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  • walwal
    antwortet
    Auch Toole empfiehlt ein gleichmäßiges Bündelungsmaß. Und einen geraden F-Gang auf Achse. Solche LS werden am besten beurteilt.

    "...breitstrahlende Lautsprecher mit Klangverfärbungen unter Winkel seien von einer Mehrheit angenehmer empfunden worden, als bündelnde mit geringer Verfärbung ausser Achse...."

    Das ist die Beschreibung der Realität, wobei er von den beiden Übeln das zweite als das Größere beschreibt.
    Dazu gab es umfangreiche Untersuchungen.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 15.11.2011, 12:18.

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  • agossi
    antwortet
    Ich hatte ja mal was zum Bündelungsmass der DS4 geschrieben: laut Boxsim beträgt bei einer genau solchen Anordnung der Treiber (TIW250, GF200, AL130M, KE25SC ohne Waveguide) das Bündelungsmass von 200Hz bis 10kHz einheitlich zwischen 5-6dB, was ich als (zumindest in der Simulation) hervorragenden Wert interpretiere.

    Tool meint also, breitstrahlende Lautsprecher mit Klangverfärbungen unter Winkel seien von einer Mehrheit angenehmer empfunden worden, als bündelnde mit geringer Verfärbung ausser Achse.

    Dann frage ich mich ernsthaft, wieso Unsummen an Geld und Zeit in Forschung und Entwicklung in kontrolliertes Abstrahlverhalten und gleichmässigen Frequenzgang ausser Achse (Constant Directivity) inverstiert werden. Entsprechenen doch 90% aller Billigboxen genau dem erstgenannten Kriterien...

    Oder kenne die meisten Leute einfach nicht mehr, wie Instrumente im Original tönen?

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  • Timo
    antwortet
    was beim Hörnchen NICHT gut ist, ist das Abstrahlverhalten, was man über ein NEUES Horn verbessern könnte.

    Gruß Timo

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    nochmals mein Vorschlag

    Dann wäre meine Kombination SO:

    TIW300, 50 Liter CB, 20 -100 Hz
    TL16H MOD, größeres Horn, ab 4000 Hz
    TI100, 2 Liter CB, 600 - 4000 Hz
    GF200, 10 Liter CB, 100 - 600 Hz
    TIW300, 50 Liter CB, 20 - 100 Hz
    ich habe es hier die Antwort schon geschrieben, dass ich den GF200 als Grundtöner einsetzen würde. Alternativ den AL200.

    Gruß Timo

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  • LANDO
    antwortet
    Welcher große Grundtöner wäre denn herstellerübergreifend Deiner Meinung das Optimum zum TL16H.

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von Marco83 Beitrag anzeigen
    Wenn die 7kHz Trennung (für das TL16 Hörnchen) zu hoch für die gängigen Mitteltöner ist, könnte man doch wieder über den B200 als Mittelton nachdenken?
    Oder stößt der auf zuviel Widerstand hier?

    Grüße

    Marco


    ich habe sogar eine passive Variante wo ich das Hörnchen bei 3.5 kHz getrennt habe, ... und es funktioniert ganz hervorragend.

    ich bin auf jeden Fall gegen den B200. Aber nicht gegen einen großen Grundtöner, der kann meiner Meinung nach nicht groß genug sein.

    Gruß Timo

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  • Violoncello
    antwortet
    Sehe ich ebenfalls so [die Toole-Fraktion halt ] und habe auch entsprechend abgestimmt. Allerdings muss ich sagen, dass die Formulierung im Abstimmungsthread etwas missverständlich ist. Vielleicht hat das der eine oder andere auch anders interpretiert?

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  • walwal
    antwortet
    Sehe ich auch so, wir scheinen aber in der Minderheit zu sein.

    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...&postcount=205

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Guten Morgen,

    Thema Bündelung bzw. Abstrahlcharakteristik. Ich habe mich an bei Toole gelesenes erinnert (Floyd E. Toole Sound Reproduction).

