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Vox 200 vs. Neumann KH 120 II. Und Elko-Toleranzen

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  • UweG
    antwortet
    Aber die Phase TT-MT
    Jürgen, die Phase ist zwar "schlecht", der TT eilt aber voraus. Das macht bei der VOX die Richtcharakteristik seitlich gar nicht so schlecht.

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  • sadrefrain
    antwortet
    Das sieht sehr gut aus.

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  • walwal
    antwortet
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: vox 200 + teilaktiv.jpg Ansichten: 0 Größe: 377,3 KB ID: 728162

    Und mit einem WG wäre auch die Bündelung richtig.
    Zuletzt geändert von walwal; 13.03.2025, 15:10.

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  • Pollton
    antwortet
    Hallo,

    das Problem ist die Ortbarkeit. Die VOX 200 trennt bei 200 Hz, würde die Trennung bei 100 Hz liegen, wäre es theoretisch egal, zur welcher Seite die Tieftöner spielen. Ich denke, es hat einen Grund, warum die Tieftöner auf Höhe MT und HT verbaut sind. Denn wenn sie unten wären oder die Tieftöner nach außen gerichtet sind, gehen ja Details verloren. Die Ortbarkeit fängt ab ca. 120 Hz an, daher ist es für mich logisch, dass die Tieftöner nach innen zeigen sollten.

    Das mit den Moden. Solange die Lautsprecher auf einer bestimmten Stelle stehen bleiben, dürfte es unterhalb 100 Hz keinen großen Unterschied geben, ob nun die Tieftöner nach außen oder innen gerichtet sind. Aber da fällt mir gerade ein, die Position der Chassis verschiebt sich ja trotzdem um 20-30 cm, daher dürfte es wohl doch leichte Unterschiede geben. Aber ich denke, oberhalb 100 Hz verändert sich mehr. So weit meine Theorie

    Gruß
    Werner

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  • walwal
    antwortet
    Direktschall / Diffusschall wird so berechnet

    Hallradius


    Um eine Schallquelle im Raum bildet sich ein mehr oder weniger starkes Direktfeld durch Freifeldabstrahlung aus, dessen Ausdehnung von der Höhe der Gesamtabsorption im Raum abhängt. Man kann sich leicht vorstellen, dass eine gegen unendlich gehende Absorption zu Freifeldbedingungen führt, also gar keine diffusen Reflexionen vorhanden sind und entsprechend umgekehrt, bei gegen Null tendierender Absorption nur noch das Diffusfeld vorhanden ist. Den Übergang zwischen beiden Formen unter realen Verhältnissen beschreibt man mit einem Grenzabstand zur Schallquelle, dem Hallradius rH.



    nach Sabine


    rH = Hallradius (m)
    A = äquivalente Schallabsorptionsfläche (m²)
    V = Raumvolumen (m³)
    T = Nachhallzeit (s)

    Beispiel

    0.065 x Wurzel (100/0,5) = 0,8 m

    Schon in 0,8 m ist Diffus/Direktschall gleich

    +- je nach Raumgröße und Nachhallzeit




    Zuletzt geändert von walwal; 13.03.2025, 12:40.

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  • walwal
    antwortet
    Besser wäre eine Teilaktivierung. Trotzdem ist die Bündelung krank.

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  • sadrefrain
    antwortet
    Wären 2 Tieftöner Impulskompensiert angeordnet besser?

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von ubix Beitrag anzeigen
    So gefällt mir die Vox viel besser
    Aber die Phase TT-MT

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Und dass die KH fetter klingt, kein Wunder, die geht bis 44 Hz linear, die Vox nicht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: kh120vox200.jpg Ansichten: 0 Größe: 190,2 KB ID: 728142
    Ich glaube, es liegt auch daran, das es bei 120 Hz diesen Peak gibt, der die tiefen Töne quasi übertönt. Ein gehörpsychologischer Effekt. Das hatte ich in meiner Experimentellen Simulation eliminiert. Vielleicht auch zusätzlich ein akustisches Loch im Tieftonbereich der Vox verursacht durch den Raum und der Aufstellung.

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  • ubix
    antwortet
    So gefällt mir die Vox viel besser
    Angehängte Dateien

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  • Mr.E
    antwortet
    Den Gedanken hatte ich auch schon, nur für Baß, also den Bereich unter 100Hz. Da sind aber die Wellenlängen so groß, daß ich das eher nicht glaube. Ich habe die Voces gerade an noch mehr Positionen im Raum gehört. Wenn ich sie weit vorziehe und relativ nah zusammenschiebe, habe ich auch mit TTs nach außen fetten Baß. Ich habe die Boxen dann auch mal vertauscht, aber ich kann nicht genau sagen, ob dann noch mehr Baß da war, weil das Umstellen so lange dauert. Für mich sieht es im Moment so aus, als wäre es in erster Linie ein Aufstellungsproblem (Raummmoden). Erstaunlich nur, daß die gegenüber den Vox-Tieftönern geringfügig andere Position der Tieftöner der kleinen Monitore schon so einen Unterschied macht.

    Für den Bereich 100–200Hz habe ich mehr die allgemeine Klangfarbe durch das Abstrahlverhalten im Verdacht. Ich glaube nicht, daß es von der Ausrichtung der Tieftöner abhängt, ob eine Geige voll klingt oder nicht (Anteile um 250Hz).

    Ich muß das alles mal in Ruhe messen.

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  • derjan
    antwortet
    Ich versuche mal einen Take, warum am Hörplatz weniger Bass ankommt wenn die Tieftöner nach außen zeigen, obwohl man auf Achse der Lautsprecher sitzt.

    Zeigt die Abstahlkeule im Oberbass (100-200 Hz) eher in Richtung der Wand (Tieftöner außen), hat man am Hörplatz einen größeren Anteil an gegenphasiger Schallenergie (Diffusschall reflektiert durch die Seitenwand), die den Direktschall neutralisiert --> weniger Bass.

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  • walwal
    antwortet
    Je nach Raum und Hörabstand unterschiedlich, aber wesentlicher Anteil

    Genau der zu hohe Anteil an Diffusschall ist das Problem bei vielen Boxen, dazu habe ich mir schon die Finger wundgeschrieben...

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  • Mr.E
    antwortet
    Du meinst, der Diffusschall überwiegt in normalen Hörräumen gegenüber dem Direktschall? Da habe ich auch meine Zweifel, aber ich kann mal versuchen das auch noch zu messen.

    Der Diffusschall ist ja das, was meiner Meinung nach die Vox 200 so viel heller klingen läßt als den KH 120 II, siehe Bündelungsmaß weiter oben.

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  • walwal
    antwortet
    Man hört ja auch (überwiegend) diffusen Schall, aber endgültig helfen würde nur eine Messung am Hörplatz.

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