Concorde Mk3 teilaktiv
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Hi
kann man denn den Hochtonbereich auch mit Deinem Hifi-Akademie DSP beeinflussen oder ist der ausschließlich nur für den Tieftonbereich und es wurde dafür wieder der Lötkolben geschwungen?
Habe vor, nach ausgiebigen hören mit einem sehr linearen Frequenzgang, die Linkwitz Empfehlung auch mal auszuprobieren.
GrußZuletzt geändert von LANDO; 21.08.2011, 09:55. -
Es bleibt bei Esche schwarz. Die Plexiglas-Schallwand kostet "...mehrere Tausend Euro..."
der Autolackierer hat keine Lust, also werde ich selbst sprühen.
Furnier ist schon gekauft und provisorisch gefügt.
WG sind rund.
Die Schallwand für MT+HT wird herausgeschnitten, neu eingesetzt, furniert, gefräst mit Überlappung und die Körbe an der Überlappungen gerade geschliffen.
Im Anhang der Plan der Chassisanordnung, Furnier Front und Seite sowie das rund WG und ein Chassis-Dummy auf der neuen Schallwand.Zuletzt geändert von walwal; 18.08.2011, 16:31.Einen Kommentar schreiben:
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Danke, ich würde die Endlackierung machen lassen, nebenan ist ein Autolackierer. Ich brüte aber noch. Vieleicht kann ich das jetzige Gehäuse doch verwenden, wenn ich das WG auf 12-13 cm verkleinere und die AL 130 abfräse. Dann geht alles von vorne zu montieren.
Für den Korpus könnte ich Naturstein, 8 mm, flexibel nehmen, kostet mich aber 500.-
Oder Alu eloxiert 400.-
Beides hat wegen des Designs keine Zustimmung der Hausherrin gefunden.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo walwal,
habs eben erst gelesen.
MDF schwarz hochglanz lackieren funktioniert gut, 2x schön dick füllern, schön zwischenschleifen.
Du brauchst einen sauberen Raum, Kabine wäre am besten.
Bei schwarz-hochglanz sieht man jeden "Pups".
Ich bin kein Freund von hochglanz, zumindest nicht oben auf der Box, da sind Kratzer vorprogrammiert.
Hatte das auch überlegt, sieht neu klasse aus, man ärgert sich aber danach. Oder Du polierst öfter wieder auf.
Wir haben hier ein Lacksysten was mit UV-Licht ausgehärtet wird, das ist das Beste an unempfindlicher Oberfläche was ich je gesehen habe.
Ob das für MDF geeignet ist müßte man mal testen.
Durch diese UV-Anlage passen leider dann nur Einzelteile. (Flach)
Plexi lässt sich damit sicher auch unempfindlicher gegen Kratzer machen.
Gruß
tocaEinen Kommentar schreiben:
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Ja, sieht so aus. Mal sehen. Habe mal ein Angebot für Plexiglasschallwände angefordert. Wie bei meinen kleinen Bijous, aber 20 mm, Chassis von hinten verschraubt und das WG integriert, also die Kontur des Originals übertragen. Schicke Sache, da keine sichtbaren Schrauben und Chassikörbe, wahrscheinlich zu teuer. Das könnte ich aber selbst aus MDF fertigen und lackieren lassen. Was sagst du als Lackexperte dazu?
Ich rätsele noch, was zu einer schwarzen Schallwand passt für den Korpus. Alu eloxiert? Holz? Plexiglas in Hochglanz (4 mm ).Zuletzt geändert von walwal; 31.07.2011, 08:44.Einen Kommentar schreiben:
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@walwal,
sag ich doch, Du wirst nieeee fertig! :-))
Ein Perfektionist wie Du findet immer was, das macht die Sache spannend. Das ist aber auch gut so!!! ;-)
Bin schon gespannt auf Deine WG-Erfahrungen mit der "C".
Gruß
tocaEinen Kommentar schreiben:
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Hallo Udo, liest ja doch mit. Ich dachte schon, du bist beim "Aktiven Hören" versackt.
. Der Einwand ist völllg berechtigt, ich werde das Diagramm austauschen. Danke.
Die Überhöhung ab 6000 ist immer noch deutlich.
Nächste Woche will ich den WG-Test machen. Ich werde aktiv trennen und alles bis 1500 korrigieren, darüber fahre ich linear. Zumindestens anfangs. Dann werde ich mal auf Passiv umschalten. Die Weiche ist schon fertig.Zuletzt geändert von walwal; 30.07.2011, 13:58.Einen Kommentar schreiben:
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Denk daran das die Messung in 70cm entfernung auf Achse des HTs gemacht worden ist.Lediglich der Pegel über 6000 ist noch zu hoch. Ursache ist sicher die (zu) breite Abstrahlung der Ke. Ein Waveguide würde helfen.
Da zählt in erster linie der Direktschall. Dazu kommt noch das man die MTs dabei quasi auch schon unter winkel misst was auch noch mal eine leichte Pegelabsenkung bewirkt. Ab 2khz fangen die Als ja schon an zu bündeln.
Am HP sah das auch nicht mehr so dramatisch aus.Einen Kommentar schreiben:
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Ich stelle hier mal einige Vergleiche dar:
Concorde wal passiv - aktiv ohne EQ
Fast identisch, die passive hat von 200 - 1000 einen kleine Überhöhung. Vieleicht die Ursache für den etwas topfigen Klang der passiven. Aktiv wird mit 24 dB, passiv mit 12 getrennt. Krummer Frequenzgang. Kräftige Raummode bei 58 Hz. Das müsste sich grausam messen und anhören, oder? ich nehme die Antwort voraus: Nein.
