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  • squeeze
    antwortet
    dann könnten wir doch mal eine abstimmung machen bezüglich

    1. Größe der Box
    2. Maximale Lautstärke
    3. Brachialer Tiefgang oder eher knackig abgestimmt
    4. eher harmonisch klingend oder eher analytisch

    so wie es aber aussieht sind hier alle an einer Referenz Box interessiert, das heißt ja, das alles perfekt sein muss.

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von fabi Beitrag anzeigen
    Zum Konzept: Anstatt sich alle möglichen Bestückungen auszudenken, würde ich versuchen festzulegen, was die Box den können soll. Daraus ergibt sich die Bestückung und damit auch die Gehäusegröße
    Jetzt hat nach 17 Seiten tatsächlich jemand was sinnvolles geschrieben.

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  • Blumfeld
    antwortet
    Ich bin auch dafür, das zuerst ein grobes Gehäusekonzept erstellt wird. Wenn das Ergebnis wiklich wie der 30.000 ste Concord Verschnitt aussehen soll baue ich nicht mit.

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  • XtremeHunter
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Ja, deswegen schrieb ich ja:

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Ich schlage vor, dass man sich in Boxsim Gehäuse mit den einzelnen Chassis ohne Weiche in Bezug auf die Bündelung ansieht....

    Wobei erst mal die Breite reicht ohne Fasen. So genau kann Boxsim das auch nicht.
    Sorry, hatte ich dezent überlesen

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  • walwal
    antwortet
    Ja, deswegen schrieb ich ja:

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Ich schlage vor, dass man sich in Boxsim Gehäuse mit den einzelnen Chassis ohne Weiche in Bezug auf die Bündelung ansieht....

    Wobei erst mal die Breite reicht ohne Fasen. So genau kann Boxsim das auch nicht.

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  • XtremeHunter
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Ich schlage vor, dass man sich in Boxsim Gehäuse mit den einzelnen Chassis ohne Weiche in Bezug auf die Bündelung ansieht und dann dort trennt, wo es passt.

    Beispiel

    1x GF 200

    100 Hz 2db
    200 Hz 3,5
    500 Hz 5,5
    1000 Hz 5 dB Bündelung

    2x TIW 300 in 80 cm Abstand:

    100 Hz 2 dB
    200 Hz 4
    300 Hz 6
    500 Hz 8

    Rein von der Bündelung wäre 300 Hz richtiger als 100 Hz, um schon im Tiefton eine gewisse Bündelung zu haben. Mit den anderen Chasssis dann weitermachen.

    2 Al 130 in D'Appo liegen von 1000-2000 bei 7 dB, das würde passen zu den 5 dB des GF 200 bei Trennung 500-1000. Ein Al 130 ligt bei 6-7 dB. Der HT (Ke) passt überhaupt nicht, er beginnt mit 3bG und steigt an bis 15.

    Jetzt braucht man noch die Bündelung der Hörner/WG und kann loslegen.

    Die Bündelung ist doch aber abhängig von der Schallwandbreite und den Phasen, oder? Also müssten die groben Gehäusemaße ja auch schon feststehen...

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  • fabi
    antwortet
    Hallo,

    da ich hier mehrmals namentlich erwähnt wurde, will ich kurz ein paar Zeilen schreiben.
    Zur Frage wo ich verblieben bin: Mir wurde vor einiger Zeit nahegelegt, meine Meinung doch bitte nichtmehr in diesem Forum zu vertreten, da sie geschäftsschädigend sei und nicht geduldet werden könne. Hintergrund war die Kritik am Einsatz von Industriebreitbändern in Lautsprecherbauvorschlägen, die dann ausserordentlich gelobt wurden.

    Die Nigri ist längst verkauft, ich zweimal umgezogen und habe inzwischen auch nichtsmehr mit der Beschallungsbranche zu tun. Die Schallführungen der Nigri wurden damals von Hand modelliert, es gibt keine Pläne dazu. Ich höre sehr zufrieden mit einem Beyerdynamic DT770pro.

    Zum Konzept: Anstatt sich alle möglichen Bestückungen auszudenken, würde ich versuchen festzulegen, was die Box den können soll. Daraus ergibt sich die Bestückung und damit auch die Gehäusegröße. Die Festlegung des Abstrahlverhaltens ergibt den Rest. Ein paar Anmerkungen:

    Mit einem Konzept wie der Nigri - Mittelhochtoneinheit 50mm / 20mm Gewebekalotte - erreicht man breitbandig etwa 110dB bei 10% THD. Soll das unterhalb 100Hz aufrecht erhalten bleiben, braucht man zwei 12"er oder einen 15"er. Wird die Entzerrung mit einem Digitalcontroller durchgeführt, ist auch das vertikale Abstrahlverhalten kein Problem, erstmal unabhängig von IIR oder FIR Filtern.

    Will man im Mittel-Hochtonbereich höhere Maximalpegel erzielen, braucht man größere Chassis und/oder längere Schallführungen.
    Vor einigen Jahren haben rahael und ich an einer Box mit TIW360, TI100 und G25FFL mit 4"/1" Waveguide gearbeitet. Ich habe den Mittelhochtonteil aufgebaut, den Hochtonteil hätte man optimieren müssen(*). Ich - und raphael wohl auch - haben kein besonders großes Interesse mehr daran, für Visaton Anregungen oder gar ganze Bauvorschläge zu entwickeln.

