Hallo Hockulri,
Du kannst die gemessene Daten vom Arta exportieren nach *.frd file und in Boxsim einlesen (M+P, ,minimum Phase, smoothing 1/3 oder 1/2) . Angeben das die Daten aus der realen Box kommen. Wenn du beide Treiber auf höhe der G20 messt, muss das SEO vom AL130 etwas erhöht werden. Das SEO kannst man auch aus die Messung ermitteln oder mit Pythagoras ausrechnen.
Damit simulieren past schon gut.
Zunächst einmal den Al130 im Mittelton anheben und dann dachte ich die Trennung des HT etwas zu erhöhen, um den Buckel wegzubekommen.
Den Buckel macht der Tieftöner, HT würde ich lassen wie er ist. Die Beschaltung des TT komplett raus und einen reinen 18dB Tiefpass ohne Firlefanz aufbauen, Vorlagen gibt es ja einige.
Das Problem mit BoxSim sind die vielen Sperr- und Saugkreise die entstehen, wenn man die Simulation in Details optimiert, die jenseits dessen sind, was die Simulation überhaupt leisten kann. Der Holzweg ist dann nahe ...
Hallo RobPl,
danke für die Tipps zum Importieren der Arta-Files nach boxsim. Damit habe ich schon ein paar mal gearbeitet. Aber bisher nicht mit befriedigendem Erfolg. Besonders bei Verwendung der Phase läuft mir die Simulation aus dem Ruder.
Mit deinen Tipps versuche ich es bei Gelegenheit noch mal. Zunächst aber einfach weiter mit Hilfe von Messungen.
Minimum Phase nehmen und SEO kontrollieren / anpassen.
Anbei deine Simulation leicht geändert. Jetzt stimmt die Phase im Übernahmebereich aber ist um ±1dB zu niedrig. Das kann man ändern durch anpassen der parallal Kondensator und Widerstand, leider passt dan die Phase nicht mehr 100%.
Hallo RobPl,
danke für die Überarbeitung der Simulation. Ich überlege derzeit, was ich damit tun kann. Die Weichenschaltung ist ja sehr überarbeitet/verändert. Dadurch weiß ich nicht, ob die Simu mit den Messungen übereinstimmt.
Das ist derzeit mein eigentliches "Arbeitsfeld". Ich würde schon gerne eine Simulation auf der Basis gemessener Frequenzgänge nutzen. Aber nur, wenn es eine zufriedenstellende Übereinstimmung mit Messungen gibt. Wenn die Simulationsergebnisse einer Kontrolle nicht Stand halten, sind sie nicht sehr hilfreich.
Ausgehend von meiner bisherigen Weiche, die ich ja mit boxsim berechnet hatte, nun weiter mit Messungen, um die Weiche weiter zu verbessern. Ausgegangen bin ich von einer etwas einfacheren Version der Weiche ohne irgendwelche "Schaltungstricks". Frei mit Wago-Klemmen auf einem Board zusammengesteckt und leicht zu verändern. Die vereinfachte Ausgangsweiche sah so aus:
Die Simulation ergibt:
Sie misst sich etwas anders. Da der Hochtöner zu laut ist, wird er durch Vergrößerung des Vorwiderstandes direkt in drei Stufen mal abgesenkt.
Die mittlere Variante, also 6,8 Ohm Vorwiderstand gefallen mir rein optisch am besten. (Rein optisch!) Man kann aber natürlich auch noch einen Parallelwiderstand einfügen. Ein hochohmiger Parallelwiderstand senkt den Hochton relativ linear ab. Wieder drei Variationen:
Dazu später mehr. Der "Buckel um 2,5 kHz bleibt aber. Ich versuche, ihn über eine Verkleinerung der Parallelspule zum Hochtöner zu reduzieren:
Da tut sich endlich etwas. Auch hier gefällt mir die mittlere Variante am besten, so ungefähr 0,45 mH parallel zum Hochtöner. Ein kleiner "Buckel" bleibt so noch immer bestehen, aber mit 0,33 mH entsteht schon fast eine Senke um 3,5 kHz. Parallel also 0,45mH! Bleiben noch die Resonanzen des Al130. Die sind immer noch sehr deutlich. Dagegen hilft eine kleine Kapazität parallel zur Bassspule.
Damit sieht der derzeitige Stand der Weiche so aus:
Der Hochtöner muss immer noch etwas leiser und die Parallel-Spule zum Hochtöner passt auch noch nicht so richtig. Die habe ich mangels richtiger Werte aus zwei Spulen in Reihe geschaltet. Immerhin aber schon deutlich besser also rein nach der boxsim-Simulation.
Ich würde dann 0,47mH-Spulen ordern und die vorsichtig abwickeln, bis der Buckel verschwunden ist. Dadurch würde auch die Trennfrequenz noch etwas höher werden. Gut für die G20SC.
Und wie klingt es so? Ich habe natürlich nur eine Box, höre mit der provisorischen Weiche also mono im Vergleich zur Tafal. Fazit: Hört sich noch sehr grell an gegen die Tafal. Habe durch Vergrößerung des Parallelwiderstandes ohne zu messen nach Gehör den Hochton mal leiser gemacht. Drastisch zum Schluss. Parallelwiderstand nur noch 8,2 Ohm. Dadurch stimmen aber irgendwie die Mitten nicht mehr. Da muss ich also noch mal dran.
Aber erst später. Jetzt muss ich erst mal etwas mit der Slash hören. Dann geht es demnächst in die dritte Runde. Bis demnächst in diesem Theater.
Die .frd und .txt-Dateien, von denen ich ausgegangen bin, darf ich hier nicht hochladen. (Blockiert das Programm.)
Bei meiner Simu sieht es für mich so aus, als ob boxsim beim Frequenzgang den Bafflestep herunterrechnet, obwohl die Frequenzgänge ja im zu simulierenden Gehäuse gemessen sind. D.h. der Bafflestep ist in den Ausgangsdaten ja schon enthalten und dürfte nicht zusätzlich noch einmal heruntergerechnet werden.
Habe ich da z.B. in den Chassisdaten falsch eingestellt?
bei den Chassisdaten habe ich "zu simulierende Box" eingegeben.
Hallo RobPl,
mit Minimalphasentheorie kenne ich mich nicht aus. Weiß auch nicht, wie man das bei ARTA einstellt.
Ich lese jetzt erst einmal alles, was hier im Forum zu den Messbedingungen steht.
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