B200 Orgue

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • riwei
    Ein Gast antwortete
    @squeeze, nach nochmaliger Überlegung, eine nur befriedigende Sprungantwort #158

    Begründung:
    MHT12 im Bereich 0.2-0.3 [ms] ein unübliches Resonanzverhalten
    B200 im Bereich 0.35ms ausgeprägte Membranresonanzen

    Eine mögliche Ursache hierfür liegt, in den nicht zueinander passenden Chassis im Bereich der Trennfrequenz um 4000Hz (0.25ms).

    Natürlich hat der MHT12 klangliche Qualitäten aber trotzdem hier meine Lösung:

    Eine Frequenzgangtrennung um 2200 Hz z.B. mit KE25SC im WG, hätte den Vorteil die B200-Membranresonanzen zu umgehen. Der KE25SC ist in diesem Frequenzbereich unkritischer.

    Gruß Richard
    Zuletzt geändert von Gast; 03.02.2016, 11:18.

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Jo, aber mach doch endlich mal den Buckel zwischen 5 und 10 k weg! Sonst kriegt der MHT eine Schärfe, die ihm nicht gerecht wird.
    Serienwiderstand auf 2,2, Parallelwiderstand auf 10 oder so, dann siehts schon besser aus.

    Einen Kommentar schreiben:


  • walwal
    antwortet
    Eindeutig besser.

    Einen Kommentar schreiben:


  • squeeze
    antwortet
    Hier wäre noch ein grobe Alternative Weiche.
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • squeeze
    antwortet
    Messung am Hörplatz Linke Box

    Zitat von zxlimited

    Oder welche Version hast Du jetzt überhaupt aufgebaut? Teilaktiv oder komplett passiv?
    Du wirst es nicht glauben, aber das ist bisher nur der B200 und der MHT12.

    NOCH KEIN RIPOL!

    Krass oder:-) Wie tief der geht.

    Hörplatzmessung in ca 2,5m Abstand. Linke Box.



    Das klingt jetzt schon wahnsinnig gut.

    Die Module sind aber schon bestellt. Nächste Woche sollten sie kommen.

    P.s. Das ist ja bisher nur die erste provisorische Weiche so wie ich sie hinbekommen habe. Ich habe es per Boxsim bisher nicht geschafft den Wirkungsgrad hochzuhalten und die 150Hz trennfrequenz zu erreichen. Vll sind deine Künste ja da besser!
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von squeeze; 01.02.2016, 15:36.

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von jhohm
    Danke Martin,

    Langsam wird es hell ????

    Gruß Jörn
    Dann war´s ja nicht vergebens

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von squeeze
    ...

    Kannst du vll was zu dem Buckel bei 4 kHz sagen?
    Schwierig... Ich finde aber die Weiche etwas extrem. Den ganzen Pegel nur über die dicke Spule am Anfang runterzuziehen, ohne Widerstände, das kann die Empfindlichkeit des Filters drastisch erhöhen. Wenn dann noch eine Impedanz- oder Phasenmessung nicht 100%ig exakt ist, könnte ich mir sowas vorstellen, obwohl es in der Simu nicht auftaucht.
    Probier mal eine kleinere Spule am Anfang, und dann den Pegel mit einem Widerstandsnetzwerk runterziehen. Könnte sicherer sein.

    Oder welche Version hast Du jetzt überhaupt aufgebaut? Teilaktiv oder komplett passiv?

    Einen Kommentar schreiben:


  • walwal
    antwortet
    Zitat von squeeze
    ...

    Der B200 ist ab 1,5 Khz aber noch etwas zu leise, das müsste man irgendwie noch hinkriegen. I...
    Schalte parallel vor den B 200 (4 mH + 20 Ohm in Reihe). Oder so ähnlich. 6 mH + 6 Ohm musst mal spielen. Was das mit der Phase macht, weiss ich nicht.

    Dann ev. den TT etwas leiser und ev auch den HT regeln. Vieleicht gibt es eine bessere (passive) Schaltung, zumindest weißt du, ob die Richtung stimmt. Ich meine auch, dass um 300 Hz zu viel Pegel ist. Die walschaltung korrigiert das.
    Zuletzt geändert von walwal; 01.02.2016, 15:16.

    Einen Kommentar schreiben:


  • squeeze
    antwortet
    Imulsantwort kann ich dir geben.


    Minimalphase zeigt mir REW nicht an
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • riwei
    Ein Gast antwortete
    @squeeze, Kompliment
    Für mich noch interessant, wenn möglich die Impulsantwort und die Minimalphase

    Gruß Richard

    Einen Kommentar schreiben:


  • squeeze
    antwortet
    Messung in 1 Meter Abstand

    So Leute!

