@ walwal: Selbstverständlich wird bei den neuen Messungen auch auf die richtigen Messungen der Schallentstehungsorte und der Phasen geachtet. Sonst wäre so ein gutes Simu-Ergebnis zur ein Zufall (ist es aber nicht).
Den AL 130 M kann man steiler trennen, wenn man parallel zur Spule 0,82 mH ein C mit 0,47 µF schaltet (wie sonst üblich). Auch das kann man mit BoxSim ganz schnell mal ausprobieren.
Ich bin mal gespannt, wie die sich Mitteltonkalotte demnächst bei der Atlas compact MK V simulieren lässt. Die strahlt ja sehr breit ab, so dass die Schallwand sich besonders stark bemerkbar machen müsste.
könntet ihr bitte auch die richtige Chassis-Datei vom AL 130 M zum download anbieten? Ich habe meinen Center mit 2 AL 130 M simuliert und das Ergebnis war nicht berauschend. Deswegen bin ich stark an den aktuellen Daten des AL 130 M interessiert.
Ich möchte in Boxsim einen mittleren (20L) Nahfeldmonitor entwickeln und habe mir den G 20 SC 8 Ohm ausgeguckt - der scheint mir dafür ideale Daten zu haben. Nur fehlen in der Chassis-Datei wohl ein paar Angaben, denn es kommt folgende Meldung:
Ich habe mir erst mal geholfen und die "Minusse" entfernt sowie für xmax 0.001 eingetragen. So kann ich erstmal weitermachen. Aber eine Stimme tief in mir sagt, dass es das wohl nicht sein kann, oder?
Danke für's Erklären!
Gruß, Manfred
Die Edith hat ein paar Tipp- und Sinnfehler entfernt ...
Merkwürdige Werte im Ersatzschaltbild des G20SC:
Die Routine für die Errechnung der Ersatzschaltbildwerte ist in letzter Zeit öfter Objekt von Tuningmaßnahmen zur Verbesserung der Genauigkeit gewesen. Die aktuelle Version kommt blöderweise manchmal zu negativen Ergebnissen, die dann nicht akzeptiert werden. Du kannst die Werte getrost auf kleine positive Werte setzen.
==> Der Fehler wird in 0.94 korrigiert.
MHT12 oder nichtrunde Membranen:
Ich habe im Moment nicht vor, hier etwas zu unternehmen, weil nicht so einfach.
Undo-Knopf:
Sehr gute Idee, geht auch ganz einfach, kommt aber trotzdem nicht zur 1.0.
Die Priorität liegt im Moment auf Rechengenauigkeit und Zuverlässigkeit.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Der simulierte Frequenzgang weicht allerdings auch von dem der Visaton-Datenbank ab, sollte ich die Werte evtl. neu übernehmen?
Edit: ich habe die Werte verglichen - sind ok. Aber warum gibt es um 2200 Hz den Einbruch, und danach ab 5 kHZ eine Abschwächung um fast 3 dB/Okt.?? Das sieht man auch in der Darstellung "Chassis selbst".
Der simulierte Frequenzgang weicht allerdings auch von dem der Visaton-Datenbank ab, sollte ich die Werte evtl. neu übernehmen?
Woher hast du denn andere Daten? Die Box weicht natürlich von den Daten der Chassisdatenbank ab, es sei denn, du baust eine Visaton-Testbox, zumindest deren relevante Schallwand.
Es dürfte aber schon stimmen, dass der G20SC in der Datenbank wohl irgendwie merkwürdig ist. Ich vermute, das sowohl der Bereich unter, wie auch über dem 4..5kHz-Buckel in Realität lauter ist als in aktuellen Boxsim-Simulationen.
P.S.: Ob du die vorhandenen oder die neu simulierten Werte für das Ersatzschaltbild nimmst, dürfte beim G20SC ziemlich egal sein, nur negativ dürfen sie nicht sein, da rasselt es Fehlermeldungen.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Also, ich habe die Daten verglichen - sie sind exakt gleich. Und wenn ich nun bei den Messdaten als verwendetes Gehäuse "unendliche Schallwand" angebe und auch bei der Simulation das Gehäuse riesig mache, sollte doch die Kurve ähnlich den gemessenen Werten sein. Sie weicht aber an den erwähnten Punkten deutlich ab - woran kann das denn noch liegen? Ich habe den Hochtöner gerade wegen der Linearität ausgesucht - das paßt aber nicht mehr zur simulierten Kurve.
Die Datenbank für Boxsim muß doch erst nochmal neu aufgebaut werden, dachte ich.
Bis dahin kann man natürlich simulieren, aber eben mit einer gewissen Unsicherheit.
Daß die ALs und die KE (und der GF) so jetzt scheinbar stimmen, ist aber schonmal sehr schön. Mir fehlen im Moment nur noch der TIW 360 sowie der TIW 400.
Und wenn ich nun bei den Messdaten als verwendetes Gehäuse "unendliche Schallwand" angebe und auch bei der Simulation das Gehäuse riesig mache, sollte doch die Kurve ähnlich den gemessenen Werten sein.
Das sollte so sein und ist bei mir auch (fast) so.
Mal so als Vermutung ins Blaue: Ich könnte mir vorstellen, dass bei der G20SC der Fehler passiert ist, dass man die in der DIN-Schallwand gemessen hat und ich bei der Auswertung der Chassisdatenbankdaten fälschlicherweise davon ausgehe, dass in der Meßbox gemessen worden ist. Die Resultate wären dann nämlich plausibler, aber wir werden sicherlich irgendwann eine schöne neue Messung haben.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Aber leider habe ich die Daten in der Firma gelassen, so dass ich sie erst morgen präsentieren kann.
Schade. Aber trotzdem gut ...
Auch wenn AH dies nicht nachvollziehen kann: als Kombination für's Homerecording-Studio scheint mir dieser Hochtöner ideal. Brettflacher Frequenzgang, - und ja, ich werde ab 2 kHz trennen. Ist nicht das erste Mal, dass ich im Boxenbau eigene Wege gehe ... Ich denke da noch an meine 5" Audax und D 2008 Scanspeak MH-Kombination im U-Rohr aus Abwaserrohren - kam extrem gut auf einem für Lowther entwickelten Exponential-Horn, dass mit einem WSP21S bestückt war ... Alle ham'se gelästert, aber beim Hören wollten sie dann alle das Teil nachbauen ...
Nochmal zum Thema: beim Homerecording spielt die Bündelung die zweite Geige, ebenso der Pegel. Linearität ist wichtiger. Denn beim Abmischen hockt man in der Regel bestens positioniert vor den Boxen. Im großen Studio mit 64 in 12 in 8 in 4 Mixern ist das in der Tat etwas anderes ...
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