Klipsch vs. VOX

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  • walwal
    antwortet
    Darf ich mir dann die Solitude wohl bitte im Vergleich zu VOX301 bei euch anhören?

    Ginge das zwischen den Feiertagen, also am 28., 29., oder 30.12.? Oder ist da Betriebsruhe bei Visaton?

    Da ist zu

    Ist denn die Bassreflexlösung unten herum notwendig oder würde man durch ein geschlossenes Solitude-Gehäuse noch etwas mehr Exaktheit* gewinnen? Oder dadurch die BR-Öffnung nach vorne zu machen?

    *Exaktheit = Präzision + Schnelligkeit + Impulsivität + Dynamik + Unverwaschenheit (Bitte nicht steinigen )

    Nach vorne bringt nix.

    Sind die GF 200 der klanglich ideale Partner zum B 200 oder sind sie aus Kostengründen gewählt worden?

    Klanglich geht es wohl nicht besser, 2 TIW 300 gehen auch.

    Könnte man die Solitude bei Bedarf obenherum noch sinnvoll durch das TL-Hörnchen bereichern, so wie bei der Solo beim Visaton-Treffen gehört?

    Könnte man also die Solitude noch aufwerten wenn man die Kosten mal außen vorlässt?

    Glaub ich nicht

    Danke und viele Grüße[/QUOTE]

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  • gargamel
    antwortet
    hallo

    ich denke mal die gf200 sind auch aus optischen gründen gewählt worden
    alle chassis haben den gleichen aussendurchmesser

    wie wärs den damit


    das ganze mit einem oder zwei subs ergänzen
    vielleicht was aus dem pa bereich,oder wenn es der raum zulässt ein eckhorn

    gruß
    guido

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  • Arthur Dent
    antwortet
    Zitat von VISATON
    Das würde ich auch sagen: die Solitude müsste genau das Richtige sein.

    Die Klangbescheibung der Klipsch erinnert mich an die Fiesta 25.
    Darf ich mir dann die Solitude wohl bitte im Vergleich zu VOX301 bei euch anhören?

    Ginge das zwischen den Feiertagen, also am 28., 29., oder 30.12.? Oder ist da Betriebsruhe bei Visaton?

    Ist denn die Bassreflexlösung unten herum notwendig oder würde man durch ein geschlossenes Solitude-Gehäuse noch etwas mehr Exaktheit* gewinnen? Oder dadurch die BR-Öffnung nach vorne zu machen?

    *Exaktheit = Präzision + Schnelligkeit + Impulsivität + Dynamik + Unverwaschenheit (Bitte nicht steinigen )

    Sind die GF 200 der klanglich ideale Partner zum B 200 oder sind sie aus Kostengründen gewählt worden?

    Könnte man die Solitude bei Bedarf obenherum noch sinnvoll durch das TL-Hörnchen bereichern, so wie bei der Solo beim Visaton-Treffen gehört?

    Könnte man also die Solitude noch aufwerten wenn man die Kosten mal außen vorlässt?

    Danke und viele Grüße

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  • eltipo
    antwortet
    ....nen bisserl Hörnchen, nen bisserl K2.....Fiesta, Klipsch.....liest sich zumindest so...

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  • VISATON
    antwortet
    Das würde ich auch sagen: die Solitude müsste genau das Richtige sein.

    Die Klangbescheibung der Klipsch erinnert mich an die Fiesta 25.

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    Ganz klar:

    Arthur Dent ist ein Kandidat für die Solitude.

    Gruß

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  • Schimanski
    antwortet
    Hallo,

    ihr solltet das Abstrahlverhalten nicht vergessen. Das Horn der Klipsch strahlt viel enger, so dass mehr Direkt- und weniger Diffusschall am Ohr ankommt. Das empfindet man immer als sehr direkt, plastisch, dynamisch und analytisch, ähnlich wie bei einem guten Kopfhörer.

    Einen Zwitter aus beidem würde ich eher mit feinen HiFi-Chassis versuchen, die man enger abstrahlen lässt. Das ist aber nicht so leicht zu realisieren

    Gruß, Christoph

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  • gargamel
    antwortet
    hallo

    also wenn würde ich beide lautsprecher an der gleichen elektronik testen

    dann sollten die pegel der beiden lautsprecher abgeglichen werden
    die lauter spielende box ist immer etwas im vorteil

    ich denke am grundklang der boxen wird es aber nichts ändern
    wie schon geschrieben wurde
    die klipsch hat ein hochtonhorn und viel fläche
    dagegen klingt die vox langweilig

    die fiesta 25 passt da eher gegen die klipsch

    gruß
    guido

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  • jama
    antwortet
    ich glaube auch die vox hätte mit den cayins getestet sein sollte.
    jeder cd player klingt anders sowie jeder verstärker...
    röhren haben viel dynamik!

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  • Pansen
    antwortet
    Du solltest unbedingt mal die Elektronik tauschen oder die Cayins ausprobieren. Ich glaube der Röhrenverstärker an der Vox kann den Sprung zum Zwidder schaffen. Ihr habt dort Lautsprecher, die die Elektronik durchaus enttarnen können. Mein Rotel RCD klingt sehr detailreich und fein, während mein neuer RDP-980 Wandler voll und rund klingt. Und das ist dann nur ein anderer Wandler.

    Zudem könnte ich mir vorstellen, die Klipsch klingt so dynamisch, da sie ein Hochtonhorn und ziemlich viel Membranfläche auf der Front besitzt. Die Klipsch sind alle etwas knallig und eher eine Spaßbox, finde ich.

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  • walwal
    antwortet
    Kleine Masse bedeutet nicht impulsivere Wiedergabe. Das liest man zwar immer wieder, aber kleine Masse bei gleichem Antrieb bedeutet einen höheren Kennschalldruck, sonst nix.