    Viele Grüße!
    Fabian

    PS: (*) Sebastian hat einen schönen 1" Waveguide entwickelt!
    PPS: Bei Visaton liegt wahrscheinlich immernoch ein sagenhaftes 1" Tractrix/Kugelwellenhorn von mir. Daraus ist nie etwas geworden, wer die Suchfunktion bemüht wird sogar Messungen finden. Klanglich einwandfrei, bündelt aber bei hohen Frequenzen viel zu stark für normale Hifi-Anwendungen.

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  • walwal
    antwortet
    Ich schlage vor, dass man sich in Boxsim Gehäuse mit den einzelnen Chassis ohne Weiche in Bezug auf die Bündelung ansieht und dann dort trennt, wo es passt.

    Beispiel

    1x GF 200

    100 Hz 2db
    200 Hz 3,5
    500 Hz 5,5
    1000 Hz 5 dB Bündelung

    2x TIW 300 in 80 cm Abstand:

    100 Hz 2 dB
    200 Hz 4
    300 Hz 6
    500 Hz 8

    Rein von der Bündelung wäre 300 Hz richtiger als 100 Hz, um schon im Tiefton eine gewisse Bündelung zu haben. Mit den anderen Chasssis dann weitermachen.

    2 Al 130 in D'Appo liegen von 1000-2000 bei 7 dB, das würde passen zu den 5 dB des GF 200 bei Trennung 500-1000. Ein Al 130 ligt bei 6-7 dB. Der HT (Ke) passt überhaupt nicht, er beginnt mit 3bG und steigt an bis 15.

    Jetzt braucht man noch die Bündelung der Hörner/WG und kann loslegen.

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Hallo zusammen,

    So siehts aus:

    Abstimung sinnvoll
    ja 11
    nein 2

    Kompromissloses Konzept
    ja 10
    nein 1

    11 Teilnehmer sind dafür --> das sollte reichen um weiter abzustimmen. Mindestens 13 Teilnehmer würden mitmachen --> das sollte auch reichen um überhaupt weiter zu machen. Also auf zum Teil 2...

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    ist ab 3 khz bei aktiver fahrweise umsetzbar,
    besser ist 4 khz oder leicht drüber,

    gruß timo

    edit:
    http://timo.boxsim-db.de/soleton_06052011/
    ist bei 4 khz getrennt
    Ich habe nur Visaton zitiert. Resonanzfrequenz 6000!

    High-End-Hochtonhorn für den Hochtonbereich ab 5000 Hz.

    Nennbelastbarkeit mit Hochpassfilter 150 W (12 dB/Okt.; 7500 Hz)
    Musikbelastbarkeit mit Hochpassfilter 200 W (12 dB/Okt.; 7500 Hz)
    Nennimpedanz Z 8 Ohm
    Übertragungsbereich (-10 dB) 2200–35000 Hz
    Mittlerer Schalldruckpegel 100 dB (1 W/1 m)
    Abstrahlwinkel (-6 dB) 67°/8000 Hz
    Resonanzfrequenz fs 6000 Hz

    Eigentlich besteht hier die Meinung, über der Reso zu trennen.

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  • Violoncello
    antwortet
    "Breite der Schallwand nicht breiter als 2 mal Chassisdurchmesser."
    so entsteht aus akustischer Sicht eine sehr interessante Konstruktion.
    Das stimmt meiner Meinung nach so pauschal nicht.

    Breite Schallwände haben auch (gerade) im Mittel-Hochton Vorteile, da sie prinzipiell auch nicht viel anders wie ein WG wirken. Früher oder später wird ja die gesamte Box so oder so zum Halbraumstrahler, da alle Schallwände groß gegenüber Wellenlängen bei 10k+ sind. Breite Schallwände bewirken dann, dass die Bündelung bei tieferen Frequenzen auch schon stärker ist als durch das Chassis alleine (->Halbraumstahler) und sorgen so für gleichmäßigeren Diffusschall.

    Aber: Man muss sich dann natürlich Gedanken über Kantenreflexionen machen, die dann umso stärker auftreten. Also Chassis außermittig anordnen oder große Fasen, am besten beides.

    Königsweg ist natürlich das WG, da man damit die Bündelung noch stärker "formen" kann. Momentan scheint der Weg ja klar in diese Richtung zu gehen

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  • Timo
    antwortet
    ist ab 3 khz bei aktiver fahrweise umsetzbar,
    besser ist 4 khz oder leicht drüber,

    gruß timo

    edit:
    http://timo.boxsim-db.de/soleton_06052011/
    ist bei 4 khz getrennt

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von BigBox Beitrag anzeigen
    Ist den das TL 16 H Horn für solch ein Projekt ungeeignet?
    Meiner Meinung nach ein unterschätzter Hochtöner.
    Ich habe das Teil damals bei Visaton (und natürlich bei meiner VIsaton Monitor) gehört und empfand es im Vergleich am "besten". Exzellenter Hochtonbereich, löst wirklich das gesamte Material bestens auf...Und vom Wirkungsgrad sicherlich optimal für solch ein Projekt....Aber vermutlich auch wieder Geschmackssache!?
    Trennung bei 7000 ist zu hoch.

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  • walwal
    antwortet
    Ui, wieder ein Sonogramm, ab damit in die Sammlung. Gut gemacht, das Ding.

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  • BigBox
    antwortet
    Ist den das TL 16 H Horn für solch ein Projekt ungeeignet?
    Meiner Meinung nach ein unterschätzter Hochtöner.
    Ich habe das Teil damals bei Visaton (und natürlich bei meiner VIsaton Monitor) gehört und empfand es im Vergleich am "besten". Exzellenter Hochtonbereich, löst wirklich das gesamte Material bestens auf...Und vom Wirkungsgrad sicherlich optimal für solch ein Projekt....Aber vermutlich auch wieder Geschmackssache!?

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