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Vox 200 vs. Neumann KH 120 II. Und Elko-Toleranzen
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Die Pegelunterschiede im ersten Bild hatte ich auf mangelnde Reproduzierbarkeit der Mikrofonpositionen und Potistellungen geschoben, aber womöglich liegt das auch an stark gesunkenen Innenwiderständen in den Elkos. Der Hochtöner hatte keine Elkos. In der Nahfeldmessung des Hochtöners sieht man Pegelunterschiede bei TT und MTs, aber nicht beim HT.
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Hier jetzt endlich mal Messungen vor und nach der Weichenüberholung, von der Box mit Tieftöner aus Hörersicht rechts.
Nahfeld: Die Kurven mit weniger Pegel sind vor der Überholung entstanden. Die Potis an Verstärker und Interface wurden zwischen den Messungen vorher nicht gedreht und zwischen den Messungen nachher auch nicht (zwischen vorher und nachher schon).
Dann mal versuchsweise die Box mitten im Raum auf dem Rücken liegend, das Mikrofon 1m über dem Hochtöner hängend:
Da sieht man schon einen leichten Hänger unerhalb von 2kHz, sieht für mich nach einem Effekt durch die Abstrahlcharakteristik der Box aus.
Mit dem Mikrofon so hoch oben, wie möglich (1,56m über dem Hochtöner):
Hier ist der Hänger noch ausgeprägter. Raumresos leider auch.
Die Gleichstromwiderstände sind jetzt bei beiden Boxen annähernd gleich: Bei den Tieftönern 6,3Ohm und 6,6Ohm, bei den Mittel-Hochton-Zweigen nicht meßbar (overload).
Ich sehe an den Kurven keinen eindeutigen Effekt der gealterten Elkos. (oder vielleicht doch, siehe nächster Post) Boxsim hatte auch nur einen kleinen Unterschied gezeigt. Bei der Box mit Tieftöner rechts waren die Werte der Elkos auch noch näher am Nominalwert, glaube ich. Ich habe auch schon kurz Musik gehört, die helle Abstimmung ist nicht zu leugnen. Wenn man die Boxen jeweils 10cm nach innen verschiebt, ändert sich die Baßwiedergabe zumindest wahrnehmbar.Zuletzt geändert von Mr.E; 04.04.2025, 12:15.
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Hallo!
Der Vergleich mit der Neumann ist, meiner Meinung nach, vollkommen unsinnig. Ich kenne jetzt nur die "alten" 120er. Die stehen hier neben meinem Monitor. Was Neumann da macht, ist sicher sehr gut. Bei dieser aktiven Lösung wird bestimmt aktiv am unteren Ende angehoben und dann steil mit einem Subsonic-Filter abgeschnitten. Nicht umsonst wird ja bei kommerziellen Studiomonitoren fast nur noch aktiv gearbeitet.
Man müsste also die Box aufmachen und den nackten Tieftöner messen, wenn man das mit einer Passivbox vergleichen will.
Einfacher und zielführender wäre es aber doch, auch die Vox200 mit einem DSP aktiv zu trennen und zu entzerren. Dann sollte ein 20cm-Chassis den kleinen Tieftöner der Neumann übertreffen. Die Physik lässt sich nicht austricksen. Da könnte man dann auch entscheiden, ob Bass innen oder aussen besser passt. Manch einer mag es ja, wenn es ordentlich rumort.
Gruß Bernd
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»brauchen wir nicht mehr zu diskutieren« → nicht so einfach, die Sache
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Glauben ist immer so eine Sache. Du vergleichst eine Aktivbox mit einer passiven, da könnte ja auch der Verstärker (an der vox) eine Rolle spielen.
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Zitat von walwal Beitrag anzeigenWenn da die Neumann weiter runter geht, brauchen wir nicht mehr diskutieren.
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Ja, dann messe mal, sonst geht das endlos weiter. Auch im Nahfeld der TT mal die beiden Boxen messen, dann sehen wir die Unterschiede ohne Raumeinfluss. Wenn da die Neumann weiter runter geht, brauchen wir nicht mehr diskutieren.