    Hier mal eine Messung aller einzelner Chassis und der Summe 1 Meter Abstand!



    Unten Angehängt die aktuelle Weiche!

    Hier habe ich jetzt den 1 Ohm Widerstand vor dem Kondensator im B200 Zweig gegen einen 3,3 Ohm Widerstand getauscht. Jetzt sieht die Sache schon besser aus.

    Der B200 ist ab 1,5 Khz aber noch etwas zu leise, das müsste man irgendwie noch hinkriegen. Ich habs aber bicher nciht geschafft. Stimmen klingen irgendwie ein bisschen bedeckt finde ich, vll kommt es ja daher.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von squeeze; 01.02.2016, 15:35. Grund: Messungsabstand eingetragen

    Einen Kommentar schreiben:


  • jhohm
    antwortet
    Danke Martin,

    Langsam wird es hell ????

    Gruß Jörn

    Einen Kommentar schreiben:


  • walwal
    antwortet
    Der Buckel tritt doch exakt bei der Trennung auf?
    Da ist wohl eine Überlappung beider Chassis die Ursache, teste mal die Bauteile und/oder ändere die Werte.

    Einen Kommentar schreiben:


  • squeeze
    antwortet
    @squeeze, das ist die Simulation, wenn man die MHT12-Chassisdaten einfügt und die Felder die im Original auf den Wert 0 stehen mit dem Wert 1 belegt werden.

    Gruß Richard
    Das habe ich gestern schon mal gemacht, das verbiegt aber nur den Fgang des MHT12, der Buckel ist aber beim B200 zu finden. Der Fgang vom MHT12 sieht wunderbar aus. Ich mach nachher nochmal Messungen.

    Zitat von zxlimited
    ... oder eben als dankenswerte Dientstleistung von Visaton für nette Stammkunden die Erstellung eines solchen Datensatzes, mit dem der Lautsprecherlesbauer dann selber mit sehr hoher Genauigkeit seine Weiche austüfteln kann.
    Das hast du schön geschrieben Martin:-)

    Kannst du vll was zu dem Buckel bei 4 kHz sagen?

    Einen Kommentar schreiben:


  • zxlimited
    antwortet
    Zitat von jhohm
    ...
    Nur, wenn ich eh als Mess"Umgebung" zu simulierendes Gehäuse wähle, und im Gehäuseeditor "Gehäuse intregiert", dann wird doch eh kein Gehäuse mehr simuliert, so das ich doch die TSP ruhig so stehen lassen könnte.
    Wenn ich jetzt die Chassisdurchmesser- und form noch angebe, wird gleich noch der E-F-Gang mitsimuliert; das kostet ja "nur" Prozessorlast, aber die Weichensimu wird doch dadurch nicht ungenauer...

    ...
    Natürlich könnte man die TSP stehen lassen, sie werden ja nicht berücksichtigt. Da steht aber halt erst gar nichts, da ja nicht komplette Chassis geladen werden, sondern nur in einen vorbereiteten Dummy die 4 Frequenzgänge importiert werden. Der Dummy hat drum halt lauter 1er, einzig damit BoxSim sich nicht beschwert.

    Den Energiefrequenzgang mit zu simulieren, ist bei dieser Methode nicht möglich. Das Programm sieht den Treiber in diesem Fall als Black Box und nimmt die gemessenen Daten einfach als gegeben und unverrückbar an (was ja auch der Realität, sprich der tatsächlichen Messung der Box, entspricht). Woher sollte BoxSim denn wissen, ob eine Überhöhung nun ihre Ursache in einer Membranresonanz, in einer Kantenreflexion, in einer stehenden Welle im Gehäuse, oder sonst woher hat? Die ganze Simulation dieser Effekte beruht auf einem riesen Haufen von Annahmen, die mal mehr, mal weniger zutreffen. Genau diese außen vor zu lassen, ist der Witz an der Sache. Schallwandbreite und Höhe sowie Membrandurchmesser beschreiben doch nur einen Bruchteil der tatsächlichen Faktoren. Damit kann ich doch niemals wirklich korrekt das gesamte Abstrahlverhalten im Raum simulieren! Das ist ja alles sehr ordentlich und auch hilfreich, wenn man ein Projekt beginnt. Da aber aber am Ende der Frequenzgang auf Achse nach wie vor das Kriterium Nr.1 ist, muss diesem auch die meiste Beachtung geschenkt werden. Also entweder im RAR und mit Lötkolben die Weiche optimieren, oder eben als dankenswerte Dientstleistung von Visaton für nette Stammkunden die Erstellung eines solchen Datensatzes, mit dem der Lautsprecherlesbauer dann selber mit sehr hoher Genauigkeit seine Weiche austüfteln kann.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...