Grand Orgue

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  • ubix
    antwortet
    Das ist irgendwie seltsam. Und tatsächlich nicht irgendwo die Phasen vertauscht? Und die Hörpostion beim Orgelspielen im Dreieck, oder versetzt?

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  • Später Organist
    antwortet
    Grand Orgue Erfahrung

    Bin 60 Jahre alt und habe ein neues Hobby angefangen, das Orgel spielen. Zuerst habe ich einen MIDI-Spieltisch mit 3 Manualen und Pedal mit 30 Tasten gebaut. Eine ersteigerte originale Orgelbank rundet das System ab. Alle Maße nach BDO-Norm. Gespielt wird über einen PC mit Sample-Set. Alles super, aber mit meinen alten Lautsprechern war ich nicht zufrieden. Die Orgel hört sich unklar an, analog zum Sehen, wie durch eine Mattscheibe.

    Über die Suche im Netz bin ich auf den Bausatz der Lautsprecher "Grand Orgue" geraten. Nun, ich habe mir einen Bausatz bestellt und die Lautsprecher gebaut. Es wird beschrieben, dass die beiden Breitbandlautsprecher, welche als Hochtöner arbeiten sollen, auf Ohrhöhe liegen sollten. Da ich die meiste Zeit sitzend auf der Orgelbank höre, andererseits Gästen den Genuss auf den Sofas sitzend ermöglichen wollte, habe ich kurzerhand Kippschalter (4xUM) zwischen den Frequenzweichen und den Breitbändern eingefügt. Schaltbild im Anhang. Damit das mit den Ohrhöhen passt, wurde das Gehäuse um 48cm höher gebaut. Oben ist die Grand Orgue, unten ein Schränkchen, in dem gut Aktenordner (Noten) herein passen.

    Nun kann ich die zuständigen Hochtöner von "Oben" auf die "Mitte" schalten, was den Ohrhöhen von 1,50m bzw. 1,10m entspricht.

    Aber jetzt kommts! Ich habe festgestellt, dass immer dann, wenn beide Lautsprecher (Rechter und Linker) mit dem Kippschalter auf gleiche Höhe eingestellt sind, so wie es ja eigentlich richtig sein sollte und normalerweise fest verkabelt wird, dann ist der Klang unbefriedigend: Alle Probleme, wie von Vorrednern beschrieben, kann ich bestätigen. Es hört sich z.B. bei Sprache an, als ob "aus der Nase" gesprochen würde. Bei Musik ist entweder der Hoch- oder der Mitteltonbereich zu blass. Und das trotz bester Hörposition. Dann entdeckte ich zufällig, dass bei Unterschiedlicher Einstellung, das heißt, einer auf "Oben", der andere Lautsprecher auf "Mitte", diese Nachteiligen Effekt vollständig weg sind. Sogar die Hörposition wird erheblich unempfindlicher und der "Nasenklang" ist weg. So hören sie sich sehr gut an und sind für alle anderen Medien, auch für das alltägliche Fernsehen sehr gut geeignet. Nun bin ich richtig begeistert, denn die Eigenschaften, wie in den Angeboten beschrieben, treffen voll zu. Meine Orgel spielt, als säße ich original in einer Kathedrale, einschließlich dem 32 Fuss- Register! Einfach das beste, das ich mir vorstellen kann.

    Ich kann nur empfehlen, wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt, sich die Grand Orgues bauen, verbaut ebenfalls diese Kippschalter. Der Effekt ist sehr stark! Ohne Kippschalter würde ich dringend empfehlen, die feste Verkabelung ebenfalls auf die unterschiedliche Höhe zu verbauen, nur so sind die Lautsprecher alltagstauglich.

    An die Entwickler im Hause Visaton: Ich würde dringend empfehlen, diesen Effekt selbst aus zu probieren und ggfls. diese Erfahrung in den Bausatz zu implementieren. Das Produkt wird um Längen hochwertiger. Ich habe zwar keine Ahnung, warum es sich so verhält, aber meine Erfahrung ist diese.

    Wer sich das gerne bei mir vor Ort an hören möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ort: Euskirchen
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  • Bacard
    antwortet
    Würde ich sehr gerne drauf zurück kommen! Die klingen auch äußerst interessant vor allem als „Plus“ mit tiefer reichendem Bass.
    Genau so die LaBelle mal zu hören .. hast du recht sollte ich definitiv vorher anhören und selbst ein Bild machen.

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  • mechanic
    antwortet
    Ich würde mal sagen: Wenn nicht ein komplettes Heimkino entstehen soll, also primär Musik aus zwei Lautsprechern das Thema ist, braucht die LaBelle keinen Subwoofer, die vier TIW´s verschieben soviel Luft wie zwei 40er (der typische 40er hat den halben Hub des TIW !).