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Zitat von walwal Beitrag anzeigenWie man darauf kommt (suggerieren, dass....) ist mir schleierhaft.
Zitat von Mr.E Beitrag anzeigenHabe ich schon lange (TTs nach außen). Aber ich glaube nicht, daß das einen Unterschied macht. Ich höre ja auf Achse.Zitat von Mr.E Beitrag anzeigenBeim Mono-Versuch lag es sicher nicht daran, wo der TT hinzeigtZitat von walwal Beitrag anzeigenSicher doch.Siehe Sono. Das Bündelungsmaß der Vox ist katastrofal, aber wem es gefällt....Ich kam mit allen Vox nicht klar.
Zitat von walwal Beitrag anzeigenJa Sonogramm. Es macht über 100 Hz eindeutig etwas aus, das Sonogramm zeigt es.
Wenn man die 250 Hz meint, wäre TT außen besser, für mehr Bass allgemein innen. Wie gesagt, Versuch macht kluch.
Zitat von walwal Beitrag anzeigenEgal, in der Praxis sieht das alles wieder anders aus, nur eine Messung am Hörplatz ist aussagekräftig. Eine Beurteilung des Basses anhand von Boxsim ist nichts wert. […] Messung an meinem Hörplatz ohne PEQ oben, Theorie unten. […] Einfluß der Begrenzungsflächen (Boden, Decke, Rückwand, Seitenwand)
Zitat von walwal Beitrag anzeigenWenn du also bei 250 Hz eine Senke hast, kann es daran liegen, dass es am Wandabstand TT und/oder MT bei etwa 30 cm liegt.
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Zitat von Mr.E Beitrag anzeigen
Naja, an dem Punkt waren wir ja schon. Deine anderen Antworten suggerieren, daß Deiner Meinung nach auch auf Achse ein Unterschied zu hören sei.
Ich höre auch mit zwei Boxen, in der Paxis, auf Achse. Natürlich klingt es links von einer Vox anders als rechts, aber ich habe schon mehrfach geschrieben, daß ich da nicht sitze.
Egal, in der Praxis sieht das alles wieder anders aus, nur eine Messung am Hörplatz ist aussagekräftig. Eine Beurteilung des Basses anhand von Boxsim ist nichts wert.
Messung an meinem Hörplatz ohne PEQ oben, Theorie unten.
Einfluß der Begrenzungsflächen (Boden, Decke, Rückwand, Seitenwand)
Wenn du also bei 250 Hz eine Senke hast, kann es daran liegen, dass es am Wandabstand TT und/oder MT bei etwa 30 cm liegt.Zuletzt geändert von walwal; 21.03.2025, 15:10.
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Zitat von walwal Beitrag anzeigenDas habe ich schon bei #2 erklärt.
Ist sehr theoretisch, weil ja noch Reflektionen an den Seitenwänden auftreten.
Wenn du vor jeder Box auf Achse hörst, sollte es keinen Unterschied geben, aber in der Praxis hörst du ja bei 30 -45 Grad, da ist der Bass von 100-200 Hz etwa 3 dB lauter, wenn TT nach innen zeigen.
Ich höre auch mit zwei Boxen, in der Paxis, auf Achse. Natürlich klingt es links von einer Vox anders als rechts, aber ich habe schon mehrfach geschrieben, daß ich da nicht sitze.
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sorry, dass ich das jetzt sage, aber du hast meinen letzten Post nicht verstanden!
denn es muss erst die Theorie verstanden sein, dass man sich in die Praxis traut, das war meine Aussage, und dann gibt es noch eine zweite Aussage, ich poste hier nur Wissen, dass ich dann über die Praxis verifiziert habe und keine Themen die ich mir nur alleine angelesen habe, und jetzt bin ich aber wirklich still. Denn der Post geht mir so langsam an die ...
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Das habe ich schon bei #2 erklärt.
Ist sehr theoretisch, weil ja noch Reflektionen an den Seitenwänden auftreten.
