Bei der TI100 und dann noch in der 3.5 Weiche scheint es irgendwie etwas schwieriger zu sein.
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No1 "was braucht man mehr“
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könntest du mir das mal zeigen wo das so ungesetzt ist. Irgendwie habe ich schon so viel Simuliert dass ich grad ziemlich auf dem Schlauch stehe.Zitat von walwal Beitrag anzeigen
Bei der TI100 und dann noch in der 3.5 Weiche scheint es irgendwie etwas schwieriger zu sein.
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ich habe von heute Morgen die Simulation mit dem TIW300 schon auf meinem Rechner, ... warum ich noch zögere, ist die Bautiefe des TIW300, der bedingt, dass ich das gegenüberliegende Seitenteil etwas einfräsen muss. Und trotzdem ist die Breite dann immernoch bei 16 cm. Hier das Beispiel der MegaAria.
noch zum Spielen, habe ich die Simulation angehängt:
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Langt denn bei der "was braucht man mehr 3,5" dann der 250er noch oder landet man "sicherheitshalber" doch lieber beim 300er?
Hehe, mach' lieber einen eigenen Thread auf, das artet doch wieder aus...
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Mit der üblichen Schaltung bei dem höher getrennten Ti über die 0,47 mH 4,7 Ohm und 0,47 oder 0,33 µF in Reihe schalten.
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Durch die Canton Karat GS und deren 3,5 Weiche bin ich aktuell ziemlich angefixt. Mit dieser Technik habe ich an der "was braucht man mehr" hunderte von Simulationen mit verschiedenen Treibern gemacht. Das Ziel davon war, die Trennfrequenz zwischen Sub und Sat einiges tiefer zu bringen. Das sieht mit den B100 dann nicht mehr so gut aus, aber die TI100 machen das sehr viel besser, (das ist auch der Vorteil zwischen TI und B). Ich möchte euch kurz eine Machbarkeitssimulation angehängt, wo ich dies umgesetzt habe. Schon eingebracht habe ich die "Lessons-Learnd-Themen" aus der "was braucht man mehr", dass der Sub ein delay von 1 ms benötigt. Mit einem Zentimeter breiterer Schallwand, also 15 cm anstatt 14 cm sieht das Ganze in der Machbarkeits-Simulation jetzt so aus:
Zwischen der schon umgesetzten Box mit einem TI100 macht die Simulation mit zwei TI100 einen deutlich höheren Kennschalldruck. Im Umkehrschluss benötige ich weniger Leistung um gleich laut zu Spielen. Das sind so 5 dB mehr im Grund-, Mittel- und oberer Mittelton. Was bedeutet, dass auch der Maxpegel um die 5 dB ansteigt. Da ich jetzt schon sehr zufrieden bin, nehme ich aber gerne mit, dass der Kennschalldruck so massiv ansteigt.
Ganz WICHTIGER Satz: ein oder zwei TI100 würden akustisch keinen Unterschied machen. Das hat nur den Sinn, dass die Box weniger Leistung benötigt. Ich habe im Hinterkopf, dass ich im SAT-Bereich was mit Class A ausprobieren möchte (Buscher SE25, oder ähnliches). Und nur in diesem Falle macht der Einsatz von ZWEI TI100 auch Sinn. Ein zweiter Einsatz von zwei TI100 wäre, dass man ständig im oberen Limit des Maxpegels fährt, also deutlich über 100 dB, was bei mir nicht der Fall ist.
ps. für die Simulationsjünger: vielleicht bekommt ihr die Reso des TI noch etwas besser unterdrückt.
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ich hänge grad nochmals meine letzte Messung des Boxensystems mit WIIM Ultra, Rotel und Boxen hier an.
das ist so zu lesen, dass man bei der oberen Messung den Bassbareich nicht beurteilen kann, diese Messung entstand unter einem Meter und 15 Grad. Dann die Messung mit nur einer Box am Hörplatz und die Messung mit beiden Boxen am Hörplatz. Wie man sieht, gibt es diese "kleine Beule" der Simulation am Hörplatz nicht, ... die Trennung ist aktuell bei 250 Hz und einem Delay für den Sub von 1 ms, und zusätzlich ist der Bass verpolt angeschlossen.
