mfg Stefan
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Gehäuseversuch TIW360X
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...ich wiederum nicht. Ich habe einzelne 30er-Dipolsubs in 25qm-Räumen gehört und es funktionierte. Discopegel waren damit zwar nicht drin, aber es war allemal laut genug zum Musikhören.
Allerdigs - ein Rappeln (->Anschlagen) hatte ich bei meinem (etwas anders konstrierten) Sub auch - ohne die passive Entzerrung.
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wenn ich die polkernbohrung mit der hand verstopfe wird das rappeln nur noch mehr. ich weiß eigentlich nicht, wo es da sonst rauspfeiffen soll. Wenn die Abklebung zwischen Magnet und Holz lärm machen würde, würde sich das doch anders anhören.
Es schlägt nicht sofort an. Ich befürchte dass es wiedermal dasselbe ist, was ich auch bei den Urpsversuchen mit den Billigchassis hatte.
Walkende Sicke? Anschlußdrähte die gegen die Membran klopfen? hmm....
SDJungle, wie müsste denn die passive Entzerrung aussehen? Jetzt geht es ja mal um nen ganz konkreten Fall.
farad
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Anstelle der Gummifüße würde ich das Gehäuse eher beschweren.
Das Verhältnis zwischen Gewicht und Bewegungsenergie ist beim Dipol halt ungewöhnlich. Mit der Aufstellung lässt sich auch experimentieren. Ich habe das beste Ergebnis ca40 cm von der Seitrenwand und ca 1,5 Meter von der Rückwand weg, obwohl es theoretisch anders sein sollte. Ausrichten der Öffnung in Richtung Hörplatz ist dabei ganz wichtig.
Ansonsten fällt mir nix ein was falsch sein könnte. Solange das Ding aber derart daneben spielt braucht man sich mit Entzerrung nicht zu beschäftigen.
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Hallo,
vorweg, ich habe von Dipol-Bässen genauso viel Ahnung wie eine Kuh vom Eierlegen !
Wenn ich mir aber den Dipol und das verwendete Chassi aus HH. 03/2002 so ansehe, meine ich, dass die Jungs sich schon etwas dabei gedacht haben, einen TT ohne Polkernbohrung zu verwenden. Warum probierst Du nicht den W300S von Visaton,
der hat, ähnlich wie der Vifa, einen sehr hohen Wirkungsgrad und keine Polkernbohrung, nach meiner Einschätzung wäre er ideal.
Dann ist mir aufgefallen, dass die dort verwendeten Satteliten, ziemlich weit mit runterspielen müssen, immerhin sind es so ca. 50 Hz. Etwas merkwürdig fand ich, dass dieses Endstufenmonster von Thel notwendig sein soll, obwohl der Vifa doch nur 4mm Hub macht und keinerlei Gegendruck durch ein Gehäuse vorhanden ist. Würde gerne mal sehen, wie stark der arme Vifa-Bass dort durchgebeutelt wird.
Gruß LonzoZuletzt geändert von Lonzo; 04.08.2004, 21:31.
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Ich habe ja einen sehr ähnlichen Dipol wie Farad aufgebaut. Allerdings hab ich den Raveland TW3000 und auch einen RCF Artsound Car Hifi 30er verwendet.
Ich habe auch sehr ähnliche Erfahrungen gemacht:
Direkt vor der Dipol-Öffnung hört man Bass, sonst aber nicht. (wenn man das Ohr direkt vor ein "nacktes" Chassis, also nicht eingebaut, hält hört man auch Bass)
Sehr leiser Bass, auch Güteerhühung durch Vorwiderstand brachte kein Gutes Ergebniss.
Es "rappelt" stark, vermutlich ist es die Sicke.
Natürlich wandert der Sub auch lustig durchs Zimmer, erst zwei 2cm-Granitplatten konnten ihn aufhalten.