Wenn du vor jeder Box auf Achse hörst, sollte es keinen Unterschied geben, aber in der Praxis hörst du ja bei 30 -45 Grad, da ist der Bass von 100-200 Hz etwa 3 dB lauter, wenn TT nach innen zeigen.
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Timo mechanic Es mag Euch so gehen, daß Ihr Ding erst versteht, wenn Ihr sie in der Praxis umsetzt, aber das muß nicht für jeden gelten. Ich mag das nicht, wenn mir jemand in Abrede stellt, etwas verstanden zu haben, weil ihm Theorie alleine irgendwie Unbehagen bereitet. Ich weiß selber ganz gut, was ich weiß und was ich verstehe, und was nicht. Ich habe es gelernt, das zu wissen.
Etwas gemacht zu haben kann ich aber auch bieten: 2012 in Stuttgart war bei den K4 ein TT verpolt, da hat einfach Baß gefehlt. Hat man gehört. Trennfrequenz war ca. 250Hz. Daheim hatte ich mal eine ganze Box verpolt (war sehr dunkel hinter der Box). Habe ich sofort gehört. Klingt grauenvoll. Aber wir sprachen jetzt hier davon, ob man das hört, wenn man die Phase zwischen TT und MT verändert und dann den Pegel wieder anpaßt. Dabei sollte man aber bedenken, daß sich durch das Ausgleichen des Pegels mit DSP auch die Phase wieder ändern kann (da kommt man mit Theorie übrigens viel schneller drauf als mit Praxis, wenn man mit Praxis alleine überhaupt drauf kommen kann, was ich bezweifle).
Jedenfalls, jetzt sind wir wieder am Anfang angekommen:
Wenn bei einer Trennung unter 150Hz keine Probleme aufkommen sollten, weil der Seitenbaß nur noch als Subwoofer arbeitet und nahezu kugelförmig abstrahlt, warum hat man mit TT nach innen mehr Tiefbaß als mit TT nach außen? Bei Tiefbaß sollte doch die Trennfrequenz egal sein, oder nicht?
Da bringt mir Machen übrigens erstmal gar nichts: Wenn ich das ausprobiere und feststelle, daß das so ist, dann weiß ich nicht, warum das so ist.
walwal Ich verstehe noch nicht, wie Du darauf kommst, daß die Blickrichtung des TT bei Mono einen Unterschied macht. Wenn ich eine Vox 200 irgendwo in den Raum stelle und darüber einen Monodownmix wiedergebe, habe ich dann Deiner Meinung nach zum Beispiel weniger Tiefbaß wenn ich die linke Box nehme, als wenn ich die rechte nehme (oder eben andersrum)?
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Zitat von mechanic Beitrag anzeigenIch hatte um die Jahreswende ein "Goldohr" (zxlimited, ehemals Visaton) vor meinen Triton (mit Seitenbass, tief getrennt) sitzen. Der hat genau so ein Problem spontan aufgezeigt. Aktivweiche entsprechend minimal geändert, Chassis verpolt, passt. Und wie man sowas hört ...
P.S. Was mich mit Timo verbindet: Wenn wir hier etwas posten, haben wir das GEMACHT - nicht Gelesen, auf YouTube Gesehen oder irgendwo davon Gehört.
Ich schreibe es häufiger, unser aller Internet ist nicht mehr wegzudenken, und wenn ich mich in ein neues Thema einlese, muss man dabei wissen, dass viele Informationen Halbwahrheiten oder sogar fehlerhaft sind. Aus diesem Grund betreibe ich MEIN Hobby in zwei Schritten.
1. Anlesen der benötigten Informationen, quasi Lesen der Theorie, Verstehen der Theorie, und
2. Begreifen der Theorie. In Deutsch gibt es einen wunderbaren Begriff für das Verstehen in der Praxis, und das ist Begreifen. Man hat es erst verstanden, wenn man es in der Praxis auch umgesetzt hat. Und jetzt kommt dies was du, Klaus, geschrieben hast, wir gehören zu der Sorte Mensch, die das auch umsetzen und nur das in Foren Schreiben, wo man sich sicher ist, dass man es selbst begriffen hat.