Die Delle der beiden Hörplatzmessungen leicht oberhalb des Grundton hatte mich an der Messung zunächst am Hörplatz gestört, und mit plus drei dB korrigiert. Durch Hörtests ist diese damals gemessene neutrale Kurve wieder zehntel-dB-Weise verschwunden. Aktuell habe ich noch eine 1 dB Überhöung im DSP bei den PEQ drin. Die restlichen Korrekturen sind lediglich um im Bass die kleinen Moden rauszunehmen:
Seit Jahren messe ich immer wieder die gleichen Basskurven, EGAL mit welcher Box, ... ich habe den Standplatz der Boxen nun über Jahre immer wieder leicht modifiziert, sodass auf der kompletten "einen" Couch ein sehr gutes Basserlebnis bis 30 Hz vorhanden ist.
Was ähnliches habe ich auch bei den Messungen der ganzen Arias gezeigt mit der Unterstützung des GF250 Doppelsubs, der hat nun auch ein Platz im Raum gefunden mit IDENTISCHEM Bass, wie auch bei den 2.0 Systemen. Das hat mich Jahre gekostet den geeigneten Standplatz im Raum zu finden. Da nun den Simulationen zuvertrauen wäre wohl ziemlich vermessen. Der Punkt, bei welcher Frequenz die Moden entstehen ist die sogenannte Schöderfrequenz und diese ist abhängig vom Raumvolumen. Bei mir liegt diese Frequenz bei leicht unter 200 Hz, bei den meisten liegt dieser Punkt bei 300 oder 400 Hz. Der Grund warum ich aktive Systeme habe, ist die Basskorrektur AM Hörplatz. Der Rest der Box macht die Passivweiche der SATs oder jetzt in meinem Fall der TI100 und der G25NDWG über die passive Weiche. Da ist nichts mehr aktiv korrigiert.
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das geht aber bei meinem Setup über die WIIM Geräte nicht. Diese haben eine feste Einstellung bei einer Trennfreqeunz mit LR4, also ein Hoch und Tiefpass an der gleichen StelleZitat von ubix Beitrag anzeigenHallo Timo, Ich hatte bei Deiner Weiche auch die Trennfrequenzen der Aktivweiche etwas geändert. Einmal 180 Hz, einmal 200 Hz. Dadurch verschwand die kleine Delle in diesem Bereich.
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Hallo Timo, Ich hatte bei Deiner Weiche auch die Trennfrequenzen der Aktivweiche etwas geändert. Einmal 180 Hz, einmal 200 Hz. Dadurch verschwand die kleine Delle in diesem Bereich.
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schöne Spielerei!Zitat von ubix Beitrag anzeigenZu früher Stunde, eine Simu in die Runde
Die Messung hat gezeigt, dass meine Eingangs-Simulation ungenau war und so habe ich während der Messung Bauteilewerte geändert. TI100 und G25NDWG unterliegen Fertigungstoleranzen, die sich im Pegel wiederspiegeln. Beim G25NDWG wurde von Visaton selbst von plus 0,5 bis minus 1 dB gesprochen. Was ähnliches macht auch der TI100.
Dann ist mir an deiner Simulation noch was aufgefallen. Ich habe erst nach den ganzen Messungen mitbekommen, dass der WIIM AMP und WIIM Ultra ein LR4 bei der gleichen Frequenz hat und dass man ein Delay setzen kann. Rein messtechnisch habe ich ermittelt, dass der Bass ein Delay von 1 ms benötigt bei Umpolung des Treibers.
Mein TI100 ist im Grundton etwas lauter als in der Simulation hervorgesagt, so ein dB, wobei dieser im oberen Mittelton etwas leiser ist. So passt dann meine Frequenzweiche sehr gut zu meinem TI100. Beim G25NDWG habe ich mittlerweile 4 Paar gemessen und die liegen ALLE etwas unterhalb der Simulation, ... zwischen einem dB und 0,5 dB. Sodass hier im Hochton auch eine kleine Abweichung zur Simulation ist. Mein G25NDWG passt also sehr gut zu meiner angehängten Simulation im Post 1 die Nachtraglich nach der Messung verändert wurde. Ich habe lediglich, wie oben beschrieben nachträglich auf 250 Hz aktive Trennung verändert mit dem delay und der Umpolung.
