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  • Rudolf
    Registrierter Benutzer
    • 18.06.2004
    • 688

    #61
    Zitat von Peter K Beitrag anzeigen
    Wenn jemand mit der Phantommitte ein Problem hat, dann sollte er entweder seine Lautsprecher mal auf Paargleichheit überprüfen oder seine Aufstellungsbedingungen oder die Raumakustik etc.

    Ich kenne bei guten Lautsprechern bei günstiger Aufstellung und passabler Raumakustik eher keine Probleme mit der Phantommitte...
    Es geht ja nicht um die Phantommitte an sich. Es geht darum, dass die Mittendarstellung sich nicht seitlich verschiebt, wenn man sich seitlich von der Mittelachse des Stereodreiecks entfernt.
    Nach meiner Erfahrung sind Rundumstrahler in dieser Beziehung relativ tolerant - dafür ist die Auflösung der Stereobühne ziemlich diffus. Hat man umgekehrt mit etwas gerichteten Lautsprechern eine knackscharf differenzierte Bühne erreicht, verrutscht sehr schnell die Mittendarstellung, wenn man sich seitlich von der Spitze des Stereodreiecks wegbewegt.

    Es wäre nicht schlecht, wenn man dagegen was tun könnte - ohne gleichzeitig die Gesamtqualität der Bühnendarstellung zu kompromittieren.
    Rudolf
    www.dipolplus.de/Dipol_Schallwand.pdf

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    • markus7
      Gesperrt
      • 21.12.2010
      • 1828

      #62
      Zitat von Peter K Beitrag anzeigen
      Stereo ist nun mal ein zweikanaliges Medium
      Aufzeichnungsseitig ja, abspielseitig nein. Der Sachverhalt wird in Blumlein's original Stereopatent erklaert und von Gerzon in vielen Schriften weitergesponnen. Die zugehoerigen Papers sind in diesem Thread verlinkt.

      Zitat von Peter K Beitrag anzeigen
      [...], das bei der Konserve, Mischung und Abhörung nun mal nur zweikanalig wie vorgesehen funktioniert
      Falsch. Schon mal selbst einen Matrixdekoder ausprobiert? Mein Angebot 2-Kanal-Stereofiles in 3-Kanal umzuwandeln steht noch.

      Zitat von Peter K Beitrag anzeigen
      Der dritte Mittenkanal ist ja uralt, hat schon ein Herr Klipsch vor Unzeiten erwogen
      Der Mittenkanal wird bei Klipsch ganz simpel aus der Summe (oder Differenz) von L und R gebildet. Matrixdekodierung nach Gerzon ist weitaus komplexer.

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      • markus7
        Gesperrt
        • 21.12.2010
        • 1828

        #63
        Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
        Hat man umgekehrt mit etwas gerichteten Lautsprechern eine knackscharf differenzierte Bühne erreicht, verrutscht sehr schnell die Mittendarstellung, wenn man sich seitlich von der Spitze des Stereodreiecks wegbewegt.
        Vor allem knallt Dir ein extrem buendelnder Lautsprecher die Aufnahme direkt vor's Gesicht. Erst neulich wieder mit einer Solo 20 gehoert.

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        • Rudolf
          Registrierter Benutzer
          • 18.06.2004
          • 688

          #64
          Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
          Vor allem knallt Dir ein extrem buendelnder Lautsprecher die Aufnahme direkt vor's Gesicht. Erst neulich wieder mit einer Solo 20 gehoert.
          Kleine Zwischenfrage: Auf welcher Breite erstreckte sich da die Bühne? So breit wie der lila Rahmen (Breite der Lautsprecherbasis (grün)) oder so breit wie die lila Fläche (60° Raumwinkel)?
          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: projection1.gif
Ansichten: 1
Größe: 3,2 KB
ID: 620388
          Bei meinen Dipolen beginnt die Projektion über 1 m hinter den Lautsprechern (etwa wie die rosa Fläche) und geht weiter durch die Frontwand. Das ergibt subjektiv einen wesentlich breiteren Eindruck als wenn es von der Lautsprecherbasis käme - auch wenn der Projektionswinkel gleich bleibt.
          Rudolf
          www.dipolplus.de/Dipol_Schallwand.pdf

