Grand Orgue

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von phil
    zxlimited schrieb:

    Ich bleibe dabei: Der WS 25 E ist ein sehr guter, wenn nicht der beste Kandidat für einen solchen Lautsprecher wie die Orgue, oder aber auch für viele andere Anwendungen in Dipolen oder offenen Schallwänden.

    ich bastele doch zur zeit mit der nobox herum. wäre es sinnvoll, den bgs40 durch mehrere ws25e zu ersetzen? ziel soll sein, der nobox zu etwas mehr bass zu verhelfen. wieviel ws25e bräuchte man dafür? und würde das ohne größere weichenänderung gehen?

    fragt

    phil
    Hi

    wir haben beim Forumstreffen die Nobox direkt mal mit der Grand Orgue verglichen. Der Unterschied im Bassbereich waren Welten. Die Nobox, das war mein Empfinden, hatte eigentlich überhaupt keinen Bass.
    Ich würde daher sagen selbst bei vier WS25E als Ripol unter jeweils einem B200 würde dann schon eine spürbare Steigerung vorhanden sein.
    Außerdem würde ich den Bassbereich in jedem Fall mit einem z.B Reckhorn A404 aktivieren.

    844cm² * 0,4cm x 2 Chassis= 0,675 cm³ also gut gerechnet für beide NoBOx also 3/4 Liter Liter Verschiebevolumen.


    Beide einer Grand Orgue wären dies im Vergleich:4,3 Liter
    Gruß

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    Und da ich ein Ingenieur von VISATON bin, habe ich mir heute, zusammen mit Friedemann extra die Zeit genommen, den linearen Hub der angesprochenen Treiber zu messen.
    Das ist ein super Service, ...

    ich weiß du möchtest es nicht hören, ... ich hätte weniger Treiberchen genommen und dann aber etwas größere, ... mir waren meine vier 15zöller noch zu klein, da sie ständig anschlugen bei größeren Pegeln, ich denke in anderen Dimensionen und Träume von vier weich aufgehängten 18ner PA-Treiberchen im BMC-Dipol, und diese dann im Zweierpack mit Trennung um die 100 Hz.

    Ich werde jetzt aber nicht hochoffiziell das Verschiebevolumen errechnen, denn die 15ner waren mir zu klein. Ich weiß aus alten Berechnungen dass so ein 18ner um die ein Liter hat, nach deiner Definition um die zwei Liter, von OT bis UT, mal 1.5 wenn man die DIN zugrunde legt, so komme ich bei einem Treiber auf um die drei Liter.

    Gruß Timo

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  • phil
    antwortet
    zxlimited schrieb:

    Ich bleibe dabei: Der WS 25 E ist ein sehr guter, wenn nicht der beste Kandidat für einen solchen Lautsprecher wie die Orgue, oder aber auch für viele andere Anwendungen in Dipolen oder offenen Schallwänden.

    ich bastele doch zur zeit mit der nobox herum. wäre es sinnvoll, den bgs40 durch mehrere ws25e zu ersetzen? ziel soll sein, der nobox zu etwas mehr bass zu verhelfen. wieviel ws25e bräuchte man dafür? und würde das ohne größere weichenänderung gehen?

    fragt

    phil

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  • squeeze
    antwortet
    ich nehm alles zurück

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  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von LANDO
    zxlimited sagt aber das die komplette Auslenkung berücksichtigt wird???
    Wir berechnen das Verschiebevolumen mit dem gesamten Hub. Ich finde, das macht auch mehr Sinn. Der Hubraum eines Verbrennungsmotors wir auch mit dem Gesamthub von OT nach UT berechnet, und nicht mit der Hälfte.

    Wie auch immer, es mag auch Quellen geben, wo das anders gehandhabt wird. Das ist aber im Grunde genommen völlig egal, da es ja hier um den Vergleich geht. Wenn Du wissen willst, ob 4 Stück Treiber X mehr "Hubraum" haben als 8 Stück Treiber Y, dann musst Du nur bei beiden mit demselben Ansatz rechnen.