    S. 136 unten: "Obviously there is much yet to be investigated, including the tantalizing notion, that wide-dispersion loudspeakers with what would appear to be compromised sound quality are given a higher sound quality and spatial quality ratings than a narrow dispersion loudspeaker with potentially superior sound quality. The provocative suggestion is that the two domains are interrelated and that the spatial component is greatly influential. Listeners appeared to prefer the sound from wide-dispersion loudspeakers with somewhat colored off-axis behaviour to the sound from anarrow-dispersion loudspeaker with less colored off-axis behaviour."

    Später nimmt er dann bezug zur "in head localization" bei "narrow-dispersion loudspeakers", ganz extrem in Reflektionsarmen Räumen.

    Momentan läuft es bei der Abstimmung stark in Richtung "narrow-dispersion", die räumliche Abbildung sollte aber wichtiger Focus sein, oder...?

    Viele Grüße

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von fabi Beitrag anzeigen
    Zum Konzept: Anstatt sich alle möglichen Bestückungen auszudenken, würde ich versuchen festzulegen, was die Box den können soll. Daraus ergibt sich die Bestückung und damit auch die Gehäusegröße

    Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Jetzt hat nach 17 Seiten tatsächlich jemand was sinnvolles geschrieben.
    Arthur Dent hat sich die Mühe gemacht den Fragenbogen Teil2 zu erstellen.

    Bitte diesen ausfüllen und wir sind alle ein ganzes Stück weiter.

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Jetzt hat nach 17 Seiten tatsächlich jemand was sinnvolles geschrieben.
    Moin Frank,

    die Anforderungsliste von Fabian habe ich (und einige andere sicher auch, aber wohl nicht alle ) bei einem solchen Projekt einmal vorausgesetzt. Andererseits wäre ich für diese von AH stets postulierte Vorgehensweise wegen gebetsmühlenartiger Wiederholung auch angezählt worden
    Die Identifikation von geeigeten Chassis aus dem Visaton Programm zur Umsetzung einer Horbach_Keele Konstruktion hatte in meinen Augen einfach Charme.

    Viele Grüße,
    Christoph

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Bei den ALs, die ich bisher vor dem Mikro hatte, waren die Membranresos recht konstant, obwohl die Chassis teils einen Alterunterschied von 7 Jahren hatten. Waren halt lauter 130er, aber ich denke, die 170er verhalten sich da ähnlich.
    Was m.E. ebenso gegen eine hohe Trennung des TI spricht, ist die relativ schwierige Handhabbarkeit der Resonanzen. Diese treten im Rudel auf und benötigen deutlich mehr Schaltungsaufwand, wenn man sie richtig wegbügeln will.
    Übrigens mit einer der Gründe, weshalb ich dem TI nicht so wirklich viel abgewinnen kann, besonders in Anbetracht der Preisgestaltung.
    Bei den ALs ist es nur eine einzelne, mittelstark ausgeprägte Resonanz, und so entsprechend einfach zu beschalten.
    Die Konkurrenz macht es genau anders rum. Die günstigeren sind anspruchsvoller zu beschalten, da mehrere Resos, die teureren haben eine einzelne.

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  • squeeze
    antwortet
    ich habe mich mal mit herrn friedemann unterhalten wegen einer sehr hohen trennung des ti100. Er sagte mir, das im bereich ab den resonanzen die seriengleichheit nicht gegeben ist, deshalb riet er davon ab.

    war nur mal so eine idee, da der al170 ja auch mal so hoch getrennt wurde.

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  • Marco83
    antwortet
    Wenn die 7kHz Trennung (für das TL16 Hörnchen) zu hoch für die gängigen Mitteltöner ist, könnte man doch wieder über den B200 als Mittelton nachdenken?
    Oder stößt der auf zuviel Widerstand hier?

    Grüße

    Marco

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  • XtremeHunter
    antwortet
    Zitat von squeeze Beitrag anzeigen
    dann könnten wir doch mal eine abstimmung machen bezüglich

    1. Größe der Box
    2. Maximale Lautstärke
    3. Brachialer Tiefgang oder eher knackig abgestimmt
    4. eher harmonisch klingend oder eher analytisch

    so wie es aber aussieht sind hier alle an einer Referenz Box interessiert, das heißt ja, das alles perfekt sein muss.
    Genau da liegt in meinen Augen das Problem. Jeder hat eine andere Vorstellung von perfekt. Eine Universallösung gibts da wohl leider nicht, oder doch?

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