    Zudem sind die Orgues aufstellungskritisch, ggf. funktionieren sie da, wo die Belles stehen sollen nicht wirklich.

    Alternativ kann ich aus eigener Erfahrung noch eine Kombination aus Pentatons und großem Sub empfehlen - das "kickt" als würde das morgen verboten ! Mit 99dB/1W/1m und der Membranfläche von insgesamt 10 Stück 20er ist da die Dynamikreserve und definitiv das "aus dem Ärmel schütteln" da. Vorher unbedingt anhören (gilt auch für die LaBelle und andere)!

    P.S. Da ich gerade sehe, dass du gar nicht mal so weit von hier wohnst - meine Pentas kannst du gerne mal hören.

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  • Bacard
    antwortet
    Ich würde gern seit einigen Jahren einen großen Standlautsprecher bauen der dann mit mir alt werden kann.
    Der soll Dynamik Reserven haben und tief spielen.
    Ich möchte einen Lautsprecher der auch höhere Pegel einfach aus dem Ärmel schüllelt, also ordentlich Reserven hat.
    Heißt nicht das ich dauernd Max Pegel höre aber ich hab schon genug Lautsprecher gehört die mir gefallen haben bis ich mal ein wenig lauter gemacht habe,.. dann haben die gut genervt oder naja..

    Nun dachte ich immer ich finde irgend wann einen passenden Bauvorschlag aber irgendwie war immer etwas das mir nicht so gut getaugt hat.
    Dann bin ich auf die LaBelle gekommen die mir optisch und von der Bestückung super gefällt.
    HT mit Waveguide, großer 200er BB als MT, zwei 200er Bässe ,..
    Der Tiefgang wäre mir aber auch wichtig und Präzision im Tiefbass.
    Da bin ich auf den Grand Orgue als Sub gekommen.
    Die beiden ähneln sich auch vom Wirkungsgrad sehr, mit 81db/W bei 1m.

    Generell mag ich, siehe oben, aber gern große Standlautsprecher.
    Da die beiden von den Tiefen und Breiten Maßen sich stark ähneln dachte ich ich stell sie blöd gesagt aufeinander.
    Das wäre natürlich etwas krass mit 120cm der GO und 110cm der LaBelle.
    Aber das wäre auch nicht sonders sinnreich.

    Meine Ideen wären das Volumen für die zwei Bässe etwas zu reduzieren, die müssen ja dann nicht mehr so tief spielen. Zudem eventuell zwei weniger Langhubige 200er Bässe verwenden als die TIW 200 XS.
    Sie sollen im Endeffekt als Kickbass laufen. Ich stehe auf den knalligen Kick eines ! solide ! verbauten 165er TT in einer gut gedämmten Tür im Auto
    Dadurch reduziert sich die Höhe der LaBelle von 110 schon deutlich. So dass der untere 200er quasi das Gehäuse nach unten beendet. Sind dann knapp 91cm.
    Darunter dann eine Halbe Grand Orgue mit ca 61cm. In der GO ist da noch Volumen verfügbar wo normal die BB sitzen,... könnte man so bauen dass es dem Gehäuse des restlichen LS zugute kommt.
    Die halbe GO kommt evtl nicht ganz auf den Wirkungsgrad des restlichen LS, aber wenn ich es richtig weiß müsste er bei ca 78-79db/W raus kommen.

    Die Frequenzweiche der GO ist ja nicht verfügbar, leider.
    Aber es wird ja eh empfohlen sie aktiv zu trennen Bzw über ein Sub Modul je Seite?

    Das wäre dann eine grob 1.50m Hohe LaBelle XL die genug Dynamikreserven haben sollte und sehr tief runter spielen sollte?!

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  • squeeze
    antwortet
    Was willst du denn genau machen? Du kannst, wenn du den Ripol genau so aufbaust wie in der Granorgue, einfach die weichenschaltung übernehmen. und in Boxsim kopieren. Bass Ripole kann man nciht in Boxsim simulieren.




    So habe ich es umgesetzt.

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  • Bacard
    antwortet
    Hallo,
    Sorry wenn ich nach so langer Zeit den Thread raus krame..
    Wobei es ja zur Diskusion themenmässig passt.

    Mich würde interessieren ob und wie ich, wenn ich einen Ripol wie eine halbe Grand Orgue als integrierten Sub in einen Standlautsprecher bauen möchte, das in BoxSim auslegen kann.
    Ich muss ja recht früh die Position der Lautsprecher eingeben und die Abstrahlrichtung.

    Nicht mal als reinen Subwoofer finde ich die passenden Stellschrauben

    Ob man dass dann passiv integriert oder wie hier beschrieben mit Aktivmodul trennt wäre dann noch die Fage.
    Würd mich freuen wenn jemand dazu was sagen kann.

