Echtes D'Appolito?
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„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Dazu ist interessant zu wissen, für welche Entfernung Boxsim simuliert....IMHO ist das inf, oder?!Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic)Kommentar
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hm, also B80 nicht so gut.
Wie wäre es denn beim Bauvorschlag Aria 2 KE die beiden MT auf ultimo an die KE ran zu rücken? Ich meine so richtig eng und mit Frontplatte der KE einfräsen. Die ist ja 5mm dick, die Körbe der MT nur 4mm. Dort hätte man noch einen mm "Fleisch" und dicht müsste es ja theoretisch auch sein. wie weit käme man da zusammen, also wie tief könnte da die Trennfrequenz werden? Packt die KE das? Ist es schlimm wenn die Magneten dicht zusammen kommen? Ich würde mich mit einem 20er an den Kosten für eine zerstörte KE Frontplatte beteiligen, einfach nur mal aus Bock um zu gucken was geht. Vielleicht findet man ja eine gebrauchte KE in der Bucht oder so ähnlich.
Aber erst mal drüber nachdenken ob das überhaupt theoretisch funktionieren könnte
In meiner Fantasie würde es gehen...aber ich dividiere auch manchmal heimlich durch null...
Gruß
NicoKommentar
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Ja, Boxsim simuliert den Frequenzgang auf unendlich. Trotzdem sagen die Winkelmessungen genug aus. Auch wenn sie nicht perfekt sind. Wer ein genaueres Programm hat, mag sich die Mühe machen. Ich sehe dafür keinen Bedarf. Zumal die Frage sehr allgemein gehalten war.
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Alan ParsonsKommentar
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Damit kommst du den Dappo-Vorgaben etwas näher, mehr nicht.
Ketzerische Frage: klingt echtes Dappo besser als unechtes?„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Hallo Zusammen !
Frage:
Wenn Josef D'Appolito einen Lautsprecher baut - ist das dann ein echter D'Appolito?
Irgendwie ja schon. Aber die Lautsprecher die er entworfen hat erfüllen samt und sonders nicht seine theoretischen Vorgaben - zumindest kenne ich keinen.
Und - mal Hand aufs Herz - ob die Mitteltöner einen cm weiter vom Ht weg sind oder nicht macht aus einem guten Lautsprecher noch keinen schlechten. Da kann man zwar im Abstrahlverhalten kleine Unterschiede sehen, ob man das aber in der Praxis wirklich hört stelle ich mal sehr in Frage. Da gibt es einige andere Parameter die deutlich mehr klanglichen Einfluß haben.
Und: Ich spreche da aus Erfahrung!Gruß,
Der_Axel
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So sehe ich das auch. Die Jagd nach echtem D'appo ist vergebene Mühe. Raumakustik, Korrektur mit PEQ und eine gute horizontale Abstrahlung haben viel mehr Einfluss auf den Klang.l
Eine unechte D'appo hat Nachteile, aber auch Vorteile gegenüber einem LS mit asymmetrischer Anordnung der Chassis. Ich habe beide Varianten schon vor Jahren (mit den gleichen Chassis) direkt vergleichen können und mein Favorit ist D'Appo. Aber da muss jeder sein persönliches Glück finden.
Hier 2 Simus. Vertikale Abstrahlung einer Couplet Ke (HT 2x20 mm eingefräst) und eine Box mit 2 Al 130 direkt nebeneinander (beide ohne HT):
Deutlich (links) zu sehen: das Einfräsen beseitigt die Interferenzen der beiden TT nicht.
Und (für aurelian) zwei Al 130 (oder gleich große andere Chassis) erzeugen bis 1000 Hz keine Interferenzen - dummerweise macht das aber der HT dann....Angehängte DateienZuletzt geändert von walwal; 10.02.2015, 10:29.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Ich halte generell nicht viel davon, Konzepten hinterherzujagen, die nach irgendwelchen mehr oder weniger bekannten Leuten benannt sind. Ich habe das Gefühl, dass eine "Personifizierung" eines Konzepts immer mehr Leute anzieht, die jedoch keinerlei Verständnis für die Zusammenhänge besitzen.
Mit zwei Treibern eine Art Quasikoax zu erschaffen, ohne Unstetigkeiten im Abstrahlverhalten zu erzeugen, ist ein sinnvolles Ziel. Genelec hat das mit der 8351A hervorragend vorgemecht. Dort wird zu den Tieftönern niedrig getrennt (da 3-Weger) und ein Waveguide eingesetzt, das den Übergang verstetigt. Das Ergebnis ist eine erstaunlich konstante vertikale Bündelung ab ca. 250 Hz.
Was ich damit sagen will: zwei Treiber mit Abstand sollten sinnvoll eingesetzt werden und ins Gesamtkonzept passen. Alles andere ist für mich blindes Gebastel.Kommentar
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Das ist der Gewinner beim Wettbewerb um die ungleichmäßigste Bündelung.
Und die vertikale Abstrahlung ist auch schlecht.
Ferz uff Krücke, sagt der Hesse dazu.
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Alan ParsonsKommentar
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alles Schiet sagt der Hamburger...
Mein allerletztes Wort wäre dann KE mit WG und zwei AL130, dafür etwas weiter auseinander und vielleicht oben und unten noch je einen AL200. In der Mitte tierisch breite Fasen, aber das müsste man mal ausprobieren
Kommentar
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Bei D'Appo ist ja die Vorgabe 18dB akustische Trennung, um das vertikale Abstrahlen zu verbessern. Hiezu gibt es einen Erfahrungsbericht:
Wie man sieht, sind die Unterschiede messtechnisch gering. Und hört man es?
"....Ich hatte auch mal ausprobiert, mit 90° Phasenversatz zu trennen. Das würde in einem vertikal homogeneren Abstrahlverhalten resultieren (vielleicht mach ich dazu auch mal ne Messung). Im Hörtest war jedoch bei direktem Umschalten keinerlei Unterschied zwischen Trennung in Phase und mit 90° Versatz auszumachen. Da die Kalotte bei Trennung in Phase stärker entlastet wird (-6db bei 2kHz statt -3db), hab ich mich entschieden das erstmal so zu lassen. ...."
"....Wir haben auch mit beiden Weichen-Setups gehört - konnten aber den messtechnischen Unterschied nicht raushören..."
"....Und dann noch ein bischen provokativ: Falsches d´appo kann sehr fein klingen, gerade wegen der deutlichen Einbrüche und der daraus resultierend geringeren Reflexionen von Decke und Boden ... Pseudoräumlich aber durchaus interessant....."
Spätestens jetzt ist das Thema für mich erledigt. Es wurde all das bestätigt, was auch ich herausgefunden habe.Angehängte Dateien„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar



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