Gruß Timo
edit: achso, hab noch was vergessen. die Dämpfung und die genaue Größe des Innenvolumens des MT Gehäuses spielen eine große Rolle und die Richtungsorientierung des Basses nach Innen, was den Grundton etwas aufdickt, wenn die Bässe nach innen zeigen. Da darf man im Raum beim Seitenbass nicht neutral abstimmen. Man muss die Amplitude in den Richtungsplots anschauen.Zuletzt geändert von Timo; 01.03.2025, 09:41.
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Zu früher Stunde, eine Simu in die Runde
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ich bin ganz nebenbei immer mal wieder im Englischen WIIM Forum unterwegs, es wurden erstmalig die Filterflanken in einem Herstellerpost beschrieben: über automatischer "google Translate" übersetzt
somit genau das, was ich messtechnisch auch schon vermutet habe. Leider wird aktuell nicht dran gearbeitet, dass ein User die Filtersteilheiten auch umstellen kann, mit der Begründung, dass es dann zu Fehlbedienungen kommen kann. Ich hätte trotzdem gerne LR2, einfach deshalb weil bei LR4 die Gruppenlaufzeit sich erhöht. Bei der unteren Trennung filtere ich in der Regel etwas flacher.Es ist alles dasselbe wie beim WiiM Amp.
Volumen: -15 dB bis +15 dB
Überquerungsfrequenz: 30 Hz bis 250 Hz (hoher Pass und niedriger Pass immer synchronisiert)
Filters steipen: fix LR4, 24 db/octave (hoher Pass und Tiefpassfilter)
Phase: 0° oder 180°
Delay Subwoofer: 0 ms bis 200 ms
oder
Verspätung: 0 ms bis 200 ms
Ein/aus: Betrifft immer gleichzeitig auf Hochpass- und Low-Pass-Filter.
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Ich suche noch einen Termin. Denn Anfang des Jahres bis August ist fast jedes Wochenende was los.forentreffen 2025?
ps. Wenn du Richtung Norden fährst verfehlst du Karlsruhe ganz locker. Ich würde von dir aus Richtung Westen fahren. Übrigens fahre ich geschäftlich die Strecke Karlsruhe München sehr häufig.
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Jetzt, da bei mir im Bassbereich unter 100hz alles da ist, ist mir der Bass zu laut, obwohl er genau auf meiner vordefinierten hörkurve liegt. Die werde ich anpassen müssen.
werde dazu Bald im Raumakustik mal einen neuen thread erstellen, und den hier verlinken, damit wir nicht zuweit von deinem Ursprungsthema abweichen
ps, wenn ich mal nach norden fahre melde ich mich
Gibts ein forentreffen 2025?
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Das habe ich beim Schreihals mehrmals erlebt, als zB ein Arbeitskollege da war, der eine JBL Boombox in keineren Räumlichkeiten hat, sagte er so was ähnliches wie, "da kommt ja gar kein Bass raus". Dann habe ich am Hörplatz einige Messungen gemacht, so mit 105 bis 110 dB bei vollem Bass-Pegel bis runter an der 30 Hz, und trotzdem hat er Bass vermisst, ... Wenn eben die Dröhnfrequenzen nicht da sind, gehen einige davon aus, dass da kein Bass kommt. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn der Bass zu hören ist und neben dem Mittelton nicht heraussticht, ist es der "Richtige Bass".Zitat von walwal Beitrag anzeigenNicht jede Einmessautomatik taugt was. Und oft wird der Bass als zu leise empfunden, was man ja korrigieren kann? Das liegt aber auch daran, dass viele die Raummoden vermissen - aus Gewohnheit.
Ich habe gestern den Bass bei meinem Besuch, online über die WIIM Software plus und minus 2 dB lauter und leiser gemacht. Die lauteste Stellung hat dem Pärchen am Besten gefallen. Als wir dann über 100 dB am Hörplatz hörten, fing das Sofa an zu vibrieren! Ist dies der "RICHTIGE BASS"? sicher nicht. Denn ein mitschwingendes Sofa oder ein mitschwingender Tisch produziert Klirr. So unterschiedlich sind Hörgewohnheiten. Diejenigen mit sehr viel Hörerfahrung, wissen dies aber ganz genau, dass Dröhnbässe keine guten Bässe sind.
Gruß Timo
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Nicht jede Einmessautomatik taugt was. Und oft wird der Bass als zu leise empfunden, was man ja korrigieren kann? Das liegt aber auch daran, dass viele die Raummoden vermissen - aus Gewohnheit.
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