Das Rappeln war am Schlimmsten, es war lauter als der Bass. Aber ich hab es auf die billigen Chassis zurückgeführt und deshalb auch das Dipolprinzip nicht für schlecht erklärt. Wenn aber ein Spitzen- TT wie der TIW das gleiche Verhalten zeigt...
mfg stefanmfg Stefan
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Das der Pegel vielleicht nicht ganz herausragend sein wird, könnte ich noch bedingt verstehen. Aber das es so ein Reinfall wird - nicht! Denn das, was ich auf der High-End sah und hörte war über jede Kritik erhaben. Da fehlte wirklich nichts. Und eine Box aus 4x20cm Chassis kam dem 360 schon ziemlich nah. Ich würde wirklich gerne wissen was hier nicht stimmt...Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
Harry's kleine Leidenschaften
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Hmmmm???
Hi farad,
hab diesen Thread erst jetzt entdeckt.
Von den Abmessungen her müsste das Ding störungsfrei laufen. Die Abmessungen sind soweit ok. Läuft das Chassis ohne Gehäuse störungsfrei?
Mit den Daten von Visaton und Dir ergibt sich:
Die Fs sinkt auf knapp über 17Hz, Zmax um 60Ohm.
Die Gehäusereso müsste bei etwa 255Hz sein und eine Zreso von etwa 10Ohm erzeugen.
Bei 2,83V/1m steigt der F-Gang von ca. 79dB@20Hz nahezu linear auf 88dB@130Hz an und geht dann in den Peak bei 260Hz über (ca. 100dB). Darüber fällts in den Keller und kommt bei 700-1200Hz noch mal hoch.
Hier würde ich auf alle Fälle den passiven Notch empfehlen.
Rser: 0,6Ohm, Lser: 1,5mH-4,7mH (empfehlung 2,2mH), L: 1mH, C: 390µF, R: 0,3Ohm. Ein zusätzlicher Parallel-C (12dB-Filter) von etwa 200µF killt den Bereich 700-1200Hz und verschiebt zusätzlich die Fs auf knapp unter 13Hz!
Max-Pegel@20Hz: 12V rms 92B
Max-Pegel@40Hz: 28,3Vrms 103dB
jauu
Calvin
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@calvin/farrad - dipol simu
hi calvin...
solltest du akabak verwenden spiele doch mal mit hedge/wedge für die gehäuseabmessungen und def_reflector bottomcorner left-right-bottom für die raumposition. Es ergeben sich teilweise erschreckend geringe pegel durch auslöschungen (normalerweise nehme ich die betrachtungen nicht mit in die simu) - was meinst du...?
ps: aj-horn kann das auch einigermaßen - und viel schneller als akabak
@farrad/all...
schau dir bitte mal das linkwitz'sche spl-max sheet an. beim spielen mit membranfläche, max. hub und wegdifferenz wird dir einiges klarer werden was den pegel von dipolen angeht.
für den tiw360x in deiner konstruktion ergeben sich als max. pegel
@20hz=> 69db
@40hz=> 87db
@80hz=> 105db
im vergleich zu einem closed monopol brauchst du mit deinem dipol diese verschiebevolumen
@20hz => ~9fach
@40hz => ~4,5fach
@80hz => ~2fach
der eine 30er ist wahrscheinlich doch was knapp bemessen. bei den nötigen membranauslenkungen ist eine symetrische auslegegung mit 2 treibern ala attak/linkwitz zu empfehlen (hast du ja auch schon gemerkt)
ich würde einen dipol mit wenigsten 2 15" langhub treibern aufbauen ... (muss nicht zwangsläufig ein TIW und damit teuer sein)
gruß
w
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Ganz einfach, weil Calvin, bzw. sein Simulationsprogramm offenbar die Übertragungsfunktion des Dipols ignoriert. Das war schon meine Vermutung im Nachbarthread. Ihr braucht Euch doch nur mal den Unterschied für den max. Schalldruck bei 20Hz/40Hz anschauen. Bei Wulfs Daten fallen die maximalen Pegel um 18dB/Oktave, so ist es richtig für den Dipol; bei Calvins Werten fallen sie um 12dB/Oktave, das ist falsch.Original geschrieben von ichse1
Woher kommen die großen Differenzen?
Bernhard
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