... wollte ich euch hier im Forum um Hilfe bieten!
... höre zu 75% sowas ähnliches wie dies hier: http://www.youtube.com/watch?v=P8iKcdh5Ims und 25% Techno, House, Elektro usw.
Dabei hab mir paar Bausätze rausgesucht wie ...
Also doch eher die Frage: für was? Du bastelst an einer Neu/Eigenkonstruktion, und die Kollegen empfehlen Standartweichen nach Hobbyanleitung. Dazu schien mir eine kritische Anfrage, wie das wohl gemeint ist angemessen. Ich bedaure mehr als jeder andere, dass die betroffenen Kollegen die Frage als persönlichen Angriff gewertet haben.
Leider sehe ich auch noch immer keine zusammenfassende, verständliche Aufklärung. Es gibt ganz herzliche Beteuerungen, es wäre alles o/k, sogar besser als gut! Weil ich die Boxen - deren und deine, aber nicht kenne, kann ich das nicht nachvollziehen.
ps, ein Musiktipp, weil danach gefragt wurde: >> http://www.youtube.com/watch?v=lSychSVOSaI (aber bitte laut und über die "gute" Anlage, nicht über den PC-squeaker ...)
Ich denke aber, dass die Linearisierung vor dem Setzen der Filterflanken überflüssig ist. Es kommt schließlich am Schluss doch nur drauf an, was akustisch rauskommt ...
Wir rechnen mal mit Übertragungsfunktionen:
U(1..3) Übertragungsfunktionen der Einzeltreiber
P(1..4) ... der Weichenzweige
E(1..n) ... der Equalizer
Mit
(a) Uges := 1
(b) U1 != 1 und U2 != 1 etc
(c) P1 + P2*P3 + P4 := 1
Was bedeutet, deine akustischen Filterfunktionen U1 * P1, U2 * P2 * P3 etc sind komplett undefiniert! Ich halte das für ingenieurstechnisch inakzeptabel.
Der Fehler liegt darin zu denken, dass man die E1, E2 etc so behandeln könnte, als stünden sie innerhalb der Summenklammer statt davor. Damit lassen sich Spezialitäten wie der Buckel des waveguide eben nicht abfertigen.
Übrigens wird gerade in einem anderen thread ( >> boxsim) unter vollem Einsatz der Gesamtpersönlichkeiten die Notwendigkeit diskutiert, die Filterflanken als akustische Flanken auszugestalten (mein Vorschlag), und Idealverläufe nach Hobbyanleitung anzustreben (muss nicht sein). Erstaunlicherweise propagiert dort ein namentlich nicht genannter Teilnehmer das völlige Gegenteil von dem, was er hier als Ratschlag herausgehauen hat.
Wie soll man in diesem Wirrwarr "konstruktiv diskutieren"? Die "Mathematik" oben war nicht verständlich?
Somit ist
E1 = P1 * U1^-1
E2 = (P2 * P3) * U2^-1
E3 = P4 * U3^-1
ferner gilt i.A. wie bei dir:
Uges := 1 (*)
und damit: P1 + P2*P3 + P4 := 1
Meine akustischen Filterflanken sind somit mathematisch wie ingenieurstechnisch wohldefiniert.
Wie man sehen kann, ist das Ergebnis diese Vorgehensweise das gleiche wie bei dir. Nur dass man sich einen Umweg und einige DSP-Filter spart.
(*) Man müsste das für IIR-basierte DSPs einschränken auf |Uges|=1 (oder dann evtl. eine abweichende Ziel-Üfkt), aber so genau nehmen wirs hoffentlich sowieso nicht in der Notation, solange wir das rein textbasiert machen.
Wie soll man in diesem Wirrwarr "konstruktiv diskutieren"? Die "Mathematik" oben war nicht verständlich?
Ich bin für eine konstruktive Diskussion immer zu haben, die Mathematik schreckt mich auch nicht. Nur gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, dass du andere (absichtlich?) oft missverstehst...
Zuletzt geändert von Violoncello; 17.05.2013, 16:52.
Was sollen solche Ausführungen in diesem Thread? Sie helfen weder dem Threadsteller weiter noch bringen sonst irgendwelchen praktischen Nutzen mit sich. Eine weitere Aktion dich hier zu produzieren ne, mach nur so weiter, räumt der Moderation nur mehr Bewegungsspielraum ein. (Und speziell für dich: nein, walwal gehört net dazu)
@Violoncello
Respekt vor Deinem Wissen!
@krabat
Was sollen solche Ausführungen in diesem Thread?
Die Diskussion auf eine sachliche Grundlage stellen.
Zitat von andik
... noch bringen (sie) sonst irgendwelchen praktischen Nutzen mit sich. Eine weitere Aktion dich hier zu produzieren ne, ... Moderation ...
Andik, wenn du dir die Mühe antust selbst zu rechnen** wirst du feststellen, dass Violoncellos Vorschlag exakt meinem entspricht. Nur die Formeln sind etwas umgestellt.
Violoncello - dito!
"E1 = P1 * U1^-1" entspricht einem Equalizer, der für jeden Weichenzweig eigens ermittelt und angewendet wird. Offenbar habe ich Dich nicht ganz verstanden. Die Kollegen hier waren/sind der Ansicht, es genügte, einfach Standartfilter anzuwenden, und dann erst die Summe zu begradigen. Wir scheinen uns deckungsgleich einig zu sein, das geht so nicht.
Allerdings, die verfügbaren Polynomfilter reichen im Allgemeinen nicht aus, um einen akustischen Frequenzverlauf des Chassis in eine Weiche zu integrieren. Parametrische EQs sind meist unverzichtbar. Ich hoffe auch der Rest der Differenzen hat sich damit in heisse Luft aufgelöst.
Schade dass niemand vor meinem Wissen Respekt hat - oder auch nicht ... selbst mal was klarkriegen ist eh beser
**pps: E1 = P1 * U1^-1 (violoncello) ist mathematisch völlig äquivalent meiner Formulierung E1 * P1 * U1 mit der angegebenen Nebenbedingung E1 * U1 ~ 1, denn E1 * U1 = 1 => E1 = 1/U1 = U1^-1
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