    Das "weiche" der Vox kommt nach meinen Erfahrungen auch vom Seitenbass, du solltest mal die Concorde anhören, die ist knackiger im Bass und allgemein härter als die Vox. Oder die Solitude.

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  • Arthur Dent
    hat ein Thema erstellt Klipsch vs. VOX.

    Klipsch vs. VOX

    Hallo,

    ich habe ja vor ein paar Wochen mein VOX301 Heimkino fertig gestellt.

    Die 301 gefallen mir klanglich schon sehr gut. Allerdings glaube ich das es noch einiges an Verbesserungspotential gibt. Um mal zu vergleichen auf welchem klanglichen Niveau die 301 so unterwegs sind und um eventuelle Stärken oder Schwächen herausfinden zu können, habe ich einen Freund eingeladen seine Kisten mal mitzubringen.

    So hieß es an den letzten drei Abenden… VOX vs. Klipsch...

    Angetreten sind:

    VOX301
    Player: Blu Ray Player Pioneer BDP 51 FD (ca. 500 Euro)
    Verstärker: AV Receiver Onkyo TX-NR 906 (ca. 1.500 Euro)

    vs.

    Klipsch RF-7 (ca. 3.300 Euro)
    Player: Cayin STD 50 T (ca. 2.600 Euro)
    Verstärker: Cayin Ti 88 (ca. 3.100 Euro)








    Auszug aus dem was wir gehört haben:

    - Nils Lofgren; Acoustic Live
    - Sara K; Hell Or High Water; (XRCD)
    - Nikolaus Harnoncourt; Mozart Requiem; (SACD)
    - Ton Koopman; Vivaldi The Four Seasons
    - Three Guitars; No Flight Tonight; (Chesky)
    - Monty Alexander; Three Little Birds; Carribean Circle (Chesky)
    - Nils Landgren; Fragile; (ACT)
    - Friedemann; Aquamarin Orchester; In Concert; Percussive Pyromania
    - Pink Floyd; The Dark Side Of The Moon; SACD

    und einige andere…

    Konstellation:

    Wir haben die Klipsch nur an dem Röhrenverstärker betrieben und die 301 nur an dem Onkyo. Die 301 an den Röhrenverstärker anzuschließen schien uns nicht sinnvoll. Auch der Player wurde nicht gewechselt.

    Höreindrücke:

    Um das Fazit vorweg zu nehmen, mir gefallen die 301 besser, meinem Freund seine Klipsch. Naja, das war zu erwarten. Allerdings sind wir beide mit voller Überzeugung angetreten und mussten dann lernen, dass beide Systeme Vor- und Nachteile haben. Am liebsten wäre uns beiden ein “Zwitter“…

    Klipsch:

    Die Klipsch sind “Knallkisten“ im positiven Sinne. Percussians und alle metallbasierten Instrumente wie Gitarrensaiten, Klavier, Saxophon, Trompeten kommen dermaßen dynamisch und schnell rüber das einem der Mund offen steht. Gerade Percussions inkl. Becken klingen als würden sie tatsächlich vor einem stehen. Unverwaschen und präzise abgebildet auch bei kleinsten Lautstärken. Dafür fehlt den Klipsch die Weiche und Warmheit die bei Stimmen notwendig ist. Außerdem kommen die Klipsch nicht so tief runter, es fehlt irgendwie die unterste Oktave.

    VOX301:

    Die VOX klingt deutlich wärmer und weicher. Stimmen klingen absolut authentisch. Dafür zeichnet die 301 aber auch all die Instrumente weich welche bei den Klipsch so schön hart und echt klingen. Es fehlt an Impulstreue und Dynamik, das kann die Klipsch, gerade in den obersten Oktaven deutlich besser. Das Bassfundament ist gewaltig, wenn auch nicht ganz sauber. Manchmal deutlich zu verwaschen und dumpf. Dennoch fehlt dieser Tiefbass bei den Klipsch gänzlich.

    Beide Lautsprecher spielen auf etwa gleichem Niveau. Dennoch hatten wir beim Blindtest eine 100% Trefferquote.

    Was ich für mich daraus ableite: Ich möchte beides. Den warmen, weichen und authentischen Klang einer Stimme, dafür keine Abstriche bei der Härte und Impulstreue und Dynamik bei Percussions, Gitarren und all den anderen Instrumenten bei denen es auf Schnelligkeit ankommt. Ich möchte aber auch nicht auf das Bassfundament verzichten.

    Die daraus entstandene Idee:

    Abgeleitet daraus habe ich eine Idee wie man so etwas realisieren könnte und möchte um eure Meinung bitten:

    Ich glaube der BG 200 ist der richtige Ansatz. Seine extrem kleine bewegte Masse sollte es ermöglichen meine Impuls- und Dynamikvorstellung zu befriedigen. Außerdem könnte man ihn sehr tief und sehr hoch trennen und somit den Bereich der Stimme überwiegend von nur einem Chassis darstellen lassen, ohne Übergangsfrequenz mitten drin. Ich denke so an 100-7.000 Hz.

    Untenherum würde ich einen BGS 40 in einem geschlossenen Gehäuse bis 100 Hz sehen.

    Obenherum entweder das TL 16 H Hörnchen ab 7.000 Hz oder zwei KE 25 SC (zwei wegen des Wirkungsgrades)?

    Könnte das die richtige Richtung sein um meine Vorstellungen zu erfüllen? Weclhe anderen Möglichkeiten gibt das Visaton Programm her? Die Quadro dürfte obenherum zu weich sein, ebenso die NoBox?

    Viele Grüße und ein frohes Fest...
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