B200 Orgue

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  • squeeze
    antwortet
    Ich hab heute mal Winkelmessungen im Hörraum gemacht. Kann dazu mal bitte jemand was sagen? Wie kann ich die richtig interpretieren?
    Die Lautstärke war immer gleich eingestellt, nur der Winkel vom Mikrofon zur Box war verschieden.

    Die Messungen sind gefenstert.


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  • squeeze
    antwortet
    Hi Volker,

    Der B200 kommt immernoch ab uns zu mal hervorgesprungen um dir mal auf die Backe zu hauen wenns nötig ist:-) aber ich empfinde jetzt auch mehr tiefe als vorher. Aber es bleibt halt ein B200. Das sich der Raum eher nach vorne abbildet mag ich aber auch. Deswegen hab ich ihn ja. Berichtest du über den Projekt hier auch? Das würde mich sehr freuen.

    Kann man die alten RHT12 auch als Dipol nutzen? Vll getraust du dich ja eher die mal zu zerlegen als ich meine MHT12.

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  • Volker
    antwortet
    Hallo Squeeze
    und gibt es jetzt Raumtiefe zu hören oder spielt alles noch sehr nahe direkt-> B200 typisch?
    Mein Projekt (kein Visaton) vom Wochenende steht jetzt im Wohnzimmer und nun werde ich dein Projekt mal aufnehmen und in etwas abgeänderter Version aufbauen. Ich nehm hier meine 4 stk. 15" Chassis für die Dipole im Bass, den B200 und im HT den RHT12s . Das Ganze soll mit MINI DSP und meinem 6 Kanal CLASS- D Amp angetrieben werden.

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  • squeeze
    antwortet
    Das mag schon sein. Wenn ich mit dem mikrofon näher ran gehe, ist keine der drei Senken sichtbar. Ich hab bisher nur noch nicht gesehen das die Vielfachen der Grundmode auch so stark ausgeprägt sind!

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  • riwei
    Ein Gast antwortete
    @squeeze, den großen Unterschied zwischen rechts und links kann ich mir nur so erklären, dass die rechte Raummode ~ 35 Hz der Auslöser für das vielfache eine Rolle spielt.
    Einbrüche bei: 35*2 = 70*2 = 140*2 = 280 [Hz]

    Gute Arbeit und viel Spaß beim Genießen

    Gruß Richard

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  • squeeze
    antwortet
    Man sieht, das der Raum noch ganz schöne Sauereien macht.

    Durch setzen einiger PEQ´s ging das aber gut in den Griff zu bekommen.

    Links:



    Rechts:



    Als letzten Schritt hab ich dann noch einen 4,5dB EQ bei 26 Hz gesetzt, um die Box nach untenhin noch ein bisschen abzurunden.

    Jetzt muss ich nur noch die Gehäuse fertig bauen und das Einbaumodul auf das Dipol-Gehäuse freimeln. Bzw denke ich das ich das Gehäuse neu baue.





    Fazit:
    Ich bin bisher sehr beeindruckt von der B200Orgue. Stimmen und Instrumente kommen sehr sehr natürlich rüber (B200 Halt).Durch die Tiefe Trennung zum TT und die HOhe Trennung zum HT wurde der Beste teil am B200 immernoch perfekt und nur oben und unten wo er seine "Fehler" hat ergänzt. Der Hochton ist glasklar und ultra feinzeichnend. Die bässe kommen jetzt noch eine ganze Ecke knackiger rüber als vorher mit den Spulen im Signalweg. Das Klangbild ist sehr sehr homogen, jedes Instrument findet seinen Platz auf der Bühne. So genau hatte ich das vorher noch nicht bei mir daheim erlebt. Bisher bin ich rundum zufrieden und jeder der in der Nähe PLZ63...wohnt kann gern mal vorbeischauen.
    Ich bedanke mich bei den vielen Helfern, Martin, Jörg, Friedemann und Fosti die mich bei der Arbeit unterstützt haben. Ihr habt mir echt gut zur Seite gestanden. Ohne euch wär das nicht realisierbar gewesen. Ich hör jetzt erstmal Musik.
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    Zuletzt geändert von squeeze; 13.02.2016, 15:56.

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  • squeeze
    antwortet
    Ich würde sagen, ich habe vorerst fertig!

    Heute hab ich noch die letzten Schliffe an den Raummoden gemacht, aber jetzt passts echt richtig gut.

    Zu erst hab ich den Hochpass erstellt, die letzten Welligkeiten des B200+MHT12 beseitigt und einen Highshelf Filter benutzt, der den HT ab 4Khz um 2 dB zurücknimmt:

    Boxsim:



    Hypex Filter Designer:


    Danach die Dipol-Entzerrung und den Tiefpass für die Bässe erstellt.