Jetzt die Messung der aktiven ohne EQ am Hörplatz:
Was sieht man?
Kein Pegelabfall unter 200 Hz wie in der Simu!
Die Senke zwischen 1500 und 10000 Hz ist geringer als in der Simu!
Eine Überhöhung ab 6000 Hz!
Raummoden bei verschiedenen Frequenzen.
Mein Höreindruck, dass die Concorde (in meinem Raum) mit der Originalweiche vie zu hell klingt, hat sich bestätigt. Meine Änderungen der Weiche waren etwa richtig. Bitte beachten, dass ich bei meiner gemessenen Version:
Den Widerstand im HT vergrößert habe
Die Spule im MT vergrößert habe
Und ein Saugkreis bei 5000 Hz breitbandig wirkt
Lediglich der Pegel über 6000 ist noch zu hoch. Ursache ist sicher die (zu) breite Abstrahlung der Ke. Ein Waveguide würde helfen.
Fazit:
Boxsim ist gut, aber nur für den RAR gültig. Im Hörraum ergeben sich Abweichungen, jede Box sollte daher durch Hörtest feinabgestimmt werden. Messungen sind besser!
Angehängte DateienZuletzt geändert von walwal; 30.07.2011, 13:58.Einen Kommentar schreiben:
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Dass ein gleichmäßigeres Bündelungsmass besser wäre, ist zutreffend. Deswegen fände ich auch eine Version mit dem Waveguide interessant.
Momentan senken meine Absorber an den Seiten diesen Bereich. Ob das optimal ist? Jedenfalls besser als ohne. Ich bin mit meinen Boxen jedenfalls völlig zufrieden. Das war früher nicht so.Einen Kommentar schreiben:
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Danke! Ich wusste gar nicht, dass Visaton inzwischen Isobarendiagramme veröffentlicht. Ist das der einzige Lautsprecher? Ich konnte stichprobenartig keine anderen Isobarendiagramme finden.
Leider ist das Diagramm bis 180° skaliert. Man kann aber auch so erkennen, dass die Concorde horizontal im Bereich 2,5 - 6 kHz fast 40° breiter abstrahlt. Ein Absenken dieses Bereiches in einem weniger stark bedämpften Raum könnte also möglicherweise ein besseres Ergebnis bringen. Besser wäre aber ein konstantes Bündelungsmaß.
Da werde ich bei Gelegenheit mal reinschauen.
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Die Nachhallmessungen meines Raumes sind hier bereits veröffentlicht und das Abstrahlverhalten der C. ist auch von Visaton angegeben.
Die etwas höheren Werte bei 250 Hz könnten jetzt geringer sein, weil die Abstimmung etwas geändert wurde und die geänderten Absorber ebenfalls bei 250 stärker wirken.


Linkwitz verweist ja auf Literatur:
...Then came another eureka moment, after Linkwitz had read Acoustics and Hearing, a new book by Dr. Peter Damaske, a German scientist summarizing a whole lifetime of studies...... what Linkwitz was looking for, and found, was scientific evidence of something else that he already knew by subjective experience—that a pair of anechoically flat loudspeakers must have their treble response attenuated when brought into a normal, reverberant listening room. .... How much attenuation is needed, and starting at what frequency, required a bit of experimentation, .........
Wenn man da nachhaken will, müsste man dieses Buch mal studieren. Linkwitz erwähnt auch, dass in jedem Fall das Optimum durch Hörversuche ermittelt werden muss. Das habe ich gemacht. Es istwahrscheinlich, dass unter anderen Bedingungen andere Werte optimal sind. Wäre auch zu einfach, wenn eine universelle Formel gelten würde. Ich habe meine Erfahrungen geschildert als Anregung für alle, die es mal testen wollen. Wenn andere die lineare Absenkung am HP besser finden, bereitet das mir auch keine schlaflosen Nächte. Bei Raumakustik hilft nach dem messen nur hören, vergleichen und optimieren. Und da sind die Geschmäcker sehr verschieden.
Inzwischen habe ich den Text gefunden:
Das ist doch etwas anders als die Version von Linkwitz. Wer will, kann sich ja mal einarbeiten.Zuletzt geändert von walwal; 11.06.2011, 18:26.Einen Kommentar schreiben:
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Der Zusammenhang liegt indirekt in der Schlussfolgerung, Stereo würde prinzipiell zu klar und hell klingen, weil der Direktschall von 30° einfällt und nicht von 0°. Als Gegenargument habe ich ja angeführt, dass ein Center (also 0°) heller klingt als Stereo, weil bei Stereo immer zwei Lautsprecher das mittige Signal erzeugen und sich durch Kammfiltereffekte und HRTF an beiden Ohren eben keine Erhöhung in den hohen Frequenzen ergibt. Ganz im Gegenteil.
Nach meinem Verständnis hat Linkwitz' Problem nur etwas mit ungleichmäßig abstrahlenden Lautsprechern und einem halligen Raum zu tun und nicht mit den prinzippedingten höhenlastigen HRTF eines Ohrs bei 30°.
Ich hoffe, jetzt ist etwas klarer geworden, auf was ich hinaus wollte.
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Hoi FoLLgoTT
Irgendwie erschliesst sich mir der Zusammenhang hier nicht.
Ich dachte der weisse Fette höhrt da nur hört Stereo?
Was haben Deine Erläuterungen über Dolby Prologic, echte und virtuelle Centers da für eine Relevanz?
Viel eher schein mir von Relevanz, welche, wie erstellten und wie gefensterten Messungen wie Interpretiert werden.
GustavEinen Kommentar schreiben:
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