Bauvorschlag "Zyklop" aus "Selbst ist der Mann"
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<-- hat mehr als eine Kugel in der Flinte.
Meine Lautsprecher:
Phobos | Titania | Portrait XL | La Belle ATM Semilight | Deimos Center | SID -
Hallo,
wollte diesen Thread zwecks einer Anfrage noch mal hochholen.
Da ich noch einiges an Weichenbauteilen rumliegen habe, wollte ich fragen ob es einen großen Unterschied macht, wenn ich den MKT 68µF gegen einen Elko-glatt 68µF ersetze und die 2,2mH 0,6mm Spule gegen eine 2,2mH 0,71mm. Ihr habt da mehr Erfahrung.
Vielen Dank!
Gruß
lueb01Kommentar
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Ich war euch ja noch die Richtdiagramme schuldig.
Hier mal ein paar Versionen, auch in Bezug auf die Sonogramm Sache (nicht aufgeführte Einstellungen sind im Diagramm selbst aufgeführt):
Diagramm Nr. 1:
Typ: Frequenzgangmessung
Einstellungen: 0 - 90° (in 15°-Schritte), Schalldruckpegel nicht auf 1W normiert
Diagramm Nr. 2:
Typ: Wasserfallspektrum
Einstellungen: nicht auf 0° normalisiert, 50 - 20000 Hz, Range: 30 dB
Diagramm Nr. 3:
Typ: Sonogramm
Einstellungen: Smoothing: 1/1 Oct., Normalize to 0°, Symm. for neg. angles, Gated: 7 - 50 ms, Frequency range: 100 - 20000 Hz, Range: 60 dB, Angle: -90 ... + 90°
Diagramm Nr. 4:
Typ: Sonogramm
Einstellungen: Smoothing: 1/3 Oct., Normalize to 0°, Symm. for neg. angles, Gated: 7 - 50 ms, Frequency range: 50 - 20000 Hz, Range: 30 dB, Angle: -180 ... + 180°
Anmerkung:
Alle Graphen wurden identisch gemessen, jedoch unterschiedlich ausgewertet. Ich wollte vor allem bei den Sonogrammen damit zeigen, dass diese mit Vorsicht zu betrachten sind, da leider meist viele Angaben der Auswerte-Einstellungen fehlen und so der direkte Vergleich schwierig ist.AdminKommentar
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Auch ein "Danke" von mir. Die Sonogrammsammlung wurde vervollständigt. Auch wenn diese mit Vorsicht zu interpretieren sind.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Weswegen es sinnvoll ist, sich auf eine Darstellung zu einigen. Leider ist keine deiner Einstellungen so richtig gut lesbar.Alle Graphen wurden identisch gemessen, jedoch unterschiedlich ausgewertet. Ich wollte vor allem bei den Sonogrammen damit zeigen, dass diese mit Vorsicht zu betrachten sind, da leider meist viele Angaben der Auswerte-Einstellungen fehlen und so der direkte Vergleich schwierig ist.
Ich schlage folgendes vor:
- konturiert in 3-dB-Schritten (ein weicher Verlauf ist kaum lesbar)
- Pegelbereich: 30 dB
- Winkel: +/- 90°
- ab 100 oder 200 Hz
- Glättung 1/3 oder 1/6 Oktave
Das sind eigentlich die gängigen Einstellungen, mit denen z.B. auch die Diagramme von Anselm Görtz (Neumann, Sound & Recording usw.) erstellt werden. Damit ist schon eine gute Vergleichbarkeit gegeben.
Kommentar
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Das verstehe ich nicht ganz
Rein technisch verstehe ich das nicht. Wieso ist der 100uf Elko in Verbindung mit dem 68 uF MKT langzeitstabiler als wenn anstatt 68uF MKT auch ein Elko genommen würde?
Gruß, ubixMit Freundlichem Gruß,
Ubix
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Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.Kommentar
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Welcher Hersteller will schon VergleichbarkeitWeswegen es sinnvoll ist, sich auf eine Darstellung zu einigen. Leider ist keine deiner Einstellungen so richtig gut lesbar.
Ich schlage folgendes vor:
- konturiert in 3-dB-Schritten (ein weicher Verlauf ist kaum lesbar)
- Pegelbereich: 30 dB
- Winkel: +/- 90°
- ab 100 oder 200 Hz
- Glättung 1/3 oder 1/6 Oktave
Das sind eigentlich die gängigen Einstellungen, mit denen z.B. auch die Diagramme von Anselm Görtz (Neumann, Sound & Recording usw.) erstellt werden. Damit ist schon eine gute Vergleichbarkeit gegeben.
