Gruppenlaufzeit im Tiefbass
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Richtig, beim Dauersignal kann man's bestimmt nicht hören. Sehen beim Einschwingen auf jeden Fall. Blau: 40Hz/55msGLZ 100Hz/5msGLZ Rot: ohne GLZHi, ich weiss Du bist ein gewiefter Techniker. Dennoch erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass im vorgestellten Fall 55ms versus 5ms eine Phasenverschiebung beschrieben ist, die eben nicht hörbar wäre.
50ms zeitliche Verschiebung entsprechen genau zwei Perioden der 40Hz. Bei einem Dauersignal sind die Fälle mit/ohne GLZ also nicht zu unterscheiden. O/k, da bist'e auf Dich selbst reingefallen, sowieso schlechtes Beispiel also.
Aber auch wenn die Verzögerung mit den Periodenlängen inkomensurabel wäre, beim Dauersignal halte ich GLZ für völlig unhörbar. Bestenfalls könnte das Gehör die zeitliche Abfolge von Sinnesreizen erkennen, Das ist doch bei Dauertönen nicht mehr gegeben - die Hörhäärchen im Innenohr sind dauernd erregt und das war's.
Ich messe bei mir zu Hause konsistent GLZ in der Größenordnung von 100ms und mehr, trotzdem der Amplitudenfrequenzgang schon recht glatt ist. Da schleppt aber nichts. Vielmehr ist guter Bass, wenn er gleichmäßig ist und einigermaßen kompressios- resp. verzerrungsarm.Angehängte DateienIch stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
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krabat
Psychedelik am Morgen, wow! Siegfried Linkwitz hat Tonpulse mit minimalen Seitenbändern erfunden (shaped toneburst). Davon zwei mal zusammengemischt und auf - lineare!! - Übertragungswege mit verschiedenen GLZ geschickt müsste ein Ergebnis zu Ohren bringen. Aber das macht ja niemand öffentlich. Ich habe schon deshalb kein Interesse daran, weil der Einfluss der lautsprechereigenen GLZ im Tiefton auf die Im-Raum-Wiedergabe vernachlässigbar zu sein scheint.
(Verwzweifelte Bemühungen, einen Effekt herbeizureden erspare ich mir. Da diskutieren Laien über Gehörmodelle, die sie bestimmt nicht verstehen, um gleich den Bogen zur vergeleichweise schnöden Lautsprecherwiedergabe zu schlagen - wen interessiert das?)Kommentar
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Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
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krabat
... weil der Einfluss der lautsprechereigenen GLZ im Tiefton auf die Im-Raum-Wiedergabe vernachlässigbar zu sein scheint.
Beispiel:
subs (-24dB/okt Butterworth ab 110Hz):
4 x JBL 2206 in 50L/40Hz-Reflexdosen (eq. +6dB/Q~2 @ 40Hz)
mains (-6dB/okt ab 68Hz):
2 x 18sound 10nda520 in 12L/100Hz-Geschlossenen
Entzerrung:
-10dB@60Hz/Q~3
mains und subs laufen - trotz Weiche auf den mains in etwa zu gleichen Anteilen, also zu jeweils -6dB
Parallele/symmetrische Aufstellung der subs auf 1/3 - 1/2 - 2/3 des Raums, mains auf den Stirnseiten.
Die Messungen wurden mit zunehmendem Abstand von den mains gefertigt (grün GLZ, rot Ampl):
#1 vorne, weit links vom stereo-Dreieck,
#2 mittig mit den üblichen systemimanenten (!!) Interferenzen links/rechts bei stereo-Wiedregabe im Hallradius,
#3 mitte ausserhalb des Hallradius,
#4 an der gegenüberliegenden Stirnseite des Raums.
#5 zeigt zwecks Problemverdeutlichung einen optimalen Abhörraum, allerdings mit temporären Rauschproblemen.
#6 die GLZ der subs.
Die GLZ ist in der Hörzone unauffällig um 15ms angesiedelt. Lt Simulation sollten ~20ms oder sogar mehr herauskommen. Soll ich mir Sorgen hervordünkeln?Kommentar
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Ich will auch mal Bilderchen einstellen.
1. Box im RAR
2. Box im Wohnzimmer
3. Rechte Box im Wohnzimmer
Allerdings unterschiedliche Messsysteme, außer Mikrofon...
Edit: Bei 2. und 3. ist noch zusätzlich im Bass auf den Raum entzerrt mittels PEQ´s. Bei 2. und 3. auch gleich entzerrt, also keine unterschiedlichen Filter gesetzt.
Gruß
StefanKommentar
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krabat
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