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  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von Timo
    nie im leben, sorry, ...

    ich hatte treiber mit linearem hub von 11 mm hier, der tiw200, der macht linearer Hub von geschätzten einem Zentimeter, .. der Ws25E macht nicht mal die Hälfte an Hub. aber, ... du musst es ja wissen, du bist ja schließlich ein Ingenieur von Visaton.

    Gruß Timo
    Richtig! Und da ich ein Ingenieur von VISATON bin, habe ich mir heute, zusammen mit Friedemann extra die Zeit genommen, den linearen Hub der angesprochenen Treiber zu messen.

    Wir sind dabei nach den Messvorschriften der EN 62456 "Messung von Großsignal-Parametern" vorgegangen. Dabei wird der Lautsprecher im Bereich seiner Resonanzfrequenz so weit ausgelenkt, bis der Gesamt-Klirrfaktor (THD) auf 10% angestiegen ist. Gleichzeitig wird mit einem Laser der Hub gemessen.

    Die Ergebnisse waren überaus erfreulich:

    Der WS 25 E macht einen linearen Hub von +/- 7,8 mm, also insgesamt 15,6 mm !!!

    Er ist mechanisch so großzügig dimensioniert, dass die Einspannung weiter linear läuft als der rein rechnerische Schwingspulenüberhang. Das Streufeld am Rande der Spule ist offenbar auch noch dicht genug, um den rechnerischen Hub um fast den Faktor 1,5 zu übertreffen.

    Zum Vergleich: Der W 300 S kommt auf 27,6 mm, und der TIW 200 XS auf 26 mm.

    Messen sagt eben manchmal doch mehr aus als ein Bauchgefühl...


    Somit können wir die Vergleichsrechnung noch mal neu machen:

    1 Paar Grand Orgue haben demnach ein lineares Verschiebevolumen von: 15,6mm * 346cm² * 16 St. = 8,64 Liter

    4 Stück W 300 S, die ungefähr dasselbe kosten, bringen demnach:
    27,6mm * 507cm² * 4 St. = 5,6 Liter

    O.k., nicht allzu weit weg, aber in keinem Fall besser! Plus der erhöhte Aufwand bei der passiven Weiche, wie schon weiter unten erwähnt.


    Ich bleibe dabei: Der WS 25 E ist ein sehr guter, wenn nicht der beste Kandidat für einen solchen Lautsprecher wie die Orgue, oder aber auch für viele andere Anwendungen in Dipolen oder offenen Schallwänden.
    Dass er dabei auch noch so günstig ist, kann uns alle doch nur freuen

    Schöne Grüße, Martin
    Angehängte Dateien

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von squeeze
    ich hab gedacht es wird nur die auslenkung in eine richutng in betracht gezogen also sind es doch 9 mm und keine 18mm. also auch keine 7,3 liter verschiebevolumen.sondern nur die hälfte.

    zxlimited sagt aber das die komplette Auslenkung berücksichtigt wird???

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  • LANDO
    antwortet
    Laut BoxSim Datenbank steht dort für den WHC 30X in 4 und 8 Ohm: Linearer Hub pro Seite +/- 9mm

    Daten des WHC 30 X - 8 Ohm:

    Fläche: 510 cm²

    Resonanzfrequenz: 31 Hz

    QTS: 0,68

    MMS: 55g

    Preis: 25 Euro



    Daten des WHC 30 X - 4 Ohm:

    Fläche: 510 cm²

    Resonanzfrequenz: 32 Hz

    QTS: 0,55

    MMS: 62 g

    Preis: 25 Euro



    Leider ist nur noch die 4 Ohm Variante zu bekommen.

    Welche WHC wäre denn grundsätzlich von den Daten besser für einen Ripol geeignet?

    Macht denn die Schaumstoffsicke des Visaton WHC beim Einsatz im Ripol dies auf Dauer mit?


    Gruß



    Preis: 25 Euro

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  • squeeze
    antwortet
    ich hab gedacht es wird nur die auslenkung in eine richutng in betracht gezogen also sind es doch 9 mm und keine 18mm. also auch keine 7,3 liter verschiebevolumen.sondern nur die hälfte.

