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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Mein Beitrag bezog sich auf reines Stereo. S. Linkwitz hatte das herausgefunden und umgesetzt. Siehe hier:

    http://www.linkwitzlab.com/orion-rev3.htm
    Ah ok. Wenn ich den Link richtig verstehe, liegt der Grund für Linkwitz' speziellen Freifeldamplitudengang der Orion in zwei Dingen begründet:
    1. Ungleichmäßiges Abstrahlverhalten des Lautsprechers (breiteste Abstrahlung bei 1,4 - 4 kHz)
    2. Schwach gedämpfter Raum und damit verfärbtes Reflexionensmuster


    Es ist also ein spezielles Problem, das nur diesen Lautsprecher und seinen Raum betrifft. Würde der Lautsprecher konstant abstrahlen, gäbe es das Problem höchstwahrscheinlich nicht. Ich konnte es bisher auch nicht nachvollziehen.

    Ich habe das getestet und fand es besser als lineare Absenkungen zum Hochton hin.
    Wie stark und frequenzneutral bedämpft ist denn dein Raum? Und wie strahlt die Concorde ab?

    Nach meinen Erfahrungen kann ich (Zitat) "...es sind bei einem Phantomcenter aber zwei Lautsprecher und daher löschen sich Frequenzbereiche durch Kammfiltereffekte aus..." nicht bestätigen, jedenfalls nicht in dem besprochenen Frequenzbereich, vieleicht wird es auch nur teilweise ausgelöscht. Sicher gibt es noch jeden Menge anderer Einflüsse.
    Meine Selbstversuche mit drei identischen Frontlautsprechern stimmten bisher immer mit den Ergebnissen der Fachliteratur überein. Ein Umschalten von Stereo auf Pro Logic (ohne Surrounds) erzeugt einen klareren und helleren Klang bei Schallereignissen aus der Stereomitte. Ich denke, wir müssen hier generell zwischen Schallereignissen die sich am Rand der Stereobasis befinden und denen, die in der Mitte lokalisiert sind, unterscheiden. Bei ersteren gibt es keine Kammfiltereffekte, die Klangfärbung ist also grundsätzlich verschieden.

    Aber zurück zum Thema.

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  • walwal
    antwortet
    Hallo Nils

    Mein Beitrag bezog sich auf reines Stereo. S. Linkwitz hatte das herausgefunden und umgesetzt. Siehe hier:

    http://www.linkwitzlab.com/orion-rev3.htm

    Ich habe das getestet und fand es besser als lineare Absenkungen zum Hochton hin.
    Nach meinen Erfahrungen kann ich (Zitat) "...es sind bei einem Phantomcenter aber zwei Lautsprecher und daher löschen sich Frequenzbereiche durch Kammfiltereffekte aus..." nicht bestätigen, jedenfalls nicht in dem besprochenen Frequenzbereich, vieleicht wird es auch nur teilweise ausgelöscht. Sicher gibt es noch jeden Menge anderer Einflüsse.

    Eigenzitat:
    "Nachtrag: Kann jeder selbst testen. Einfach in Richtung einer der Stereo-Boxen schauen: es klingt weniger hell. "
    Zuletzt geändert von walwal; 10.06.2011, 13:29.

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Zusammengefasst: Wenn der Schall aus einem Winkel von 30 Grad zum Ohr gelangt, wird ein gerader Frequenzgang als schrill empfunden, da diese Frequenzen vom Gehör lauter empfunden werden. Bei einem Center-LS ist das nicht so. Auch ein interessanter Hinweis!
    Es mag zwar sein, dass die HRTF-Kurve einer Schallquelle unter 30° einen Höhenanstieg aufweist (hast du einen Link dazu?), es sind bei einem Phantomcenter aber zwei Lautsprecher und daher löschen sich Frequenzbereiche durch Kammfiltereffekte aus.

    Beim Phantomcenter entsteht eine Senke bei 2 kHz auf dem Trommelfell. Deshalb klingt ein echter Center auch immer klarer und heller. Das konnte ich bisher selbst oft nachvollziehen. In der Fachliteratur gibt es dazu ausreichend viele Untersuchungen (Augspurger 1990, Pullki 2001, Choicel 2007 usw.).



    Wenn bei Benutzung eines Phantomcenters die Erstreflexionen allerdings nicht bedämpft werden, ist die Senke nicht ganz so stark ausgeprägt. Das zeigt der untere Verlauf.

    Da Filme immer für einen echten Center abgemischt werden, ist es also nicht ratsam, einen Phantomcenter zu benutzen. Andersrum ist es auch nicht empfehlenswert, Stereoabmischungen mit Dolby Pro Logic oder ähnlichen Interpolationsverfahren abzuhören, wenn die Überhöhung bei 2 kHz nicht manuell kompensiert wird.
    Angehängte Dateien

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  • bili
    antwortet
    Ja, kann ich verstehen

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  • walwal
    antwortet
    Billi, das kann sein, ich warte noch ab. Dann simuliere ich noch mal, aber wenn das WG einen Vorteil verspricht, müsste ich die C. neu aufbauen und komplett messen. Dann mit der alten Version vergleichen. Ehrlich gesagt, das ist mir zu viel Aufwand für einen eventuellen Vorteil.

    Den Nachteil der zu breiten Abstrahlung im Bereich von 2-10 kHz durch den HT gleiche ich momentan mit den Absorbern aus. In einem "nackten" Hörraum kann das WG eher seine Vorteile zur Geltung bringen.