    Hypex Filter Designer:


    Am ende wurde noch der Pegelabgleich und das Delay für die Bässe eingestellt.



    Das kam dann später bei der Messung am Hörplatz heraus bei raus.

    Rechts:



    Links:

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  • Volker
    antwortet
    Hallo
    mit der Polung an den Verstärker hab Ich es schon mal hier im Forum angesprochen. Leider bis dato null Infos. Da ja jetzt verstärkt LS aktive betrieben werden, muss Klarheit her. ALSO, wie lässt es sich für den Laien einfach herausfinden ob ein Verstärker das Signal invertiert oder nicht invertiert, am Ausgang bereit stellt.

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  • walwal
    antwortet
    Da wird eine eine Messung im Nahfeld helfen. Manchmal ist die Polung der Verstärker falsch bezeichnet.

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  • squeeze
    antwortet
    Jetzt weiß ich woher der Peak kommt. Ich hab die Mitteltonweiche verkehrtherum angeschlossen. Also den Verstärker da wo der B200 hängen sollte und den B200 da wo der Amp hängen sollte. Hab das mal simuliert und man erkennt sehr deutlich den gemessenen Peak. So eine Dummheit aber auch.


    Ist mir grad eben aufgefallen als ich einem ganz anderen Thema nachgehen wollte. Und zwar hab ich eine tiefe Senke bei der Trennfrequenz vom TT zum MT bei 140Hzbei der RECHTEN BOX.
    Wenn ich nun den TT umpole wird die Senke nicht ganz ausgefüllt aber die Senke ist weitaus geringer. ABER: Dadurch ist ja dann ein TT verpolt. Das versteh ich irgendwie nicht. Habe die Anschlüsse eben gecheckt und da passt alles. Weiß da jemand Rat, oder ist das nur der Dumme Zufall einer Raummode auf genau der Trennfrequenz.
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  • squeeze
    antwortet
    Heute morgen sind die Module gekommen.

    Ich hab erstmal alles nur so eingestellt wie ich es vorher schon in Boxsim simuliert habe. Dazu noch grob ein paar Raummoden glattgebügelt.

    Vorerst bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis, obwohl ich glaube das da Abstimmungstechnisch noch was geht. Das messen eines Dipols ist im eigenen Raum gar nicht so easy, da ja nicht nur die Raummoden mit dem Messabstand zunehmen, sondern der Frequanzgang des Dipols an sich auch noch ändert. Mit geringem Abstand alles auf achse messen, glattziehen und dann die Filter drüberlegen ist also nicht. Das Bereitet mir noch etwas Schwierigkeiten.

    Was mir aber direkt aufgefallen ist, das der Bass jetzt noch knackiger geworden ist, dasurch dass die Bässe ja jetzt direkt an der Endstufe des Moduls hängen.

    Zum Hypex PSC 2.400 kann ich bisher nur so viel sagen das es ein echt geniales Teil ist. Die Software hat zwar ein paar macken, aber an sich funktioniert das echt wunderbar, ich bin beeindruckt.
    Zuletzt geändert von squeeze; 11.02.2016, 21:08.

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  • squeeze
    antwortet
    Den größten Vorteil sehe ich bisher darin, das der B200 nicht mehr auf das kleine 8 Liter Gehäuse arbeitet sondern "freien Lauf hat". Die Bühne baut jetzt nicht nur direkt vor den Boxen auf sondern auch nach Hinten. Wenn die Module irgendwann mal kommen werde ich mal noch die andere Weiche mit dem höheren Wirkungsgrad ausprobieren.

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  • Fosti
    antwortet
    Glückwunsch, die Ergebnisse sind doch bisher schon mehr als erfreulich!

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  • squeeze
    antwortet
    Zitat von riwei

    Natürlich hat der MHT12 klangliche Qualitäten aber trotzdem hier meine Lösung:

    Eine Frequenzgangtrennung um 2200 Hz z.B. mit KE25SC im WG, hätte den Vorteil die B200-Membranresonanzen zu umgehen. Der KE25SC ist in diesem Frequenzbereich unkritischer.

    Gruß Richard
    Vielen dank für deine Idee.

    Ich werde sie aber dennoch nicht umsetzen, weil mir das System wie es jetzt spielt sehr sehr gut gefällt. Ich bin rundum zufrieden. Soweit ich das bisher ohnedie Ripole beurteilen kann. Leider sind die Module bisher noch nicht gekommen!

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  • squeeze
    antwortet
    hier nochmal ein neuer Versuch einer Weichenkonstuktion. Ohne Buckel zwischen 5 u. 10 kHz.

    Das der HT etwas leiser ist, ist so gewollt, da ich das angenehmer finde.
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