Ich habe heute meine Spritschleuder verkauft (Audi S8) und mir ein Auto zugelegt, was denn meinem neuem Gewerbe Hi-Fi eher entspricht (Golf Variant Tdi). Mein vorheriges Gewerbe war ein Autohandel und da war nun mal ein S8 (sehr leise) vorteilhaft! Den Autohandel habe ich aber verpachtet und daher konnte ich den S8 vor mir und meiner Frau nicht mehr rechtfertigen.
Den Golf (laut) habe ich aus dem ca. 100 km entfernten Paderborn geholt. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich noch ein paar Mp3 und CD´s hören. .........
Jetzt weiß ich auch, warum unser Admin sich nach der langen Fahrt nicht ganz sicher war, ob er etwas bei 128kBit/s gehört hat oder nicht!
Ich schlage daher eine 30 minütige Pause zwischen Ankunft und Testbeginn vor!
Ich habe bei der ganzen Geschichte nur eine Befürchtung: Wenn jetzt wirklich schon bei einer niedrigen Bitrate kein Unterschied gehört wird (ein Blindtest ist wirklich sau-schwer), dann ist das Gezeter groß. Dann liegts am Raum, oder das Musikstück ist nicht geeignet oder gar die Visaton-Lautsprecher sind angeblich überhaupt nicht geeignet. Wie können wir das verhindern? Wie können wir sicher stellen, dass so ein Ergebnis nicht angezweifelt wird? Deswegen dachte ich daran, dass jeder Beteiligte vorher die CD- und die jeweilige MP3-Qualität wissentlich hören kann. Dann kann er sagen, ob er den Unterschied hört oder nicht. Wenn ja und dann im folgenden Blindtest nicht mehr, dann wäre klar, dass es vorher Einbildung war. Ich bin deswegen so vorsichtig, weil ich meine Pappenheimer aus langjähriger Erfahrung kenne. Wenn wir den Test so durchführen, dann weiß jeder, dass er unter den denkbar günstigsten Bedingungen für die Erkennung eines Unterschiedes gelaufen ist.
etwas Ähnliches habe ich We-Ha auch schon geschrieben...
Aber ich denke, wer unvoreingenommen an den Test herangeht, hat kein Problem damit, zuzugeben, daß er einen - oder keinen Unterschied gehört hat und das er nun überzeugt ist oder in seiner meinung bestätigt wurde.
Darum finde ich, sollten die Ergebnisse auch ruhig veröffentlicht werden.
Wer aber trotzdem seine Meinung weiterhin vertritt, wird immer! irgendetwas finden, weswegen er den Unterschied gerade da (nicht) hören konnte, wo er doch sonst immer den/keinen Unterschied herausfinden konnte....
Tja, das Problem, das ich sehe, ist garnicht so sehr, das diejenigen, die an dem Test als selbige teilnehmen irgend etwas 'bemeckern', sondern diejenigen, die sich dann eventuell sagen lassen müßen (?), das man (k)einen Unterschied hörte ... da wird dann unter Umständen wieder so etwas in der Art zu lesen sein, "das man keiner Statistik glauben soll, die man nicht selber fälschte ..."
Ich lasse mich natürlich sehr gerne eines Besseren belehren ...
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Wie wäre es, den aktuellen Stand der Versuchsdurchführung immer im ersten Post des Threads zu aktualisieren, dass man sich nicht immer durch den ganzen Thread quälen muss?