Ich finde es schon 'mal Klasse dass die Daten ueberhaupt gepostet werden. Im HiFi-Bereich eine Ausnahme.
Es wurden die Darstellungs-Einstellungen mit gepostet, sodass man durchaus gut Schluesse ziehen kann. Im optimalen Fall haette ich gerne Zugriff auf die zugrunde liegenden Messdaten, um mir ein vollstaendiges Bild machen zu koennen. Ein einziges Diagramm alleine wird dafuer nie ausreichend sein.Kommentar
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Zumindest im Hifi-Bereich anscheinend keiner. Was Visaton gerade untermauert hat.
Versteh mich nicht falsch. Ich finde es auch gut. Aber ich hätte mir eher Positivbeispiele gewünscht. Das oben wirkt ein wenig so, als ob nur gezeigt werden sollte, wie sinnlos Abstrahldiagramme sind. Und das sind sie eben nicht.Ich finde es schon 'mal Klasse dass die Daten ueberhaupt gepostet werden. Im HiFi-Bereich eine Ausnahme.
Ja, sehr grob. Zeig mir doch z.B. mal die -3-dB-Isobare.Es wurden die Darstellungs-Einstellungen mit gepostet, sodass man durchaus gut Schluesse ziehen kann.
Die Farbauflösung unserer Augen ist einfach zu schlecht. Nicht umsonst werden Farben in JPEG/MPEG auf 1/4 der Helligkeitsauflösung unterabgetastet und kaum jemand sieht das. Ohne Konturen ist für mich so ein Sonogramm kaum lesbar. Man sieht zwar grob, in welche Richtung es geht, aber wenn ich wissen will, in welchem Winkelbereich (also z.B. -3 dB) ich mich beim Hören aufhalten kann, habe ich keine Chance, das abzulesen.
Gleiches gilt für Skalierungen bis 180° und 60 dB. Da erkennt man einfach zu wenig. Ziel sollte es doch sein, die Skalierungen so einzustellen, dass sie für die Praxis vernünftig ablesbar und vor allem vergleichbar sind.
Falls Visaton die Daten rausgibt, kann ich gerne mal ein Diagramm erstellen, wie ich es mir vorstelle.
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Es ging mir ja keinesfalls darum, nur Negativbeispiele zu zeigen. Ich wollte einfach nur klarstellen, dass Sonogramme ein gewisses Potential für "Verschönerungen" liefern, welches z.B. bei einem einfachen Frequenzschrieb deutlich geringer möglich sind (oder eben stärker und schneller auffallen). Noch dazu, da meist diverse Angaben der Auswertung nicht angegeben werden.
Hier mal das Diagramm nach FoLLgoTT's Vorschlägen:
Diagramm Nr. 5:
Typ: Sonogramm
Einstellungen: Smoothing: 1/3 Oct., Normalize to 0°, Symm. for neg. angles, Gated: 7 - 50 ms, Frequency range: 100 - 20000 Hz, Range: 30 dB, Angle: -90 ... + 90°, stepped colours (3 dB kontinuiert)
Angehängte DateienAdminKommentar
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Da stimme ich dir auch uneingeschränkt zu. Die anderen Auswertungen (Amplitudengang, THD) werden ja meist schon relativ einheitlich skaliert. Das Abstrahlverhalten wird dagegen leider noch recht spärlich im privaten Bereich genutzt und somit gibt es einen gewissen "Wildwuchs". Ich fände es schön, wenn Firmen wie Visaton mit einer sinnvollen Formatierung voranschreiten würden.Es ging mir ja keinesfalls darum, nur Negativbeispiele zu zeigen. Ich wollte einfach nur klarstellen, dass Sonogramme ein gewisses Potential für "Verschönerungen" liefern, welches z.B. bei einem einfachen Frequenzschrieb deutlich geringer möglich sind (oder eben stärker und schneller auffallen). Noch dazu, da meist diverse Angaben der Auswertung nicht angegeben werden.
Danke! Das kann ich deutlich besser deuten und vergleichen.Hier mal das Diagramm nach FoLLgoTT's Vorschlägen:
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Kaum kauft man was bei Bucht Kleinanzeigen, findet man nebenbei Leute, die Zyklopen zu Hause haben. Es gibt sie wirklich in freier Wildbahn.
Finde ich sehr beruhigend.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
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