Ich würde mich freuen,
wenn Du in diesem Faden den Faktor 0,93 kurz herleiten und näher erläutern würdest, könntest....
Hallo artemis,
diesen Faktor habe ich aus dem Buch "Sahm, HiFi-Lautsprecher". Dort leitet er in dem Kapitel 21 "Resonanzfrequenz des Lautsprechers im Gehäuse" auf fast 10 Seiten den Faktor her. Ich habe das damals auch durch Messungen bestätigt. Die Reduktion von fs ist durch die erhöhte Luftlast des Chassis in der Schallwand zu erklären - wie krabat oben schon vermutet hat. Berndt Stark und ich haben dann allerdings diesen Faktor auch bei der Berechnung der Q-Faktoren angesetzt. Daran hatte ich später meine Zweifel, denn eine höhere bewegte Masse führt zu größeren Q-Faktoren und nicht zu geringeren. Deswegen habe ich in der nächsten Auflage auf diesen Faktor verzichtet.
diesen Faktor habe ich aus dem Buch "Sahm, HiFi-Lautsprecher". Dort leitet er in dem Kapitel 21 "Resonanzfrequenz des Lautsprechers im Gehäuse" auf fast 10 Seiten den Faktor her. Ich habe das damals auch durch Messungen bestätigt. Die Reduktion von fs ist durch die erhöhte Luftlast des Chassis in der Schallwand zu erklären - wie krabat oben schon vermutet hat. Berndt Stark und ich haben dann allerdings diesen Faktor auch bei der Berechnung der Q-Faktoren angesetzt. Daran hatte ich später meine Zweifel, denn eine höhere bewegte Masse führt zu größeren Q-Faktoren und nicht zu geringeren. Deswegen habe ich in der nächsten Auflage auf diesen Faktor verzichtet.
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Friedemann
Hallo Friedemann,
vielen Dank für die ausführliche Antwort - und der Hinweis zum Q.
Vereinfacht kann man behaupten:
BL^2 = Rme * Rms
Korrekt ist also ...
a) wenn eine vereinfachung nicht offensichtlich ist, sollte man sie erläutern
b) solltest du bei deiner analyse das vollständige t/s-modell verwenden, eben das mit "BxL" als transformator
der rdc = gleichstromwiderstand und rm = verlustwiderstand im schwingkreis entstammen zwei getrennten welten. rdc ist ohne "BL" messbar, rm ist nicht ohne "BL" messbar. der bei der impedanzmessung auftretende rm' (strich!) kann erst durch BL nach dem rm umgerechnet werden.
wenn dir das klar ist, dann weiss ich nicht, worauf du hinauswillst. vieleicht klärst du deine absichten nochmal im hintergrund, bevor jeder noch verwirrter ist, als ohnehin schon ...
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wenn dir das klar ist, dann weiss ich nicht, worauf du hinauswillst. vieleicht klärst du deine absichten nochmal im hintergrund, bevor jeder noch verwirrter ist, als ohnehin schon ...
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Mir ist das völlig klar, auch das vollständige Ersatzschaltbild ... und das ist noch nicht durchgesickert .
Der Faden ist mittlerweile erledigt, im Wortsinne ... und bevor wir aneinander vorbei reden ... pause.
die 3p-meth. ermittelt die gesamtgüte, ohne die einzelnen elemente des ersatzschwingkreises (enthält BL!), eben auch nicht "Rm" vorauszusetzen. ich möchte dir empfehlen, dich im hintergrund abseits der bastlerformeln mit dem problem auseinanderzusetzen - oder aufzugeben. beachte den faktor BL für alle elemente des ersatzschaltbildes ausser rdc!
die 3p-meth. ermittelt die gesamtgüte, ohne die einzelnen elemente des ersatzschwingkreises (enthält BL!), eben auch nicht rm vorauszusetzen. ich möchte dir empfehlen, dich im hintergrund abseits der bastlerformeln mit dem problem auseinanderzusetzen - oder aufzugeben. beachte den faktor BL für alle elemente des ersatzschaltbildes ausser rdc!
Eben jenes (das von Dir geforderte Vorgehen) tue ich.
_______Die 3P-Methode ermittelt Qm, Qe und daraus total ... sie könnte auch direkt den Qtotal ...
(und was soll das jetzt werden? Könnte ich fragen, tue ich aber nicht. Überlassen wir dieses Feld doch besser anderen Forianern ;-) )
ciao artemis, die empfehlung ist geschenkt, aber nicht umsonst.
Klartext: Du weißt mehr als ich. Das ist schööön .
Na dann Tschüss krabat.
Ich ziehe es mir noch einmal in aller Seelenruhe rein, denn, der BxL ist wichtig.
(Wie ich gefühlte 4000 mal schon schrieb ...)
Davon unberührt steht die Frage weiterhin im Raum: auf welcher Grundlage kann die 3P-M die Funktion Z=f(f) ignorieren?
Oder tut sie das gar nicht? Falls JA, darum geht es, ist ja alles fein ... die ermittelten Q's sind unbedingt, immer richtig!
Ich muss mich entschuldigen, wir sind hier in einem Internetforum, das muss ich vergessen haben:
Die 3-Pkt.-Methode funktioniert, sie ist korrekt. Warum? Das ist egal, ich weiß es und gut ist es ...
'krabat' weiß es auch , ebenso 'F.H.', '20Hertz', ... eben jeder Nutzer dieser Plattform, deshalb müssen wir nicht fragen, es ist ja bekannt.
Wichtig (damit es funktioniert) ist einzig und alleine eine zur 3-Pkt.-Methode richtige Bestimmung der passenden Werte Zmax(fs) und Rdc.
Warum? Wie gesagt, das ist total egal. Man muss das nicht wissen, man weiß das einfach.
Im Übrigen verweise ich auf meine gesamten postings in diesem thread, für mich ist der Faden uninteressant.
Die "Luftlastgeschichte n. Sahm" war mir allerdings unbekannt, dafür kenne ich andere Ansätze - und "Sahm" besorge ich mir, damit ich die zehn Seiten nachlesen kann.
Ich würde dir den geheimen Prototypen ja gerne mal zuschicken, damit du ihn mit professionellem Besteck mal unter die Lumpe nehmen kannst. Geht aber nicht, weil das a) nicht meiner war und b) mittlerweile nicht mehr existiert.
Schade Matthias,
mittlerweile würde ich sehr gerne am realen Objekt verifizieren, messen, wollen.
Und eben weil das nicht geht, das Objekt ist ja nichtexistent, baut sich mit dem von Dir ins Feld geführten Beispiel nur Frustration auf.
Es ist wie mit dem ... eine Nichtexistenz kann man nicht beweisen; widerlegen kann man den ... eben(falls) nicht!
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