Die Farbtemperaturen sind eh nur Vergleichswerte. Man stelle sich einen schwarzen Strahler (z. B. Kohlefaden) vor, der mit 2500K glüht, dann ist die Farbtemperatur auch genau 2500K. Wolfram ist nicht schwarz, die Farbtemperatur ist ca. 70K höher als die Temperatur des Metalls.
In Energiespaarlampen und anderen Leuchtstoffröhren hat die Farbtemperatur überhaupt nichts mit der Temperatur des Strahlers zu tun.
Theoretisch ist jede Farbtemperatur bei ESL möglich, da sie durch das Mischungsverhältnis aus einem Baukasten von Leuchtstoffen erzeugt wird. Es gibt sie nur deshalb nicht in jeder Farbe, weil die Hersteller sie nicht verkaufen könnten. Höher als 6500K wäre mir jetzt nicht bewusst.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Ich vermute, mit Leuchstoffröhren (oder was auch immer) plus Filter geht das schon.
Trotzdem sagt die Farbtemperatur alleine wenig aus, die spektrale Verteilung muss stimmen. Aber ich bin nur leseschlau.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Leuchtstoffröhren gibt es von 2500K bis 8000K fertig. Die kann man mit elektronischen Dimmern so überblenden, dass man im Raum die zur Tageszeit passende Farbtemperatur hat, also mittags kühl, früh und abends warm.
Hinter einer Streuscheibe kann man zudem eine neutralweiße Lampe mit einer blauen oder roten kombinieren, um die Farbtemperatur wahlweise anzupassen.
Mit Blick in die Spektren ergibt Lichtfarbe 760 (kaltweiß, früher 010) kombiniert mit 015 (rot) ein besseres Spektrum als 940. Die Farbe 0152 (rot 2) eignet sich durch den fehlenden tiefroten Bereich nicht für diese Mischung.
M. Meinung nach ist die ESL tot, was zu begrüßen ist. LED bietet bei noch hohen Anschaffungskosten fast jede gewünschte Farbtemperatur, 80-90% Stromersparnis, sofort volle Helligkeit, kein Quecksilber, Lebensdauer von 20-40000 Stunden bei 50000 Schaltzyclen. Dass es nicht exakt wie Glühlampe ist, nehme ich in Kauf gegen die enormen Vorteile.
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Zitat von Frankynstone
Theoretisch ist jede Farbtemperatur bei ESL möglich, da sie durch das Mischungsverhältnis aus einem Baukasten von Leuchtstoffen erzeugt wird. Es gibt sie nur deshalb nicht in jeder Farbe, weil die Hersteller sie nicht verkaufen könnten. Höher als 6500K wäre mir jetzt nicht bewusst.
M. Meinung nach ist die ESL tot, was zu begrüßen ist. LED bietet bei noch hohen Anschaffungskosten fast jede gewünschte Farbtemperatur, 80-90% Stromersparnis, sofort volle Helligkeit, kein Quecksilber, Lebensdauer von 20-40000 Stunden bei 50000 Schaltzyclen. Dass es nicht exakt wie Glühlampe ist, nehme ich in Kauf gegen die enormen Vorteile.
+1
-2!
Red ich gegen eine Wand? Und warum kann man hier nicht verschachtelt zitieren?
Sobald wir die Aufgabe der Stromerzeugung, -speicherung und -verteilung gelöst haben, kann die Glühlampe eine Renaissance feiern.
Definiere "Aufgabe ... gelöst"! So ganz "off topic" ist das hier nicht. Die grundsätzlichere Frage bleibt, wie sich Technik entwickelt.
Bei Lautsprechern kam Stereo, dann multichannel, und nichts von dem funktioniert wie vorgesehen. Das Problem der "räumlichen" Wiedergabe ist fürchterlich kopliziert, sobald die Ebene von Werbeaussagen verlassen wird. Es gibt graduelle Verbesserungen, wie etwa Studiotechnik (Bündelung pp) in Wohnräumen. Der große Wurf steht noch aus.
Ähnlich bei Beleuchtung: die derzeitigen Lösungen für das recht einfache Problem sind seit jeher einem Wildwuchs unterworfen, der mehr den zufällig verfügbaren Techniken gefolgt ist, als einem großen Plan. Die Glühbirne hat die Gasbeleuchtung ersetzt. Allerdings war damit auch die "Punktquelle" (sic!) als Idealstandart eingeführt worden. Linienquellen wie in Büros, obwohl in jeder denkbaren Hinsicht vorteilhafter werden in Wohnräumen nicht akzeptiert. Linienquellen "funktionieren" nur dann, wenn sie im Bewusstsein des Publikums keine Rolle spielen - im Büro, im Kaufhaus. Wie Stereo: beiläufiges Hören ist der Weg zum Erfolg. Beleuchtung statt Illumination
"Energiesparlampen" sind nicht nur technisch eine reine Seuche. Besonders die krampfige Nachahmung der Glühtechnik finde ich abstoßend. Sie sind rückständig wie Plumpsklo, mit Verlaub.
Die LED wid vieleicht was reissen, aber wohl erst in ein paar Jahren. Gerade wegen der enormen Haltbarkeit sollte man sich meiner Meinung nach jetzt noch nicht damit eindecken.