    Danke mal!
    Grüße Patrick

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  • LANDO
    antwortet
    Vielen Dank Rudolf für diese Info.

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  • Rudolf
    antwortet
    Kleiner Hinweis: Wer eine Grand Orgue durch die Wahl anderer Treiber "verbessern" möchte, ist nicht frei in der Größenwahl. Die Trennfrequenz von 300 Hz z. B. erlaubt keine Ripol-Gehäuse, die wesentlich tiefer bauen als das Original. 12"-Chassis mögen noch funktionieren, aber 15"-Treiber werden des Guten zu viel sein.

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Die konservative Berechnungsmethode besagt, dass bei herkömlichen Antrieben mit Überhangspule der lineare Hub pro Seite so ermittelt wird:

    (Schwingspulenwickelhöhe- Polplattenstärke)/2

    Mit den Daten des BGS 40 kommt man so auf 2 mm pro Seite.
    Nach der Berechnungsmethode, die oft im PA-Bereich angewandt wird, darf man noch ein Viertel der Polplattenstärke mit dazurechnen.
    Macht dann in der Summe ±4 mm für den BGS und ±6,5 mm für den WS 250 E.
    Das kommt den Messwerten der Visaton-Ingenieure schon näher, als die konservative Berechnungsmethode mit halbem Schwingspulenüberhang.

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  • LANDO
    antwortet
    Und wie schon gesagt, steht im BoxSim beim BGS40 2mm pro Seite

    Also die Nobox war ja, was den Bass angeht, beim Forumstreffen mit Abstand das Ende der Fahnestange.

    Okay, Visaton hat keinen anderen 15 Zöller mehr" Vielleicht wären aber vier WS25E als OB oder Ripol besser geeignet?

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Beim WS 25 E steht Grenzauslenkung +/- 6mm



    Wobei martin und Friedemann ihn ja heute mit +/- 7,8mm gemessen haben

    Und beim BGS 40 steht Grenzauslenkung +/- 8mm



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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    ich habe die Info vom BGS40 mit linearem Hub pro Seite von 2 mm aus BoxSim


    Das wäre ja überraschend wenn der seine 16 mm macht

    steht komischer Weise auch hier: http://www.visaton.de/de/chassis_zub...n/bgs40_8.html

    PS:


    Aber ich habe einen etwas besseren 21" PA Tieftöner mit 1700 cm² und 28 mm linearem Hub gesehen. FS: 28Hz Ohne groß zu rechnen, wären das 20 Liter Verschiebevolumen bei vier Stück anstelle der BGS40.

    Koste auch nur 200 Euro.Davon dabon zwei pro Nobox und gut is.
    Zuletzt geändert von LANDO; 29.08.2011, 19:34.

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  • Chaomaniac
    antwortet
    Zitat von Arthur Dent
    Halo LANDO, sorry wenn ich dich korrigieren muss, aber der BGS40 hat +/-8mm linearen Hub (16mm total)...
    Woher kommt denn diese Info??
    Der BGS war schon immer als Kurzhuber mit ±2 mm linearem Hub bekannt...

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von LANDO
    Hi

    wir haben beim Forumstreffen die Nobox direkt mal mit der Grand Orgue verglichen. Der Unterschied im Bassbereich waren Welten. Die Nobox, das war mein Empfinden, hatte eigentlich überhaupt keinen Bass.
    Ich würde daher sagen selbst bei vier WS25E als Ripol unter jeweils einem B200 würde dann schon eine spürbare Steigerung vorhanden sein.
    Außerdem würde ich den Bassbereich in jedem Fall mit einem z.B Reckhorn A404 aktivieren.

    844cm² * 0,4cm x 2 Chassis= 0,675 cm³ also gut gerechnet für beide NoBOx also 3/4 Liter Liter Verschiebevolumen.


    Beide einer Grand Orgue wären dies im Vergleich:4,3 Liter
    Gruß
    Halo LANDO, sorry wenn ich dich korrigieren muss, aber der BGS40 hat +/-8mm linearen Hub (16mm total) und bei 855 cm2 macht das gute 1,4 Liter pro Chassis oder 2,8 Liter pro Paar.

    Bei 8 St. BGS40 anstelle von 16 St. WS 25 E kommt man auf knapp 11 Liter Verschiebevolumen anstelle von 8,6 Litern. Und das bei gleicher, sogar etwas kleinerer Bauhöhe wenn nur 2 BGS 40 anstelle von 4 WS 25 E übereinander sind. Die fs liegt natürlich deutlich höher. Dafür hat der BGS 40 einen um 10 dB höheren Schalldruck, was der tiefere Qts vermutlich wieder auffrist.

    Viele Grüße

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