Wieso gelten AMTs als nicht audiophil und wohnzimmertauglich

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  • kmm
    antwortet
    hallo,

    Wenn sich die eine Falte gerade zusammenzieht, erweitert sich ja gerade die Nachbarfalte, das müsste ja Druckausgleich ergeben
    ich würde sagen, daß dem elektrischen Signal folgend, alle Falten
    in jedem Augenblick, dieselbe Bewegungsrichtung aufweisen.
    Ist aber auch nur ein Dreiminutenei ohne Anspruch auf Objektivität.

    mfg Michael

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von krabat
    ich finde keinen grund für eine geringere bewegte masse. hat sich mal jemand die mühe gemacht, die argumentation nachzuvollziehen?

    ich gehe davon aus, dass für einen bestimmten volumenstrom an luft - mithin für den gleichen pegel, der amt die gleiche membranfläche mit gleicher geschwindigkeit bewegen muss wie jeder andere treiber auch. der "flutscheffekt", immer wieder eingängig illustriert durch einen kirschkern zwischen zusammengedrückten fingern findet tatsächlich nicht statt.
    Guter Einwand, sehe ich auch so.
    Man stelle sich mal die Ziehharmonikamembran glattgezogen vor, da kommt a) ordentlich Fläche und b) incl. Leiterbahnen garantiert mehr schwingende Masse zusammen als bei stinknormalen anderen Hochtönern.

    Gruß
    Peter Krips
    Zuletzt geändert von Peter K; 18.07.2013, 13:55.

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  • kmm
    antwortet
    hallo,

    ich finde keinen grund für eine geringere bewegte masse.
    rein nach Gefühl würde ich an Trägheit der Masse denken müssen.
    Natürlich weiß ich, daß Gefühl eine schwache Argumentationsgrundlage ist.
    Es sei denn, man denkt an Loriots Dreiminutenei.

    mfg Michael

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von aurelian
    ... die bewegte Masse ist geringer, das Impulsverhalten somit besser.
    ich finde keinen grund für eine geringere bewegte masse. hat sich mal jemand die mühe gemacht, die argumentation nachzuvollziehen?

    ich gehe davon aus, dass für einen bestimmten volumenstrom an luft - mithin für den gleichen pegel, der amt die gleiche membranfläche mit gleicher geschwindigkeit bewegen muss wie jeder andere treiber auch. der "flutscheffekt", immer wieder eingängig illustriert durch einen kirschkern zwischen zusammengedrückten fingern findet tatsächlich nicht statt.

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    ein paar Anmerkungen.

    Ist eigentlich bekannt, daß Klangunterschiede bei HT's (ordentliche jeweilige Qualität mal vorausgesetzt) als Ursache ausschließlich das unterschiedliche Abstrahlverhalten haben ? Es gibt doch Untersuchungen unter Freifeldbedingungen, daß sich unterschiedliche Lautsprecherkonstruktionen, die auf identen Freifeldfrequenzgang entzerrt wurden, nicht unterscheiden ließen. Wenn das so ist, kann ein Klangunterschied im Hörraum nur noch vom Abstrahlverhalten kommen.

    Weiterhin sollte man berücksichtigen, daß ja bei z.B. 120 dB Gesamtpegel sich üblicherweise im HT (Siehe Amplitudenstatistiken) deutlich weniger abspielt.

    Wenn es natürlich um gewaltige (im HT meist unrealistisch eingeschätze) Pegel geht, dann muss evt. ein großer AMT her, dann muss man aber auch mit seinen klanglichen Eigenheiten wegen Abstrahlverhalten leben.

    Gruß
    Peter Krips

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  • ALler
    antwortet
    Zitat von aurelian
    ..... Die Kalotten zeigen vor allem ein weit schlechteres Wasserfalldiagramm: http://www.drobilitsch.at/fileadmin/...uch-_klein.pdf
    Zitat von Fosti
    Wow was für ein "wissenschaftlicher" Beitrag ....da werden nicht Kalotten mit Magnetostaten verglichen, sondern EIN Magnetostat mit EINER Kalotte und EINEM Kompressionstreiber. Das gleiche kann ich auch machen und komm zu einem ganz anderen Ergebnis. Ich weiß ja nicht was für eine Kalotte der Herr Audiospezialist da herausgesucht hat. Aber gute zeitgemäße sehen nicht so aus! Und nu?
    Hö hö,

    nimmt eine "anerkannt hochwertige Spitzenkalotte" und zufällig hat die im oberen Bereich das Ausschwingverhalten eines Schwingschleifers.

    Das bei seinem Magnetostaten sich der Schall durch das Lochblech zwängen muss, ist ihm als Nachteil auch nicht eingefallen.

    Grüße von
    ALler

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    ich sehe das wie Timo, Jans Vorschlag taugt nichts.
    Der TI könnte vielleicht bei einsamen Sinustönen da noch mit halten, garantiert aber nicht bei Musik. Da spielt sich ja in dem Frequenzbereich, den der TI beackern soll, ein wenig mehr ab als ein einzelner Sinus.
    Mit anderen Worten: Selbst die 2 TI's wären bei so einem Pegel gnadenlos elektrisch und thermisch überfordert.
    Timos Erfahrung mit dem verkokelten TI sagt doch eigentlich schon alles aus...