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          • 2Pi
            2Pi
            Registrierter Benutzer
            • 22.07.2005
            • 146

            #65
            Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
            Es geht ja nicht um die Phantommitte an sich. Es geht darum, dass die Mittendarstellung sich nicht seitlich verschiebt, wenn man sich seitlich von der Mittelachse des Stereodreiecks entfernt.
            Nach meiner Erfahrung sind Rundumstrahler in dieser Beziehung relativ tolerant - dafür ist die Auflösung der Stereobühne ziemlich diffus. Hat man umgekehrt mit etwas gerichteten Lautsprechern eine knackscharf differenzierte Bühne erreicht, verrutscht sehr schnell die Mittendarstellung, wenn man sich seitlich von der Spitze des Stereodreiecks wegbewegt.

            Es wäre nicht schlecht, wenn man dagegen was tun könnte - ohne gleichzeitig die Gesamtqualität der Bühnendarstellung zu kompromittieren.
            Meine Erfahrung ist mittlerweile, daß es einen Kompromiß zu geben scheint. Und zwar liegt der darin, einen Omni MT mit einem gleichmäßig bündelnden HT zu versehen. Die Frage ist nur, ab welchem F-Bereich soll er anfangen zu bündeln und wie stark.
            Wenn man Edeko et. al. glaubt, ist es mit der Phantommitte spätestens ab 7KHz Geschichte und das meiste ist schon bei 4KHz gelaufen.
            Diese "Diffusität" wird deutlich gemildert, die Phantommitte geschärft/fokusiert. Wenn man an der LSP Basis entlangläuft, kollabiert der Sound sehr spät in den näheren LSP und man hat den Eindruck, man könne um die Phantomschallquelle herumlaufen. wenn man seinen Kopf an der Hörposition dreht, verändert sich quasi nichts am Gesamteindruck, außer, daß man Intensitätsunterschiede durch den Kopfschatten hört; insgesamt sehr beeindruckend.
            Die "Diffusität" ist außerdem für mich gar keine Diffusität. Hauptsächlich rutscht man näher an die Bühne aber alles behält seinen wohl definierten Platz.
            Das Gesamtpaket erhält seinen letzten psychoakustischen schliff durch einen entsprechenden Frequenz-Amplitudenverlauf.
            Und alles bleibt simples Stereo mit 2 LSP.
            www.2Pi-online.de

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            • 2Pi
              2Pi
              Registrierter Benutzer
              • 22.07.2005
              • 146

              #66
              Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
              Vor allem knallt Dir ein extrem buendelnder Lautsprecher die Aufnahme direkt vor's Gesicht. Erst neulich wieder mit einer Solo 20 gehoert.
              Yep. Darf ich trotzdem Fragen, wie sich Deine Nathan da schlägt ?
              www.2Pi-online.de

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              • 2Pi
                2Pi
                Registrierter Benutzer
                • 22.07.2005
                • 146

                #67
                Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
                Kleine Zwischenfrage: Auf welcher Breite erstreckte sich da die Bühne? So breit wie der lila Rahmen (Breite der Lautsprecherbasis (grün)) oder so breit wie die lila Fläche (60° Raumwinkel)?
                Ich kenne das so, daß das Phantombild oft (nicht immer) noch nicht einmal die Breite der LSP Aufstellung einnimmt. Ist ein wenig wie Briefmarken anschaun.
                www.2Pi-online.de

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                • markus7
                  Gesperrt
                  • 21.12.2010
                  • 1828