Jetzt kommt das große ABER, ... alles was ich schreibe ist in meinem Erfahrungschatz und bei mir zuhause entstanden, und viele kennen meinen großen Wohnraum nachdem 2004 umgebaut wurde. Es entstand durch die Idee meiner EX-Frau und mir ein sehr großer Musiksaal. Viele, fast alle, parallelen Wand habe ich in der Konzeptphase der Hausplanung zusammen mit dem Architekt eliminiert. Es entstand ein Raum der so umgesetzt NICHT nach Standard funktioniert. Das sieht man schön in fast allen Messungen, die ich zeige. Wo normalerweise Raummoden im plus minus 10 bis 15 dB in Räumen zu sehen ist, sind es bei mir gerade mal plus minus 3 dB am Hörplatz, und dies ohne jede Bassfallen oder andere akustische Zusatzmaßnahmen, ... somit kann also durchaus sein, dass meine Erfahrung vielleicht eine andere ist, wie woanders, in vielleicht Räumen, die mehr nach Standardmaßen sind.
Noch was Konkretes, wo man es sehr schön erkennen kann, was ich mit diesem Post aussagen möchte. Viele sagen, dass das Seitenbasskonzept nicht funktionieren kann. Und in der Tat hat es eine Schwäche, und zwar in normalen Standardräumen muss man genau wissen, wie man die Boxen stellt und wie man die zuviel an Bassenergie (Bässe nach innen) auch elektrisch korrigiert. Im Umkehrschluss, diejenigen die diese Möglichkeit nicht erkennen, werden ab jetzt behaupten, dass Seitenbass nicht funktioniert (es klingt so mullig). Und schon ist ein Mythos entstanden. OK, dann drehen wir die Bässe nach Außen, und schon haben wir eine Box im Raum, die sehr dünn klingen wird, und auch in diesem Fall hilft nur aktive Anhebung und Korrektur. Was aber in dem Fall die Raummoden noch mehr anregen wird. Auch in diesem Fall wird behauptet, Seitenbass funktioniert nicht.
Thema Trennfrequenz: Viele Kaufboxen (zB Canton Karat [GS]) Trennen bei leicht unter 200 hz. Ist aber der Grundtöner ein recht kleiner Mitteltöner im 4 oder 5 Zollformat, sollte man die Trennung nach oben schieben, und schon wird die ganze Thematik was ich im letzten Absatz beschrieben habe noch gewaltig verstärkt. Ich trenne aktuell mit meiner "was braucht man mehr" bei 250 Hz. Was auch die Obergrenze darstellt in diesem Größenverhältnis 10 Zoll zu 4 Zoll. Man kann runtergehen auf vielleicht 150 Hz was die Abstrahlung deutlich verbessert und auch die oben beschriebene Thematik fast nicht mehr zu erkennen ist, denn dann ist der Seitenbass wirklich nur noch SUBwoofer der nahezu kugelförmig abstrahlt. Somit: je tiefer getrennt wird, desto mehr egal ist die Positionierung der Bässe, aber umso mehr schränkt man den maximal möglichen Pegel ein, ...
Aber jetzt genug der Seitenbassthematik, eigentlich war schon Alles geschrieben. Grüße aus dem sonnigen Karlsruhe, und ich werde mich ans Begreifen machen, der "neuen" Herausforderung. B100 in der Doppelfunktion, in einer 3,5 Wegebox. Heute entscheidet ob das Projekt aufgegeben wird.
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Extreme Phasenfehler mag man vielleicht hören, wenn etwas verpolt ist, oder was weiß ich. Allerdings ist mir ansonsten noch nie so etwas aufgefallen. Und ja, ich habe auch mal Musik gemacht, und war auch in Tonstudios. Und weiß auch, wenn man etwas hören will, hört man es irgendwann. Auch wenn es gar nicht da ist. Man wird irgendwann akustisch müde.
Aber ich höre auch wenn die Sänger/Innen beim ESC ganz leicht den Ton verfehlen, dies fiel mir letztens auf.
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