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  • Pansen
    antwortet
    Echte Herausforderung
    Dem kann ich nur beipflichten. Das Abstimmen mit dem DSP dauert lange. Vielleicht auch aufgrund der vielen Möglichkeiten, die man damit hat.

    Ich wünsch dir viel Erfolg.

    PS: jetzt doktorst du doch im gesamten Frequenzbereich herum

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  • walwal
    antwortet
    Echte Herausforderung

    Neue Box
    Neuer PC
    Neue Software

    Noch nicht optimal, aber informativ.

    Hier die gemessenen Frequenzgänges linke und rechte Box nach der ersten DSP-Einstellung, also gemeinsam. Dann (mit Zusatz dsp) die optimierte Einstellung der einzelnen Boxen, darunter beide Boxen nach der Optimierung.

    Ups. Kleiner Excel-Fehlgriff bei 30 Hz (alle Diagramme). So ist es richtig:

    Es ist sinnvoll, jede Box einzeln bezüglich der Raummoden zu optimieren (in dem Frequenzbereich), damit bekommt man die Überhöhungen reduziert. Das verändert aber die gesamte Abstimmung. Die Messung beider Boxen zeigt daher eine Überhöhung im Tiefbass, der Grundton fehlt. So klingt es auch. Das ist aber alles einstellbar. Ich habe das wohl doch zu schnell und nach Gefühl gemacht, weil der PC tot war.

    Mit der Bassanhebung habe ich wohl auch etwas übertrieben.

    passiv sah es so aus
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 14.10.2010, 14:40.

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  • walwal
    antwortet
    Etwas Geduld. ich hatte einen abgerauchten PC. Datensicherung war zu lange her....Dann aus 2 kaputten alten einen alten zusammengestellt und Festplatte auf extern, dann auf den neuen PC und jetzt sortieren.

    Vorgeschmack: Messwerte am Hörort passiv-aktiv

    35 Hz: 6-11mV Ohne Mikrokorrektur
    55 Hz: 35-15 mV
    110 Hz: 33- 13mV

    Woran ich noch arbeiten muss, ist die Relation Bass-Mitten-Höhen. Noch klingt es etwas dünn. Das Ganze ist doch etwas schwieriger als gedacht. Auch die Korrektur der Raummoden erfordert eine neue Abstimmung. Muss nochmal die Simus sauber übertragen, Einstellungen testen usw. Ist zeitaufwändig.
    Zuletzt geändert von walwal; 14.10.2010, 06:25.

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  • jama
    antwortet
    schöne sprächende bilder jürgen!
    Angehängte Dateien

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  • walwal
    antwortet
    Ich habe jetzt mal einige Einstellungen getestet. Die Boxsim-Kurve der Gesamtbox nachzubilden war nicht zufriedenstellend. Die leichte Überhöhung im Grundton klingt passiv angenehm, aktiv brummig, also Trennung (erst mal) mit
    14 dB /Oktave gemacht, Tief-Bass angehoben, um den "fehlenden" BR-Kanal auszugleichen und den gesamten TT etwas nach Gehör. Dann die Peaks der Raummoden ausgeglichen.
    Gemessen bis 120 Hz, nachkorrigiert. Dann die Boxen getrennt gemessen und wieder die Peaks reduziert.

    Bild
    Bild

    Anschließend gemeinsam gemessen. Das sieht gut aus!

    Bild

    Hörtest: Unheimlich sauber, Stimmen sehr natürlich, etwas hart, also breitbandig um bei 150 Hz um 2 dB angehoben. Fertig. Erst mal.

    Und das an einem Vormittag!

    Ich werde wohl mal demnächst Besuch aus dem Forum bekommen, dann messen wir das mal richtig durch. Dauert noch 2 Wochen +x.

    Schon jetzt klingt es hervorragend. Vorher waren Stimmen etwas brummig, was wohl an Moden bei 100 und 200 lag. Ist völlig weg. Klasse.
    Zuletzt geändert von walwal; 13.10.2010, 13:07.

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  • walwal
    antwortet
    Heute habe ich mal jamas Vorschlag

    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...3&postcount=31

    getestet, die MT mit 18 dB nach oben zu trennen. Dazu muss nur "nach" dem Parallelkondensator (10 oder 15 µF) eine 0,15 mH Spule (bei mir mit 0,1 Ohm) eingebaut werden.

    Das habe ich gemacht und zwischen 12 und 18 dB ohne Verzögerung umgeschaltet, wobei ich etwa 1,5 m vor der Box saß. Ergebnis: Null Unterschied,nix, nada, niente.

    Ich lasse es mal drin, vieleicht wirkt es sich erst bei Stereo aus. Und zumindest theoretisch ist es besser. Die Spulen hatte ich auf Lager, allerdings musste ich von 0,47 auf 0,15 µF abwickeln.
    Zuletzt geändert von walwal; 01.10.2010, 14:19.

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  • walwal
    antwortet
    Der 4 Kanal-Amp mit 2 DSP kostet knapp 1800.

    Wenn man das gleich plant, spart man viele Weichenteile, ich verkaufe meinen Rotel, der neu 1600 kostete. So kommt ein Teil der Kosten wieder rein.