                  #68
                  Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
                  Kleine Zwischenfrage: Auf welcher Breite erstreckte sich da die Bühne?
                  Das haengt auch vom Raum und dem Abstrahlverhalten der Lautsprecher ab. Die Aufstellung fuer Matrix-dekodiertes Stereo sieht einen Oeffnungswinkel von 90° vor, was zu einer breiten Buehne fuehrt:



                  Man kann zusaetzlich die Buehnenbreite im Dekoder variieren.
                  Angehängte Dateien

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                  • markus7
                    Gesperrt
                    • 21.12.2010
                    • 1828

                    #69
                    Zitat von 2Pi Beitrag anzeigen
                    Yep. Darf ich trotzdem Fragen, wie sich Deine Nathan da schlägt ?
                    Je nach "toe-in" und Ort etwaiger Absorber laesst sich das variieren. Die Buehnenebene haengt vom Verhaeltnis zwischen Direktschall und Seitenreflexionen ab.

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                    • 2Pi
                      2Pi
                      Registrierter Benutzer
                      • 22.07.2005
                      • 146

                      #70
                      Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                      Je nach "toe-in" und Ort etwaiger Absorber laesst sich das variieren.
                      Das würde dann aber auch ähnlich für eine Solo 20 gelten.
                      www.2Pi-online.de

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                      • markus7
                        Gesperrt
                        • 21.12.2010
                        • 1828

                        #71
                        Zitat von 2Pi Beitrag anzeigen
                        Das würde dann aber auch ähnlich für eine Solo 20 gelten.
                        Nein, das Buendelungsverhalten ist zu unterschiedlich.

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                        • 2Pi
                          2Pi
                          Registrierter Benutzer
                          • 22.07.2005
                          • 146

                          #72
                          Aber sie müssten dir genauso die Aufnahme "vor's Gesicht knallen", weil sie stark bündeln.
                          www.2Pi-online.de

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                          • Rudolf
                            Registrierter Benutzer
                            • 18.06.2004
                            • 688

                            #73
                            Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                            Nein, das Buendelungsverhalten ist zu unterschiedlich.
                            Ebent.
                            Deshalb bezog sich meine Frage oben nach der Bühnenbreite auch auf die Solos, nicht auf die Gerzon Matrix. Dass man dort die Bühnenbreite weitgehend variieren kann, ist mir schon klar.
                            Rudolf
                            www.dipolplus.de/Dipol_Schallwand.pdf

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                            • markus7
                              Gesperrt
                              • 21.12.2010
                              • 1828

                              #74
                              Zitat von 2Pi Beitrag anzeigen
                              Aber sie müssten dir genauso die Aufnahme "vor's Gesicht knallen", weil sie stark bündeln.
                              Wie gesagt, das kann durch simples Eindrehen der Lautsprecher variiert werden. Das ist der Vorteil hoher und halbwegs konstanter Buendelung.

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                              • markus7
                                Gesperrt
                                • 21.12.2010
                                • 1828

                                #75
                                Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
                                Ebent.
                                Deshalb bezog sich meine Frage oben nach der Bühnenbreite auch auf die Solos, nicht auf die Gerzon Matrix. Dass man dort die Bühnenbreite weitgehend variieren kann, ist mir schon klar.
                                Sorry, hatte ich falsch verstanden. Der lila Rahmen entspricht den Solos.

                                Man kann allerdings mit folgender Aufstellung eine sehr grosse, raeumliche Buehne schaffen (nicht nur mit den Solos): Lautsprecher links und rechts an die Wand. Hoerposition ungefaehr auf 45° (90° Oeffnungswinkel). Die Solos so weit eindrehen, bis die Winkel zu Hoerposition und erstem Reflexionspunkt an der gegenueberliegenden Wand von der 0°-Achse der Lautsprecher aus gesehen gleich gross sind.

                                Die Tonalitaet ist hier weitgehend vom Buendelungsverhalten des Lautsprechers abhaengig.

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