    Gruß
    Peter Krips

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von gutjan
    Hallo,

    ein Vorschlag von mir, die 115dB bei noch vertretbaren Klirr werden erreicht.

    Gruß Jan
    ich wäre vorsichtig mit diesen Aussagen, speziell mit dem TI100, wenn der mal ne Weile vollen Hub macht geht auch dieser in die KNIE. Selbst schon getestet, bei Trennung um die 200 Hz und leicht über 100 dB und leicht über 105 dB bei Stereobetrieb. Es geht um die Aria TL bei hoher Aktiver Trennung zum Sub.



    Nach mehreren Stunden bei Maximalem Hub, geschätzt 4 mm, war einer der TI beschädigt und kratzte hörbar. Nach Ausbau der Membran mit Schwingeinheit zeigten sich starke Verbrennungserscheinungen und eine mechanische Deformation der Teile. Was genau passiert ist, weiß ich nicht, nur dass man mit großen Hüben vorsichtig sein muss.
    Hier sind PA-Treiberchen sicher im Vorteil. so 5er NEO Beyma, oder so.

    Gruß Timo

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  • walwal
    antwortet
    Natürlich kann man auch mal kurz die 117 db erreichen, aber da ist Klirr wegen Verdeckungseffekten ohne Belang. Wenn bei 100 dB der HT sauber spielt, reicht das völlig.

    Bei 120 db und 3000 Hz wird k2 erst ab 40% hörbar!

    Generell ist Klirr bei guten Chassis heute kein Thema mehr, da sehr niedrig und damit unhörbar. Und Klirr alleine hat wenig Bezug zur Hörbarkeit, da sind Multitonmessungen schon näher an dem Hörempfinden. Bei dem Thema besteht noch Forschungsbedarf. Es macht keinen Sinn, im Bereich unter 0,5% HT zu vergleichen.

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  • lanime
    antwortet
    Zitat von aurelian
    ...Die Kalotten zeigen vor allem ein weit schlechteres Wasserfalldiagramm: http://www.drobilitsch.at/fileadmin/...uch-_klein.pdf
    Sicher, vor allem wenn man die dB-Achse um 6dB kleiner skaliert. Bei
    gleicher Skalierung würde sich das selbst bei dieser Kalotte relativieren.

    Grüße
    Bernd

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  • walwal
    antwortet
    Ein Werbeprospekt eines Herstellers als Beleg zu zeigen ist nicht seriös. Neutrale Vergleiche sehen anders aus.

    So zB:
    Zitat von walwal
    ....

    Messwerte findet man in der Hobby HiFi 05/2007. Da sind auch AMT aufgeführt.

    Ess AMT 565 Euro: Bei 90 dB k3 0,3 - 0,1% 1-10 kHz, "deutlich verzögertes Ausschwingen bei 1 kHz
    Eton ER 4 342 Euro: Etwa gleich Klirrwerte, Nachschwingen bei 500 Hz

    Scan Speak 66000 240 Euro: k3 0,02-0,1 %, sehr sauberes, bestens kontrolliertes Ein/Ausschwingen
    Scan Speak 70000 350 Euro: k3 0,1 -0%, Extrem schnelles Einschwingen, perfektes Ausschwingen
    Ke 25 125 Euro: 0,02 - 0,3% k3 (nur bei 6-8 kHz), vorbildliche Sprungantwort
    perfektes Großsignalverhalten
    Und bei Zaph, wie schon mal geschrieben.
    Zuletzt geändert von walwal; 18.07.2013, 08:02.

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  • LIFU
    antwortet
    Hoi aurelian


    Zitat von aurelian
    Eine zeitgemäße herverlinken.....
    Die günstige Sica LP90.28/N92TW zum Beispiel. In HH 2010/3 getestet.

    Chönt ich Dir es Päärli zum mässä gäh.


    Freundliche Grüsse

    Gustav

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  • aurelian
    antwortet
    Eine zeitgemäße herverlinken.....

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von aurelian
    ..... Die Kalotten zeigen vor allem ein weit schlechteres Wasserfalldiagramm: http://www.drobilitsch.at/fileadmin/...uch-_klein.pdf
    Wow was für ein "wissenschaftlicher" Beitrag ....da werden nicht Kalotten mit Magnetostaten verglichen, sondern EIN Magnetostat mit EINER Kalotte und EINEM Kompressionstreiber. Das gleiche kann ich auch machen und komm zu einem ganz anderen Ergebnis. Ich weiß ja nicht was für eine Kalotte der Herr Audiospezialist da herausgesucht hat. Aber gute zeitgemäße sehen nicht so aus! Und nu?
    Zuletzt geändert von Fosti; 18.07.2013, 00:46.

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  • gargamel
    antwortet
    Hallo,

    in einem schönen,grossen Wohnzimmer mit 60-80qm und der Möglichkeit entsprechende Lautsprecher zu stellen,warum soll ich da bei zb 5m hörabstand keine 117db haben wollen?
    Wenns juckt?
    Das ist wie live,wenn man Musik spürt und sauber hört.
    Da würde ich gar nicht auf die Idee kommen eine Kallote oder einen 20er als Bass zu verbauen.
    Noch nicht einmal nach Hifi Chassis würde ich gucken.
    Kommt immer drauf an was man will.
    Obwohl,eine Kallote an einem Waveguide kann schon gut laut.
    Wenn der Raum aber recht gross ist wirds eng.
    Gruß
    Guido

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