Natürlich entscheiden an Ende die Ohren und das, was dazwischen ist.
Auch die Messung ist da nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wird sich zeigen, letzter Ausweg ist die Spitzhacke.
Provisorische Schallwand mit der 6cm Fase ist gebaut, 2 Stück, so wie sie später auch im der Box sein werden, der GF200 sitzt bei der Testbox unterhalb der Kalotten, was für den Test egal ist. Jetzt noch 2 Löcher für den GF200 sägen, die beiden provisorischen Schallwände auf die Boxen stellen, weichen löten und messen, hören was mit und ohne Fase passiert.
zwecks Zeitmangel habe ich erst mal die DSM50 mit und ohne Fase gemessen, mit Fase zeigt sich das ganze minimal ausgewogener. Ob sich die Fase wirklich lohnt bin ich mal gespannt. Als nächstes dann die DSM25, dann mit Weiche. Die Fase habe ich per Karton egalisiert.Jeweils von 0-90Grad in 15 Grad Schritten. Paint will nicht so richtig, deswegen nur abfotografiert. Scheinbar sind die Kanten schon zu weit weg bei 33mm Schallwandbreite. Messabstand war 1m.
Jo, ein Geodreieck is was feines und taugt prächtig dafür
Hier mal die Weiche welche von Timo vorgeschlagen wurde, leicht verändert wegen Bauteilen mit leicht anderen Werten die eben hier sind. Was auffällt, ohne die Fase strahlt die komplette Box im Mittelhochtonbereich breiter, mit Fase weniger breit und eigentlich ohne die geringste Störung. Der GF200 wird jetzt erst mal per DSP auf DSM-Niveau gebracht, dann wird gehört wie sich die Fase klanglich auswirkt. Ich weiß zwar noch nicht so richtig wie ich das mache, da die Pappen in der Fase immer wieder eingeklebt werden müssen, aber es wird schon irgendwie klappen. Was aber schon gut passt sind die Trennfrequenzen, weder der GF zur 50er, noch die 50er zur 25er zeigen irgendwelche Kritikpunkte, noch etwas verfeinern, speziell der kleine Peak obenrum der 50er, dann passt das. Beim GF200 zur 50er Kalotte hätte ich ein kleines Bündelungsproblem erwartet bei 1kHz Trennung, dieses gibt es aber nicht, sehr schön.
Sie misst sich sehr ähnlich wie in anderen Messungen, es kann sein das hier die Montageplatte reinspielt, die ist 2,5 mm dick und könnte hier Reflexionen hervorrufen, diese ist für den Test hier nicht eingefräst. Auch ist der Filter für die DSM noch nicht "perfekt", noch hat sie eine leicht fallende Abstimmung obenrauf, wenn das noch pasdt kommt sie auch ganz oben relativ weiter rauf. Auch die Energie der DSM50 lässt sich sicher noch etwas drücken um im Mittelton nicht zu viel im Raum zu haben. Es ist die erste Weiche die hier zum Zuge kam, das wird alles noch verfeinert.
Sieht doch gut aus, Weiche ähnelt doch der der Atlas Kompakt im Hoch und Mittelton...
Im großen und ganzen ja, das Verhältnis Mittel- zu Hochton könnte noch etwas gleichmäßiger werden.
Habe jetzt mit verschiedener Musik mit und ohne Fase im Stereopaar gehört, erst einen Titel 3mal gehört und eingeprägt, Titel die man selbst eh schon 1000 mal gehört hat, dann die Eckkartons aufgeklebt und wieder gehört. Als Fazit kann ich nur sagen die Fasen zu integrieren lohnt sich nicht, ich habe ganz einfach keinen Unterschied gehört. Bei schmalerer Schallwand mag es sich eher lohnen, hier jedoch nicht. Also kann ich meiner Bauhausoptik nachgehen und schön Kantig bauen. Ich werde einfach Magnete in die Seitenwand mit einleimen, die Fasen ebenfalls mit Magneten versehen, so können die einfach bei Bedarf aufgeklipst werden, ich weiß nämlich jetzt schon das ich mich in einem halben Jahr fragen werde ob es nicht doch sinnvoller gewesen wäre die Fasen doch gemacht zu haben.
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