Vox 251 Scan Speak - Update Weiche
Einklappen
X
-
Ich hatte in dem Thread zur Standcouplet WG etwas anderes gelesen, hätte aber zunächst Boxsim anwerfen sollen. Ich bitte um Nachsicht.
Viele Grüße
WolfgangKommentar
-
Bei der Couplet müssen die Al 130 auch den gesamten Tiefton liefern, bei der Vox reicht es, wenn die Al 100-150 Hz liefern können.
Trennnung 130 Hz
Maximalpegel 100 dB, reicht für Normalhörer„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Das sind die Beiträge, die ich in Erinnerung hatte. Zudem hatte ich nicht eine so hohe Trennfrequenz des TIW eingeplant.Das macht keinen Sinn. Es gab da auch mal Experimente mit grösserem Volumen. Was gut geht, sind 12 Liter geschlossen für beide AL130 zusammen. Das ergibt dann den benötigten Abfall von 12 dB/Oktave für 80 Hz Übergabefrequenz. Hier aber die Weiche der Couplet verwenden.
Ich habe die Bijou bei mir mit 6 Litern geschlossen als Backsurround-LS eingesetzt. Passt sich völlig problemlos in das Klangbild der VOX 252 ein, die ich als Side-Surrounds verwende.
Viele Grüße
WolfgangKommentar
-
OK, tiefer trennen ist passiv kaum möglich und dann kommen die Al 130 in der Tat an ihre Belastungsgrenze.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Habe nun den Versuch mit einer Teilaktivierung gemacht.
Dafür hinhalten musste ein Paar "Resteverwertungsboxen", bestehend aus je einem 220er Monacor TT seitlich eingebaut, je einem 145er Monacor TMT sowie je einem 25er Vifa HT.
Die TMT arbeiten in geschlossenen Gehäusen, fo 75 Hz - 3 dB.
Die TT werden jeweils über ein billiges 250 Watt-Modul angesteuert.
Als Verstärker habe ich einen alten Marantz AVR genommen, der auch pro outs hat (solche alten Boliden bekommt man für wenige Euros)
Versuch 1
Subwoofer both, 13er + HT small.
Insgesamt transparenter und heller, allerdings ziemliche Anpassungsprobleme des TT, das Aktivieren ad absurdum.
Versuch 2
Subwoofer both, 13er + HT auf large.
Sehr gut im Grundton, hervorragender Tiefton, der TT füllt lediglich den Bereich aus, den der TMT nicht schafft. (80 Hz)
Bis hier der Tiefton monoral
Versuch 3
reines Stereo, die TT-Module über pre out gespeist.
Das ist der Weg des Erfolges, leider kann ich an den Modulen die Phase nicht einstellen, bzw. nur 0° und 180°.
Abregelung bei ~ 80 Hz ergab das beste Ergebnis.
Obgleich der 13er nur 84 dB abliefert und 60 Watt belastbar ist, reicht die Lautstärke für einen 55 m² Raum vollends.
Bei einer Vox sind die D'Appos viel lauter und belastbarer, die Gehäus müssen allerdings deutlich vergrößert werden damit eine tiefere "Trennung" möglich ist.
Tip zum pre out falls nicht vorhanden: es gibt viele Module, die hochohmige, also "heiße" Eingänge haben.
MfG
DDZuletzt geändert von Daniel Düsentrieb; 29.04.2016, 16:15.Kommentar
-
Hallo Daniel,
danke für deine Versuche. Da du von einem alten AVR sprichst nehme ich an das Ganze war ohne automatische Einmessung?
Mal allgemein: Was für ein Signal kommt den aus den Preouts wenn der MT/HT direkt am AVR Verstärker hängt und sagen wir mal die Trennfrequenz auf 80hz steht? Fullrange? Weil nur so könnte man ja über ein DSP die Bässe Stereo aktiv ansteuern.
Gruß NilsKommentar
-
Wie ist das eigentlich mit der Verzögerung, die so ein DSP mitbringt? Beim minidsp z.B. sollen es bis 2,5 ms sein. Wenn der Sub mit am normalen FL/FR pre out hängt, kann der AVR das ja nicht korrigieren?
Oder ist das eh noch nicht hörbar?