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  • bili
    antwortet
    Das WG wird aber nach offiziellem Warnschuss von Visaton in der Simu mit Vorsicht zu geniessen sein. Die Simu unter Winkeln stimmt ja nicht, damit ist auch das simulierte Bündlungsmaß nicht zu gebrauchen.

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  • walwal
    antwortet
    Nach wie vor bin ich völlig zufrieden, das bleibt so. Basta!

    Auch der Gedanke, das Waveguide einzusetzen, wurde verworfen, da ich anhand der Simu keine Verbesserung des Bündelungsverhaltens sehe.

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  • raphael
    antwortet
    Zitat von LANDO Beitrag anzeigen
    Der nächste Schritt zur Vollaktivierung muß unweigerlich folgen. Wahrscheinlich muß er aber noch Überzeugungsarbeit bei seinem "Finanzminister" leisten.
    Gruß
    Oder vorher sich von ideologischen Vorurteilen frei machen.

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  • LANDO
    antwortet
    Zitat von toca Beitrag anzeigen
    Hallo walwal,

    ...
    Bezweifle jedoch das Du irgendwann 100%ig Deine Einstellung finden wirst.
    ..

    toca
    Hi
    Naja, er wird sich jetzt garantiert nicht zurücklehnen und mit dem begnügen was er hat. Der nächste Schritt zur Vollaktivierung muß unweigerlich folgen. Wahrscheinlich muß er aber noch Überzeugungsarbeit bei seinem "Finanzminister" leisten.
    Gruß

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  • toca
    antwortet
    Hallo walwal,

    ich bin ein bewunderer Deines Einsatzes hier im Forum!
    Bezweifle jedoch das Du irgendwann 100%ig Deine Einstellung finden wirst.
    Hast es richtig erwähnt, je nach Aufnahme ändert sich das.
    Um so mehr Möglichkeiten man hat um so mehr probiert man.
    Wenn Du diesen Thread ( Deinen) mal von Anfang an liest wird Dir klar was ich meine.
    Früher war das Schlagwort "Audiophil", das mag ich noch heute.
    Die Aufnahme so hören wie sie der Musiker wollte.
    Ich suche auch die Eierlegende Wollmilchsau, die gibt es leider nicht.

    toca

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  • walwal
    antwortet
    Einstellen muss man nur das DSP.

    Telefonsupport war Null.
    Mails wegen Einstellung vieleicht 3 an den Hersteller, wegen Bedienung mehr. Das lag an den 4 Kanälen. Man kann leider nicht alle mit Tastendruck umschalten zum Hörvergleich. Das hätte ich gerne gehabt.
    Aber viele mails an frogger und pansen.
    Stunden? Wochen!

    Das meiste ist aber selbsterklärend, wenn man weiß, was ein Hoch/Tiefpass ist. Knifflig war die Phasenverschiebung mit dem Alpass, aber durch Boxsim ging auch das gut. Ich habe ja Dank frogger die Messkurven gespeichert. Da geht man ran mit den Einstellungsmöglichkeiten, bis es passt. Die meiste Arbeit war, die richtige Zielkurve zu finden. Um das anderen zu ersparen, zeige ich das hier.

    Es ist aber schon aufwändig und man will immer wieder mal was Neues testen, das ist verlockend. Sehr heilsam ist dann, eine ältere Einstellung aufzurufen (man kann ja unendlich viele speichern) und mit der neuen zu vergleichen. Wenn man sich dann denkt: "Huch, ist ja praktisch gleich", ist man so ziemlich durch. Es liegt auch an den Titeln. Man stellt etwas mehr Bass ein, dann hört man eine Aufnahme mit mehr Bass und schon ist es zu viel. Man sollte sich da auf die Messung verlassen.

    Heute traue ich mir zu, das in einem Tag optimal einzustellen, wenn die Messkurven vorliegen.

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  • LANDO
    antwortet
    Hallo

    wieviele Stunden hat es denn gedauert, bis endlich der DSP und Verstärker einwandfei eingestellt waren. Und wie oft warst Du denn bei Hifakademie und hast noch Telefonsupport gebraucht. Ich glaube nämlich, das man nicht sofort den Überblick über die ganzen Möglichkeiten hat.

    Gruß

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  • walwal
    antwortet
    Der Anstieg im Mittelton durch die 0,3 Ohm-Spule wurde ausgeglichen. Zusätzlich zur Linkwitz-Kurve habe ich auf Grund der Erfahrung anderer ab 150 Hz linear um 3 dB (bei 20 kHz) gesenkt. Das klingt angenehmer. Der Tiefbass wurde um 1 dB weniger angehoben. Und ein Subsonic geschaltet.

    So sieht der geglätte Frequenzgang (Summe links + rechts) aus.



    So eine asymetrische Aufstellung ist schwierig, geht leider nicht anders. Hören tut man die Unterschiede nicht, sie liegen unter 100 Hz.

    Übrigens habe ich (wieder einmal) getestet, ob die Bandspule anders klingt als die Luftspule. Klares Nein. Solange man den geringeren Widerstand ausgleicht.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 11.03.2011, 16:12.

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  • squeeze
    antwortet
    es gibt immer auch ein gewissen.... und dem ist es egal ob es was bringt oder nicht

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  • walwal
    antwortet
    Das wurde schon getestet (nicht von mir) und brachte nichts.

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