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  • zxlimited
    antwortet
    Wenn die Daten stimmen, dann ist diese Rechnung so weit korrekt. Das könnte ganz gut funktionieren.

    Aber hat der wirklich +- 9mm?

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von zxlimited
    Timo, es geht weniger darum, was Du dem Treiber zutraust, als was er tatsächlich bringt

    LANDO: Das lineare Verschiebevolumen errechnet sich aus dem linearen Hub multipliziert mit der Membranfläche, sozusagen der "Hubraum".
    Der lineare Hub wiederum wird aus der Wickelhöhe der Schwingspule minus der Höhe der oberen Polplatte berechnet (außer bei Unterhangkonstruktionen, da gehts genau andersrum). Er beschreibt den Weg, den die Spule maximal zurücklegen kann, ohne an einem Ende (teilweise) aus dem Luftspalt auszutreten, wodurch die Antriebskraft abnimmt und damit die Bewegung nichtlinear wird.
    Natürlich ist das alles mehr oder weniger genähert, denn wirklich linear ist kein Konuslautsprecher, außer in einem infinitesimal kleinen Bereich um den Nullpunkt.
    Dennoch ist das die allgemein gängige und bei uns verwendete Berechnung für linearen Hub und damit für lineares Verschiebevolumen.

    Somit kommen wir beim WS 25 E auf: 15mm - 4mm = 11mm linearer Hub

    und damit: 346cm² * 1,1cm * 16 St. = 6089,6 cm³ = gute 6 Liter

    Wenn ich das also auf acht Visaton WHC 30X 8 Ohm beziehe sind das dann:

    510 cm² * 1,8 cm (linearer Hub pro Seite laut BoxSim=9mm) *8 Stück= 7344 cm³ als gute 7,3 Liter

    Die Daten des WHC 30X 8 Ohm sind außerdem: Resonanzfrequenz: fs 31Hz und QTS=0,68

    Ist das soweit richtig?


    Gruß

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von squeeze
    muss man nicht die auslenkung in beide richtung nehmen? also anstatt 0,5 cm 1 cm? dann kämen wir auch wieder auf die 6 liter
    Das Verschiebevolumen errechnet sich aus einer Richtung Hub.

    Gruß Timo

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  • Timo
    antwortet
    Somit kommen wir beim WS 25 E auf: 15mm - 4mm = 11mm linearer Hub
    nie im leben, sorry, ...

    ich hatte treiber mit linearem hub von 11 mm hier, der tiw200, der macht linearer Hub von geschätzten einem Zentimeter, .. der Ws25E macht nicht mal die Hälfte an Hub. aber, ... du musst es ja wissen, du bist ja schließlich ein Ingenieur von Visaton.

    Gruß Timo

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  • zxlimited
    antwortet
    Timo, es geht weniger darum, was Du dem Treiber zutraust, als was er tatsächlich bringt

    LANDO: Das lineare Verschiebevolumen errechnet sich aus dem linearen Hub multipliziert mit der Membranfläche, sozusagen der "Hubraum".
    Der lineare Hub wiederum wird aus der Wickelhöhe der Schwingspule minus der Höhe der oberen Polplatte berechnet (außer bei Unterhangkonstruktionen, da gehts genau andersrum). Er beschreibt den Weg, den die Spule maximal zurücklegen kann, ohne an einem Ende (teilweise) aus dem Luftspalt auszutreten, wodurch die Antriebskraft abnimmt und damit die Bewegung nichtlinear wird.
    Natürlich ist das alles mehr oder weniger genähert, denn wirklich linear ist kein Konuslautsprecher, außer in einem infinitesimal kleinen Bereich um den Nullpunkt.
    Dennoch ist das die allgemein gängige und bei uns verwendete Berechnung für linearen Hub und damit für lineares Verschiebevolumen.

    Somit kommen wir beim WS 25 E auf: 15mm - 4mm = 11mm linearer Hub

    und damit: 346cm² * 1,1cm * 16 St. = 6089,6 cm³ = gute 6 Liter

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  • squeeze
    antwortet
    muss man nicht die auslenkung in beide richtung nehmen? also anstatt 0,5 cm 1 cm? dann kämen wir auch wieder auf die 6 liter

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