Wie stimmt Ihr eigentlich den DSP für den Bassbereich richtig ab? Im normalen Raum verhaun einem die Reflexionen und Moden doch jede Messung, oder?
viele Grüße
HenrykKommentar
-
Die Verzögerung ist je nach DSP unterschiedlich. Bei tiefer Trennung vernachlässigbar. Wenn der Sub mit Sat eingemessen wird vom AVR sollte dieser ein ev. Delay korrigieren können.
Richtig macht man das, in dem TT und Rest über je einen DSP-Kanal, dann ist das Delay gleich.
Der fertige LS wird dann am Hörplatz gemessen und mit dem DSP der Pegel und Moden korrigiert, soweit möglich.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Hallo Nils,
ja, war ohne automatische Einmessung, die allerdings auch verzichtbar ist.
Aus den pre outs kommt das gesammte Programm, sprich komplettes R/L.
Die 80 Hz habe ich am Modul eingestellt, am AVR konnte ich das bei Sub out, dann ist allerdings der Bass monoral, was ich nicht wollte.
Den Unterschied hört man bei Klassik, bei Pop/Rock wenn die Floor recht fett ist.
Die Mähr, dass man unter 150 Hz nicht merh orten kann stimmt insofern nicht, als dass die Flankensteilheit des Filters auch höhere Anteile durchlässt. Man müsste da schon mit minimum 24 dB filtern.
Nebenbei bemerkt ist für die 1 1/2 Oktaven ein DSP übertrieben insofern man seinen Raum halbwegs kennt, gegen die Raummoden kann das DSP ohnehin nichts machen.
Man muss nicht immer einen Equalizer dazuschalten
MfG
DDKommentar
-
falsch. Minimalphasige Raummoden schwingen genauso schnell ein wie ein IIR-Filter gleicher Güte und lassen sich somit sowohl im Pegel als auch in der Phase (= Zeitverhalten) mit DSP eliminieren. Bei "verschmierten" = nicht minimalphasigen Raummoden geht das nicht ganz so gut, aber es ist immer noch eine große Steigerung an Klangqualität zu erwarten.Kerze: "Wasser soll gefährlich sein!?!". Andere Kerze: "Kannste von ausgehen!"Kommentar
-
Wer sich schlau machen will, lese hier:
"Getting the Bass right"
Dass es funktioniert, kann bei mir angehört werden. Waren ja schon einige bei mir
Hatte gestern die Ehre bei walwal die Concorde zu erleben.
....
Was dieser Mann sich mit der Thematik Raummoden beschäftigt ist schon der Hit, gibts glaub ich nicht nochmal oder zumindest nicht oft!
Dachte ich wäre schon erfahren, doch ich wurde eines besseren belehrt und versuchte zu lernen....
Nun legte walwal mal Musik seiner Wahl auf, Musik von der ich nie was wusste.
Da waren Passagen, wow!! Das hörte sich phantastisch an. ....In diesem Raum war zu keiner Zeit ein Dröhnen oder sonstige unangenehme Störungen zu vernehmen, war nahezu perfekt.....Einfach sauber, angenehm, nie störend.
Da muss man sich erst dran gewöhnen, wenn man sich mit Raummoden nie beschäftigt hat.
Ich denke walwal ist ein Perfektionist im Boxenbau.
Hörgewohnheiten in Verbindung mit der Erforschung von Raummoden sind sein Gebiet.
Man kann hier nur lernen von Ihm, das sind Erfahrungen die hier im Forum schon vielen geholfen haben und werden.
Bin beeindruckt!!!!
mfg
toca
Albondiga beschreibt es exakt.Zuletzt geändert von walwal; 30.04.2016, 12:31.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Hier noch ein Beispiel, wie gut das funktioniert:
Ohne PEQ

Mit PEQ

"...Der minimalphasige PEQ kompensiert da halt das Ausschwingen der minimalphasigen Resonanz. Es passiert halt genau das, was die Theorie vorhersagt und was sich viele nicht so recht vorstellen können ..."
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
Hätte ich zunächst für imposant gehalten, habe aber im casakustik-Thread weiter gelesen und siehe da: in einem realen Raum nahezu nicht zu realisieren bzw. mit diplomarbeitmäßigem Aufwand.
Klartext: DSP ranhängen und die Moden sind weg funktioniert so nicht.
MfG
DDKommentar
Kommentar