    Ich hatte gehofft, dass mal ein Vollbereichs-Antimode käme, das wird leider nichts. Wenn das Antimode ginge, hätte ich das genommen. Das trennt bei max 150 Hz mit vorgegebener Steilheit, hat ein Delay und benötigt eine vorgeschaltete Weiche und eine Endstufe. Und man braucht 2, das sind auch schon 600 Euro plus Weiche plus Endstufe. Und die Anpassung TT-MT-Phase ist schwierig. Ist also nicht sinnvoll.

    So habe ich alles komplett und etwa 1000 Watt bei 4 Ohm.
    Außerdem kann ich gezielt anpassen, wo ich will. Zum Beispiel werde ich meinen "Buckel" im Grundton wieder brauchen. Ist es da linear, klingt es zu dünn. Fiel auch meiner Frau auf. Auch die Übertragen der Messungen oder Boxsim-Daten geht gut.

    Das Antimode wäre prima für Boxen, getrennt bei 100 Hz plus Subwoofer.

    Inzwischen habe ich die Weichenteile modular aufgebaut, die neuen LS-Kabel sind angeschlossen. Wenn ich wieder etwas Zeit habe (Hausrenovierung/Handwerker), geht es weiter.
    Zuletzt geändert von walwal; 23.09.2010, 16:40.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Mich würde der nächste Schritt etwa 900 Euro kosten
    Wieviel hat der erste Schritt gekostet? Sieht vielversprechend aus. Denkst Du das diese Lösung besser abschneiden könnte als die Verwendung von Antimode?

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  • raphael
    antwortet
    Es gibt die Projektvorstellung von frogger, der soetwas bei sich verwendet.
    Eine echte Diskussion über Vor- und Nachteile ist mir nicht bekannt.

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  • Verrückter
    antwortet
    Zu der FIR Diskussion.

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  • raphael
    antwortet
    Wozu genau?

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  • Verrückter
    antwortet
    Hallo,

    gibt e einen eigenen Thread dazu?

    Gruß

    Stefan

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  • raphael
    antwortet
    Hm,

    hier einmal ein Messung ohne FIR-Korrektur (auf Achse) und einmal mit Korrekturfilter bei gleicher Messposition.
    FIR-Filter mit 4096 Abtastpunkten im gezeigten Frequenzbereich, Latenz: 2.6ms Korrektur läuft auf eine SHARC eva-board von ADI.
    Aufwand (neben der Hardware): eine Spätnachmittag/Abend plus zwei Gläser Rotwein für die Programmierarbeit und einen Nachmittag für die Messungen und Aufbereitung der Daten.
    Vielleicht sollten wir jetzt aber walwal den Gefallen tun und einen eigenen Thread aufmachen.

    Raphael


    P.S. Mehr habe ich da noch nicht gemacht, weil erst die vorgesehenen Boxen fertig werden müssen und das verwendete Chassis für den Test war nicht unbedingt am besten geeignet.
    Angehängte Dateien

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  • agossi
    antwortet
    Es gibt Controller mit FIR, aber unter ein paar Tausender ist da nichts zu machen

    Oder man kauft sich ein Evaboard z.Bsp. von einem Analog Devices Sharc und programmiert alles selbst. Aber das übersteigt bei weitem die Möglichkeiten eines durchschnittlichen HiFi-Fans. Und auch nicht jeder, der PC-Programme selbst schreiben kann (in C++, nicht einfache Visual Basic Scripte oder so'n Zeugs), kann auch hardwarenahe Software programmieren.

    Und selbst für mich, der beruflich mit digitalen Signalprozessoren zu tun hat (und ein paar unbenütze Evaboards im Schrank stehen hat) ist das zuviel Aufwand Da greife ich lieber auf einen PC mit entsprechender Software zurück

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  • LIFU
    antwortet
    Uii....

    War das an meine Adresse?

    Auch hier gilt wieder, plumpe, verallgemeinernde Argumente, wie "hört man eh nicht" gehen an der Wahrheit vorbei.
    Habe ich das provoziert?


    Ich verallgemeinere selten.
    Meist spreche ich aus Erfahrung.

    Ich gebe gerne zu, das ich im bezug auf FIR nicht auf genügend Hörerfahrung zurückgreiffen kann.

    Allerdings habe ich sehr tiefgreiffende Erfahrungen, was Schallwandgeometrie, Treiberabstände und zugehörige Treibertrennfrequenzen auf den Energiefrequenzgang bewirken.

    Die oben genannten Auswirkungen sind jederzeit akustisch nachzuvollziehen.

    Was man von FIR-Filtern im MHT Bereich IMHO nicht sagen kann.

    Die FIR Filter habe Ihre ausgeprägte Wirkung gerade in dem Bereich (Bass),wo sie auch die stärksten Nebenwirkungen haben, sprich Latenz und Rechenkapazität.

    Trotzdem finde ich die FIR sehr Interessant und wenn es in nächster Zeit akzeptable ,PC-Unabhängige möglichkeiten gibt werde ich mich sehr gerne damit beschäftigen.

    Trotzdem möchte ich nochmals meine Bedenken zu den MDF-Kisten mit FIR-PC Weiche äussern.
    Das ist nicht mal Ansatzweise "state of the art".


    Freundliche Grüsse

    Gustav

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