So, jetzt wird also den Fahrenden Rechenschaft getragen, niedrige Datenrate untersucht und Vorherreferenzhören zugelassen. Schön, hatte ich mir ja schon vor 3-5 Seiten gewünscht:-)
Original geschrieben von VISATON Das mit der Erholungsphase ist sicher sinnvoll.
liegts am Raum, oder das Musikstück ist nicht geeignet oder gar die Visaton-Lautsprecher sind angeblich überhaupt nicht geeignet. Wie können wir das verhindern? Wie können wir sicher stellen, dass so ein
für das renomee von visaton ist der test ein erhebliches risiko. für die überwiegende zahl der audiofreaks wirds nicht an der guten qualität vom mp3 verfahren leigen, sondern an der durchschnittlichen qualität aller anderen übertragungsglieder. aber viell ist der "audiofreak" eh nicht das zielpublikum lt visatonmarketing.
die einzige variante den faktor box in den hirnen der testkritiker auszuschalten, ist, imho nur, wenn jeder daheim oder wo auch immer einen korrelatonstest machen kann.
abgesehen davon, glaube ich, dass man erst nach einem 1. test, so klug sein wird, dass man weiß, wie der eigentliche test laufen soll. ergo sollte man den 1. test als pilottest oder experimentaltest titulieren u nach hausverstand durchführen. mit den sicher gewonnenen erkenntnissen kann man dann einen methodisch reiferen test durchführen. doppelblind muss natürlich jeder test sein. nona.
Thema "Reputation von Visaton Lautsprechern":
Welche Konstruktion sieht den BT derzeit als seine Reverenz (Cumulus!?) an? Wie wäre es, wenn man seine Referenz neben Lonzos Jeanie stellt und den Test also mit 2 Paar Lautsprechern durchführt? Müsste natürlich jeder Testhörer jeweils mit beiden Lautsprechern testen können, sollte aber dank Umschaltanlage und korrekter Einpegelung bei Visaton nicht wirklich das Problem sein.
Wenn nicht, ist ja nicht Visaton, sondern Lonzos Eigenkonstruktion Schuld. Ist ja schliesslich nicht von Visaton hergestellt/entwickelt...!
Nachweis der Hörbarkeit des Unterschiedes MP3 vs. Original:
Zwar wird da der Admin umso weniger begeistert sein, aber ich bin der Meinung, dass man auch einen guten Kopfhörer (einen guten Sennheiser oder AKG) bereitstellen sollte. Lautsprecher sind immer noch sehr verdeckend, wenn es um feinste Details geht. An TUs werden solche Tests deshalb fast nur mit Kopfhörern gemacht.
Damit kann man, wenn denn wirklich die Probanden meinen, dass die Lautsprecher oder der Raum Schuld am verfehlten Test sein sollten, nachweisen, ob das stimmt oder nicht. Damit nicht zu stark der Effekt des Im-Ohr-Hörens auftritt, sollte man einen diffusfeldentzerrten KH nehmen.
Nuggets
Visaton Vox 253 an Rotel RC und RB 990 (DAC: DIY PCM1794)
Visaton DL18/2 & Sub T-40 an Teac A-H01 und Hypex DS4.0
Stax SR Lambda Pro an SRM-T1 und ED-1
Da könnte Friedemann ja seinen alten Arbeitgeber fragen, ob die für diesen Versuch nicht einen solchen Kopfhörer leihweise bereitstellen. Das wäre sicherlich auch eine Alternative zu einem zweiten Paar Lautsprecher und bestimmt, bei entsprechend hochwertigem Kopfhörer, auch relativ transparent/neutral (BT vs Visaton).
Zwar wird da der Admin umso weniger begeistert sein, aber ich bin der Meinung, dass man auch einen guten Kopfhörer (einen guten Sennheiser oder AKG) bereitstellen sollte.
Ich weniger begeistert? Ganz und gar nicht. Ich hatte mir schon vorgenommen, mit Kopfhörern wenigstens vorher für mich allein zu testen. Früher habe ich ja mal bei Beyerdynamic gearbeitet und noch hervorragende Kopfhörer hier rumliegen. Es ist wirklich wahr: Wegen des fehlenden Raumeinflusses kann man mit Kopfhörern Sachen hören, die man mit keinem Lautsprecher hören würde. Und da es sich bei diesem Versuch ja nur um Unterschiede geht, spielen Klangfarbe und Ortung, die bei Kopfhörern problematisch sind, keine Rolle.
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