wie wird eigentlich bei der Erkennung des Indirektschalls durch das Gehör argumentiert?
In Wohnräumen ist der Abstand der Lautsprecher zu den Wänden ja recht gering und damit auch die Laufzeitdifferenz der Reflexion ggü. dem Direktschall. Gibt es eine Grenze ab wann sich Direkt- und Indirektschall unterscheiden lassen?
Direktschall und erste Reflexionen werden ab etwa 2-3ms unterschieden. Alles darunter nimmt man als ein Ereignis mit Nachhall wahr. Nach den ersten Reflexionen kommt dann irgendwann der Nachhall, das was wir im diffusen Schallfeld eigentlich immer haben. Der fängt irgendwo so bei 10-15 an, das kommt natürlich ganz auf den Raum (und natürlich die Nachhallzeit) an. Bei nem reflexionsarmen Raum gehts ja theoretisch unendlich bis der Nachhall kommt.
farad
(ich habs jetzt nicht nachgesehen. is ausm gedächtnis, sollte aber ungefähr stimmen)
Noch ein kleiner Nachtrag, wegen dem "dunklen" VOX-Klang. Mein "Sub" war um 6 dB zu laut eingepegelt. Jetzt klingt es wie es soll. Eine Violine klingt jetzt nicht mehr wie ein Violin-Chello
Sorry, wenn ich da jetzt nachfrage... Wie hoch ist denn die Trennfrequenz des Subs eingestellt? Ein "dunkler" Klang hat doch wohl eher was mit dem oberen MT-Bereich und der Detailwiedergabe in diesem Bereich zu tun, oder?
>Wie hoch ist denn die Trennfrequenz des Subs eingestellt?
Gar nicht! Der Sub ist nur für den L.F.E.-Kanal zuständig. Die Trennfrequenz ist von den Vorlieben des Tonmeisters abhängig. Gerade bei Dts-Musik-Aufnahmen macht eine genaue Justierung des Sub-Pegels eine Menge aus. Mein Denon DVD-1600 zum Beispiel hat unter Dts gegenüber DVD-Audio 10 dB weniger Pegel am Sub-Ausgang des 5.1-Analog-Ausgangs. Dadurch klingen alle Dts Scheiben am analogen Ausgang etwas substanzlos. Man muss dadurch für einen korrekten Pegel am L.F.E.-Ausgang auf den Dts-Dekoder des AV-Verstärkers zurückgreifen oder vor den Sub einen Schalter mit einer 10 dB Abschwächung montieren und bei Bedarf umschalten.
Gruss Norbert
PS: Ich muss mal Heinrich von Quinton-Records fragen, welche Trennfrequenz er bei seinen Puschnik Aufnahmen verwendet hat. Da ist es mir nähmlich mit dem "dunklen" Klang besonders aufgefallen.
vermutlich haben wir auch einfach unterschiedliche Auffassungen des Begriffs "dunkel". Den Mangel an Substanz kann ich allerdings gut nachvollziehen. Hier macht sich ein "mehr" an Bass wirklich bemerkbar.
> Ich muss mal Heinrich von Quinton-Records fragen, welche Trennfrequenz er bei seinen Puschnik Aufnahmen verwendet hat. Da ist es mir nähmlich mit dem "dunklen" Klang besonders aufgefallen.
Das wäre interessant. Frag doch bei der Gelegenheit mal, mit welchem Monitor-Equipment (inkl. Amping) abgehört wird und nach welchen Vorstellungen gemixt wird. Einige Monitore neigen im Mitteltonbereich ja etwas zum Verwaschen.
Gruß
Frank
PS: "The Wall" von Pink Floyd macht auf DVD richtig Spaß, geht mit den Koaxen abends aber nur bei reduziertem Grundpegel. Die Dynamiksprünge werden sonst zu heftig.
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