätte und mit aller Kraft versucht, dann schwächst Du das Magnetsystem ab, anstatt es zu verstärken.
    Und auch nochmal: Dir ist bewußt, dass der Zusatzmagnet die Parameter des Treibers nachhaltig verändert und eine neue Weichenabstimmung erfordert?

    Gruß, Martin

    Einen Kommentar schreiben:


  • Umberto
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    Das kann man so nicht stehenlassen! Würde es überhaupt nix bringen, hätte ich es wohl kaum gemacht In meinen letzten beiden LaBelle Varianten fungiert der BG20 ja auch nur als Mitteltöner - nix Tiefton, nix Bassreflex. Er macht aber gerade im Mittelton bis zu 1,5dB mehr Pegel bei gleicher Eingangsspannung. Bei identischem Bezugspegel habe ich somit weniger thermische Kompression und weniger Flussdichtemodulation durch die Spule, ergo weniger Klirr.

    Hier nochmal die Zusammenfassung: http://visaton.de/vb/showpost.php?p=...&postcount=150
    Wenn ich das richtig verstehe, benutzt du einen Neodymring, der etwa eine Haftkraft von ~70kg haben müsste. Ein konventioneller Ferritring macht aber nur 8,5kg. Der größte Neodymring, den ich gefunden habe, hat aber leider nur ein Durchmesser von 70mm. Zwei Fragen stellen sich mir:

    1) Macht ein Ferritring Sinn?
    2) Könnte man ca. 5 kleine Neodymplättchen im Kreis anordnen?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...