Die LED wid vieleicht was reissen, aber wohl erst in ein paar Jahren. Gerade wegen der enormen Haltbarkeit sollte man sich meiner Meinung nach jetzt noch nicht damit eindecken.
Versteh ich nicht, was hat das mit Haltbarkeit zu tun, dass man warten soll? Warum reißt sie jetzt noch nichts?
Was is zum Beispiel an so einer LED lampe schlecht? Zu teuer? Zu wenig hell? Gut es gibt bessere in alle richtungen...aber was ist der generelle Aspekt?
Vielleicht habt ihr auch die Reportage "Wie leben wir in Zukunft" auf VOX gesehen. Da wurden ganz interessante Ideen aufgezeigt. Fest steht für mich, dass es nicht die eine Energiequelle der Zukunft gibt, sondern verschiedene müssen sich ergänzen, z. B. Biomasseproduktion mit Algen, Wärmeerzeugung mit Sonne, Stromerzeugung mit Gezeiten.
Genau so sieht es bei den Transportwegen für Energie aus. Nur Stromleitungen von Nord nach Süd verlegen, bringt's nicht. Erstens muss der eitle Süden auch irgendwann Windmühlen akzeptieren (dann reduziert sich der Aufwand für Nord-Süd-Verbindungen) und zweitens brauchen wir Verbindungen zwischen Osten und Westen um die Tageszeiten auszugleichen. Die Vielfalt muss durch ein jeweils verbessertes Gasnetz und eventuell Fernwärmenetz ergänzt werden.
Ich bin mir absolut sicher, dass regelmäßig ein großer Überschuss an regenerativer Energie zur Verfügung stehen wird. Die Speicherung in kleinen Akkus (z. B. Autos) oder thermischen Energiespeichern (Kühlhäuser) reicht da nicht aus. Ich bin für die Synthese von Methan zur Einspeisung ins Gasnetz, denn riesige Gasspeicher existieren bereits. Synthese von Methanol und anderen leicht speicherbaren Flüssigkeiten ist auch interessant, weil damit Fahrzeuge betrieben werden können.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Versteh ich nicht, was hat das mit Haltbarkeit zu tun, dass man warten soll?
Die LED hält 5..10 Jahre, und sie ist nur dann wirtschaftlich, wenn sie auch so lange betrieben wird. Aber die Technik von heute wird in 12 Monaten völlig überholt sein.
ps: die unter dem link empfohlene Lampe hat einen ganzen Strauss von Nachteilen: generell viel zu schwach - ich fühle mich erst ab 500Watt Glühlampe wohl, bräuchte also 20(!) Stück davon, zu geringe Lichtqualität in der Farbwiedergabe, und dann das, ich zitiere: "Ø Nutzungsdauer 30 Jahre". Das ist Unsinn aus obigem Gründ.
Vielleicht habt ihr auch die Reportage "Wie leben wir in Zukunft" auf VOX gesehen [...] Synthese von Methanol und anderen leicht speicherbaren Flüssigkeiten ist auch interessant, weil damit Fahrzeuge betrieben werden können.
Mag sein, aber es geht doch um Energiesparlampen oder?!
Zitat von krabat
Die LED hält 5..10 Jahre, und sie ist nur dann wirtschaftlich, wenn sie auch so lange betrieben wird. Aber die Technik von heute wird in 12 Monaten völlig überholt sein.
ps: die unter dem link empfohlene Lampe hat einen ganzen Strauss von Nachteilen: generell viel zu schwach - ich fühle mich erst ab 500Watt Glühlampe wohl, bräuchte also 20(!) Stück davon, zu geringe Lichtqualität in der Farbwiedergabe, und dann das: Ø Nutzungsdauer: 30 Jahre. Das ist Unsinn aus obigem Gründ.
500 Watt? Hui, du bevorzugst wohl ganz große Leuchten? Ja gut, wie gesagt das war nur ein Beispiel. Gibt ja tausende formen davon in versch. Helligkeiten. Das ist ja letztendlich geschmacksache.
Das mit der Technik in einem Jahr macht Sinn, jetzt versteh ich was du meinst. Denkst du dabei an eine bestimmte Technik oder vor allem an eine bessere Effizienz?
500 Watt? Hui, du bevorzugst wohl ganz große Leuchten?
500 Watt sollten bei 20 lumen/W 10klm ergeben. Mit einem Leuchtenwirkungsgrad von maximal 70% komme ich für mein 40qm Wohnzimmer auf nicht mehr als 10klm/40qm * 0.7 = 175 lux. Das ist noch lange kein Luxus, sondern nur bei recht geringen Ansprüchen an die Sehleistung ausreichend, siehe http://info.dimmer.de/inf-leuchtstaerken.htm
Wie schon oft geschrieben: Energiesparpotentiale ohne Verlust an lebensqualität liegen mMn beim Individualverkehr und beim Konsum generell. Die ohnehin schon grottige Beleuchtung von Wohnungen durch "Energiesparlampen" weiter zu verschlechtern ist ein Haufen Sch.... aus der in alle Richtungen ahnungslosen und schädlichen Bürokratie - einfach abschaffen, spart!
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